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Chief lehrt Detusche die Inipi!

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von jan68, 12. März 2009.

  1. jan68

    jan68 Guest

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    Hallo,

    es gehen hartnäckige Gerüchte um, die Natives Amerikas würden es mißbilligen, wenn Weiße die Schwitzhütte im indianischen Geist zelebrieren. Angeführt wird dabei auch eine Kriegserklärung einer Stammesfamilie, die hier als Sioux bekannt ist. Nun, außgerechnet der verstorbene Chief Archie Fire Lame Deer hat ein Buch veröffentliche, in dem die Inipi und ihre Elemente bis ins Detail erklärt werden. Er war ein Chief des Stammes, der angeblich etwas dagegen haben soll, das wir hier die Inipi zelebrieren. Der folgende Link zum Buch belegt das:

    Karten des Feuers - Das Weisheitsorakel der Sioux

    Bei den Natives selbst gibt es zweierlei Meinungne. Die eine möchten unter sich bleiben. Andere reisen in die Welt und teilen ihre Weisheit mit uns, was durchaus auch als Entwicklungshilfe gedacht ist. Ich begegnete allein hier in Deutschaland bereits 4 Chiefs, die nach Deutschland kamen um ihre Weisheit mit uns zu teilen. Und dabei habe ich mich noch nicht mal bemüht, diese Leute zu treffen - es war Zufall". Entgegen negativer Aussagen, die das Wirken der Natives in Europa negativ verzerren, herrscht hier geradezu Chief-Schwämme die zu uns reisen.

    Zur oft zitierten Kriegserklärung gibt es auch noch etwas anzumerken. Sie richtet sich nicht gegen Menschen, die sich mit nativen Traditionen verbinden und so ihre Spiritualität wieder beleben. Sie richtete sich gegen gewisse Entwicklungen, die sich in Amerika ergaben.

    In den USA gab es Weiße, die keinen nativen Hintergrund hatten, die in Universitäten jedoch so lehrten, als würden sie für die Natives sprechen. Heilige Pfeifen wurden verkauft, die normal nur an Träger der Heiligen Pfeife gegeben werden. Rituale wurden kopiert und behauptet, man sei indianishcen Bluts oder Stammesmitglied.

    Man sollte wissen, das in der USA immer noch schleichender Völkermord an den Natives praktiziert wird. Das man ihnen weiterhin ihr Land stielt. Und das sie diskriminiert, verhöhnt und schikaniert werden. In diesem Spannungsfeld ist es kein Wunder, wenn man etwas intolerant gegen solche Gebaren ist. Die Stammesfamilie, von der diese Kriegserklärung stammt, zählt zu den eher kriegerischen Stämmen. Ihren Reservationen liegen in kargen Landschaften, die keine Nahrung bereithalten. Die Nahrung, die sie von der USA bereitgestellt bekommen, fördert Diabetes. Und dabei leiden bereits 67% des Volkes unter Diabetes. Medikamente und Medizinisches Gerät bekommen sie jedoch nicht. Das sind solche Methoden des schleichenden Völkermords. Man bedenke als bitte, daß dort tatsächlich Krieg herrscht.

    Die Natives haben im großen Kreis 1968 beschlossen, ihr Wissen und ihre Medizin mit uns zu teilen. Seither sind Ciefs in der Welt unterwegs, und teilen mit uns. Sie sehen es gerne, wenn wir lernen und unsere Spiritualität bewußt leben. Sie sehen es gerne, wenn wir fragen und uns üben. Und sie sehen es gerne, wenn wir dadurch in die Kraft unseres inneren Friedens finden. Und sie sehen es sehr gerne, wenn dadurch Feindschaften sich in ein harmonisches Miteinander wandelt. Laßt uns daran mitarbeiten!!

