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Chi Die Kraft Des Menschlichen Körpers

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Serlex, 5. April 2009.

  1. Serlex

    Serlex Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2009
    Beiträge:
    1.197
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    Die Shaolin-Mönche
    http://www.youtube.com/watch?v=q05vN99zVzc

    Ihr Geist und ihr Körper ist eine einheit wie machen sie das nur?
    Das Chi ermöglicht den Shaolin Mönchen Meter hohe Sprunge und dient auch als panzer falls sie auf den Boden fallen oder so
    Wie Kann Man Das Chi so schnell "aktivieren" oder bündeln?
     
  2. Mantodea

    Mantodea Guest

    ich seh nichts auf dem video....?!
    Wie die das machen, wenn es dann echt ist weiss ich nicht, vielleicht wissen sie dass sie keinen Körper haben und es geschieht durch Fantasie-Gedanken,Gedankenkraft,oder so....?
     
  3. Serlex

    Serlex Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2009
    Beiträge:
    1.197
    Jetzt Besser?^^
     
  4. fredf

    fredf Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Februar 2008
    Beiträge:
    1.621
    Ort:
    Weinviertel
    Viel meditieren und trainieren
     
  5. Empyrium

    Empyrium Mitglied

    Registriert seit:
    22. September 2004
    Beiträge:
    713
    Von klein auf trainieren. Meditation und "Chi" hat damit recht wenig zu tun. Shaolin Mönche sind keine mystischen Übermenschen, die eine geheimnisvolle Kraft beherrschen, wies hier im Westen gerne rübergebracht wird.
     
  6. Grey

    Grey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.319
    Ort:
    -
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    Zumindest jetzt nicht mehr...
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Lange lange üben. Anders geht es nicht. Aber Du bist an der Technik interessiert, oder? Wie sie es hinbekommen, z.B. so hoch zu springen.

    Beim Springen ist es recht einfach erklärt: der Körper ist Masse, er hat ein bestimmtes Gewicht. Wenn Du jetzt hingehst, und zum Springen nur Deine Beine verwendest, dann erreichst Du nur eine gewisse Höhe. Wenn Du aber hingehst, und die Bewegung mit den Armen unterstützt, also Schwung holst, dann springst Du höher. Wieder höher springst Du, wenn Du nicht aus dem Stand springst, sondern mit Anlauf. Beim Springen mit Anlauf ist darüber hinaus die Frage, wie Du den Körper hältst, um die Anlaufenergie in Sprungenergie umzuwandeln. Nutzt Du den gesamten Körper zum Abspringen aus dem Lauf, springst Du weiter und höher als wenn Du einfach nur abspringst mit den Beinen. (man kann es in der Leichtathletik beim Weitsprung sehen, da dient der Absprung und die gesamte Bewegung eben nur der Weite des Sprunges. Aber auch ein Shaolin-Mönch könnte sicherlich nicht weiter springen als die Spitzensportler bei Olympia - es ist also keine Zauberei dabei.)

    Beim Kung Fu sind das entscheidende für das Aufsteigen ganz allgemein die spiralförmigen Bewegungen, die der Körper als Ganzes und auch die einzelnen Extremitäten in sich ausführen. Alles wird zu einer einzigen sich aus dem Innen nach Aussen drehenden Spirale. Und wenn Du so eine Spirale gut in den Boden drückst, dann springt sie um so höher, je tiefer Du sie drückst. Mit dem Körper ist das genauso: konzentrierst Du ihn und sammelst Energie, so wie z.B. beim 100 m-Lauf auf dem Startblock, dann kannst Du eine sogenannte Schnellkraft nutzen, um die gesamte Körpermasse schlagartig nach Vorne zu katapultieren. Die Shaolinmönche tuen nichts Anders.

    Um das aber im Körper zu beherrschen, muß man eben sehr viel und sehr lange üben. Die spiralförmigen Bewegungen sind nämlich für uns mit unserer westlichen Alltagsbewegung teilweise unmöglich auszuführen. Die Gelenke geben es ohne Übung ebenso wenig her wie die Muskeln und Bänder. Außerdem erfordert das Erlernen und Ausführen der Bewegungen ein hohes Maß an Lernaufwand, denn die Bewegungen sind äußerst komplex. Es gibt nicht einen Finger und nicht einen Zeh, der nicht auf eine bestimmte Weise zu sein hat und beim ganzen Rest des Körpers ist auch nichts dem Zufall überlassen. Was man also v.a. braucht ist Disziplin.


