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Buddhismus

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von White_Magicman, 28. August 2007.

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    Hallo ich bins wieder,

    hätte mal wieder ein paar Fragen:
    :confused4

    Wie wird man Buddhist?
    Kann man Buddhist werden?
    Was unterscheidet einen Buddhist von einem Christ/Jude/Zeuge Jehova/Moslem?
    Muss ich das bekanntgeben das ich Buddist werden möchte?
    lG
    MCasta​
     
  2. Draco

    Draco Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2006
    Beiträge:
    454
    Ort:
    Sonthofen
    Ich kann dir zwar nicht alle beantworten weil ich mich leider mit dem Buddhismus noch zu wenig auseinander gesetz habe aber:

    Ja du kannst Buddhist werden
    Und nein du musst es nicht bekannt machen

    Interessant finde ich dass du nur die Zeugen dazugeschrieben hast aber nicht noch andere bekannte "Sekten"

    Warum willst du denn Buddhist werden? :weihna1

    Lg Draco
     
  3. Ravenna

    Ravenna Guest

    Für mich unterscheidet sich der Buddhismus von anderen Religionen ganz entscheident in der Tatsache das diesem Glauben eine tiefe gewaltfreie Spiritualität zugrunde liegt . Nachdem Gautama Sidharta aus seinem goldenen Käfig ausgebrochen ist hat er gesehen das er in einer Scheinwelt gelebt hat . Er ist in dem Bestreben nach Wahrheit , in beispielloser Selbstinitation, in die tieferen Geheimnisse der kosmischen Zusammenhänge hineingetaucht und ist Teil davon geworden . Er ist dadurch in immer höhere Sphären aufgestiegen um mit seiner Energie das Elend auf der Welt zu lindern . Die Lehre des Buddhismus ließe sich mit der Karte ,,Mäßigkeit" aus dem Rider Waite Tarot Deck zusammenfassen . Diese Karte beinhaltet das Geheimnis des Glücks . Und wie Du Buddhistin wirst ....ich glaube der Weg dahin fängt im Herzen an .


    LG Ravenna
     
  4. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
    Hallo MCasta :)

    sicher kannst du Buddhist werden. :) Ich habe mir damals einen Lehrer ausgesucht und als er dann vor einer Zeremonie fragte, wer Zuflucht nehmen möchte, bin ich hinmarschiert.

    Ob du das bekannt gibst oder nicht, ist dir überlassen.

    Was unterscheidet dich dann von Christen, Moslems, Juden, anderen? Im Buddhismus existiert kein Glaube an einen Schöpfer. Es geht vielmehr darum, die eigene Buddhanatur zu erkennen.

    Am besten, du schaust dir einmal, falls du die Möglichkeit hast, verschiedene Zentren in deinem näheren Umkreis an. Dann kannst du die Sanghas kennenlernen und prüfen, welche Richtung für dich passen kann.

    Liebe Grüße
    Rita
     
  5. Sonnenrad

    Sonnenrad Guest

    @Green Tara
    Wenn du Buddhistin bist - du hast einen sehr grossen Namen gewählt??
    Tara ist eine wundervolle Göttin, die mir mit ihrer Liebe und ihrem Beistand schon sehr sehr viel geholfen hat.

    @MCasta

    *Das die Götter in Samsara gefangen sind genau wie wir und es keinen allmächtigen, unsterblichen Gott gibt ist ein ziemlicher Unterschied.
    *Brahma ist der höchste Gott. Aber es gibt keinen allmächtigen unsterblichen Gott. Auch die Götter sind in Samsara (dem Kreislauf von Leben und Sterben).
    *Wiedergeburt solange wir in diesem Kreislauf gefangen sind.
    *Ausbrechen aus dem Kreislauf der Wiedergeburt durch das Erkennen der Vier Wahrheiten und dadurch auch durch das Erkennen und Folgen des Achtfachen Pfades.
    *Keine Kirche. *Keine Nachfolger gewählt (Christus hatte ja Petrus gewählt).
    usw. Schau doch mal ins Lexikon...:weihna1 Den Vergleich krieg ich jetzt zeitlich echt nicht geregelt - da gibt's ganze Bücher drüber. Google doch mal!

