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Co-Autor gesucht...

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von merlina40, 5. Dezember 2012.

  1. merlina40

    merlina40 Mitglied

    Registriert seit:
    23. April 2010
    Beiträge:
    113
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    Servus Ihr,

    Nun hab ich mein zweites Buch geschrieben, noch fürchterlicher als das erste :D

    Aber es hat mittlerweile schon sehr wenig mit Esoterik zu tun. Es befasst sich die meiste Zeit, mit dem Muster und der Prägung einer narzisstischen Erziehung.

    Jedenfalls, sollte es jetzt lektoriert werden, bzw. wünschte ich mir, es würde ein etwas höheres Sprachniveau haben.

    Nun ist mir eingefallen, das ich hier oft von unendlich intelligenten Menschen lese, mit Matura oder Studium, die aber irgendwie in der alltäglichen Sinnlosigkeit verharren. Solche die aus irgendwelchen Gründen eh zu Hause sind, und die Zeit und die Intelligenz besitzen, ein ganzes Buch auch tatsächlich zu lektorieren. Ich habe massenweise Beistrichfehler, Gramatik, usw. Vielleicht findet sich ja auch ein "esoterisch angehauchter beruflicher Lektor" in euren Reihen.

    Wenn ich es jetzt von irgend jemand lektorieren lasse, der nur des lektorieren wegens mein Buch bearbeitet, dann hält mich derjenige womöglich für verrückt, oder er rädt mir völlig davon ab, so einen Mist überhaupt an Verlage zu schicken. Keine Ahnung. Ich bin eher verzweifelt, weil ich nicht weiß was ich damit tun soll.

    Ich hab mir jedenfalls gerade überlegt, wie es wäre, wenn ich jemand finde, dem das Thema genauso fasziniert, der sein eigenes Herzblut und seine Intelligenz darin einfließen lässt, und dafür eben als Co-Autor fungiert. Natürlich 50/50 wenn es veröffentlicht wird. Wir stehen beide am Cover. Deiner und mein Name.

    Ich muss leider meinen Ganztagsjob schaffen, und hab so unendlich wenig Zeit diese Zeit aufzubringen die ein Buch benötigt um es zu perfektionieren. Geschrieben ist es ja schnell, aber es sollte eben "besser sein". Wenn ich es jetzt, so wie es jetzt ist an Verlage schicke, kommt es mit Sicherheit hundertfach wieder zurück.

    Die Vorstellung nervt mich. Und ich weiß schon jetzt, dass, wenn ich es immer wieder zurückgeschickt bekomme, ich irgendwann einen Anfall kriege, und den ganzen Mist lösche, was mir später dann wieder unendlich leid tun könnte.

    Ich brauche also jemand, der wirklich Ahnung von Psychologie hat. Psychoanalyse und so zeugs. Am liebsten wäre mir ein echter Psychologe, weil dadurch das Buch einen massiv höheren Wert bekäme, und derjenige mir viele "Sichtfehler" wieder rausstreichen könnte. Allerdings reicht jemand der sich zeit seines lebens selbst analysierte auch. Erich Fromm sagte schon es gäbe keine "nicht psychologen". :lachen:

    Sehr gut wäre auch jemand, der selbst zum Opfer einer narzisstischen Erziehung wurde, obwohl es laut meiner Theorie keinen Menschen gibt, der nicht narzisstisch erzogen wurde, auf die eine oder andere Weise.

    Wie auch immer....vielleicht möchts auch jemand "Test-lesen", allerdings bin ich diesbezüglich auch ziemlich misstraurisch. Es einfach zu verschicken, macht mir auch Angst. Es könnt sich ja jemand "aneignen".

