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Briefe vom Kalten Berg

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Regina, 2. September 2008.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    Einführung

    Zunächst hatte ich vor dies im stillen Kämmerchen zu tun, denn am Ende dient das hier nur mir.
    Geschrieben wird es zum Zwecke der Vorbereitung eines Skripts und es soll mir helfen meine Gedanken diesbezüglich zu ordnen.
    Aber dann erinnerte ich mich an das, was mich das Leben lehrte:
    Schenke das, was in Dir ist, denn vergänglich ist jeder Augenblick und alles, was wir zu schenken vergaßen,
    dem nehmen wir die Gelegenheit in dieser Welt auch Fuß zu fassen, so ist es und kann es erst sein: wie Nahrung, Licht und Wasser,
    es ist sich selbst und doch kehrt es zur Freude des Einen oder anderen auf diese Weise zu uns zurück.

    Lebe Dein Leben in der Begegnung mit allem, als wäre dies die letzte Gelegenheit Ihnen zu begegenen.
    Das bewahrt davor zurück zu sehen und zu sagen: ich bedaure es!
    Hätte ich es doch nur BESSER verstanden, MEHR geschätzt, hätte ich doch nur TIEFER gelebt, wäre ACHTSAMER gewesen
    und hätte ich diesen Augenblick der einen Zweisamkeit doch nur genutzt um ZU L(I)EBEN(!),
    AUSZUKOSEN, MICH ZU ERFREUEN, indem ich Freude oder Achtsamkeit oder Gewahrsamkeit schenke.

    So geht es mir heute mit meinem Lehrer.
    Blicke ich auch darauf zurück, so bleibt mir doch dies eine:
    das Wissen es immer gewußt zu haben;
    dies hier ist ein besonderer und vergänglicher Augenblick, denn er kehrt SO NIE MEHR zu mir zurück...
    Ich habe Ihn GENÜTZT und AUSGEKOSTET und meine AUGEN und meine SINNE und meine OHREN und meinen GEIST
    WEIT GEÖFFNET für Ihn, um nur alles, alles zu erfassen, was er mir da so unerwartet an Gelegenheit schenkt.

    So blicke ich heute darauf zurück und doch kann ich sagen:
    ich habe es verstanden die Gunst der unerwarteten Gelegenheit und tiefen inneren Bewegung ZU NÜTZEN!
    Ich habe NICHTS vergeudet oder zu bedauern!
    Daher versuche ich nun diese Erfahrung umzusetzen in meinem Leben, auf das mir nichts verlorengeht,
    nicht weil es nicht DA WAR, sondern weil ICH es nicht verstanden habe DA ZU SEIN...


    Alles Liebe



    Regina




    to the one it may concern..
    (das tue ich jetzt GANZ ALLEIN FÜR MICH)

    ..ich komme zu Dir GANZ SACHT, GANZ SACHT um Dir meine Liebe hinzulegen...
     
  2. Dorlis

    Dorlis Mitglied

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    Beiträge:
    907
    Ort:
    Bayern
    Selten - oder noch nie ? so einen schönen " Freudschen" gelesen... liebe Regina, wie eben - " oben" .

    " AUSKOSEN"

    Sagte doch schon deine Großmutter: "Von nix komt nix" ... köstlich , auch kostbar... !

    Herzliche Dorisgrüsse
     
  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    ..da hast mich aber wieder erwischt (schmunzel)

    Dir auch ganz liebe Grüße!


    Regina
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Einst reiste ich
    mit Waffen, die wie Bücher waren,
    sie lehrten mich und fielen mir nicht schwer.

    Einst reiste ich
    mit Büchern, die wie Waffen waren,
    Sie leerten mich und ich erkannte mich nicht mehr.

    Jetzt reise ich
    gegürtet wohl, doch waffenlos,
    von Augeblick zu Augenblick und es gefällt mir sehr.

    So ist mein Herz mir
    nicht voll
    und auch nicht leer.

    (R.S. 03/09/2008)
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    So wie die Seidenraupen, wenn sie noch klein,
    noch keine Seide weben,
    und doch beginnt Ihr Leben
    bereits darin, in Ihrem Seidenkokon zu sein.

