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Christian Science - Heilung von seelischen und körperlichen Krankheiten

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Boston, 25. Juni 2011.

  1. Boston

    Boston Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juni 2011
    Beiträge:
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    Seit ca. 2 Jahren besuche ich die Gottesdienste der Christlichen Wissenschaft (englisch: Christian Science - nicht zu verwechseln mit Scientology). Die Botschaft dieser, in der Mitte des 19. Jahrhunderts gegründeten KIrche, ist frohmachend, heilend und tut einfach gut. Es wird das Positive, Gute im Menschen angesprochen. Es geht nicht um Sünde, Buße und Reue wie in den traditionellen christlichen Kirchen.

    Der Christlichen Wissenschaft geht es darum, durch die rechte Erkenntnis der wahren, „göttlichen“ oder „christlichen“ Wissenschaft frei zu werden vom Krankeiten, Leid und Tod.

    Die Gründerin, Mary Baker Eddy (1821 -1910), lehnt konsequenterweise die biblische Lehre von der materiellen Schöpfung sowie den Heils- und Erlösungsplan Gottes ab. Allerdings lehrt sie richtig, das Gott keine Person, sondern Geist ist.

    Der Mensch hat auch nicht eine individuelle Seele, sondern es gibt nur eine Seele: Gott - und diese ist unendlich. Die menschliche Seele ist insofern nur eine individuelle Widerspiegelung der göttlichen Seele.

    So wurde der Mensch auch nie geschaffen und hatte keinen Anfang, sondern er besteht mit Gott und ist gleich Ihm ewig. Der Mensch hat Gott auch nie vergessen und ist insofern auch nie von Gott abgefallen. Die Erlösung des Menschen besteht nicht in der Erlösung von seinen Sünden, sondern in der Erlösung von seinem Irrtum - von falschem Denken.

    Daraus folgt auch die Nichtexistenz des (wesenhaft) Bösen (Satan und sein Anhang), welches keine metaphysische Wirklichkeit und damit keine Berechtigung und Macht besitzt. So ist die scheinbare Wirklichkeit in unserem Leben nur eine Folge des Irrtums. Wenn insofern der Irrtum verschwunden ist, wird auch die Frage nach dem Bösen nicht mehr sein. Die ganze wissenschaftliche Argumentation ist im Grunde genommen der Versuch einer feierlichen Erklärung der Unwirklichkeit und Machtlosigkeit des Bösen.

    Insofern wird auch die Botschaft des stellvertretenden Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz abgelehnt. Erlösung besteht in der Überwindung des Irrtums. Der „Tröster“ ist die
    Christliche Wissenschaft. Krankheit und Leid werden falsch gelehrt. Der Christlichen Wissenschaft zu vertrauen und zugleich einen Arzt zu rufen, um dessen Anweisung zu befolgen, schließt sich gegenseitig aus.

    Materie, Sünde, Krankheit und Tod existieren letztlich gar nicht, sondern wenn sie existieren in unserer Welt, dann nur als Folge falschen menschlichen Denkens. Die Materie ist nicht Geist und ist insofern kein Teil der Wirklichkeit Gottes. Es ist lediglich eine irrtümliche Theorie, daß der Mensch von einer materiellen Umwelt abhängig ist, denn tatsächlich wird er nicht von außen, sondern von innen bestimmt. Von dieser Vorstellung her gesehen ist alles Unvollkommene im Menschenleben „Irrtum“, eine falsche Vorstellung seines Bewußtseins, während alles Gute und Vollkommene Wahrheit ist.

    Es gibt Zehntausende von Heilungsberichten und in jedem MIttwochabend-Gottesdienst wird über Heilung von seelischen und körperlichen Krankheiten berichtet.

    In vielen Großstädten gibt es Kirchen der Christlichen Wissenschaft, so allein in Hamburg 5 und in Berlin 4 Kirchen.
     
  2. Boston

    Boston Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juni 2011
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    12
    Ein Kranker denkt ständig an seine Krankheit und horcht ständig in sich hinein. Das hat negative Effekte - je mehr er er seine Krankheit denkt, desto kranker wird er. Alles das zieht ihn runter und irgendwann liegt er nur noch depressiv in der Ecke.