    Ach, ich sag euch, es gibt nix schlimmeres, als den Zwang zu schreiben. :confused::confused::confused:

    Vielleicht wärs besser ich such nen Psychologen für mich anstatt für mein Buch :confused::confused::confused:

    Na ja, das wars fürs erste. lg. merlina
     
  2. WUSEL

    WUSEL Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    11.687
    Ort:
    Steiermark
    Najo... so findest nie jemanden.
    Du schreibst - und dann weiss man, dass Du nicht ehrlich überzeugt bist von Dir.
    So wird das jedenfalls nix.
    Und eine Lektorin oder einen Lektor in einem Esoterikforum zu suchen ist nun auch nicht sehr professionell. Oder?
    Soll keine Kritik sein. Nur meine Meinung.
    Glg W.
     
  3. premiumyak

    premiumyak Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2010
    Beiträge:
    2.180
    Ort:
    München
    Worum geht' s denn in Deinem Werk bzw in Deinen Werken ?
    Mein Vater ist Psychoanalytiker, ausgebildet von Margarete Mitscherlich, also mit ein Mann der ersten Stunden in der BRD nach dem Krieg was das Fach angeht.
    das hinterlässt schon seine Spuren ;)
    habe selbst Zivildienst in der Psychiatrie gemacht, aber dann einen anderen Beruf ergriffen.
    Und ich habe keine finanziellen oder partnerschaftliche Interessen.
    Allerdings bin ich neugierig :)
     
  4. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.893
    Ort:
    An der Nordsee
    Verstehe ich das richtig, du hast (schnell) ein Buch geschrieben über "die Prägung durch eine narzisstische Erziehung", hast aber keine Ahnung von der Materie und suchst jetzt jemanden der sich mit Psychologie, Psychoanalyse oder "so Zeugs" auskennt, damit dein Buch einen "höheren Wert" bekommt?

    Handelt es sich um ein Fachbuch oder um einen Roman?

    R.
     
  5. merlina40

    merlina40 Mitglied

    Registriert seit:
    23. April 2010
    Beiträge:
    113
    Guten Morgen,

    ja ihr habts ja alle Recht, die Idee hier reinzuschreiben war auch doof, und na ja es ist nicht so das ich vom Buch nicht überzeugt bin, sondern von der Art und Weise wie ich es eben geschrieben habe. Nachdem des mein zweites ist, weis ich das man eben Bücher nicht so einfach schreiben kann, sie benötigen viel Zeit und viel Arbeit. An dem Punkt wär ich jetzt. Und bin verzweifelt.

    Und nein, es ist nicht so das ich keine Ahnung von der Materie hab. Immerhin bin ich selber so eine Art Kolateralschaden.

    Und in erster Linie ist es sehr gesellschaftskritisch, weil es eben die gesamte narzisstisch geprägte Gesellschaft hinterfragt. Und immerhin lebe ich auch eben in dieser Gesellschaft seit 42 Jahren.

    Warum ich mich ständig dazu gezwungen fühle, Bücher zu schreiben, weiß ich auch nicht, ich folge einfanch meiner Leidenschaft.

    Und den Wert des Buches will ich nur darum "erhöhen" weil es bei Verlagen üblich ist, eher das Buch eines "Gstudierten" ersthaft zu lesen, anstatt das Buch einer Arbeiterin.

    Die lesen sich Anfangs gleich mal durch, was der Buchautor so darstellt, was er so an "Persönlichkeit" zu bieten hat.

    Na ja, lange Geschichte. Ich muss leider zur Arbeit fahren.

    Lg.
     
  6. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
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    Wien
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    Guten Morgen,

    viele schreiben Bücher um bestimmte Traumata oder Erlebnisse zu verarbeiten oder mitzuteilen- so what?
    Woher sollte man sonst Wissen aus erster Hand haben?

    Frag vielleicht mal bei Verlagen nach, ob die dir jemanden empfehlen könnten, oder auf FB, da gibt es die ausgefallensten Gruppen.