    Aus respektvoller Achtung den Ahnen gegenüber werde ich keine Traditionen kopieren. Meine Schwitzhütte ahmt keine indianische Tradition nach. Ich rang sogar darum, ob ich es auf meiner Webseite überhaupt Inipi nenne. Ich ahme übrigens auch keine keltischen oder sonst wie gelegene Traditionen nach, weil ich auch diese respektvoll achte. Was ich tue, das tue ich aus meinem Inneren heraus. Und dabei danke ich all den Lehrern, die auf meinem Weg waren. Ich danke den Chiefs und Schamanen tuvischer Tradition. Ich danke den Ahnen und Völkern, die diese Weisheiten lebten und uns so bereitstellen. Ich danke allen Kulturen, von denen ich lernte und in denen ich lebte. Ach diese hier und ihren Lehrern. Und ich danke dem großen Geist, dem Mysterium, für die Herrlichkeit unseres Seins, das über den Körper und den Horizont hinaus geht.

    Mögen jene, die Feindschaft sehen und propagieren, und so tun, als würden sie im Frieden sein und sprechen, ihren Irrtum erkennen. Mögen auch sie Frieden in sich finden und sich so in einer Großen Familie wieder finden. Denn wir sind Menschen und als Menschheit EINE Familie. Es wird Zeit, das wieder zu erkennen.

    Und ganz besonders möchte ich den Twisted Hairs danken, die seit Jahrhunderten umherreisen und Wissen lernen, lehren und so vereinen. Es war immer schon Tradition zu teilen. Nur wer sich als Feind verhält, mit dem teilt man nicht - dem tippt man mit dem Speer an oder tötet ihn. Aber generell sind wir Freunde!

    Ich habe im Übrigen nicht vor über meine belegten Erfahrung auf niedersten Niveau rum zu diskutieren. Ich habe es gesagt, und nun darf sich jeder auf die Reise begeben und sein Wissen mehren und Fehleinschätzungen korrigieren. Oder erkennen, das er/sie bereits wußte was es im Frieden zu wissen gibt.

    Brüder und Schwestern, bitte erkennt unsere Verwandschaft! Unsere Ahne sind wir selbst, denn es waren Inkarnationen unserer Seele. Bitte macht euch nicht kleiner, als ihr seit. Lebt eure Göttlichkeit. Erstrahlt im Licht eines ewigen Wesens.

    Und immer dran denken, bevor ihr für die Sioux sprecht - Ihr Chief weis besser, was gut für den Stamm ist und was er will und tut.

    Alles Liebe
    Jan
     
  2. Amazonee

    Amazonee Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2005
    Beiträge:
    487
    Ort:
    Bochum - Wattenscheid
    Hallo,
    da du nicht diskutieren möchtest, stelle ich jetzt unkommentiert diesen Link ein:

    http://www.externstein.de/religion/Deer/Seite3.htm

    Grüße

    A.
     
  3. jan68

    jan68 Guest

    Hallo Amazonee,

    natürlich darf jeder diskutieren und natürlich werde ich auch mit diskutieren. Aber eben nicht über meine Erfahrungen und ob die stimmen oder nicht.

    Die, die es sind, sind es. Die, die es nicht sind und als das identifiziert werden, beweisen damit noch lange nicht, das die, die es sind nicht sind. Es beweist nur, das sie es nicht sind.

    In meinem Post geht es nicht um die Twisted Hairs. Es geht hier im Kern um die Behauptung, die Sioux würden ihre Schwithzütte nicht mit uns teilen wollen. Und ich hab nachvollziehbar belegt, das gerade ein Chief der Sioux das sehr wohl tut. Und deshalb möchte ich nicht rum diskutieren, weil der Kern damit nur aufgeweicht würde.