    "Chi bündeln" ist eigentlich kein guter Begriff, finde ich. Ein Bündel ist etwas Zusammengeschürtes und beim Bündeln von Chi schnürt man nichts zusammen. Man verdichtet höchstens die Energie des Körpers, d.h. in der äusseren Ansicht, daß man die Gelenke kontaktet, sich "setzt", also verwurzelt und daß man sich innendrin konzentriert. Die ganze Muskulatur ist dann angespannt, rechts wie links und hinten wie vorne - überall ist die gleiche Spannung in der Muskulatur. Und der Atem fließt in Ruhe - das ist die Spannung vor dem Angriff oder auch vor der Verteidigung. Kann man sich ja mal vorstellen.

    Geistig ist jetzt die Frage: wenn mein Bein hier so da vorne steht, ich es mal nach vorne stelle, dann könnte da einer kommen, und mir mit einem Holz auf das Schienbein kommen. Das wäre blöde und täte weh. Warum? Weil das Bein da vorne so locker und entspannt herumsteht. Wenn ich aber den Fuß wie einen Felsen in den Boden stelle, das Fußgewölbe aufrecht dem Schlag entgegenstelle, ohne das Knie aus der Linie Fuß-Hüfte zu entfernen, also "rund" im Knie, "offen" zwischen den Beinen, dann kann es passieren, daß eher der Holzscheit bricht als mein Schienbein.

    Oder wenn man mit dem Kopf oder mit der Hand etwas zerhaut, da ist das Gleiche der Fall. Es könnte sein, daß ich mir wehtue, wenn ich mit meiner Hand da so mehr oder minder willenlos auf Holz rumkloppe. Was man aber lernen kann ist, das "Chi", also letztlich die Aufmerksamkeit für die momentane uneingeschränkte Vitalität meiner Hand, in der Handkante zu bündeln. Dafür muß aber auch das Schultergelenk wieder völlig locker sein und Elle und Speiche müssen frei zueinander beweglich sein - sonst geht das gar nicht. Man ist also besser jung oder übt etwas mehr.

    So, und wenn man da jetzt ist, daß die Handkante an einer optimal ausgebildeten Extremität an einem optimal hingestellten Körper demütig und bescheiden steht, mit dem Willen, das Holz zu zerschlagen und dem Wissen, daß es geht, dann kann man ja mal einfach den Arm schnell von oben nach unten durch das Holz ziehen. Wie sich das Holz verhält ist ja tendentiell egal. Wichtig ist, daß man den Arm einfach nur durchzieht, mit der Kante zuerst herab in einer möglichst geraden Linie.

    Und beim Kopp ist es ähnlich - ist aber nichts zum ausprobieren, es sei denn man nimmt ein Kissen. Wenn ich wieder einfach so meinen Kopf da oben herumbaumeln lasse und mal gucke, ob er durch das Holz geht, oder ob ich mir doch lieber die Nase breche, dann könnte ich Schaden nehmen. Anders sieht das wieder aus, wenn ich meine Wirbelsäule rund mache wie eine Katze, dann wieder maximale Spannung innendrin aller Muskeln aufbaue (das ist letztlich die Chi-"Menge") und erst mal 3 Centimeter wachse (Halswirbel alle ausfahren - notfalls mal wie bei Matrix knackknackknack...), und dann mit einer einzigen Bewegung die Masse meines Körpers von hinten heraus mit aller Wucht wieder in einer geraden Linie einfach von oben nach unten durchziehe. Dann passiert potentiell weniger. Aber wie gesagt: nichts ausprobieren. Was aber gut für die Wirbelsäule ist, das ist, im Schneidersitz die Stirn sacht auf den Boden zu drücken, um den Nacken zu öffnen. Das ist die Voraussetzung, um die gesamte Energie des Körpers "in die Stirn leiten" zu können, was meint, daß der Körper der Schmied wird und der Kopf der Hammer.

    jou.
     
  8. Mantodea

    Mantodea Guest

    Ja, finde ich furchtbar....soll sowas erstrebenswert sein,was nützt das jemandem,oder der Gemeinschaft..?
     
  9. LaurenCH

    LaurenCH Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2008
    Beiträge:
    128
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    Danke, das sind ein paar sehr gute Erklärungen- wie das mit der heissen Schaufel funktionieren soll, bleibt auch damit immer noch mysteriös, hier scheint eine Erklärung auf der grobstofflichen Ebene zu scheitern.
     
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