    So wie die Raupen, verborgen unter Blättern leben,
    schon davon träumen sich selbst hinzugeben,
    von Ihrem Flügelschlag und Schmetterlingserleben,
    bis es für sie so ist: ein freies, unbeschwertes Schweben.

    So wie die Kaulquappen am Grunde, still und stumm,
    noch auf des Teiches Grunde sich erleben
    und doch flüstern sie sich schon zu,
    dass sie an unbekannten Ufern Konzerte werden geben.

    So wie die Bambussprossen Nahrung, doch noch kein Werkzeug sind,
    sieht man noch Ihre Keime,
    ob einer dann als Nahrung oder Werkzeug dient,
    der Bambus wächst heran und tut für sich das Seine.


    (04/09/2008 R.S.)
     
  6. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    5.767
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    Einst wählten sie schmucklose Stuten,
    Kriegspferde
    wählten sie blind,
    weil auch Ihr Leben hing
    worauf sie ruhten.
    Vertraut war Ihnen jeder Laut,
    sobald Ihr Pferd zum Wasser ging,
    doch warnend schnaubt.

    Jetzt wählen sie prächtige Hengste,
    Paradepferde,
    wohlfällig anzusehen.
    Man kann sie schon von weitem hören oder sehen,
    wiehern sie laut.
    Doch begehren diese Pferde frei zu sein,
    sobald einer die Stute schaut.


    (R.S. 05/09/08)
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Das Enge und die Weihe,
    das Strenge und das Freie,
    das Definierte und das Verborgene,
    das Inszinierte und das Auserkorene,
    das Tote und das neu Geborene,
    das Begehrte und der Beschenkte,
    das Erwartete und der Ungelenkte,
    das Gefesselte und der Befreite,
    das Geglaubte und das Erreichte
    ..schwingt in jedem Wort
    von Bild und Sprache,
    sobald wahrgenommen,
    auch mit.



    Bilder, durch das Bewusstsein erfasst, in Sprache zu übersetzen, verwandelt das Freie in das Strenge, das im Bild Verborgene,
    in das so Definierte, das im Bewusstsein Geborene in das Inszinierte.
    Der Beschenkte schenkt es weiter, doch da es BEGEHRT WIRD, wird es nun GEFESSELT, weil SO ERWARTET und GEGLAUBT.

    Die Worte großer Lehrer wurden IN BILDER gesetzt, WEIL BEFREIUNG, NEUSCHÖPFUNG, dadurch bewirkt werden soll.

    Wie sieht eine Kuh das Gras?
    Wie sieht ein Vogel den Himmel?
    Wie eine Biene die Blume?

    Wenn DAS BEWUSSTSEIN da ist,
    wird das Gras der Kuh,
    der Himmel des Vogels
    und die Blume der Biene
    WIEDERERKANNT werden.

    GENÜGT ES, das BILD der BLUME oder DES GRASSES oder DES HIMMELS zu zeichnen,
    um das Gras der Kuh, den Himmel des Vogels und die Blume der Biene zu VERSTEHEN?
    Nein.
    Das VERSTEHEN aber VERBIRGT sich in dem BILD, das einst durch dieses Bewusstsein und das ERLANGEN des Bewusstseins
    so gezeichnet wurde, um es NEU hervorbringen zu helfen...

    Wer die Biene im Bild nicht wahrnimmt, wird nur die Blüte sehen und es wird so auch nur die Blüte in seiner Beschreibung des Bildes übrig bleiben.
    Das was SONST NOCH in dem BILD MITSCHWINGT, wird nicht erkannt BIS einer KOMMT und die Biene darin sieht, weil er erkennt, das die Blume durch die Biene im Bild beschrieben wurde.
    Er wird das Bild lesen können und SICH DARAN ERFREUEN..WEIL er es SIEHT.