    Du nimmst Zuflucht zu den drei Juwelen (Sangha Buddha Dharma). Man muss nicht in irgendeine Gemeinschaft eintreten um Buddhist zu sein. Es gibt keine buddhistische Kirche in die man ein- und austreten kann. Es ist vor allem ein spiritueller Weg. Der Weg Buddhas ist für alle Menschen offen. Sangha (Gemeinde) sind alle Menschen (und alle Wesen) die Buddhas Lehre folgen und versuchen den achtfachen Weg zu gehen. Buddha hat keinen Nachfolger bestimmt und keine "Kirche" gegründet. Aber vielleicht ist es schön einen Zusammenhang zu haben und andere Buddhisten kennenzulernen und gemeinsam zu gehen. Da finde ich GTara:s Rat gut dich in deiner Gegend umzusehen. Und sie hat ganz recht - du musst gar nix bekanntgeben.

    Egal welchen Weg du in diesem Leben gehst - gehst du in Licht und Liebe so wirst du den Weg finden. Vielleicht ist der Buddhismus das Richtige für dich, vielleicht auch nicht. Höre auf dich selbst und deine Gefühle.

    Dalai Lama sagte in Hamburg ungefähr so: 'Es ist gut wenn du eine Religion hast, es ist auch gut wenn du keine hast.'
    Du musst keiner religiösen Gemeinschaft angehören um den rechten Weg zu finden.

    Wünsche dir, dass du deinen Weg in dir findest - nur da kannst du ihn finden.

    Mögen alle Buddhas vor dir auf deinem Weg leuchten wie Sterne in der Nacht.
     
  6. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
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    Er wurde mir gegeben, Sonnenrad. Es ist mein Zufluchtsname.

    Lieben Gruß
    Rita
     
  7. Sonnenrad

    Sonnenrad Guest

    @GreenTara

    Ist ja spannend. Von vem - bei der Zeremonie die du erwähnt hast?

    Spannend weil: Tara ist für mich eine besondere Göttin. Sie ist meine Schutzgöttin. Ich habe eine sehr starke Bindung zu ihr.

    Wünsche dir alles Liebe!
     
  8. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
    Hallo Sonnerad :)

    Ja, bei nach der Zufluchtnahme bekam ich den Namen. Mein Lehrer gab mir eine kleine Karte, in der dieser Dharma-Name steht.

    Ich mag besonders die aktiven Formen der Tara, auch die zornvollen.

    Zu welcher fühlst du dich hingezogen?

    Tashi Delek
    Rita
     
  9. FrischMilch

    FrischMilch Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2005
    Beiträge:
    462
    Tara ist ein weiblicher Buddha. Keine Göttin.

    Zuflucht zu den 3 Juwelen zu nehmen, macht einen Buddhisten aus. Also zur eigenen erleuchteten Natur (Buddha), den Lehren, die einen dahin führen (Dharma) und den Freunden und Helfern auf dem Weg (Sangha).
    In den tib. Schulen nimmt man zusätzlich Zuflucht zu den 3 Wurzeln, der Inspiration (Yidam), Segen (Begeisterung) und Schutz, die alle 3 vom Lama (Spiritueller Lehrer) verkörpert werden. Daher gibt im tib. Buddhismus der Lehrer die Zuflucht.

    Ansonsten, was dich unterscheidet, von Theistischen Religionen, liegt zum einen darin, wie oben erwähnt, dass es keinen Glauben an einen Gott gibt, keine Dogmen und Gebote. Ausserdem ist es harte Arbeit, mit dem eigenen Geist. Niemand wird einem die Arbeit abnehmen. Dafür aber ständig wachsende Offenheit, selbstentstandene Freude, Frische und Weisheit und Mitgefühl. Weisheit bis hin zur vollkommenen Buddhaschaft, was mit Allwissenheit beschrieben wird.

    Das Beispiel ist hier, dass man sogar wiess, was 4 Strassen weiter Frau Müller gerade jetzt kocht und dabei denkt.

    Gruß
    FM
     
  10. Kinnaree

    Kinnaree Guest

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    Das ist ja lustig! Ich bekam bei der Zuflucht den Namen fuer die weisse Tara - und von den 21 gefallen mir auch die weissen Formen besonders gut. Aber die energischen wirken schneller ;)

    Hallo MCarta, ansich ist es ja genug, wenn du fuer dich persoenlich Zuflucht nimmst zum Buddha, zum Dharma und zur Sangha (Gemeinschaft der Schueler...). Nur ist es in Oesterreich so, wenn du offiziell zu einer Religionsgemeinschaft gehoeren willst, dann brauchst du irgendein Papierl, deshalb gibt es die formelle Zufluchts-Zeremonie, da kriegst du dann eine Urkunde...dann ist es amtlich. Wenn du das willst und brauchst aus irgendeinem Grund, kannst du das jederzeit tun, man muss nur aus allen anderen Religionsgesellschaften ausgetreten sein.
     
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