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Christian mein Sohn

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von michaelk, 7. Juni 2007.

  1. michaelk

    michaelk Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2007
    Beiträge:
    1
    Ort:
    in der nähe von bremen
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    Hallo,
    am 18.10.04 ist unser sohn christian bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Issn blöder tag heute hab migräne und vermisse ihn.
    Ich hab immer noch das problem das ich mich auch gerne mal mit männern über trauer eines kindes unterhalten möchte. Bin leider als mann hierbei immer sehr allein. Hab wo anders mal geschrieben" Männer trauern anders" iss wirklich so.
    Ich vermisse es über ihn mit jemandem zu reden, meine frau möchte nicht darüber reden und bei freunden iss dieses Thema auch nicht mehr angesagt.
    Christian wäre am 5.11. 19 jahre geworden und ich frag mich oft was er wohl jetzt so machen würde wenn er noch da wäre.

    gruß michael

    Christian ich vermisse dich

    Dein Papa
     
  2. Tinamaster

    Tinamaster Guest

    Hallo Michael...

    bin jetzt zwar kein Mann , aber Deine Worte haben mich sehr berührt . Ich fühlte beim Lesen deinen Schmerz. Und mir stehen immer noch Tränen in den Augen.
    Weisst Du , obwohl ich an ein Leben nach dem Tod glaube, obwohl ich keine Angst vorm Sterben habe, kann ich trotzdem das nachempfinden , was Menschen bei dem Tod eines geliebten Menschen empfinden.
    Denn , dieser Mensch , wird in dieser Rolle , in der er hier war , nicht mehr da sein. Und das ist für mich diese traurigkeit.Die Lücke ist enstanden. Er fehlt einfach . Ich möchte Dir einmal gerne einen Trauerspruch hier rein stellen , den ich für mich selbst mir ausgesucht habe. Den ich in meinem Stammbuch hinterlegt habe , und den mein Sohn , dem ich alles schon erklährt habe , einmal nehmen wird , wenn ich auch nicht mehr da bin.

    Ich schaue in Augen voller Licht,
    In Augen voller Tränen,
    dabei bin ich nur in das Zimmer nebenan gegangen.

    Das was ich für Euch war
    bin ich immer noch.
    Sprecht mit mir,
    wie ihr es immer getan habt.

    Seid nicht traurig ,
    lacht weiter über das,
    worüber wir gemeinsam gelacht haben.

    Lacht und denkt an mich
    Ohne Reue und Traurigkeit.
    Auch wenn ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin,
    ich bin nicht weit weg.
    Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.

    Behaltet mich in eurem Gedächtnis,
    denn tot ist nur
    wer vergessen wird

    Trauern darf man . Und der eine braucht länger dazu. Aber irgendwann sollte die Zeit wieder kommen , in dem man loslassen muss. Loslassen , ist immer, egal in welcher Beziehung auch , sehr schwer. Einen geliebten Menschen loszulassen , das fällt jedem sehr schwer. Aber , man muss erkennen , dass wir unser Leben nicht in traurigkeit leben dürfen. Denn , es ist viel zu kostbar!! Weil es nur dieses eine Leben in dieser Rolle und Hülle sein wird.
    Deinem Sohn geht es gut , aber es würde ihm noch besser gehen , wenn ihr nicht so traurig wäred.
    Ich habe einmal zugehört , wie ein Medium einer trauernden Frau erklährt hatte , wie sie loslassen kann.
    Er empfahl ihr , eine kleine Schachtel zu nehmen , z.B. eine Streichholzschachtel , in der sie ein Teelicht reinstellten solle. Sich ein fließendes Gewässer aussuchen. Das Teelicht anzünden , und mit der Schachtel auf das Wasser stellen. Und wenn das Teelicht , Dein Sohn in Gedanken , dann entlang des Wassers schwimmt , ihn mit deinen Worten verabschieden. Ihm alles Gute in seinem anderen Leben wünschen, und ihn verabschieden.
    Ich weiss nicht , ob Du Bücher liest ? Aber ich kann Dir das Buch
    "Und der Himmel tat sich auf. Jenseitsbotschaften" von James van Praagh sehr empfehlen . Dieses Buch gibt einem einen ganz andern Blickwinkel , was mit dem Thema Tot zu tun hat.Ich hoffe , ich konnte Dir als Frau ein bisschen helfen !!

    Liebe Liebe Grüsse Tina
     
  3. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2007
    Beiträge:
    11.339
    Ort:
    Hofsgrund
    hallo ihr lieben

    ja das ist eine sehr traurige geschichte.

    ich weiß aus erfahrung das jeder mensch anders trauert. das wichtigste ist, die trauer des anderen nicht zu werten, denn das treibt ein kail zwischen das wir.
    jeder fühlt sich alleine, jeder versteht eine zeit lang den anderen nicht, aber dieses soll man nicht werten.
    nicht jeder kann und möchte über das geschehene nicht reden. einer kann es nicht, und der andere möchte es so in seinem herzen bewaren.

    liebe grüsse pia:liebe1:
     
  4. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    12.689
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
    lieber michael

    ersteinmal herzlich willkommen hier im forum.
    es ist gut das du dir wege suchst, um mit deinem schmerz und deiner
    trauer umzugehen.
    ich weiß wie du dich fühlst, ich hatte einen sohn lion, er wäre jetzt 22 jahre. habe jahre gebraucht, um aus dieser innerlichen erstarrung raus zu kommen.
    das umfeld ist auch hilflos und versucht es zu verdrängen diesen gewaltigen schmerz.

