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Bitte um Denkhilfe

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von hohes C, 2. Dezember 2004.

  1. hohes C

    hohes C Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2004
    Beiträge:
    89
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    :morgen:

    Entstehen Gefühle ausschließlich aufgrund von Gedanken?

    Ich meine, wo muss ich ansetzen, um Veränderung zu bewirken.
    Muss ich den Gedanken kontrollieren oder meinetwegen absägen, um die Gefühle zu leiten.

    Ist der Gedanke oder das Gefühl tatkräftig, wenn ich Veränderung anstreben möchte? Was ist stärker?

    Ich habe eine Denkblockade, kann mir jemand ansatzweise wieder auf die Sprünge helfen?

    Vielen Dank an Euch.
     
  2. nocoda

    nocoda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2004
    Beiträge:
    935
    Ich denke, ansetzen solltest Du bei Deinem Unterbewusstsein.

    Wenn Du etwas verändern möchtest, ist die Frage: Was?
    Gefühle kann man nicht verändern. Dein Charakter gibt sozusagen vor, wie Du was findest.
    Allerdings verändern sich ja die Ansichten im Laufe des Lebens. Somit ist auch so manche Einstellung veränderbar (über das Unterbewusstsein).

    Aber grundlegende Veränderungen in Deinem Charakter z.B. (ob Du eher ein passiver Typ Mensch bist und offensiv werden möchtest, oder ob Du Deine euphorische Art abstellen willst) denke ich, sind nicht veränderbar.

    Zu dem Umprogrammieren gibt es genügend Literatur, vielleicht findest Du das Passende im Internet.

    *lg
    nocoda
     
  3. marie4

    marie4 Guest

    Also Gefühle entstehen aufgrund von Erfahrungen. Diese werden wiederrum im Unterbewußtsein abgespeichert. Bei unserem Tun greifen wir auf diese gespeicherte "Daten" zurück. Dies nennt man Verhaltensmuster. Du siehst, es ist eine ziemlichkomplexe Verkettung. Bestimmte Verhaltensweisen kann man nicht per Knopfdruck ändern, leider. Die Frage ist, warum möchtest Du etwas ändern? Kam Dir dies bloß so in den Sinn oder gibt es einen tieferen Grund?
     
  4. hohes C

    hohes C Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2004
    Beiträge:
    89
    Danke Euch beiden für die raschen Antworten.

    Weshalb ich etwas ändern möchte? Weil ich mich im Tal angekommen fühle und sich nicht wirklich etwas rührt. Ich erwarte nicht, dass sich im Außen etwas tut, ich interessiere mich dafür, wo ich im Innersten ansetzen kann, um meine Situation zu ändern. Ich hatte bereits den Gedanken, mich einfach dem Leben zu offenbaren, soll es tun, was es will mit mir. Aber ich fühle mich aufgrund mancher Gesetze gefangen in dieser Gesellschaft. Ich frage mich, was kann ich tun, effektiv tun, um meine momentane Situation zu verändern, denn ich mag sie nicht länger hinnehmen. Es reicht.

    Danke an Euch.
     
  5. marie4

    marie4 Guest

    Gut das Du Dich nicht der grauen Gesellschaft überlassen hast. Dann ist da noch tief in Deinem Inneren ein Wille. Ein Wille Dich nicht aufzugeben! Ist Dir denn bewußt, was Du in Deiner jetzigen Situation nicht akzeptieren magst? War vor kurzem auch in so einer Situation. Ich habs einfach Midlifecrises genannt, obwohls dafür noch viel zu früh ist-ein bissel Ironie. Da waren jedenfalls diese berühmten 3 Fragezeichen und es brachte mich ebenfalls wenig weiter, nur etwas verändern zu wollen. Man muss sich bewusst sein, was einen stört und dann über sich nachdenken: Wer bin ich, was sind meine Interessen? Wollte ich schon immer mal etwas bestimmtes im Leben machen und hab mich nicht getraut? Warum nicht getraut und traue ich mich jetzt? Kannst Du mir ein bissel folgen?
     
  6. hohes C

    hohes C Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2004
    Beiträge:
    89
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    Ich kann Dir sogar ganz fantastisch folgen, Marie. Danke. Bist Du denn nach Beantwortung Deiner Fragen vorwärts gekommen? Mir leuchtet das sehr ein, was Du vorschlägst, ich bin da leider nicht sehr konsequent, um dies zu hundert Prozent zu durchdenken. Vielleicht eine Mischung aus Faulheit und Unmut. Aber damit ist jetzt Feierabend. :daisy:
     
  7. marie4

    marie4 Guest

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    Ja, sonst hätt ich jetzt auch gesagt, das Deine momentane Situation nicht so belastend sein kann. (Hab da so meine eigene Theorie: wenn es einem schlecht geht und man nix dran ändert, dann ist es nicht schlimm genug. Oder man leidet gerne, kann ja auch sein.) Ich kann Dich aber nur allzu gut verstehen, weils auch kein leichter Weg ist. Also nach Beantwortung der Fragen, hab ich als erstes das gemacht, was ich schon immer machen wollte, aber mich bisher nur nicht getraut hab. Nicht getraut aufgrund unserer Gesellschaft. Und dabei hab ich beobachtet, wie die Gesellschaft reagiert. Ich war erstaunt über soviel Reaktionen und überhaupt, das man plötzlich wahrgenommen wurde. Und dann kam eines zum anderen. Am Ziel bin ich noch lange nicht, aber der "Stein ist am Rollen"!
     
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