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Bürgerarbeit soll ausgeweitet werden

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von mdelajo, 1. Juni 2010.

  1. mdelajo

    mdelajo Guest

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    Wer hätte das gedacht?

    Frau von der Leyen hat wohl wie es scheint doch hier im Forum mitgelesen und den Thread über gemeinnützige Arbeit von Frau A. für 1.- Euro die Stunde mehr oder weniger aufmerksam verfolgt.



    http://www.focus.de/politik/weitere...-will-buergerarbeit-ausweiten_aid_514331.html

    Mal ausrechnen, was bei 900.- Euro brutto und 30 Stunden p.W. für ein Stundenlohn netto rauskommt. Vielleicht liegt der ja doch noch über einem Euro.

    Und was ist nach den drei Jahren?
     
  2. geht man von 120 Stunden/Monat (Single/Steuerkl. 1) aus sind das 5,95 netto/pro Stunde.

    Der Ansatz - muss ich zugeben - ist aber gar nicht mal schlecht gedacht. Alleinstehende würden bei dem Lohn aus Hartz4 fallen und unter den Singles, gerade auch junge, gibt es viele Langzeitarbeitslose. Es wäre nicht ganz so schlecht behaftet wie 1-Euro oder Hartz4.

    Nur, klare Sache, es ist mit zu rechnen, das reguläre Arbeitsplätze damit abgebaut werden. Und es ist nur eine Umschichtung, denn ich frage mich, wer dann das Gehalt zahlt. Der Steuerzahler immer, ob nun von den Städten bezahlt, oder vom Staat.

    Daher, voll zustimme, Mogelpackung, auch wenn es gut wirken soll.
     
  3. mdelajo

    mdelajo Guest

    Habs mal eben ausgerechnet. Bei diesen Rahmendaten wären das um die 714.- Euro netto pro Monat. Entspricht einem Stundenlohn brutto von 7,50 Euro und etwa 5,95 also um die 6.- Euro netto.

    Weiß jetzt nicht, was bei ALG II und 1.- p. Std. dabei herauskäme.

    Und ob es irgendetwas an der Eingliederung langfristig geändert hätte, wenn es zeitlich begrenzt ist.

    :morgen:
     
  4. Crowley

    Crowley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2005
    Beiträge:
    4.110
    Ort:
    Abyss
    Parks und Grünanlagen werden bereits von 1€ - Jobbern gereinigt.
    Allerdings darf ein 1€ - Job nur ein halbes Jahr gehen, deshalb wohl die höhere "Entlohnung" (oder wie man das auch immer nennen will).
    So werden die Arbeitslosenstatistiken für ganze 3 Jahre gedrückt und die BILD - Zeitung jubelt "Hurra wieder XXX Arbeitslose weniger, ein Hoch auf die Regierung, die tut was". :tomate:

    Desweiteren wird die Staatskasse weiterhin belastet - erst mal mit den 900 Teuronen und dann noch mit dem aufstockenden Hetz4, finanziell bleibt also alles beim alten.

    Aber Hurra, die Statistik sieht so super aus. :banane: :rolleyes:
     
  5. Nemesis5

    Nemesis5 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Mai 2007
    Beiträge:
    26.787
    Ort:
    überhalb des Weißwurschtäquator's
    Haben die nach 3 Jahren dann nicht wieder Anspruch auf ALG I? Ja, wieviel Prozent bekommen die vom letzten Lohn.... waren das nicht 63%? Ich weiß das nicht mehr ... ich bin da noch auf dem alten Stand.

    :umarmen: [​IMG]
     
  6. nizuz

    nizuz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2008
    Beiträge:
    12.322
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    Hähhhh ? Ein Single liegt mit nem 1-€-Job bei rund 900-950 € NETTO !

    ja klar isses unterm Strich immer nur Umschichten...aber leben kann man davon...egal, wer es bezahlt.

    Und da werden in der Regel keine sonst soviel besser bezahlten Arbeitsplätze ersetzt.

    Davon ab gibt es *Bürgerarbeit* bereits

    http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbii/16e.html

    Verdienst im Schnitt bei 1100 € Netto

    Und bei Dir frag ich mich langsam, was eigentlich Sache ist...mal biste berufsunfähig, dann könnteste mit ner Förderung in deinem erlernten Beruf nen gut bezahlten Job überall in Europa kriegen...oder du brauchst Kontaktlinsen, damit du trotz Berufsunfähigkeit dann doch nen Job antreten kannst.....bißchen wirr das alles langsam.

    Und nochmal zu den 1-E-Jobs....je nach Projekt ist das hin und wieder nicht nur ein begleitender Einstieg zurück in den 1. Arbeitsmarkt, sondern aufgrund der Hilfen mancher Träger oft auch Begleitschutz bei dämlichen Argeaktionen, Schuldenberatung, sozialem Hilfeplan und einigem mehr.

    Du solltest mal deine Schwarz-Weiß-Brille in den Müll schmeißen.

    Daß unterm Strich verdammt viel schräg läuft, ist keine Frage, dazu ist einiges geschrieben worden.
     
  7. mdelajo

    mdelajo Guest


    Den Beziehern und Jobbern gehts ja ums Überleben, von daher kann man mit 900.- oder 950.- Euro ganz klar überleben.



    Das ist das Folgeproblem, es ist ja nicht wirklich eine Maßnahme auf Langfristigkeit angelegt.

    Und all deine Punke greifen, selbstverständlich.

    Und du meinst, die können dann noch aufstocken?

    :morgen:
     
  8. Crowley

    Crowley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2005
    Beiträge:
    4.110
    Ort:
    Abyss
    Selbstverständlich.
    Oder glaubst du, mit 900 brutto kann man eine ganze Familie ernähren und nebenbei noch Miete usw. zahlen? ;)
     
  9. Sayalla

    Sayalla Guest

    Die Jobs sind für ca. 30000 Arbeitnehmer geplant. Wieviele Hartz 4 Empfänger hat D doch gleich?
    Das zum einen.
    Zum anderen sind bei den Mieten, Nebenkosten und Lebenserhaltungskosten allgemein 900 Euro nach wie vor einfach zu wenig Geld. Damit kommt man zwar ohne Mietzuschuss aus, doch stellt sich nach wie vor die Frage, wer diesen Job denn tun wird- denn am Ende hat er genauso viel / wenig in der Tasche als wenn er einfach morgens liegen bleibt...
    man müßte mal zu anderen Ländern schielen, wie die ihr Problem Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen haben. Ich meine...ops... war wohl doch keine sooo gute Idee. Und nun? :confused:

    S.:)
     
  10. mdelajo

    mdelajo Guest

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    Das natürlich nicht.

    Ich hatte jetzt nur die Möglichkeit in Augenschein genommen, daß diese Jobber dann ggf. andere Einschränkungen erfahren, wenn sie schon so "großzügig" entlohnt und eine Sondermaßnahme gesteckt werden, daß dann vielleicht Hartz IV ganz wegfällt.

    Aber dann wär das ja wirklich bullshit für die.

    Somit, meine Frage, was wäre durch diese Aktion gewonnen?

    :confused:
     
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