    Alles Liebe
    Jan
     
  4. Sitanka

    Sitanka Guest


    ich habe archie fire lame deer selbst einigermaßen kennengelernt, er hat bei mir in der nähe über jahre hinweg schwitzhütten gehalten und er hat mir ausdrücklich selbst erzählt, dass es die indianischen völker nicht mögen, dass ihre heiligsten rituale von europäern oder weißen gehalten werden.

    ich habe dieses buch auch zu hause und da schreibt er nicht, dass sie es wünschen, dass wir solche riutale abhalten, er beschreibt in diesem buch zum allgemeinen verständnis das und andere rituale, weiter nichts.
    das gibt uns ja noch lange nicht das recht, sie zu kopieren, oder?
     
  5. Amazonee

    Amazonee Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2005
    Beiträge:
    487
    Ort:
    Bochum - Wattenscheid
    Hallo,
    ist das nicht ein wenig blauäugig etwas zu veröffentlichen, aber gleichzeitig zu sagen, damit dürft ihr nichts anfangen? Wozu hat er es denn veröffentlicht, er hätte die Zeremonien auch in ein Tagebuch schreiben können, damit sie nicht verloren gehen?

    Also, irgendwie kann ich das nicht nachvollziehen. Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass er die Veröffentlichung rein um des Geldes Willen gemacht hat. Aber wozu soll das dann gut sein?

    Grüße

    A.
     
  6. Sitanka

    Sitanka Guest

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    hallo amazonee,

    um ehrlich zu sein ich habe keine ahnung, ich konnte ihn diesbezüglich nicht mehr fragen, er ist ja verstorben, aber ich denke nicht, dass wir jetzt noch das recht haben darüber zu urteilen, weil wir es vermutlich nie herausfinden werden, außer wir fragen seinen sohn.

    naja und außerdem so genau beschreibt er ja das inipi ritual auch nicht, nur so ungefähr und das lässt ja nicht darauf schließen das ich gleich hergehe und sage:
    "boah, jetzt hab ich ein wenig was von der inipi zeremonie gelesen, so jetzt mach ich sie einfach nach"
    soweit ist es nicht beschrieben, so weit ich weiß, ich muss es mir wieder mal durchlesen.
     
  7. braunbärin

    braunbärin Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2008
    Beiträge:
    262
    Ort:
    Lüneburg
    hallo, ich will nicht diskutieren, ich möchte nur meine meinung dazu äußern, ob ich selbst es gut finde, wenn menschen aus der abendländischen tradition praktiken anderer kulturen/traditionen praktizieren/lehren...es ist m.E. kein zufall, dass die welt so vernetzt ist, dass traditionen auch über die grenzen hinweg wirken und das find ich wunderbar. ich selbst praktiziere praktiken, die nicht meiner tradition indiesem leben entsprechen, aber ich tue es mit herz und was wichtig ist mit respekt. da steckt so viel weisheit drin, dass ich es geren weitergebe. wer sagt, dass ich im letzten leben nicht auch indianerin war und durchaus mit der tradition vertraut bin? liebe grüße,braunbärin
     
  8. jan68

    jan68 Guest

    Hallo,

    also man wird ja nicht Chief, weil man besonders dumm ist. Eher das Gegenteil *gggg*

    Richtig, das man die HEILIGEN Rituale irgendeines STAMMES nachahmt, wird nicht so gern gesehen. Das hab ich in meinem Post übrigens mit einem extra Absatz bedacht:

    Das, was die Schwitzhütte zur Schwitzhütte eines Stammes macht, sind gewisse Elemente. Und die sollte man natürlich nicht kopieren. Das würde auch keine Sinn machen, weil dann wär's nicht die eigene Hütte, sondern irgend ein Abklatsch.