    Die Christliche Wissenschaft dagegen verändert dieses Denken. Sie geht davon aus, dass der gute Gott den Mensch nach seinem Bild gut geschaffen hat. Und da Gott Geist ist, ist auch der Mensch im eigentlichen Sinne Geist. Materie ist letztendlich(!) irreal.
    Deswegen KANN(!) der Mensch -als geistiges Wesen und Widerspiegelung des guten und liebenden Gottes gar nicht krank sein und auch nicht sterben!
    Hier werden also die positiven und aufbauenden Gedanken gestärkt, nicht die negativen und noch kränker machenden.

    Bei meinen Besuchen bei der Christlichen Wissenschaft/Christian Science habe ich gut gelaunte, positiv gestimmte Menschen angetroffen. Ich habe keine Veranlassung an den Heilungen, über die in den MIttwochabend-Gottesdiensten berichtet wird, zu zweifeln.
     
  3. Sepia

    Sepia Guest

    Allerdings lehrt sie richtig, das Gott keine Person, sondern Geist ist.

    das sagt auch die Bibel:
    Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Johannes 4.24


    Christliche Wissenschaft. Krankheit und Leid werden falsch gelehrt. Der Christlichen Wissenschaft zu vertrauen und zugleich einen Arzt zu rufen, um dessen Anweisung zu befolgen, schließt sich gegenseitig aus.

    denke ich nicht, manchmal arbeiten die zusammen.

    Materie, Sünde, Krankheit und Tod existieren letztlich gar nicht, sondern wenn sie existieren in unserer Welt, dann nur als Folge falschen menschlichen Denkens. Die Materie ist nicht Geist und ist insofern kein Teil der Wirklichkeit Gottes. Es ist lediglich eine irrtümliche Theorie, daß der Mensch von einer materiellen Umwelt abhängig ist, denn tatsächlich wird er nicht von außen, sondern von innen bestimmt. Von dieser Vorstellung her gesehen ist alles Unvollkommene im Menschenleben „Irrtum“, eine falsche Vorstellung seines Bewußtseins, während alles Gute und Vollkommene Wahrheit ist.

    Es gibt Zehntausende von Heilungsberichten und in jedem MIttwochabend-Gottesdienst wird über Heilung von seelischen und körperlichen Krankheiten berichtet.

    Heilungsberichte mit Ärztlichen Diagnosen.?..und wer oder was wird dann geheilt wenn es sie gar nicht gibt.?

    naja, ich hoffe mal dass dies nicht zur Verdrängung des Bösen im Menschen führt, denn dass dies da ist kann amn am Weltgeschehen sehen.
     
  4. Boston

    Boston Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juni 2011
    Beiträge:
    12
    Christian Science (CS) ist geistesgeschichtlich dem Monismus und dem Reduktionismus zuzurechnen. Dieser Reduktionismus führte bei vielen Wissenschaftlern zu der Einsicht, dass alles auf Materie zurückzuführen ist, alles eben nur Materie ist. CS geht genau den entgegen gesetzten Weg: Sie geht davon aus, dass alles geistig ist! Materie ist letztendlich irreal.

    Da der gute Gott alles gut erschaffen hat (1. Mose), ist alles gut. Es KANN nichts Schlechtes, Böses, Krankes geben. Das, was wir als schlecht, böse und krankhaft empfinden, ist letztendlich eine Art (Alp-)Traum. Die Erlösung besteht darin, dass wir Menschen durch Studium und Liebe zu Gott und den Nächsten Schritt für Schritt erkennen, dass wir -alle!- geliebte Kinder Gottes sind und dass ALLES gut ist. Je mehr wir langsam mit der Liebe Gottes verschmelzen, desto eher bekommen wir schon hier eine Ahnung von dem, was die Bibel Himmel nennt.

