1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Das Bewusstsein und die moderne Wissenschaft

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von DUCKFACE, 3. August 2012.

  1. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Werbung:
    Hallo!

    Trotz langjähriger, intensiver Forschungsaktivitäten auf dem Sektor der Neurowissenschaften ist man der Antwort auf die Frage nach der Herkunft, der Entstehung und der Gestalt des Bewusstseins nicht nähergekommen. Angesichts der technologischen und apparativen Errungenschaften der neurobiologischen Disziplin und der zahlreichen wissenschaftlichen Koryphäen ist dies überaus erstaunlich und legt zunehmend die Vermutung nahe, dass sich das Mysterium des phänomenalen und reflexiven Bewusstseins prinzipiell nicht naturwissenschaftlich erfassen lässt, weil es der materialistischen Dimension eben nicht inhärent ist.

    Nur etwas dem Materialismus Angehörendes (Immanenz) lässt sich auch mittels materialistisch-physikalistischer Methoden begreifen, nicht aber etwas Transzendentes bzw. Supernaturalistisches. Die bis in die heutige Zeit währende Unfähigkeit der Neurophysiologen, präzise Definitionen hinsichtlich der Genese und der Beschaffenheit des Bewusstseins zu publizieren, kann man meines Erachtens mit Recht als etwaiges Indiz für den Substanzdualismus interpretieren.

    Viele Grüße

    Bella
     
  2. Rabenmund

    Rabenmund Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2012
    Beiträge:
    12
    Das ist schlicht und einfach falsch. Es gibt noch keine abschliesenden Antworten auf die von dir genannten Fragen, Fortschritte sind allerdings gewaltige gemacht worden.

    Was ist an einem elektrochemischen Prozess transzendent?
    Im Übrigen: Nur weil dir die Theorien und Denkmodelle der Neurowissenschaften nicht gefallen oder (no offense) du sie nicht verstehst macht sie das weder falsch noch unpräzise.
     
  3. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Kannst Du auch nur eine einzige der von mir gestellten Fragen ansatzweise beantworten?

    Elektrophysiologische und biochemische Prozesse generieren kein Bewusstsein. Bist Du anderer Auffassung, erkläre und belege das.
     
  4. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    Dann müsstest du vorher mal erklären, belegen und definieren was ein Bewusstsein überhaupt ist.
    Es gibt die These dass, Bewusstsein nichts weiter ist, wie eine Illusion.
     
  5. Rabenmund

    Rabenmund Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2012
    Beiträge:
    12
    Wie wäre es, wenn wir es uns einfacher machen, und mit einer Begriffsklärung anfangen. Ansonsten werden wir uns mit Sicherheit innerhalb kürzester Zeit im Kreis drehen.

    Was ist für dich Bewusstsein?
    Ich für meinen Teil verzichte auf den allumfassenden Überbau eines grossen Prozesses, den ich dann Bewusstsein nenne und übernehme die allgemeine neurologische Auffassung einer Menge ineinander spielender, voneinander unabhängiger Prozesse.

    Als Beispiel: Die taktilen Reize, welche meine Füsse beim Laufen an mein Gehirn senden, und die akustischen Signale meiner Ohren bilden fraglos in meinem Empfinden eine Einheit. In Wirklichkeit ist dabei ein äusserst komplexer Prozess abgelaufen, der beide Informationen (und alle anderen, die ebenfalls noch ankamen) zu einem einheitlichen Bild meines Erlebens zusammen gesetzt hat.
     
  6. JustInForAll

    JustInForAll Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2010
    Beiträge:
    8.892
    Werbung:
    Bevor du die Texte wo abschreibst, solltest du sie erst gründlich lesen und verstehen. In Beitrag 1 ist nicht eine Frage, sondern lauter Behauptungen.
     
  7. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.089
    stimmt. Ich find auch keine.
     
  8. retual

    retual Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2011
    Beiträge:
    2.440
    Ort:
    Allgäu
    Meines empfindens nach ist Bewußtsein die Wechselbeziehung zwischen Geist und Materie, unter der Vorraussetzung dass jegliche Materie belebt ist.