    Den anderen ist es verborgen und rätselhaft und am Ende völlig unbekannt und auch UNVERSTÄNDLICH es SO ZU SEHEN!
    WO STEHT DAS BITTE GESCHRIEBEN?
    WO IST DIE BIENE?
    Sie ist im Bild verborgen..

    siehe auch Thomas Evangelium

    Es ist nun so, das das Thomasevangelium (TE) eine andere CODIERUNG verwendet.
    Der Taoismus verwendet den BLICK IN DAS WAS UM DEN MENSCHEN IST,
    die Evangelien orientieren sich wie das Häbräisch an dem was in Erscheinung tritt, wenn der Mensch den Blick nach INNEN wendet..
    an das was man auch als universelle Symbol oder Traumsprache kennt
    und OBGLEICH die KODIERUNG eine andere ist,
    SAGT das Evangelium deutlich, das es GLEICHWERTIG IST (das man es SO UND SO machen kann)

    ..die Evangelien folgen so nur der dort gelebten Tradition zu erkennen.

    HIER, im Chinesischen Dao, ist es anders.
    Hier wird traditionell zur Beschreibung des noch Unbewussten das gewählt, was UM DEN MENSCHEN IST, wenn er den Blick hebt.
    Aber DAS BILD, dass der Mensch dann TATSÄCHLICH SIEHT, wird DURCH DAS BEWUSSTSEIN DEFINIERT(!):
    Jeder SIEHT die Welt anders und das was dabei herauskommt, wenn man es auf das GEMEINSAME REDUZIERT,
    ist das, was JEDER darin sehen oder eben nicht sehen kann, aber nicht unbedingt das, was damit gemeint oder wozu das Bild erdacht wurde.

    Während das im Tao offensichtlicher ist, ist es in der Tradition des Hanshan gut verborgen (und so gut bewahrt).

    Das Chinesische ist daher WUNDERBAR, denn es widersetzt sich so WUNDERBAR der Versuchung seine GEHEIMNISSE
    gefangen zu nehmen, zu töten, zu definieren, zu ersticken, zu begehren, FESTZUMACHEN auf EIN EINZIGES.

    Was kann man TUN bei einer SO WIDERSÄTZLICHEN Bildersprache, wie der chinesischen Schrift?
    Man kann sie nur so lassen und das beste hoffen :).

    Das ist das Schöne!
    Im Griechischen oder Aramäischen müsste man die Bilder schon VERSTECKEN um sie zu BEWAHREN.
    (siehe auch die Geschichte des Thomas Evangelium)
    Aber im Chinesischen VERSTECKT sich das Bild SELBST!
    Das ist das SCHÖNE und das Wunderbare und das Bereichernde.

    Lauscht man Stephan Schuhmacher, wenn er in seiner Übersetzung "Gedichte vom Kalten Berg" über diese Problematik spricht,
    kann man vieleicht BESSER verstehen, was ich meine..
    Denn immer wieder wurde ich gefragt: wie KOMMST Du nur DARAUF? WO STEHT DAS? (ZEIG MIR DAS!)
    Es ist DA und ich kann es gerne aufzeigen, aber MEHR kann ich auch nicht tun. (Ich werde es an Beispielen des Hanshan zeigen.)
    Ob dies jemand VERSTEHEN WILL oder ANNEMEN oder SICH DARAN ERFREUEN (der ZWECK dieser Unternehmung),
    muss schon jeder für sich selbst entscheiden..

    Mit spirituellen Schriften ist es so, wie mit den Stuten und Hengsten.
    Einst waren sie für spirituelle Reiter gedacht, als TREUE und STILLE aber nicht POMPÖSE Weggefährten, die jeder (gleich) sieht..
    Die Worte sollten HELFEN den Weg zu gehen.
    Heute ist es mit den Worten, welche Religionen begründeten -also große geistige Bewegungen- so, wie mit den Paradepferden,
    überall werde sie gesehen, doch sie ERFÜLLEN Ihren DIENST so nicht mehr,
    da sie FESTGELEGT wurden,
    auf das, was sie SEIN DÜRFEN und zu SEIN HABEN und WAS NICHT.

