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Brutale Wahrheit ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Manuela, 30. März 2006.

  1. Manuela

    Manuela Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2006
    Beiträge:
    23
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    Alles is für´n Arsch.
    Das ist meine brutale Wahrheit.
    haha
    Wie ich dadrauf komm? Tja ich sehe die Welt. Momentan find ich´s lächerlich wie a Kaspertheather......

    Angefangen bei Genfood, darüber schimpfen und jammern die Leute, aber teuere Bio-Lebensmittel wollens nicht.
    Luftverschmutzung, auch dadrüber sudert jedes Schwein, aber auf´s Auto woll ma nicht verzichten.
    Schimpfen über Benzinpreise, aber wehren sich überhaupt nicht.
    Lästern über die Politiker, aber wählen trotzdem immer die gleichen Deppen.
    Blöder Chef, blöder Arbeitskollege, blabla ... aber trauen sich nicht zu kündigen.
    Haha. Schwach! Sudern und Jammern das machen alle, aber selber die Verantwortung nehmen "NA, warum ausgerechnet ich, ich kann ja garnix machen" <--Gute Ausrede, nicht! Schafft reines Gewissen!

    Und warten ständig auf dem Messias dem Retter, oder warten auf die große Veränderung im Universum, oder auf 2012, wie auch immer.
    Aber niemand wird euch retten, schon gar nicht Gott. Die einzige Rettung ist jeder für sich selber. Ganz allein.
    Immer sind die anderen Schuld, Schuld sind die sogenannten Unbewussten, Schuld sind die Iluminati, Schuld san die Politiker, Schuld ist die Kirche, Schuld hat der Teufel, Schuld ist die negative Enegie, Schuld ist der Sadist da oben, Schuld ist der kleine Bruder, .......

    Und dann das Kasperspiel der "Erleuchteten" zitieren die besten Texte, aber selber danach leben, tuans ned. (ich spreche nicht für alle, es gibt wirklich Menschen die erleuchtet leben, aber diese preisen sich nicht selbst als erleuchtet)
    So weise Sprüche, und so weise Texte und "weiterbringende" Bücher, aber den simplen Sonnenuntergang genießen sie nicht.
    Ich will nicht alle in an Topf werfen, und nicht verurteilen, aber viele geben Ratschläge über Ratschläge und bemerken nicht dass sie ihre eigenen Ratschläge am meisten benötigen.
    Dann die die immer in Liebe leben, und alles positiv ist, blabla, das ist genauso nur eine Realität, wie der Depressive in seiner "alles ist negativ Sicht".

    Für mich ist alles, wurscht was man tut und wie man es sieht, sowieso egal.
    Weil es am Ende meistens ganz anders ist, als es zu anfangs war.

    Das Leben ist ein Erfahrungsweg

    Wie ist eure Wahrheit?
    Und ich bitte die "immer wieder zitierenden" und die "Nein, das ist nicht so" Weisen, eure Zitate zu lassen.
    Hier sollte jeder seine eigene Meinung oder Wahrheit preisgeben können, ohne ständig kritisiert zu werden,
    und die Meinung so stehen lassen zu können.

    Liebe Grüße Manuela
     
  2. du willst keine zitate? warum nicht? wenn jura soyfer es perfekt gesagt hat, warum dann noch herumstümpern? warum nicht auf der wahrheit eines anderen aufbauen? warum immer alles selbst erfinden? das bedeutet nicht, das eigene denken, die eigene meinung aufzugeben. aber ich weiss, dass ich von anderen lernen kann und ich will es.

    Lied vom einfachen Menschen

    Menschen sind wir einst vielleicht gewesen
    Oder werden´s eines Tages sein,
    Wenn wir gründlich von all dem genesen,
    Aber sind wir heute Menschen? Nein!

    Wir sind der Name auf dem Reisepaß,
    Wir sind das stumme Bild im Spiegelglas,
    Wir sind das Echo eines Phrasenschwalls
    Und Widerhall des toten Widerhalls.

    Längst ist alle Menschlichkeit zertreten,
    Wahren wir doch nicht den leeren Schein!
    Wir, in unseren tief entmenschten Städten,
    Sollen uns noch Menschen nennen? Nein!

    Wir sind der Straßenstaub der großen Stadt,
    Wir sind der Name im Katasterblatt,
    Wir sind die Schlange vor dem Stempelamt,
    Und unsere Schatten allesamt.

    Soll der Mensch in uns sich einst befreien,
    Gibt´s dafür ein Mittel allein:
    Stündlich fragen, ob wir Menschen seien,
    Stündlich uns die Antwort geben: Nein!

    Wir sind das schlecht entworfne Skizzenbild
    Des Menschen, den es erst zu zeichnen gilt.
    Ein armer Vorklang nur zum großen Lied.
    Ihr nennt uns Menschen? Wartet noch damit!


