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Brexit

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Arnold, 24. Juni 2016.

  1. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.970
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    Kirchseeon/München
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    Der Brexit wurde heute um vier Uhr in der Frühe verkündet. Das Volk hat sich für den Austritt aus der EU entschieden. Das mag wohl primär daran liegen, dass sich England über ihre Krone keine weitere aufsetzen lassen möchte! Meiner Meinung nach kein Fehler, da der Versuch der Gleichschaltung der Menschen in dieser Gemeinschaft offensichtlich ist, und dies haben viele bemerkt. Diese Gleichschaltung hat viel mit Uranus zu tun, der immer die bestmöglichste Effizienz möchte. Dabei wird der Mensch mehr oder weniger als Austauschmodul gesehen, Hauptsache man kann ein Finanzsystem schaffen, in welchem zuletzt die meisten Menschen durch niedrige Löhne immer den Kürzeren ziehen! Der Euro und die gute alte deutsche Mark wurden bei der Einführung gleichgesetzt, so dass man praktisch nur noch die Hälfte Kaufkraft im Geldbeutel hatte.

    Dazu die systematischen Besteuerungen für Alkohol und Tabak, die explodierten Mietkosten, Energie wie Strom und Gas – das hat ebenso die Einkommen reduziert. Mich wundert nur, wie manchen Politikern nicht die Röte ins Gesicht schießt, das sie den bewussten Versuch der Verblödung und Entmündigung der Menschen im Plan haben. Organisierte Kontrolle wäre alles. Als ich 20 Jahre alt war, konnte man bei entsprechender Motivation einen guten Job haben, der ermöglichte, dass man eine Familie ohne Mitwirken der Frau ernähren konnte. Ebenso war es möglich Immobilien zu erwerben. Die Kosten für Lebensmittel, Energie und Miete waren im Gegensatz zu den heutigen Tagen um ein mehrfaches geringer!

    Meine Eltern mieteten 1969 ein Haus für schlappe 500 DM Monatsmiete. Das Haus kostet heute monatlich 1600 Euro, also mehr als das Sechsfache! Zigaretten kosteten 1,50 DM mit 18 Stück Inhalt. Heute kostet die Schachtel sechs Euro. Benzin kostete 60 Pfennige der Liter, heute sind es 1,30 Euro, wobei der Preis verhältnismäßig billiger geworden ist, im Gegensatz vor drei Jahren. Damals gab es knapp eine Million Arbeitslose, heute sind es geschönte drei Millionen, in Wirklichkeit wohl locker doppelt so viel. Klar, die Inflation hat die letzten Jahrzehnte ebenso diese Verhältnisse angeglichen. Aber Tatsache ist, dass dem gemeinen Arbeitnehmer zur Hälfte die Kohle aus der Tasche gezogen wurde – denkt man nur an die Beiträge für die Krankenkassen.



    Astrologisch gesehen ist in dem Triple das Häuserhoroskop sehr wesentlich und kann mundane Ereignisse gut darstellen. Pluto ist losgelöst und ebenso der Uranus! Der Mond zehnten Haus präsentiert das Volk und Saturn muss sich im sechsten Haus regelrecht beugen, am Talpunkt stehend! Auch das Mondknotenhoroskop links unten zeigt den Saturn im 10. Haus nach dem MC. Na ja, in der Vergangenheit sind viele mit ihrem Saturn im 10. Haus abgestürzt, so wie Adolf Hitler, oder vorher Napoleon. So hat die EU einen Dämpfer bekommen, Nachahmung anderer Länder wie Spanien oder Italien wird befürchtet….

    Alles liebe!

    Arnold brexit triple.gif
     
  2. Gelbfink

    Gelbfink Sehr aktives Mitglied

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    oh ja, ich fürchte nur, dass an vorderster Front die Franzosen vor einem Austritt nicht Halt machen. Dann allerdings sehe ich den EURO in absoluter Gefahr. Genau diese Destabilisierung der EU ist ja nun ganz offensichtlich der Plan einiger Externer, wie schon in einem Strategiepapier des IS aus dem Jahre 2001 zu lesen ist. Und wieder ist genau das eingetroffen. Jupiter in Opp. auf Neptun und im Quadrat zu Saturn, wie Du es ja schon sehr trefflich beschrieben hast. Ein weiteres Beispiel ist die Verhärtung der Grenzen zum Osten. Was soll die geheime und schleichende Befestigung der Grenzen, ein heimliche und schleichende Aufrüstung auf beiden Seiten!
    So erleben wir innerhalb von 100 Jahren wiederholt einen weiteren schleichenden Prozess, der sich über die nächsten 6 - 8 Jahre hinziehen wird. In jedem Fall dürfen wir davon ausgehen, dass wir vor einem großen Paradigmenwechsel stehen. Ich muss ehrlich gestehen, ich habe noch keinen Plan ...
     
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  3. Skorpina

    Skorpina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Lieber Arnold

    Ich muss insofern widersprechend, dass der Austritt erst gegen 09.30 h absehbar war. Zu diesem Zeitpunkt waren etwa 15 % der Wahlbezirke noch nicht ausgezählt. Ich habe das Morgenmagazin ab 5.00 h verfolgt.

    Es können nur ganz Eifrige um 4:00 h ein Wunschdenken vorgezogen haben. o_O

    LG
     
  4. Gelbfink

    Gelbfink Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Skorpina,
    nun habe ich wieder ein Wette mit einem klassischen Astrologen verloren, der mir am Sonntag letzte Woche klar sagte, die Engländer gehen raus. Ich war da wohl eher einem Wunschgedanken unterlegen und meinte nein, so doof werden die ja wohl nicht sein.
    Wenn es Dich oder andere interessieren sollte, werde ich seine Aufzeichnungen mit dem sichtbaren und interpretierten Resultat gerne veröffentlichen. Was diese Art der astrologischen Arbeit ausmacht, bin ich ohnehin eher raus, ist nicht mein Revier.
     
  5. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.970
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    Kirchseeon/München
    Liebe Skorpina,

    Das Offizielle kann wie du sagst durchaus einige Stunden später amtlich geworden sein. Verkündet hat es jedenfalls ein Befürworter um vier Uhr früh. Aber der Grundindex dieser Zeitqualität ist sehr treffend. Uranus und Pluto führen im obigen Häuserhoroskop rechts unten durch ihre Losgelöstheit ein Eigenleben. Das hat Sprengkraft, und im Radix oben steht Uranus im Quincunx zum Mars, was die Verunsicherung der Wähler betrifft, und es ist auch relativ knapp ausgegangen. Jupiter mit Mondknoten und Neptun sind eingeschlossen. Sie geben daher ihre Energie an die aspektierten Planeten weiter, so dass Merkur im Stressbereich zum Aszendenten die Energie von Jupiter abzieht und ihm die Meinungsbildung leichter macht.

    Aber ich finde das Mondknotenhoroskop links unten so passend, wobei es ja die Schattenqualität unserer Zeit anzeigt. Da ist das Kollektiv im dritten Haus so stark besetzt und hat den Saturn im zehnten Haus abstürzen lassen. Kurz vor dem achten Haus stehend, sieht man auch den immensen Stress der Bevölkerung. Vor allem ist das Mondknotenhoroskop stimmig, weil die Position der Mondknotenachse zugrunde liegt und somit die Uhrzeit sich dort nicht auswirkt. So steht heute den ganzen Tag der Aszendent in der Jungfrau. Erst wenn die Knotenachse in den Löwen läuft, sieht man im MKH den Aszendenten für gute 18 Monate im Löwen stehen. Jeder Baum in der Sonne wirft seinen Schatten, daher ist die Stimmung und Trend im MKH wie ein Schlepptau zu betrachten. Aber auch alte und unbrauchbare Muster werden sichtbar, da sich Fehler wohl wiederholen, solange, bis es halt mal geklingelt hat bei den Volksvertretern.

    Der kollektive Zeitgeist ist immer über die Langsamläufer zu sehen, da sie Leitbilder darstellen. Neptun sieht die Welt in bessere Harmonie, sobald alle lieb zueinander wären, und der Pluto steht für den perfekten Menschen, Uranus für die perfekte Welt. So gesehen fragt der Uranus nicht den Neptun wie es laufen soll. Uranus ist ohne Gefühl im Gegensatz zum Neptun. Aber er kann immer nach vorne gehen und versuchen, die Welt noch besser gestalten zu können. Und manche Erfindung zeigt an, dass die Erfindung als solche nichts dafür kann, was der Mensch damit macht. Uranus ist eine übergordnete Instanz von Saturn, hat auch die gleiche Motivation der Absicherung. Aber er will es ständig verbessern. So hocken halt die Manager in ihren Etagen und schauen primär darauf alles noch effizienter gestalten zu können. Kann man auch als Rationalisierung sehen. Aber so Geschichten wie Zeitarbeit und der daraus entstehende Lohn macht diese Leute ärmer als sie meist schon sind. Da wird das unkonventionelle, rücksichtslose Vorgehen sichtbar, wobei Geld und Macht wohl wichtiger ist, als der Mensch wert sein sollte!

    Alles liebe!

    Arnold
     
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  6. PaulaM

    PaulaM Sehr aktives Mitglied

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    ich bin eine echte Betroffene :D die EU-Grenze läuft somit durch meine Familien-WG...mein SolardrehungsMC heute am laufenden Uranus.
     
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  7. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

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    Die Brexit-Ankündigung hatte dazu gedient, daß GB mehr von der EU wollte. Sie haben ja auch Zugeständnisse bekommen, wenn sie bleiben. Das ist in meinen Augen zweierlei Maß gegenüber den südlichen EU-Ländern.

    Wenn ich zurückblicke über Blair bis Thatcher bin ich froh wenn die Extrawurst GB aus der EU austritt.

    Man darf nicht vergessen: EU ist eine Wirtschaftsgemeinschaft aber keine Volksgemeinschaft. Da das letztere versäumt bzw. vernachläßigt wurde rächt sich so langsam. Der Wirtschft hilft EU (Lobbismus), das Volk bleibt bei den Sozialkürzungen auf der Strecke. Auch hier zweierlei Maß. Drum wundert es mich nicht, wenn das Volk die Nase voll hat von der EU. Darum auch die Rückbesinnung des Volks auf die eigene Identität.

    Viele Politiker sollten mal in den Spiegel schauen, wie oft sie in der Vergangenheit gegen die EU gewettert haben.

    Nicht vergessen möchte ich, daß GB sich sehr stark gemacht hat, daß ihre Steuerparadiese ausgetrocknet werden. Als EU würde ich der GB mit Wirtschaftsanktionen drohen, wen sie ihre vielen Oasen nicht schließt.

    Für mich sind Steuerflüchtlinge die eigentlichen Wirtschaftsflüchtlinge. Gegenüber den anderen könne diese ihre Familien ernähren.

    D.
     
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  8. PaulaM

    PaulaM Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    2.941
    Brexit könnte eine Chance sein...die bisherigen Reaktionen der Politiker lassen aber nichts Gutes ahnen, allein Sahra Wagenknecht stellte die Möglichkeit zur Veränderung ins Gespräch.

    Ein mehr oder weniger mafiöser Verein, so sehe ich die EU bis jetzt. Die Miniserie mit Christoph Waltz Der große Reibach (The Gravy Train) - 1990 - war keine Komödie, sondern bittere Realsatire auf Alles, was noch kommt. Bis heute übrigens kein zweites Mal ausgestrahlt, DVD auch nicht zu bekommen.

    Wunderbar, um Bürokratie im Gang zu halten, Glühbirnen-Effizienz zu berechnen, mehrfach Spesen-Abrechnungen einzureichen, aber unfähig, klare und transparente Konzepte zu entwickeln, von Problemlösungen gar nicht zu sprechen - so schaut die Arbeit der EU aus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juni 2016
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  9. athanasis

    athanasis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.419
    Vielen Dank, Arnold, dass du dieses brisante Thema aufgreifst.

    Gegen die EU zu stimmen, war der Versuch der Unterpriveligierten, sich gegen das Establishment einer Elite, die schon lange den Kontakt zu ihnen verloren hatte, zu wehren.

    Privatisierungen und Lohndumping durch Anwerbung billigerer Arbeitskräfte aus Osteuropa, die Social services durch die jahrzehntelange Vernachlässigung und den Streichungen völlig zerfleddert, Schulen und Krankenhäuser, die sich gerade so über Wasser halten (und eben auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind), Sozialleistungen auf ein Minimum geschrumpft... die extreme Austerity Politik der Tory Regierung, hat dem Fass sprichwörtlich den Boden ausgeschlagen. Es war an der Zeit das es kracht.

    Die rechtspopulistische UKIP, die den Unmut des Volkes erkannt, und zu ihren eigenen Zielen benutzt [mit Slogans wie 'die Immigranten sind schuld!', 'Wir wollen unser Land wieder!'], verzeichnen seit Jahren stetig Zuwachs- und das Volk driftet immer mehr nach rechts. Wenn Tories als auch Labour sich selbst dekonstruieren, was bleibt dann noch. Ohne first past the post wäre UKIP 2015 bei den General Elections zweitstärkste Partei gewesen und Con + Lib dem hätten keine Mehrheit geschafft.

    Traurig, dass sie sich damit selbst ins Bein geschossen haben, denn nun fallen die Subventionen fuer die strukturschwachen Gegenden weg, und die kommende Rezession wird die Lage noch weitaus verschlimmern. Insbesondere zu erwarten ist, dass es zu noch mehr Streichungen und einer allgemeine Verteuerung der Lebenshaltungskosten geben wird.

    Das Vereinte Königreich ist gespalten in 'In' und 'Out'; die Rift liegt zwischen arm und reich, jung und alt; und nun will auch Schottland sich abspalten und zurück in die EU. Nordirland könnte es ihnen gleich tun.
    Und auf europäischer Ebene: Frankreich, Niederlande... die EU zerbricht.

    Boris Johnson, Ex- Mayor von London, der schon lange auf Camerons Amt geschielt hat, will die Suppe nicht auslöffeln, und rudert schon zaghaft zurück. David Cameron ist gegangen, und ich will mir nicht ausmalen, was passiert, wenn BoJo, Theresa May oder Michael Gove das Heft in die Hand nehmen.
    Jeremy Corbyn ringt um den Parteivorsitz; ein coup der Blairites/ Misstrauensvotum (weil er sich nicht genug für remain eingesetzt hat) und bis jetzt haben sich bereits 30 MPs verabschiedet... einen wählbaren Nachfolger gibt es noch nicht.
    Ich will nicht wissen, wer die Stimmen bekommt, wenn zu Camerons Abgang Wahlen angesetzt werden...
    Bisweilen trudelt das Schiff UK führungslos dahin...

    Vielen 'Leave' Wählern ist mittlerweile aufgegangen, was der Austritt bedeutet. Es gibt eine Petition für ein zweites Referendum mit bald 4 Millionen Unterschriften. Aber wer entscheidet das? Und wer vertritt das UK?
    Quo vadis UK?

    Ganz unastrologisch, aber das ist hoffentlich ok.
     
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  10. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Jetzt hat auch noch Englands Nationalelf den Austritt aus der Europameisterschaft beschlossen und vollzogen! :D
     
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