    MEINE Interpretation des Taos oder TE oder Werke wie das aus Hanshan (Hanshan ist ja eigentlich die Bezeichnung einer UMGEBUNG(!),
    so wie Lao Ttse kein eigener Name, ist der Ursprung dadurch unbekannt), das wird daher jene nicht glücklich machen können,
    die sich bereits FESTGELEGT HABEN, was diese Worte sind und wie sie zu übersetzen sind,
    aber vielleicht mag es ANDERE erfreuen, die diesen Worten bisher wenig entnehmen konnten
    und die sich jetzt dadurch inspiriert fühlen und so ERFREUEN KÖNNEN.

    Ich möchte die Leser einladen Stephan Schuhmacher zuzuhören, wenn er in seinem Vorwort seiner Übersetzung des Hanshan und der Gedichte vom Kalten Berg schreibt,
    wovon ich in anderen Worten gesprochen habe..
    (ich gebe den Auto hier wörtlich, aber nur auszugsweise wieder)

    Ich denke ich habe nun genug zitiert, um bewußt zu machen, was es heißt, wenn jemand kommt und mir (z.B. beim Tao) sagt, ich hätte hier sehr "frei" übersetzt..
    diese FREIHEIT liegt bereits im WESEN der chinesischen Schrift verborgen

    Das Chinesische WORT muss keiner verbergen, um es zu bewahren oder FREI zu erhalten.
    Die Bild_Wort_Sinnsprache des chinesischen macht es MÖGLICH, dass das darin zu erkennende VON SELBST IN IHM BEWAHRT BLEIBT.
     
  8. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Ich las vor kurzem folgendes "über mich" im i net:
    das was ich mir über das Tao hier zusammenreime, sei Schwachsinn und entbehre jeder Logik (lach)
    ..ein echter Fan sozusagen..

    Was verstanden werden sollte ist, das Spiritualität nichts mit LOGIK zu tun hat.
    Weder ist mit LOGIK der Spiritualität beizukommen, noch sie zu erfahren.
    Wenn sich also jemand am PRODUKT einer Wahrnehmung festhält,
    dann tut er nichts anderes als zu sagen, es wäre Schwachsinn zu behaupten, dass Kaulquappen und Frösche, Raupen und Schmetterlinge,
    das Bewusstsein des Menschen und der Mensch, die Spritualität und das WERK einer spirituellen Erfahrung
    IRGENDETWAS gemeinsam hätten!

    Er schüttet das Kind natürlich auf diese Weise mit dem Bade aus, denn DEN GEIST kann er durch LOGIK nicht beherrschen..
    ..das bleibt Wunschdenken.

    Man kann das Tao, in dem man es auf das reduziert, was man darin zu erkennen GLAUBT, genau so wenig festmachen,
    wie einen Lehrer und seine Lehre an das, was seine Anhänger GLAUBEN darin festmachen zu dürfen, weil erkennen zu KÖNNEN.

    Alles was man tun KANN ist den Weg SELBST zu gehen.
    Jedes spirituelle Lehrwerk(!), jeder SATZ(!), jedes WORT(!) war URPRÜNGLICH nicht dazu gedacht FESTGEHALTEN zu werden,
    sondern GENUTZT zu werden, wie ein Werkzeug oder Werkstoff.
    Der SINN eines solchen offenbart sich nicht im Konservieren, sondern Umsetzen und DADURCH erkennen.

    ALLES was so geschrieben wurde wird GEMÄß DEM BEWUSSTSEIN dassen, der es WAHRNIMMT (und seiner ART wahrzunehmen) bestimmt.
    Verändert sich der Wahrnehmende, verändert sich auch das Wahrgenommene.

    Nehmen wir z.B. folgende Übersetzung aus der Matrix des Kalten Berges

    mich interessiert nicht was da (wörtlich) steht(!)
    für mich ist es in etwa so:
    ich sitze vor einem Wasserfall, der laut rauscht...
    das Rauschen ist die Tatsache, dass ich nicht dem Meister SELBST zuhöre, sondern einem Schüler der erzählt was er vom Meister zu hören glaubte..
    (ich schließe die Augen und versuche dass, was mir der Schüler erzählt in mir NEU zu sehen!)