    DAS LIED VON DER ERDE

    Denn nahe, viel näher als ihr es begreift,
    Hab´ ich die Erde gesehen.
    Ich sah sie von goldenen Saaten umreift,
    Vom Schatten des Bombenflugzeugs gestreift,
    Und erfüllt von Maschinengedröhn.
    Ich sah sie von Radiosendern bespickt;
    Die warfen Wellen von Lüge und Hass.
    Ich sah sie verlaust, verarmt und beglückt
    Mit Reichtum ohne Maß.

    Voll Hunger und voll Brot ist diese Erde,
    Voll Leben und voll Tod ist diese Erde,
    In Armut und in Reichtum grenzenlos.
    Gesegnet und verdammt ist diese Erde,
    Von Schönheit hell umflammt ist diese Erde,
    Und ihre Zukunft ist herrlich und groß.

    Denn nahe, viel näher als ihr es begreift,
    Steht diese Zukunft bevor.
    Ich sah, wie sie zwischen den Saaten schon reift,
    Die Schatten vom Antlitz der Erde schon streift
    Und greift zu den Sternen empor.
    Ich weiß, dass von Sender zu Sender bald fliegt
    Die Nachricht vom Tag, da die Erde genas.
    Dann schwelgt diese Erde, erlöst und beglückt,
    In Reichtum ohne Maß.

    Voll Hunger und voll Brot ist diese Erde,
    Voll Leben und voll Tod ist diese Erde,
    In Armut und in Reichtum grenzenlos.
    Gesegnet und verdammt ist diese Erde,
    Von Schönheit hell umflammt ist diese Erde
    Und ihre Zukunft ist herrlich und groß!

    Jura Soyfer lebte von 1912 - 1939. Er starb im KZ Buchenwald.
     
  3. Regelwerk

    Regelwerk Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2006
    Beiträge:
    1.042
    Alles nur Staub auf der Oberfläche eines kleinen Planeten irgendwo auf dem Küchentisch in einem Computer als Spielzeug eines kleinen Kindes in einer Zelle *G*.
    (Unrealistisch, aber wer erwartet von mir R(-n) für n aus N zu beschreiben ?

    Und ich darf rummotzen ? Ehrlich ? Ok...

    Also ICH finde Esoterik taugt für mich als Beschreibungsmittel gar nicht.
    Ich stell mich lieber den Problemen und geh das Risiko ein, als Wissenschaftler angreifbar zu sein, und Meßwerte(oh wie Schrecklich) und mathematische Theorien (oh Graus) hinzulegen.

    Ich ordne Esoteriker als Black Box Anhänger(http://de.wikipedia.org/wiki/Black_Box) ein.

    Das ist doch einfach ne coole Beschreibung :
    Und genauso geht es ja hier auch vor sich.
    Wir beschreiben die Eingänge/Ausgänge, aber was das alles ist, wenn interessiert es. Es ist ja nicht in unserer Welt, oder noch besser :
    "du denkst dafür zu materiell"

    So, jetzt fühle ich mich besser :)
     
  4. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Was schlägst du vor, Manuela? Revolution? Und wie sieht das nächste System aus? Wer setzt es durch? Wie etabliert man es?

    Jeder ist sich selbst der nächste, inklusive Politikern, Religionsführern, Wirtschaftsbossen...

    Das Problem an sich ist kein neues:

    "Wenn aber die Regierung selbst unklar und absurd ist, wenn sie herrscht ohne zu helfen und befielt ohne zu leiten, - wie könnte man in einem solchen Staat den Einzelnen zum Gehorsam gegen die Gesetze und zum Einschränken seiner Selbstsucht auf das Mass des allgemein Zuträglichen überreden? Kein Wunder, dass Chaos herrscht wo Denken fehlt."
    Sokrates


    Die Menschen haben nun mal unterschiedliche individuelle Entwicklungsstufen, Weltsichten, Wünsche, Ängste, etc.

    Wie bekommt man die alle unter einen Hut?

    Was könnte ein angemessenes und funktionierendes Staatssystem sein?


    Jedenfalls nützt es nichts, wenn ich kein Auto habe und so Benzin spare, wenn dafür die Nachbarn mit dem Jet zum Einkaufsbummel nach Paris oder London fliegen.

    Da fragen sich die meisten: Warum soll ich, wenn die anderen nicht? Wenn ich mich einschränke, profitieren nur wieder die, die eh schon genug und mehr haben. Und am Ende nimmt jeder einfach mit, was zu kriegen ist.

    Wo bekommt man einen Konsens her?


    Zusammenfassend: Mich interessieren weniger Anklagen als vielmehr Lösungsansätze.
     
