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Das aureanische Zeitalter II

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von alexandermerow, 25. Juni 2011.

  1. alexandermerow

    alexandermerow Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. Oktober 2010
    Beiträge:
    24
    Ort:
    Ungefähr in Berlin
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    Wenn man hier seine eigenen Schreibergüsse vorzeigen darf, dann mache ich das auch mal. Dieser Text ist aus meinem Science-Fiction-Roman "Das aureanische Zeitalter II" - ist noch in Arbeit. Die Geschichte spielt etwa 13000 Jahre in der Zukunft und Hauptheld Flavius Princeps ist in keiner guten Lage. Aber trotzdem sollte man immer den Mut behalten :D

    „Ich habe doch gewusst, dass heute ein Scheißtag ist!“, hallte es aus dem Vox-Transmitter in Flavius` Helm. Es war Zenturio Sachs, der fast mit einer gewissen Lässigkeit am anderen Ende der Halle von seinem Schild aufstand und sein Gladius aus der Scheide zog.
    Während das Brüllen und Stampfen an der Oberfläche immer lauter wurde und sich bis zur Raserei steigerte, griffen die Legionäre zu den Waffen und gingen in Position. Die meisten schienen es nicht sonderlich eilig zu haben und machten den Eindruck, als hätten sie sich schon längst mit dem Tod arrangiert.
    „Woooah! Woooah! Woooah!“, donnerte es über ihren Köpfen und offenbar hatten sich diesmal Tausende der Kreaturen versammelt, um die noch lebenden Menschen niederzumachen.
    Flavius und Kleitos standen mit aktivierten Pila und entsicherten Blastern nebeneinander. Jetzt kam Zenturio Sachs in Fahrt und rannte zu seinen Männern herüber.
    „Woooah! Woooah! Woooah!“, brüllten die Biester und glaubten vielleicht, dass die Legionäre dumm genug waren, aus der Halle an die Oberfläche zu kommen.
    „Kommt doch zu uns runter, ihr hässlichen Viecher!“, schrie Zenturio Sachs, doch das Geschrei der Außerirdischen war so laut, dass man ihn kaum verstehen konnte.
    „Wir werden heute alle sterben…“, dachte Flavius, während Manilus Sachs die Legionäre anbrüllte endlich Formation einzunehmen.
    „Was ist los mit euch, Männer? Gefällt es euch bei der Legion etwa nicht? Bewegt eure todgeweihten Ärsche endlich vor den Korridor und sichert die anderen Zugangswege in diese Halle!“, bellte der Offizier und fuchtelte mit dem Gladius herum.
    Die Legionäre taten, was er ihnen befahl, wirkten aber weiterhin lethargisch und demoralisiert. Schließlich begann Zenturio Sachs vor ihnen auf und ab zu hüpfen und wirkte, als ob er den Verstand verlieren würde.
    „Kommt endlich, ihr verfluchten Ratten!“, schrie er durch den dunklen Tunnel, während die Aliens über ihm weiter exstatisch brüllten und aufstampften.
    „Männer! Wir sind Aureaner, Menschen aus Gold, die Elite Terras! Habt keine Furcht! Es ist besser ehrenvoll zu sterben, als wie ein Feigling zu leben! Vergesst das niemals! Unsere Ahnen sehen jetzt auf uns herab! Wir sind der Hammer des Imperators und keine Opferlämmer! Ich fürchte diese Biester nicht, sollen sie nur kommen! Wir werden so viele von ihnen töten, dass sie sich noch lange an uns erinnern werden! Halbkreisformation! Erster Mann deckt, zweiter Mann feuert!“, schmetterte er durch den Vox-Kanal.
    Nun schien der Mut wieder langsam in die Herzen seiner ausgehungerten Soldaten zurückzukehren und diese antworteten mit einem donnernden Kriegsschrei.
    „Ich ordne hiermit eine kleine Gesangseinlage an, Männer! Das hebt die Stimmung und lässt euch nicht vergessen, dass es nichts Schöneres gibt, als bei der Legion zu sein! Und ich will, dass jeder von euch lauthals mitsingt! Wir stimmen jetzt ein Liedchen an, das ich in meiner Zeit als Rekrut gelernt habe. Es heißt „Des Arthers tapfrer General“ und kommt an Scheißtagen wie diesem richtig gut!“, brüllte Sachs und schwang sein Gladius.
    Dann begann er mit seiner tiefen, rauen Stimme zu singen und alle stimmten in den Gesang mit ein…

    Farancu Collas ward er genannt,
    geborn in Sklaverei,
    in finstrer Zeit, in Teudalandt,
    gequält von Tyrannei

    Doch hatte er ein mutig Herz,
    wollt sich dem Feind nicht fügen,
    und plagte ihn auch aller Schmerz,
    bekämpft` er doch die Lügen

    Mit Bombe, Messer und Gewehr,
    zog er dann in die Schlacht,
    an Seiten von des Arthers Heer,
    trieb er zurück die Nacht

    Von Russan bis nach Teudalandt,
    führt` er Arthers Soldaten,
    auch durch den größten Weltenbrand,
    vollbracht er Heldentaten

    Und wenn ihn eine Kugel traf,
    dann stand er wieder auf,
    er diente Arther treu und brav,
    der Collas gab nie auf

    Drum junger Aureanermann,
    so fasse dir ein Herz,
    geh an den Feind wie Collas ran,
    und fürchte keinen Schmerz

    Noch während die Legionäre das alte Lied sangen, strömten die ersten Rotten der Außerirdischen durch den dunklen Korridor. Dann brach ein blutiges Chaos aus.
     

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