    Im dritten Monat

    wenn die Seidenraupen noch ganz klein,
    kommen Mädchen zum Blumenpflücken.
    jagen Schmetterlinge,
    und im Teich den Frosch.
    sammeln Pflaumen (Früchte) in Ihrem Ärmel,
    graben mit Ihren goldener Haarnadel die Bambussprosse aus.
    denn die Mädchen sagen:
    wie viel schöner ist es (das) hier (zu machen),
    als (so wie man es) bei uns zu Haus(e macht)!


    durch das Bild der Raupen und Schmettlinge und Frösche und Bambusse,
    so wie der Früchte, sehe ich, dass es um die WANDLUNG geht
    und erkenne warum der Meister hier nicht die Kinder,
    sondern die MÄDCHEN wählt (weil er in diesem Punkt) das BILD verstärken möchte
    ..wie ein Maler, der eine KRÄFTIGE Farbe benutzt

    so sehe ich dass er über das dritte/vierte Monat spricht, die WICHTIGSTE/GÜNSTIGSTE Zeit für den Schüler
    sich einer INITIATION (Wandlung) zu unterziehen (siehe auch Osterfeiertage).

    Er wählt Kinder, Mädchen, um klar zu machen, was das WICHTIGSTE ist, die Initiation GUT zu nützen.
    Nicht nur was den Kindern (Unschuld und frei von Urteil, weil Scham), nein, besonders was den Mädchen eigen ist!

    Mädchen LIEBEN, sie LIEBEN ALLES, einfach so..
    ..sie sammle Kätzchen und wünschen sich täglich neue Kinder_kätzchen/Tiere (oder eben Puppen) dazu..

    Mit der Initiation wird der Schüler wie diese Mädchen..verletzlich, offen. liebend...
    Er erscheint dann SCHWACH, aber schon Lao Tse lehrt, dass das was scheinbar SCHWACH IST,
    dem LEBEN gehört und das was scheinbar STARK IST, dem Tod anheim fällt..
    ..siehe 55 und 76 Vers


    Da der Schüler in der Initiation WACHSEN SOLL benötigt er diese Weichheit der Mädchen....

    siehe auch (Ein starker Mann zerbricht daran), Vers 63

    meine Übersetzung, die LOGISCH (g*) NICHTS mit dem Vers gemeinsam hat, greift nur EINGE der Hinweise des Meisters auf,
    versucht aber den PUNKT sichtbarer zu machen
    (auch im Tao war ich IMMER gezwungen mich für eine AUSWAHL aus der FÜLLE der Matrix des Meisters Lao Tse zu entscheiden..)


    So wie die Seidenraupen, wenn sie noch klein,

    noch keine Seide weben,

    und doch beginnt Ihr Leben

    bereits darin,

    in Ihrem Seidenkokon zu sein.



    So wie die Raupen, verborgen unter Blättern leben,

    schon davon träumen sich selbst hinzugeben,

    von Ihrem Flügelschlag und Schmetterlingserleben,

    bis es für sie so ist,

    ein freies, unbeschwertes Schweben.



    So wie die Kaulquappen, ganz still und stumm,

    noch auf des Teiches Grunde sich erleben

    und doch flüstern sie sich schon zu,

    dass sie an unbekannten Ufern

    große Konzerte werden geben.



    So wie die Bambussprossen, weil sie noch jung,

    erst Nahrung sind, sieht man die Keime,

    ob einer dann als Nahrung oder Werkzeug dient,

    der Bambus wächst heran,

    tut so für sich das Seine.



    ("Briefe vom Kalten Berg", 04/09/2008 R.S)
     
  9. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    ..nach den (13) Vers des "Hanshan, Briefe vom Kalten Berg" Übersetzung v. Stephen Schuhmacher

     
  10. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
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    5.767
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    ..nach den (10) Vers des "Hanshan, Briefe vom Kalten Berg" Übersetzung v. Stephen Schuhmacher


    Zur Jungend kam man,

    Stolze Festgelage.

    Und freute sich

    An WEIN, WEIB und GESANG.

    Als dann das Alter kam,

    Die Trauer und die Klage,

    Verlassen die Geladenen

    Rasch den,

    Der nicht mehr weiter kann



    (aus „Briefe vom Kalten Berg“, R.S. 11.08.09)

     

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