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Bist auch Du PEGIDA? Menschen wie Du, aber ganz sicher nicht ich...

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von SYS41952, 7. Juli 2019.

  1. SYS41952

    SYS41952 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2018
    Beiträge:
    3.662
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    So Menschen kenne ich auch.

    Ich habe nach dem Mauerfall gutes Geld mit der Installation von Satellitenschüsseln gemacht :D
    Und manchmal habe ich so im Stillen angezweifelt, dass es eine gute Idee ist, wenn dieser Mensch Satelliten-TV bekommt.

    Im Großen und Ganzen gab es so 3 Gruppen an Menschen. Die einen, die alles im Garten wortwörtlich verbrannt haben, die tief überzeugten, die auch Monate später noch Erich an der Wand hängen hatten und die Angepassten, die einfach Erich gegen Helmut getauscht haben und so weiter gemacht haben wie vorher.
     
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  2. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    20.674
    Wie hätte man den auch das "kleine Übel" ausrotten sollen? Man kann nicht jeden lebenslänglich einsperren oder gar töten der irgendwas mit den Nazis zu tun hatte. Dann wären nicht viele übrig geblieben. Gleichzeitig gibt es heute nicht mehr viele die dem Nationalsozialismus der damaligen Zeit anhängen, also der "Nazi-Philosophie" nach Hitler und der NSDAP. Wäre es anders wäre eine Partei wie die NPD stärker. Islamophobe und Ausländerfeinde insgesamt sind oft nicht Nazis im Sinne jener Zeit, sondern vergleichbar mit Ausländerfeinden in anderen Ländern wie z.B. England oder Frankreich etc.. Der Unterschied ist m.A.n.: Nazis sind echte Rassisten und glauben "Arier" wären eine Herrenrasse und besser usw. Ausländerfeinde denken oft einfach nur "egoistisch-praktisch", im Sinne von "wir wollen unter uns bleiben, die kosten Geld, nehmen uns Arbeitsplätze weg" usw. Oder auch "Kultur-Rassistisch", im Sinne von "deren Kultur passt nicht zu unserer". Da gibt es natürlich nicht immer klare Trennlinien, aber die ganze Rassismus-Ideologie halte ich für weitgehend überstanden. Fremdenfeindlichkeit nimmt allerdings zu und ich glaube, dass der Scheitelpunkt da noch lange nicht erreicht ist.

    Was ich über die DDR sagte habe ich einfach nur aus dem Wikipedia-Artikel und einem anderen Artikel über Entnazifizierung abgeleitet. In der DDR wurde die Entnazifizierung härter aber auch kürzer betrieben. Mehr Menschen wurden verurteilt und mit größerer Härte bestraft. Es flohen offenbar auch nicht wenige Nazis in die Westzonen weil sie dort etwas milder behandelt wurden und es möglich war sich mit "mit antikommunistischen Argumenten anzudienen". Danach wurde das Thema in der DDR weitgehend verschwiegen, aber das war im Westen nicht unbedingt anders.
     
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  3. SYS41952

    SYS41952 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2018
    Beiträge:
    3.662
    Das ist genau das, was ich gestern schon meinte.

    Das Gedankengut hinter solchen Aussagen ist immer das gleiche und unabhängig von der Geografie. Fremden-Angst und Hass ist nicht auf den Osten beschränkt, aber die Qualität es auch auszusprechen ist dann vielleicht doch eher im Osten als im Westen so verbreitet. Und hier liegt auch die Gefahr von PEGIDA begründet, nämlich so zu tun, als ob es Normal wäre, mit solchen Worten und Emotionen seine Meinung auszusprechen. Diese Normalität ist die eigentliche Gefahr. Ängste und Emotionen lassen sich eh nicht verbieten und jeder hat das Recht auf eine Meinung und darauf sie zu äußern.
     
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  4. sikrit68

    sikrit68 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2016
    Beiträge:
    25.047
    Dann müsste z.B. ich schon als kleines Kind unnatürlich und irrational gewesen sein.
    Weil ich noch nie vor jemandem Angst hatte nur aus dem Grund, dass jemand optisch als “fremd“ bzw. “ausländisch“ zu identifizieren ist. (Auch nicht vor großen Gruppen solcher Menschen.) Oder auf Grund des Wissens, dass jemand oder dessen Eltern in einem anderen Land geboren wurde als ich.
    Angst ist meist etwas Irrationales, Diffuses. Für Angst lässt sich schwer ein klarer, eindeutiger Grund definieren. Etwas anderes ist Furcht: Wurde jemand bereits von einem Hund gebissen, lässt sich rational nachvollziehen, warum er sich vor Hunden fürchtet. Obwohl die Furcht natürlich auch etwas Irrationales hat: Schließlich sind nicht alle Hunde bissig.
    Sehr wohl habe ich des öfteren Angst vor Menschen, wenn ich intuitiv wahrnehme, dass jemand unehrlich ist und etwas zu verbergen hat. Da kann jemand noch so freundlich tun, wenn ich spüre, dass jemand mir am liebsten das sprichwörtliche “Hackl ins Kreuz“ hauen würde, mir nicht wohlgesonnen ist oder mit seinen wahren Absichten hinter dem Berg hält, bekomme ich oft Angst, fühle mich nervös und unsicher.
    Das ist aber wohl auch eher als Furcht vor solchen Menschen zu bezeichnen denn als Angst (wegen unbewusstem Vergleich mit bereits gemachten negativen Erfahrungen mit falschen Menschen).
    Fremdenangst generell ist irrational.
     
  5. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
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    20.366
    die wenigsten Kleinkinder haben Fremdenangst intus, eher sind sie neugierig auf das andere/andersaussehende/
    deswegen denke ich nicht das es eine natürliche Angst ist, die bereits angelegt ist.

    es macht die Erziehung und das Aufwachsen diese Angst erst möglich oder aber auch wie @sikrit68 schrieb, eine schlechte Erfahrung kann auch dazu führen.
    Aber es kann auch etwas gehörtes sein, was einen Menschen ängstlich macht, vorallem wenn dieser Mensch wenig Kontakt zu diesen *fremden* Menschengruppen hatte.
     
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  6. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    Ich bin der Ansicht, dass Angst generell auf Illusion (=Vorstellungen) beruht.....
     
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  7. Luca.S

    Luca.S Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2016
    Beiträge:
    3.956
    "wenn Du nicht gleich schläfst, aufisst, artig bist, kommt der schwarze Mann und nimmt Dich mit".
    Beliebtes Erziehungsmittel, hoffe mal, gewesen.
    Wenn Kind dann einen dunkelhäutigen Menschen sieht, wird es entsprechend Schiss haben.

    Gruß

    Luca
     
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  8. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    6.341
    Es genügt, eine innere Abwehr der Mutter/des Vaters - da muss kein Wort verloren werden. Das Kind wird es aufnehmen und "befolgen".
     
  9. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    20.366
    den Spruch kenne ich persönlich bei mir gottseiDank nicht.
    wer weiss wie ich dann geworden wäre................
     
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  10. Luca.S

    Luca.S Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2016
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    Ich auch nicht, ich fand "Schwarze" eher toll, war Kennedy-fan, weil der was für die Rechte der Afroamerikaner tat und mein erster Teddy war auch dunkel"häutig", na ja eben -fellig.

    Gruß

    Luca
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juli 2019
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