    Die Gottesdienste der CS haben den Zweck, die Menschen auf das Gute in ihnen und in ihren Mitmenschen hinzuweisen. Dieses Gute ist Gott, den Gott ist allgegegenwärtig und alles umfassend.


    Am Schluss jedes Gottesdienstes wird deshalb der folgende Text verlesen:

    „Es ist kein Leben, keine Wahrheit, keine Intelligenz und keine Substanz in der Materie. Alles ist unendliches GEMÜT und seine unendliche Manifestation, denn GOTT ist Alles-in-allem. GEIST ist unsterbliche WAHRHEIT; Materie ist sterblicher Irrtum. GEIST ist das Wirkliche und Ewige; Materie ist das Unwirkliche und Zeitliche. GEIST ist GOTT, und der Mensch ist Sein Bild und Gleichnis. Folglich ist der Mensch nicht materiell; er ist geistig.“

    und:

    "Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch! Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht. Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und ein jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist." (1. Johannes, 3, 1-3)
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
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    burgenland.at
    Siehst Du, wenn die christliche Weltanschauung darauf hinaus läuft, dass Gott keine Person ist sondern Geist, so wie sie das aus dem AT eigentlich übernommen und weitergepflegt haben in der Tradition, dann kann ich gar kein Christ sein.

    Aus einer solchen Denkweise, Gott ist „Geist“, und der Mensch untrennbar mit Gott verbandelt, daraus erwächst sehr bald ein Denken die Seele ist gewesen, kommt in den Menschen und geht dann wieder in so etwas wie ihre Heimat zurück. Zwar wird damit der Gedanke in den Mittelpunkt gestellt, aber ich glaube hier wird von „geschätzten“ Voraussetzungen ausgegangen, die einfach nur gefallen.

    Viel eher entspricht es doch wohl in einem Gottesdenken es sei alles in allem, und sogar eine Art der Planung darüber hinaus, die gelegentlich als heiliger Gral anstatt gesucht worden ist, und immer noch gesucht wird. Verständlich, denn wer will nicht diese Glückseeligmachung erstrangig besitzen oder so eine „Waffe“ in seinem Arsenal horten, ehe sie noch der Feind in seinem lagert?

    Es stimmt schon, wenn ich nun beginne Gott und Seele nicht als Geist zu sehen,
    dann stehe ich vor dem Problem ob das was so aus den Lebensfunktionen kommt nur reine Information ist, oder vielleicht ist hier so etwas wie eine Aktivität zu erkennen?

    Das findet nicht jeder sympathisch.
    Teilweise ist es sogar unvorstellbar, und verliert sich in der Chaostheorie,
    die wir nicht zu den menschlichen Eigenschaften zählen.

    Anderseits ist eine Einstellung so wie etwa hier beschrieben die typische Vogel-Strauß-Variante.
    Der auch den Kopf bei Gefahr in den Sand steckt.
    Ungeachtet ob es da zum Beispiel in der Gegend des Neandertalers eine entwickelnden Lebensführung des Menschen gegeben hat,
    und auch eine wirkliche alleinige seelische Daseinsform verneint wird,
    nach dem oder mit dem was wir eigentlich die Blüte des Lebens nennen.

    Langer Worte und kurzer Sinn,
    wir kommen nicht umhin,
    die menschliche Entwicklung mit dem Davor und Danach verstärkt zu beachten.

    Dieses Erkennen und Wahrnehmen wie alles zusammen ist oder sein könnte,
    führt uns zwar begleitend dort hin, dürfte aber nicht als Ersatz allein eingesetzt werden, ohne selbst etwas dazu zu tun eben in dieser zugeordneten menschlichen Gemeinschaft und nur allein sich mit dem Totschlagen der Zeit zu beschäftigen.

    Ganz Brutal gesprochen:

    Was bringt es wenn ich einen Menschen oder mehrere so oder so für eine Woche oder für 3 Jahre gesund mache, und danach stirbt er und ich finde nichts mehr von ihm, schon gar nicht das was wir Seele nennen?

    Liegt ein Sinn darin für die Menschen, oder für Gott, im Sinne von alles in allem?




    und ein :weihna1
     
  6. Boston

    Boston Neues Mitglied

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    "Was bringt es wenn ich einen Menschen oder mehrere so oder so für eine Woche oder für 3 Jahre gesund mache, und danach stirbt er und ich finde nichts mehr von ihm, schon gar nicht das was wir Seele nennen?"


    Das aber ist nicht die Lehre der Christlichen Wissenschaft!

    Diese lehrt, dass der Mensch als geistige Widerspiegelung des guten Gottes weder krank werden noch sterben kann. Es gibt also gar keinen Tod, denn der Mensch ist geistig und Geist kann nicht sterben.

    Das, was wir als Krankheit und Tod empfinden, ist irreal und so etwas wie ein (Alp-)Traum.
     
  7. Boston

    Boston Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Ein sehr guter Vortrag des Österreichers Dr. Robert Ennemoser, Salzburg, in der Christlichen Wissenschaft in München:

    In YouTube den Suchbegriff "Geistige Medizin" eingeben.
     
  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    8. Juli 2004
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    12.236
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    Nordhessen
    Boston
    Mitgliedern wird also verboten zum Arzt zu gehen? Das wäre für mich ein Kündigungsgrund.
    wenn alles Gut ist, dann sind auch Ärzte gut!
    Im Christentum gab es immer wieder Strömungen, die die Materie verteufelten, daraus entstanden die Selbstkasteiungen und das Flagellantentum, indem die Materie und deren Auswirkungen vernichtet oder zumindest verdrängt werden mussten. Nichts für mich - zu dogmatisch.

    LGInti
     
  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.049
    Ort:
    burgenland.at
    @Boston,

    Du hast folgendes geschrieben:



    „Das aber ist nicht die Lehre der Christlichen Wissenschaft!

    Diese lehrt, dass der Mensch als geistige Widerspiegelung des guten Gottes weder krank werden noch sterben kann.
    Es gibt also gar keinen Tod, denn der Mensch ist geistig und Geist kann nicht sterben.

    Das, was wir als Krankheit und Tod empfinden, ist irreal und so etwas wie ein (Alp-)Traum.“


    Versteh mich jetzt nicht falsch, ich bin nicht dagegen Menschen gesund zu machen, wie auch immer. Aber im Christentum aus dem Urchristentum hervorgegangen ist es doch so, dass dieses Gesundmachen in der eigenen Entwicklung als Begleitendes „Spiel“ anstatt sich untereinander zu bekämpfen und zu bekriegen, einfach darum verloren gegangen ist, weil es vorrangig geworden ist zu ÜBERLEBEN. In einem enormen römischen Staat, sich darin entwickelt hat, und nicht im tiefen Afrika, im Zentralen Asien oder nur nebenan auf der Spitze der arabischen Halbinsel.

    In Deinem Text wird meiner Meinung nach die Idee vorgestellt:
    Gott ist Geist. Der Mensch ist also auch Geist.

    Dieses Dogma stammt aus der Tradition des Judentums.
    Der Gedanke, dass ein Geist einen zugrunde liegenden Plan bedarf,
    damit er überhaupt Geist sein kann, ist nicht zuletzt auf unseren Mist heute gewachsen,
    denn diese Erkenntnis finden wir bei genauer Betrachtung bereits eben inhaltlich in diesem Urchristentum,
    aber dargestellt aus dem Judentum und aufbereitet für die Aufnahme dieser Glaubensvertreter,
    da ist diese Darstellung gut und gerne „verloren gegangen“.

    Richtig dürfte also sein, es entsteht die Seele planmäßig aus der Materie,
    mit den Funktionen hauptsächlich für Bewegung und Schutz,
    und damit das so sein kann, muss Seele eine längere Lebensdauer besitzen,
    als die Materie selbst.

    Sonst steht dieses Mobil irgendeinmal schutzlos da und bewegt sich nicht mehr.

    Wir erkennen also spätestens bei der Materialermüdung im hohen Menschenalter,
    in früheren Tagen genau so wie heute,
    dass die Seele ohne Körperfunktionen übrig bleibt.