    Laß dich nicht entmutigen :)
     
  7. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Schau, da hätte ich eine Gruppe für dich:
    http://www.facebook.com/messages/#!/groups/scwwmm/
    share & care (wer will mit mir?)
    Auch Autoren sind da zu finden, die selbst suchen :)
    Viel Glück!
     
  8. Lagerfeuer

    Lagerfeuer Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2012
    Beiträge:
    470
    Hallo Merlina

    Darf ich dir ein paar Fragen stellen ?

    Wo liegt für dich der Sinn des Bücherschreibens ?
    Für dich selber ?
    Für potentielle Leser ?

    Ich verstehe den Druck Schreiben zu müssen sehr gut und es stellt auch eine Verarbeitungsmöglichkeit für Probleme dar ,okay.

    Was ich nicht verstehe ist,warum es unbedingt ein Buch werden soll ,wenn du mit dieser Idee des Bücherschreibens doch irgendwie gar nicht im Reinen bist ?

    Es gibt unendlich viele Fachbücher und Erfahrungsberichte jetzt schon auf dem Buchmarkt und die meissten werden sich nicht sonderbar gut verkaufen.
    Wenn man wirklich ein erfolgreiches Buch schreiben will,muss man etwas zu bieten haben,was es noch nicht in dieser Form gibt .

    Wenn ich du wäre,würde ich mich erst mal mit meiner eigenen Motivation befassen und eine innere Klärung suchen,was aber keine Kritik sein soll .

    Wenn ich mich nun aber schon mit meinem ersten Buch nicht wohl fühlen würde,warum dann gleich im Anschluss ein zweites schreiben ,erklär das mal ?

    Denkst du,dass du mehr Wert bist wenn du veröffentlichte Autorin bist ?
    Bist du im "Wettkampf" mit jemandem ,Partner,Familienmitglied,Freundin ?

    Geht es dir darum gehört und wahrgenommen zu werden und gibt es vielleicht auch andere Wege dorthin ?

    Macht dir das Schreiben überhaupt Spass ?

    Liebe Grüsse
     
  9. merlina40

    merlina40 Mitglied

    Registriert seit:
    23. April 2010
    Beiträge:
    113
    Servus Lagerfeuer,

    Unendlich gute Fragen die du da stellst.

    Aber ich kann alle beantworten :lachen:

    Also, ich habe im Jänner dieses Jahres mein zig tausendstens Buch geschenkt bekommen. Esoterisch natürlich. Weiß gar nimma welches. Irgend so ein "99 Wege zum Glück" oder was weiß ich.

    Ich habs dann nach 2 oder 3 Seiten in die Ecke geworfen, und sagte zu mir, ich hör jetzt auf damit solche scheiß Bücher zu lesen, da schreib ich mir lieber selber eins.
    Gesagt getan, in drei Wochen wars fertig. "Die Esoterik kann mich mal...."

    Weil ich ein hitziger, ungeduliger Mensch bin, hab ich gar nicht lang rumsuchen wollen, um seriöse Verlage, und habs einfach über einen Online-Verlag (kostet grad mal 60 Euro) drucken lassen, mir drei Exemplare selber gekauft (nu mal 60 Euro)....und als ich es in den Händen hielt, überkam mich unendlicher "Besitzerstolz" ggg
    Aber als ich es las, also alle Fehler die ich aufgrund meiner "leichtigkeit des Seins" völlig ignorierte, fand ich es nicht mehr so berauschend. Also lies ich es im Sand verlaufen. (Will mich ja nicht dafür schämen müssen).

    ABER, und das ist die Antwort: Ich fand während des Schreibens, so unendlich viel über mich selbst herraus.
    Am Ende des ersten Buches blieb noch eine Frage offen, also war das zweite irgendwie schon "vorprogramiert".

    Also setzte ich mich wieder hin, diesmal etwas länger. Für mein Empfinden viel zu lange. Es geht sehr viel Freizeit usw. dafür drauf.