    Solche Elemente sind z.B. die Gestaltung des Heiligen Hügels oder gewisse Markierungen und welche Kräfte wie gerufen werden usw. Im Prinzip ist es bereits eine Kopie, wenn man es "im Geiste wie Stamm XY" macht, was allerdings Feinheiten sind. Und wir diskutieren hier gerade eher das Grobe - ganz grob! Was sicher nicht an mir liegt *g*

    Ebenso kopiere ich auch keine Elemente die ein keltischer Stamm mal hatte. Weil das wäre ebenso respektlos und unsinnig, wie im Bezug auf die Natives Amerikas. Die Schwitzhütte an sich ist allerdings so existenziell, wie essen und atmen. Deshalb gibt es keinen Grund eine indianische Schwitzhütte zu sehen und nicht auf die Idee zu kommen, das selbst auch zu tun. Und sicher inspizieren einen die Kulturen, die das noch aktiv pflegen, einem selbst zu dem einen oder anderem Element. Das wird jedoch keine Kopie, denn man macht keine Schwitzhütte nur weil man Wasser auf glühende Steine schüttet. Das wird dann höchstens ein Dampfbad. Zu einer Schwitzhüttenzeremonie gehört noch ein bissel mehr.

    Außerdem muß man sich keine Sorgen machen, daß die Traditionen der Sioux verloren gehen. Der Stamm ist groß und die Traditionen werden gelebt und gepflegt.

    Ich meine das schon erwähnt zu haben. Ich habe die Schwitzhütte zunächst von Deutschen und einem Isländer gelernt hab. Und vom indianischem Geist ist sie auch inspiriert. Wer das nicht kapieren will, der läßt's halt sein - bitteschön - nicht mein Problem, nachdem ich's hier deutlich genug erklärt habe.

    Alles Liebe
    Jan
     
  9. tashina

    tashina Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2007
    Beiträge:
    285
    Die Indianer sind auch kein einheitliches Volk, sondern bestehen auch (wie andere V ölker) aus einzelnen Menschen, sprich, jeder hat seine eigene Meinung.

    Die Indianer haben immer ihr Wissen mit anderen geteilt. Leider bilden sich heute viele (Nicht-Indianer) ein, sie könnten damit dann Geld machen, viel Geld. Erst wurde das Land geklaut, dann Kulturgegenstände und jetzt auch noch das Gedankengut.

    Es gibt auch Indianer, die aus lauter Geldgier jetzt auch Ideen und Gedanken, Religion verkaufen. Daraus folgt, dass manche Indianer sich und ihre Kultur nicht mit anderen Rassen teilen wollen.

    Es ist ein totaler Unterschied ob man einen offiziellen sundance, powwow oder Schwitzhütte (wo viele Zuschauer sind, wo man eintritt zahlt) oder ob man privat, bei einer einzelen Familie und deren Angehörigen einen sundance, powwow, Schwitzhütte erlebt. Da sind keinerlei Zuschauer dabei, da läuft die Sache total anders ab.

    Ich wetter mit Euch, dass keiner von Euch so eine Erfahrung hatte, außer, er oder sie, wäre mehrere Jahre mit einem Indianer/in verheiratet gewesen und dort gelebt hätte und auch die Traditionen aufrecht gehalten hat.

    Alles andere ist nur eine kommerzielle Sache, auch im Reservat im Indianerland. Wird nur veranstaltet um Geld zu machen, privat und auch fürs Reservat.
     
  10. Sitanka

    Sitanka Guest

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    ich glaube das es einen großen unterschied macht, zwischen einem wissen teilen und dann ihre zeremonien nachmachen.
    ihr wissen teilen sie mit mir auch, deswegen kopiere ich nicht ihre riten, sondern ich bin grade dabei mich dadurch meiner eigenen wurzeln zu entsinnen, soweit das möglich ist und was ganz eigenes drauß zu machen.

    da hast du völlig recht, sie sind mit sicherheit keine heiligen

    ich weiß nicht, wo da der unterschied liegt, wenn beide rituale geklaut sind, da ist es völlig wurscht ob privat oder in der öffentlichkeit.

    ich habe schon mehrmals die erfahrung machen dürfen, mit einem lakota eine schwitzhütte zu machen, also mitzumachen.
     
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