  5. Vagabond

    Vagabond Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2005
    Beiträge:
    846
    Ort:
    ...in my own fuckin' fairytale
    Ja Manuela ich kann dir in allen Anklagepunkten zustimmen da diese sicherlich auf Leute zutreffen und nicht einfach aus der Luft gegriffen sind.
    Dass man sich st&#228;ndig &#252;ber dies und das aufregt und nichts dagegen tut ist eigentlich Gang und Gebe, zumindest kenn ichs nicht anders.
    Und wenn du dann mal ernsthaft was &#228;ndern willst mit Vorschl&#228;gen, kannst du dir gewiss sein dass genau die Leute die sonst immer am wichtigsten schreien davon nichts h&#246;ren wollen. Faszinierend... das f&#228;ngt schon in der Schule an bei so superwichtigen Klassensprecher-Sitzungen, geht &#252;ber den Freundeskreis "Machn wa mal was", bis hin zur Politik
    Nur bei der Arbeit komischerweise... da sind die Leute motiviert etwas zu verbessern da f&#252;hlt sich auch keiner bedr&#228;ngt dadurch. Eigenartig nicht?

    Gerade bei Benzinpreisen oder Politik kann ich mich nicht aufregen... wenn ich mich &#252;ber was aufrege dann weiss ich auch warum und komm nicht mit fadenscheinigen Argumenten die mir die Kronenzeitung vorgegeben hat.
    Das interessante bei den Medien ist ja, sie gebens schon so vor dass jeder vor der Glotze h&#228;ngt und sagen kann: "Die Leute sind so bl&#246;d, die lassen sich von den Medien beeinflussen" :D - na erkannt?

    Ich kann dir ganz ehrlich sagen ich pers&#246;nlich brauch derzeit genug Energie mich selbst &#252;ber Wasser zu halten da hab ich keine ernsthafte Lust auch noch etwas zu ver&#228;ndern. Ich hab keine gro&#223;e Motivation oder sonstiges, ich vergammle innerlich und lass mich vom Strom tragen.
    Es ist nicht so dass es mir nicht bewusst w&#228;re, ich seh derzeit nur nicht was ich gro&#223;artig machen soll. Aber das wird wieder, das war schon immer so... derzeit ist halt die Flamme erloschen

    Frag doch mal die Leute was sie in ihrem Leben &#228;ndern wollen, dann kommen 2 Standardantworten:
    1. Ich h&#228;tte das und das so nicht gemacht dann w&#228;re heute alles besser
    2. H&#228;tt ich doch nen Lotto 6er

    Am coolsten fand ich den Spot am Orf:
    &#214;sterreich hat genug H&#228;tt-I-W&#252;rdi's

    Ich denke das Problem ist dass einfach nichts ber&#252;hrendes mehr los ist... Krieg da, Krieg dort... interessiert nicht mehr. Und wen interessiert heute noch ein Flugzeugabsturz? Kein Schwein ausser die Angeh&#246;rigen. Man weiss ja nicht mal was man &#228;ndern will/kann
     
  6. freeheart

    freeheart Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2003
    Beiträge:
    531
    Ort:
    Nürnberg
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    wenn wir schon bei der wahrheit sind:

    es gibt keine erleuchtung

    und

    das leben hat eigentlich gar keinen sinn

    ;)
     
  7. Regelwerk

    Regelwerk Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2006
    Beiträge:
    1.042
    Zur Zeit interessiert mich die Lösung des Problems, ob sich mit
    rekursiven Algorithmen beliebige endliche Menge Zellentypen gegebener Grenzgeometrie und Verbindungszugänglichkeit jede Geometrie im n-Dimensionalen Beschreiben läßt.

    Ach wäre ich doch mit 6 Jahren schon an einem Computer gelangt, dann wäre ich damit vielleicht schon 8 Jahre weiter.
     
  8. tomsy

    tomsy Guest

    die wahrheit ist hart. sie steht im wiederspruch mit den eigenen illusionen.
     
  9. Vagabond

    Vagabond Mitglied

    Registriert seit:
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    846
    Ort:
    ...in my own fuckin' fairytale
    Naja auf der Erde gibt es verschiedene kleine Welten die in der Illusion leben dass das richtig oder wahr wäre. Bis man mit einer anderen kleinen Welt konfrontiert wird die völlig anders tickt.
    Dafür brauch ich nur 30km fahren

    Aber ich hab da ganz ein tolles Produkt und zwar die rosa Brille schau:
    [​IMG]
    Die setzt du einfach auf und dann sieht alles schon wieder weit besser aus... besser als Reiki
     
  10. Sitanka

    Sitanka Guest

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    tja ich denke, man sollte als erstes bei sich selbst anfangen. nicht nur kritisieren und reden, sondern selbst was tun.
     
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