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Comicverfilmungen sind kitschig. Nein, gar nicht!

Dieses Thema im Forum "Filme/TV" wurde erstellt von Prädator, 4. August 2013.

  1. Prädator

    Prädator Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2013
    Beiträge:
    139
    Ort:
    Wien
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    Ich möchte gerne wissen was ihr von Comicverfilmungen haltet, die ja immer moderner werden.
    Ich selbst bekenne mich als alternder Nerd und möchte meinen Senf dazu loswerden.
    Comicverfilmungen sind wirklich oft etwas minderwertig, das liegt aber daran dass die Grundlage selbst sehr umständlich ist. Comics funktionieren ähnlich wie eine Seifenoper und sind sehr schwer in das Medium Film zu packen. Mit Seifenoper meine ich das Inhalte, FIguren und Geschichten sich im laufe vieler unabhängiger Begegnungen hochschaukeln und wenn ich nun eine lineare Erzählstruktur mit klar strukturierter Vergangenheit möchte, wird das Unterfangen schwierig. Die Figuren im Medium COmic entwickeln sich nämlich immer wieder ungebunden, als neuer Charakter, dessen Hintergrund mehr zu einem Leitmotiv wird als zu einer klaren Vergangenheit. Der Charakter wird immer wieder neu intperpretiert.
    Wir haben also weniger den Ablauf der Geschichte einer Figur, als das Motiv einer FIgur welches für mehrere unabhängige Geschichten interpretiert wird, wobei das Vorangegnagene die nachfolgende Handlung inspiriert aber keine klare Entwicklung vorgibt. So hat jeder Autor und Zeicher seine Version im Kopf und es handelt sich nicht um die nahtlose Geschichte eines Charakters auch wenn sie als solche interpretiert wird.
    Es gibt zwar Beispiele die Versuchen einer FIgur feste Konturen zu geben (zum Beispiel Spawn) und noch ändert man Details der Geschichte bei Bedarf oder Interpretiert folgen neu, die zwar unangemessen scheinen und doch denkbar wären. Das klassische Beispiel wäre, der Held schlägt seinen Widersacher tot nachdem er dessen Frau entführte und damit ist die Geschichte zu Ende. In der nächsten Episode erzählt der Schurke bei seiner Widerkehr wie er doch überleben konnte, obwohl das offensichtliche Moviv sein tod war. Wir erfahren hier kein neues Detail, eine ausgesparte Handlunsgfolge sondern werden mit einer Reinterpretation für neue Episoden konfrontiert.
    Ein Comic darf das. In Filmen wird dies jedoch schwierig da die Geschichte in einem Stück erzählt wird und sich nicht widersprechen soll. Natürlich machen auch Filme so etwas, allerdings nennt man das dann ganz offen Logikfehler. Das Publikum wertet anders und erwartet eine andere Form der Unterhaltung.

    Man kann also schwerlich sagen "Der Comic wurde nicht richtig umgesetzt".
    Man darf Comicvorlagen gar nicht 1 zu 1 umsetzen.
    Man kann an dem Film natürlich meckern (und wie man kann) aber man darf nicht vergessen dass es sich um eine schwierige Vorlage handelt die nich 100 prozentig angemessen umgesetzt werden kann.
    Ein reduzierter Film ist also hohl und missachtet die Comicvorlage.
    Eine exakte Umsetzung dagegenist kitschig und funktioniert als Film nicht.
    Also MUSS ich einen Mittelweg gehen. Somit kann das Filmerlebnis nie wirklich voll sein, es sei denn man hat es mit einem wirklichen Kunstwerk zu tun.
    Oftmals sind solche Filme auch einfach zu Bildgewaltig. Die Actionszenen könnten im einzelnen den ganzen Film einnehmen. Das wirkt dann gestaucht.
    Ein gutes Beispiel wäre Ironman, bei welchem der erste tiel noch relativ dezent ausfiel.

    Das liegt in der Natur solcher Filme mit einem aufsteigenden Heroen. Dieser besieht Widrigkeiten bei der Verfolgung seines traums (der Anzug). Er stellt sich unerwarteten Anforderungen, wächst daran und am Ende ist er in einer Rolle die ihn unantastbar werden lässt.Der Schritt vom Helden zur Legende am Ende des Films.
    Der große Kinomoment, der große Held... Ruhm und Ehre. Er ist Ironman!
    Der Film gewinnt sein Gewicht dadurch dass er ein junger Held ist, es klappt noch nicht alles so wie es soll, er kämpft vor allem mit sich selbst und dem Umgang dieser Macht und der Beherrschung, das ist sehenswert.
    Im 2ten teil ist er die Legende, also muss der Gegenspieler mindestens genauso mächtig sein.
    Da aber die Figur den vollen Raum einnimmt, platzt durch sein Äquivalent alles aus den Nähten.
    Man muss den Held zurücksetzen um eine wahre Konforntation ohne Übermacht, die langweilt zu zeigen.
    Das versucht man ja auch aber am Ende, ist er doch überlagert,
    Gute Figuren bestechen immer mehr durch ihre Schwächen als ihre Stärken, das ist das packende Element.
    Ansonsten explodieren nur noch Gegenstände beim Versuch eine Fortsetzung mit noch besserer Action zu schaffen. Handlung und tiefe darf man dann verabschieden.
     
  2. Ayli

    Ayli Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2013
    Beiträge:
    190
    Ein Comic ist einfach Scheiße umzusetzten, egal ob als Film oder Serie!
    Wenn es um Realverfilmung geht. Als Zeichentrick ist es wieder etwas anders.
    Und oft kommt einfach ein riesen Mist dabei raus!
    Nehmen wir den Comic Witchblade und die Serie die man daraus gemacht hat.
    Einfach nur SCHEIßEEEE!
     
  3. Prädator

    Prädator Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2013
    Beiträge:
    139
    Ort:
    Wien
    Sprich nie wieder Witchblade in meiner Gegenwart aus!
    Das hat mich so sehr enttäuscht, dass ich es verdrängt habe.

    Dabei......... Witchblade °_°

    WArum gerade Witchblade :(
     
  4. Ayli

    Ayli Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2013
    Beiträge:
    190
    Weil das die absolut beschissenste Verfilmung ever ist!!!!!!
    Einfach nur Thema verfehlt!!!!!
    Hätte am liebsten was in den Fehrnseher geworfen!:wut1:
    Den Comik liebe ich:banane:
     
  5. Prädator

    Prädator Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2013
    Beiträge:
    139
    Ort:
    Wien
    Den muss man lieben. =)
     
  6. Ayli

    Ayli Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2013
    Beiträge:
    190
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    Ich hab noch ein Beispiel für ne echt böse Verfilmung, aber nicht schreiern.
    Vampirella!!! Wiedermal nen Comic voll verhunzt!
     
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