    bin dann den weg der therapie gegangen..und habe mir den schmerz von der seele geschrien.
    reden hilft und auch das schreiben hier hilft..um die bilder zu sortieren...loszulassen ...wieder etwas zum inneren gleichgewicht zu kommen.

    mein glaube ist es, dass nichts aus dem raum verschwindet, es nimmt nur eine
    andere form an. warum das so ist, weiß eben niemand.
    niemand geht ohne leiden, vom leben zum tod...doch da gibt es ein inneres gebot, die feine stimme...das der geist immer wieder mit freuden zurück kehrt.

    wo dein christian auch immer sein mag...in welchem raum, in welcher form,
    er ist bei dir und du bei ihm...im bewusstsein seit ihr miteinander verbunden, nur die zimmer sind verschiedene.
    lass dich mal.....:trost:
    l.g. Alice
     
  5. Topia

    Topia Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2007
    Beiträge:
    23
    Ort:
    CH
    Lieber Michael

    Ich kann deine Trauer verstehen.
    Wenn du auch in tiefer Not bist, sei dir bewusst, es werden die not-wendigen Schritte kommen, denn die Not wendet.

    Durch dein Leid machst du bestimmte Erfahrungen.
    Das Leid schenkt Geduld, Toleranz, Milde, Einfühlungsvermögen, Konzentration, Nachsicht – und all diese Geschenke zusammen verleiht spirituelle Reife.

    Doch einmal ist es Zeit das Leid loszulassen.

    Johann Sebastian Bach gibt durch sein erlittenes und geduldig ertragenes Leiden ein lebendiges Beispiel hierzu:
    Im Alter von 9 und 10 Jahren verliert er seine Eltern. Mit 35 Jahren stirbt seine innigst geliebte Frau. Von seinen in 2 Ehen gezeugten 20 Kindern muss er 11 zu Grabe tragen. Er nahm sein Schicksal mutig auf sich und versöhnte sich im Leid mit Gott und den Menschen.

    Ich habe dir noch ein Trauergedicht, welches mir gut gefällt, und wo auch ich an verstorbene Menschen denken kann.

    Ihr sollt nicht um mich weinen,
    ich habe ja gelebt.
    Der Kreis hat sich geschlossen,
    der zur Vollendung strebt.

    Glaubt nicht, wenn ich gestorben,
    dass wir uns ferne sind.
    Es grüsst euch meine Seele
    als Hauch im Sommerwind.

    Und legt der Hauch des Tages
    am Abend sich zur Ruh, send ich als Stern vom Himmel
    euch meine Grüsse zu.
    (Hans Kreiner)

    Ein gesegnetes Leben
    Topia
     
  6. Emine66

    Emine66 Guest

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    Hallo lieber Michael!
    Trauern ist wichtig,nur so kannst du aber auch lernen ihn loszulassen. Wen du ihn nicht los läßt kann dein Sohn im
    Jenseits nicht weiter wachsen sie haben dort auch ihre aufgaben.
    Bis bald Emine66 :kuss1:
     
  7. Angela27

    Angela27 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. August 2006
    Beiträge:
    1.333
    Hallo michalek,

    Wohl das Verletzendste auf dieser Welt ist, wenn man sein geliebtes Kind verliert. Es gibt keine Folter, keine Krankheit die schlimmer ist, als sein Kind zu verlieren. Viele können mit dir mitfühlen und nichts und niemand kann dir den Schmerz nehmen, aber wir können Dich in die Arme schließen und unsere Anteilnahme aussprechen. Wir können dir von ganzem Herzen Energien senden und dich ermuntern, dass du deine Trauer lebst.
    Aber eines sollst du wissen, dass es ihm gut geht! Er ist bei dir, wenn du Trost suchst !
    Lebe deine Gefühle aus, Gefühle zu zeigen, ist eine Stärke und du hast das Recht sie zu zeigen.

    Ich umarme dich und wünsche dir alles Liebe dieser Welt
    Angie
     
  8. SandyEngel

    SandyEngel Guest

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    Lieber Michael

    lass dich einfach mal umarmen :trost:

    es tut unendlich weh, sein kind zu verlieren!!!!

    ich weiss, wovon du sprichst, ich hab auch meinen sohn vor 18 monaten verloren.
    es erscheint einem so sinnlos, die reihenfolge stimmt einfach nicht !!!

    und dennoch müssen wir versuchen, damit fertig zu werden.

    wir wissen einfach nicht, warum das schicksal es für uns so bestimmt hat, aber es hat alles im leben seinen sinn, davon bin ich überzeugt, auch wenn wir diesen nicht immer erkennen können.

    lieber michael, es gibt leider nichts, was dich über deinen schmerz hinwegtrösten kann, DAS WEISS ICH!
    aber es hilft auch schon, über seine schmerzen zu reden, und das kannst du hier, weil es hier menschen gibt, die dich verstehen, weil sie dasselbe durchgemacht haben wie du.

    wann immer du das bedürfnis hast, zu reden, zu weinen, mit dem schicksal zu hadern, dann tu es!!!!!
    hier wird dir immer irgend jemand zuhören.

    lg
    SAndy
     
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