    Selbstverständlich sind wir gerne bereit diesem Teil des Menschen in einem Verständnis von „Gott ist alles in allem“ jenen Bereich zuzuerkennen, den wir mit den guten und wohlwollenden Eigenschaften für den Menschen bedacht haben. Und aus der Position der Materie scheint das wegen dem längeren Vorhandensein so zu sein als wäre es eine dauernde Funktion.

    Nun ist es aber so, dass Funktionen ihre Wertigkeit verlieren, dann wenn der Inhalt nicht mehr vorhanden ist, oder eine als Ersatz auftretende Inhaltsgabe nicht eingesetzt wird.

    Eine plausible Erklärung wie das vor sich geht, könnte daher die Darstellung sein, in der Materie finden wir die Fortpflanzung im Menschen so wie in allen Lebewesen, und in diesem seelischen Bereich werde diese Entwicklung mit den gegebenen Möglichkeiten in der Vererbung fortgesetzt, was wir auch gerne als Evolution bezeichnen.

    An dieser Stelle wo wir bemerken es tut sich etwas über unseren materiellen Tellerrand hinaus, und irgendwie sind wir daran immer noch beteiligt in unserer menschlichen Art zu handeln, da neigen wir dies als Geist und Gott zu bezeichnen.

    Jetzt ist es aber so, diese „geistige Sphäre“ ist nicht einfach da, sondern hat in sich eine Entwicklung. Da gibt es selbstverständlich „höher entwickelte“ Klassierungen, aber dazu kommen wir vielleicht später wenn wir von der Sättigung nicht endgültig befallen werden. Aber zuerst einmal ist da diese Entwicklung in kleineren Rahmen unmittelbar beim Körper eines oder mehrerer anderer Menschen. Mit einer geringeren Eigenschaft, was zum Beispiel die Kommunikation betrifft in unsere Ebene. Genau so handelt es sich in der Größe oder Anzahl weniger um eine Größenordnung die mit Staat oder UNO zu vergleichen wäre und dann den Titel Gott zur Folge hätte, nein, sondern es werden zuerst einmal so kleine Einheiten wie Sippen und Dörfer gebildet, und bekommen nur schön langsam in den Regionen die Form von Stadtstaaten oder Königreichen, wie wir es aus dem Mittelalter eigentlich gewohnt sind.

    Der Punkt ist, dann wenn die Bedrohung außerhalb vom Menschen in der unmittelbaren Überlebensgefahr auftritt, in diesem Moment kommt es tatsächlich zu einem Zusammenschluss auf der menschlichen seelischen Ebene, und plötzlich werden gemeinsam die gleichen Interessen vertreten.

    Das passiert nicht indem wir darum bitten und beten, sondern trotzdem.

    In wie weit ein Herbeisehnen dazu dienlich sein soll,
    oder das führen von Kriegen dafür förderlich sein könnte,
    das in Frage zu stellen bin ich in jeder menschlichen Gemeinschaftsform gerne bereit.


    Das heißt also:

    Der Mensch kann töten, die Seele kann töten – und die Seele ist sterblich. Punkt.




    und ein :zauberer1
     
  10. Boston

    Boston Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    12
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    Nun, Christian Science ist eine KIrche ohne Dogma! Es ist jedem freigestellt, wie er sich Gott vorstellt. Keiner muss eine Glaubenserklärung unterschreiben und es werden keine Glaubensbekenntnisse im Gottesdienst verlesen. Wer will, kann sich also Gott als die Urkraft oder als die Liebe vorstellen. In vielen Kirchen der Christlichen Wissenschaft steht der Satz "Gott ist die Liebe".

    Ob ein Christlicher Wissenschaftler bei einer Krankheit einen Arzt aufsucht oder Medikamente in Anspruch nimmt, ist seine freie Entscheidung. Er kann es von Fall zu Fall selbst entscheiden. Er sollte nur nicht beide Methoden vermengen. Also: Entweder Krankenhausbehandlung ODER geistige Medizin.
     
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