    So gesehen bedeutet Bewußtsein ja einfach nur Leben, Existenz - was ist dann Leben und Existenz ?

    Die Sache wird erst dann schwierig wenn man Materie kein Leben gibt - sie ist ja auch nur der Ausdruck von Leben - oder etw. Höherstehendem. Da kommt man wieder zwangsläufig auf die Frage - was ist Geist ? Wenn Materie der Ausdruck von Geist ist ?

    Bewußt-Sein ist ja nur eine Auffassung von Leben - an sich bedeutet ja der Begriff nur eine spezifische Art von Sein und zwar Bewußt - ein Stein Ist auch - aber ob er bewußt ist ?
    Wir behaupten Nein - doch niemand würde abstreiten dass er Ist.

    Vllt. ist aber die Bewußtheit etw. total relatives - und für eine höhere Rangordnung von Leben sind wir auch nur Sein -

    Das wär dann eine logische Schlussfolgerung - sofern man entkörperte Wesen, bzw. höhere Substanzträger - als grobstoffliche Materie annimmt- der Fall
     
  9. Rabenmund

    Rabenmund Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2012
    Beiträge:
    12
    Nehmen wir als Beispiel die Lokalisierung von Hirnfunktionen, und fangen wir im 18. Jhd an:

    Damals war es noch recht strittig, wo der Sitz der Sprache im Hirn genau ist, bis Paul Broca bei einer Autopsie an "Monsieur Tarr" eine Schädigung des linken Frontallappens erkannte.
    "Monsieur Tarr" konnte Sprache verstehen, sich aber nicht mehr äußern.

    Das führte dazu, das die Lokaisationstheorie wieder ernst genommen wurde, und in den darauf folgenden Jahren wurde sie weiter untermauert.

    Durch die weiterführende Forschung in diesem Bereich wurden Zonen wie das Broca-Areal und das Wernicke-Zentrum im Hirn zugeordnet.


    Springen wir weiter ins 19. Jhd: Bell und Magende erkannten, das motorische Signale das Rückenmark über die Vorderhornwurzel verlassen, während sensorische Signale ins Hinterhorn eintreten.

    20- Jhd: Durch die (teils schon im 19. Jhd entwickelten) Färbemethoden wurde die Großhirnrinde vom Ehepaar Vogt in 52 Bereiche unterteilt.


    Zugegeben, ich habe das Thema nur kurz angerissen und auf ganze Zweige der Forschung verzichtet, aber für mich sieht das nach klaren Fortschritten auf dem Bereich der Neurologie aus. Und das steht ganz klar entgegen deiner Behauptung, es hätte darin keine Entwicklung und Fortschritte gegeben.
     
  10. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Werbung:
    Diese These ist offensichtlich falsch. Wäre Bewusstsein etwas Illusionäres, könntest Du nicht einmal Deine gedanklichen Inhalte bewusst reflektieren. Dies ist Dir jedoch zweifelsohne möglich, gleichfalls mir.

    Das ist eine infame Unterstellung und keine sachliche Diskussionsbasis. Meine Beiträge verfasse ich ausnahmslos selbst.

    1. Die Frage nach der Herkunft: Woher kommt das Bewusstsein?
    2. Die Frage nach der Entstehung: Wie entsteht das Bewusstsein?
    3. Die Frage nach der Gestalt: Welcher Substanz ist das Bewusstsein?

    Alles klar?

    Mich interessiert im Speziellen das phänomenale Bewusstsein (Qualia) und das reflexive Bewusstsein, das die bewusste Reflexion der subjektiven Erlebniswelt erlaubt.

    Wie erzeugt das Gehirn die Einheit der bewussten Erfahrung? Wie integriert das Hirn die einzelnen neuronalen Impulse zu einem gesamten Bild, zu einem Kontinuum des Wahrnehmbaren? Welche neurobiologischen Mechanismen/Aktivitäten realisieren diese postulierte neurophysiologische Synthese?
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen