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brauchen Kinder verheiratete Eltern?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von pluto, 22. September 2007.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
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    Hallo,

    in D gibt es derzeit überall Diskussionen wegen eines Ehevertrages auf Zeit, der dann beliebig verlängert werden kann, oder die beiden gehen nach der vereinbarten Zeit getrennte Wege. Immer wieder wird auch argumentiert, dass es heute zeitgemäßer sei, die Lebensgemeinschaft mehr zu legalisieren, ohne Trauschein versteht sich.

    Nun meine Frage:
    Sie betrifft die Kinder. Wie hat sich das systemisch am meisten gezeigt? Brauchen Kinder verheiratete Eltern, an denen sie sich orientieren können? Oder reicht es, wenn ihre Eltern ohne Trauschein zusammenleben und sie tun, als ob sie eine Familie wären?

    Liebe Grüße pluto
     
  2. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.699
    Ort:
    Berlin
    ich verstehe diesen ansatz grade nicht. wieso denkst du, wenn kein trauschein vorhanden ist und die familie ja zusammenlebt, das sie nur "so tun" wie wenn sie familie wären?
    der trauschein ist ja wohl nicht die instanz, die aussagt, ob jemand familie ist, sondern das sind die biologischen faktoren in deiner frage. und dann gibts noch wahlfamilien - was jetzt aber hier nix zu tun hat. erwähn ich nur, um die nicht auszuschließen.

    lucia
     
  3. untouchable

    untouchable Mitglied

    Registriert seit:
    26. Oktober 2006
    Beiträge:
    46
    Ort:
    Niederösterreich
    Hi!

    Warum können deiner Meinung nach nur Familien mit Trauschein richtige Familien sein und alle anderen tun nur so, als ob sie eine Familie wären?

    Kindern ist es doch völlig egal, ob ihre Eltern verheiratet sind oder nicht. Ich glaub nicht dass die Heirat eine Auswirkung auf das Familienleben hat. Kinder benötigen einen "beschützten" Rahmen in dem sie aufwachsen können und in dem sie sich wohl behütet und geborgen fühlen. Sie benötigen Eltern, die ihnen Werte des Lebens vermitteln und die hinter ihnen stehen - die sie aber auch zum richtigen Zeitpunkt loslassen können um ihren Weg zu gehen. Wie du schon sagtest, Eltern, an denen sie sich orientieren können. Ob die verheiratet sind oder nicht spielt dabei meiner Meinung nach überhaupt keine Rolle.

    Es kann natürlich sein, dass sich manche Personen erst als "richtige" Familie fühlen, wenn sie geheiratet haben. An der Erziehung der Kinder wird sich durch den Trauschein aber grundsätzlich auch nichts ändern.

    LG Untouchable
     
  4. Janelee

    Janelee Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2005
    Beiträge:
    385
    Ort:
    Rösrath
    So sehe ich das auch :liebe1:

    Ich bin zwar verheiratet, aber ich vertrete trotzdem die Meinung, dass es nicht zwingend notwendig ist zu heiraten um eine glückliche Familie zu haben.

    Alles Liebe Nicole
     
  5. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hi Pluto,

    also ich persönlich unterscheide im systemischen Bereich nur zwischen leiblichen und eventuelle Pflege- oder Adoptiveltern - ob irgendwelche davon jetzt verheiratet waren oder nicht, hat eher was mit der Glaubensrichtung zu tun denn mit systemischer Arbeit - meine Meinung und Erfahrung.
     
  6. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
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    Hallo Pluto,

    den Aussagen der Vorschreiber schließe ich mich an. Es kommt hauptsächlich auf die gelebten Werte an.

    Sehr viele Verträge bedürfen der Formvorschrift. Warum also auch nicht die Ehe, aufgrund ihres Stellenwertes?

    Auch glaube ich, dass die Kinder selbst, vorallem die etwas älteren, aus der Tatsache, dass die Eltern verheiratet sind, intuitiv ein größeres emotionales Sicherheitsgefühl beziehen.

    LG
    Daisy
     
  7. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Kinder brauchen Geborgenheit und Liebe!
    Einen Trauschein sehe ich nicht als Voraussetzung dafür an.
    Die nächste Frage wäre doch ob nicht ein Ehegelübte vor
    Gott noch besser wäre als nur ein staatlicher Trauschein?
    Man kann sich ja durchaus doppelt absichern, oder? ;)
    Zu den Kindern sehe ich aber hier keinen Zusammenhang!
    Besser nicht verheiratet und harmonisch, als vor der
    Pubertät der Kinder wieder geschieden.

    Euer eindeutiger Ischatiot
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Liebe Pluto!

    Was Du hier ansprichst, ist eine Erziehungsfrage: Orientierung. Im Bereich der systemischen Wirkungen geht es hingegen um die Liebe zwischen Eltern und Kindern. Regelmäßig habe ich in Aufstellungen sehen können (und was sich zeigt, hat Vorrang gegenüber mentalen Konzepten), dass etwa im Falle einer Nichtübereinstimmung von verheiratetem Paar und leiblicher Elternschaft die leibliche Elternschaft ins Bild genommen werden musste, falls sie abgedrängt gewesen war. Also wenn schon Orientierung, dann Orientierung zuerst an den leiblichen Eltern - wenn die genommen und gesehen sind, dann kommen auch die erziehenden Eltern an ihren Platz.

    Mir fällt da auch ein Satz von Hellinger ein: "Paare können sich trennen, Eltern nicht." Eltern bleiben die Eltern ihrer Kinder, daran kann auch Latex-Gabi nix ändern, wenn sie mal wieder in die Schlagzeilen drängt. Systemisch kommt da schon ein Element von Unauflöslichkeit einer Beziehung ins Spiel - wenn es um Elternschaft geht. Das muss nicht kongruent sein mit Partnerschaft.

    Alles Liebe,
    Jake
     
  9. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo miteinander,

    also, folgendes habe ich verstanden: im systemischen geht es mehr um eine gelungene Elternschaft zu den Kindern als darum, ob die Eltern verheiratet sind oder nicht.

    Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass es einen Unterschied macht, ob zwei Menschen einen Vertrag miteinander eingegangen sind, oder nicht. Auch wegen der Verlässlichkeit der Kinder auf die Eltern. Andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass ein Ehevertrag eine Angelgenheit des Paares ist und nichts mit der Kind-Eltern-Beziehung zu tun hat.

    Liebe Grüße Pluto
     
  10. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
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    Graz
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    Realitätscheck, liebe Pluto: Welches Plus an Verlässlichkeit bringt der "Vertrag" Ehe für den Bestand der Partnerschaft? Und für das Fließen der Liebe? Und was erleben Kinder, deren Eltern ein Vertragsverhältnis als Beziehungsmodell vorleben?

    Alles Liebe,
    Jake
     
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