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Christa Schneider "Und siehe, es war alles sehr gut!"

Dieses Thema im Forum "Buchvorstellungen" wurde erstellt von Philopold, 26. Juli 2005.

  1. Philopold

    Philopold Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Mai 2005
    Beiträge:
    6
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    Das Heilsamste, was ich je gelesen habe:

    Buchtitel: Und siehe, es war alles sehr gut!
    Autor: Christa Schneider
    Verlag: Bernardus


    Ein wunderschöner Text, welcher sehr zur Heilung des Erdengeschehens beiträgt und uns aus dem Teufelskreis herausführt, den wir so oft im zwischenmenschlichen Bereich vollziehen. Lest ihn am besten im Wald, da die Natur stark die Ganzheit ausstrahlt, die wir dann so wohltuend empfinden und wo wir erst wieder hineinfinden müssen.

    Zitat:
    Das Böse wäre nicht in dieser Welt,
    wenn alle Menschen die Polarität
    in ihrer Ganzheit bejahen würden.
    Dann gäbe es diese Auswüchse nicht,
    alle würden sich in der Mitte bewegen, und alles wäre gut.​


    Das Böse heilen ​

    Der Baum der Erkenntnis ist der Baum
    der Unterscheidung zwischen Gut und Böse
    wie zwischen Nahrung und Gift
    und damit das Urgift selbst.
    Wer von diesem Baum isst,
    verfängt sich im Netz der Widersprüche;
    die Dinge und Erscheinungen seiner Welt
    werden ihm dialektisch (Anm.: These/Antithese),
    und alles Dialektische erweist sich
    von der anderen Seite her betrachtet als sein eigenes Gegenteil.
    Wahrhaft gut ist das Gute
    und wahrhaft nahrhaft die Nahrung
    nur im Zustand der ersten Unmittelbarkeit
    (Anm.: Sichtweise der Ganzheit im Baum des Lebens).
    Sobald jedoch einmal das Gute
    in bewussten Gegensatz zum Bösen gerät,
    steht es selbst bereits im Zeichen des Bösen;
    denn böse sein bedeutet gar nichts weiter
    als verneinen und widersprechen.
    Je schärfer der Zwiespalt wird,
    das heißt je vernehmlicher
    im Guten das Nein zum Bösen mitklingt,
    um so geringer ist tatsächlich
    der Unterschied zwischen beiden.

    aus Erwin Reisner, „Der Dämon und sein Bild“, Suhrkamp Verlag​


    Zurückfinden zum Baum des Lebens
    Das Lesen dieses Buches von Christa Schneider war für mich eine der beglückendsten Erfahrungen mit nachhaltiger Wandlung und der Heranreifung eines neuen Bewusstseins: Dem Erinnern dessen, und in mir wieder lebendig werden lassen, was ich bereits in meiner Kindheit gelebt hatte.

    Dieses Buch stellt eine wunderbare Möglichkeit dar, um endlich aus dem Wahnsinn, den wir die ganze Zeit mit uns selbst und in unserem Umgang mit unseren Mitmenschen inszenieren, auszusteigen. Wie oft habe ich es erlebt, dass meine Mitmenschen mit mir nach der Sichtweise des „Baumes der Erkenntnis“, des Einteilens in Gut und Böse umgegangen sind und mich dabei kritisierten und verurteilten. Ich merkte dabei nicht, dass ich selbst die ganze Zeit genau so agierte. Und ich deshalb ständig erlebte, wie andere Menschen mit mir genau so umgingen.

    Dieses Buch kann helfen sofort einen entscheidenden Bewusstseinswandel zu vollziehen, welcher uns die Welt augenblicklich mit anderen Augen sehen lässt und uns dann Schritt für Schritt aus unserer inneren Zerrissenheit herausführt. Die Versöhnung mit unseren abgelehnten Seiten ist das entscheidende um diese zu heilen.
    Zitat: “Wenn ihr gewohnt seid, in Gut und Böse einzuteilen, und euch dadurch der Blick für die Ganzheit fehlt, seid ihr nicht in der Lage, euren Anteil an dem Übel zu erkennen. Darum ist es zunächst ganz menschlich und entspricht eurem Verständnis, den Mitmenschen für schuldig zu halten. In der Erkenntnis von Gut und Böse wird Schuld immer nach außen projiziert. Der andere lebt ja diese böse Seite, ihr nicht, das ist eindeutig zu erkennen. Und so nimmt die Feindschaft und Trennung ihren Lauf.“

    Und so langsam verstehen wir auch, dass wir in der Erkenntnis von Gut und Böse das Ausmaß der Versöhnung noch nicht ganz erfassen konnten. Denn die Trennung war noch nicht aufgehoben. Das Fehlverhalten des Bruders haben wir zwar vergeben, aber so etwa in der Haltung: ‚Du hast etwas getan, was ich nie tun würde.‘ Wenn wir nun die Ganzheit im Blick haben, dann ist die Versöhnung doch sicher umfassender?

    >Ja, das ist so. Denn die Versöhnung bezieht sich dann nicht allein auf den Bruder, sondern vielmehr auf euch selbst, auf eure Ganzheit, auf eure Sichtweise und damit zugleich auch auf das Leben.
    Wenn ihr eine negative Seite bei eurem Bruder verurteilt, dann geschieht es doch, weil ihr selbst in Gut und Böse einteilt, und weil ihr überzeugt seid, dass ihr selbst so etwas nicht tun könnt. Das ist böse, was der andere getan hat, und da findet ihr eure Empörung und Verurteilung gerechtfertigt. In der Erkenntnis von Gut und Böse kommt ihr natürlich nicht auf den Gedanken, dass eure Verurteilung auch ein Verstoß gegen das Leben ist und dass ihr durch die Abspaltung einer negativen Seite in euch dazu beigetragen habt, dass der Bruder nun diese Seite verstärkt leben muss.
     
  2. Tim008

    Tim008 Guest

    Danke für die ausführliche Beschreibung.

    :)
     

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