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Bush - Anklage wegen Folter

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Condemn, 6. Februar 2011.

  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
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    Ich las eben einen interessanten Artikel. Und da ich mir gerade auf DVD die Serie 24 anschaue, in der ziemlich wild gefoltert wird, ebenfalls im Namen der Terrorbekämpfung... finde ich die Frage interessant, wie weit ein Staat zum Schutz (und setzen wir mal voraus, es geht diesem Staat tatsächlich darum) der Bevölkerung gehen darf.

    Ich wollte erst eine Umfrage machen, aber denke, einfache "Ja-Nein-Antworten" sind dem Thema nicht wirklich angemessen. Daher:

    - Ist Folter z.B. zur Terrorabwehr verantwortbar?
    - Sollte ein Staat Folter als Werkzeug einsetzen dürfen?
    - Da die USA es bereits getan haben, sollten die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden?


    Hier der Artikel über Bush:

     
  2. Chuan

    Chuan Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2010
    Beiträge:
    353
    Ort:
    hier & da
    erklärt mir mal was das bringen soll wen er unter immunität steht ?
    ich mein is ja allgemein kein geheimniss mehr was er so alles tolles vollbracht hat.
    auch wen er jetzt in die schweiz gereist wäre, hätten die ihn ein haar krümmen dürfen oder festhalten dürfen ? glaube nicht lass mich aber gern koregieren.

    aber allgemein nochmal was bringt all das wen er unter immunität steht ?

    und bin auch der meinung das es kein grund gibt der folter rechtfertigt
     
  3. NEIN
    NEIN
    JA

    Es gibt nichts, was Folter rechtfertigen würde!
     
  4. Chuan

    Chuan Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2010
    Beiträge:
    353
    Ort:
    hier & da
    kann mir das ma einer übersetzen güterabwägung inwiefern ? :confused:
     
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
    Was Immunität betrifft, hier etwas von Wikipedia:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Immunität

    Ich glaube auch nicht, dass Bush in der Schweiz eine Verhaftung drohen würde. Eher darum, dass alleine die Diskussion darüber möglichst nicht aufflammen soll. Festnahme und Anklage wäre sicher deutlich zu heikel. Und es gibt auch noch ein Gesetz, dass sich "American Servicemembers' Protection Act" nennt.

    Das ist noch weitreichender. Ein guter Artikel dazu:

    US-Bürger und Alliierte sollen auch mit Gewalt vor dem Zugriff des Internationalen Gerichtshofs geschützt werden

    Ekkehard Jänicke, Florian Rötzer 12.06.2002

    Zu Deiner Frage wegen "Güterabwägung", weiß ich auch nicht wie das zu deuten ist.
     
  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
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    Das Verrückte ist, dass man wahrscheinlich in persönlicher Hinsicht einen Unterschied machen würde. Ich meine damit: Staaten sollten nicht foltern. Das ist ein großer Konsens.

    Gleichzeitig: Ginge es um persönliche Dinge, etwa Kidnapping eines Familienmitglieds (ist jetzt sehr hypothetisch), würde man Folter wahrscheinlich schnell befürworten und sogar selbst anwenden.
     
  7. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    8.562
    Ort:
    NRW
    :D

    Thats it...:thumbup:
     
  8. Origenes

    Origenes Guest

    Aber genau das ist vielleicht der Anfang des "Staates"...?

    es wird nie einen idealen Staat geben....alle Staaten sind Provisorien und Arrangements, manche sind näher an der Gerechtigkeit, manche sind ihr ferner, manche verachten sie unverhohlen. Alle Zwischenstufen gibt es.
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
    Ja.. das ist definitiv so.

    Was das betrifft denke ich: Ein Rechts-Staat verbietet Folter in jedem Fall. Und auch... sollte ich je in eine Situation kommen das ich Folter richtig fände oder selbst anwenden würde, würde dann daran gehindert wie jeder andere auch.

    Meiner Ansicht nach ist der persönliche Wunsch nach Lösung, möglicherweise durch Folter (etwa bei Kidnapping) verständlich. Gleichzeitig darf es nicht erlaubt werden, weil es dann mit dem was wir Rechts-Staat nennen vollkommen bergab geht... Und ich denke, genau das geschieht.
     
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    Das ist wie mit der Todesstrafe. Ist für manche vielleicht auch verständlich, wenn ein Angehöriger betroffen ist.
    Ich bin dennoch dagegen (obwohl mein Mann ermordet wurde).

    Gewalt mit Gewalt zu beantworten kann niemals die Lösung sein.

    lg
    Sunny
     
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