    Und es gibt keinen Wettbewerb, keinerlei befreundete Autoren die ich übertrumpfen möchte. Ich hab einfach das Gefühl "ich hätte der Welt so viel zu sagen" (ich weiß, das denkt sich vielleicht jeder), aber ich habe nicht nur den Drang der Welt etwas sagen zu wollen, sondern auch den unendlichen Drang es auch niederzuschreiben.

    Während diesen Jahres, während ich nun diese zwei Bücher geschrieben habe, war ich immer irgendwie "bei mir selbst", als hätte ich meine ursprüngliche Leidenschaft entdeckt. Ich erkannte das ich so lang ich Lebe immer nur schreibe, früher viel Tagebuch, als Kind viele Märchen, Geschichten, später in Brieffreundschaften, Mails, Bloggs, Chatten, würde ich alles von mir Geschriebene aneinanderreihen könnte ich damit schon tausend mal die Welt umrunden.

    Ja es macht mir Spaß, bedenklich viel Spaß. So viel Spaß das es fast alle Abende dieses Jahres kostete.

    Das einzige was mir nicht Spaß macht, ist der Anspruch des Lesers, es auch in eine perfekte Form zu bringen. Das ist unendlich viel Arbeit, Formatfehler, Gramtikfehler, Wortwiederholungen, Sinnhafte Zusammenhänge usw usw usw. Das ist nicht mehr "Schreiben" sondern "Lektorieren", also NICHT mehr meine Leidenschaft. Leider. Leidrigst. Am Leidigsten.

    Meine Schwester hat es gelesen, und meinte allein die Beistrichsetzung ist oft sehr fehlerhaft, darum muss man oft mit dem Satz von vorne beginnen, und darum stört es den Fluss des Lesens, was wiederrum ein "Verlangslektor" gleich als "Ausschlusskriterium" betrachten könnte.

    Und, jetzt, da ich mit dem Online-Verlag-Buch-Erstlingswerk eine Art "Geburtsstunde", also eine Art Baby meiner Leidenschaft auf die Welt gebracht habe, ist die Vorstellung tatsächlich ein Buch von mir in der Hand zu haben, das eben keinerlei "Schönheitsfehler" mehr hat, etwas wunderschönes.

    Vor allem fand ich am Ende des Ersten Buches, eine Art Erkenntniss, die eben im zweiten Buch seine Aufklärung und Auflösung fand. (im zuge des schreibens natürlich)

    Ich habe und hatte mein ganzes Leben lang, ausschließlich beim schreiben meine "Aha-Erlebnisse".

    Und meistens, sind das solche Aha-Erlebnisse, die ich ständig auch anderen aufs Auge drücken wollte, besonders jenen, die mit derselben Sache schon ewig lang herumkämpfen müssen. :lachen::lachen:, darin liegt wohl auch der Wunsch, ein Buch daraus zu machen.

    Lange Rede, kurzer Sinn:

    Ich werde wohl gerade schicksalshaft dazu gezwungen, meine größte Schwäche, die des "Schlendrians" bekämpfen zu müssen, und eben selber mal etwas "perfekt" machen müssen. Mit viel Fleiß und Durchhaltevermögen. :wut1::wut1:

    Lg. Und danke für deine Fragen.
     
  10. merlina40

    merlina40 Mitglied

    Registriert seit:
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    113
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    Um noch etwas größenwahnsinniges hinzuzufügen: :D:D

    In letzter Zeit, wenn wieder irgendjemand von meinen Suderfreundinnen und Suderfreunden bei mir vorbeikommt, hätt ich das Buch schon gern in den Händen, um mir nicht wieder den Mund fusselig reden zu müssen, könnt ich es ihnen in die Hand drücken, und sagen "Lies mein Buch, da stehen alle Antworten auf all deine Fragen" :D:D:D:D:D

    A bissal größenwahnsinnig muss ein Künstler schon sein :ironie:

    lg.
     
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