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Biochemische reaktionen?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Mipa, 28. Mai 2014.

  1. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.158
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
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    Diese frage interessiert mich auch.:)

    Ich habe diese aussage auch schon gehört, sie ist mir aber nicht wirklich klar. Inwieweit ist das immunsystem bei einem tumor involviert? Anerkennt es körpereigene zellen denn als feinde, die es zu bekämpfen gilt, zumal krebs i.d.r. noch nicht einmal mit einer entzündlichen reaktion einhergeht, die der immunabwehr als 'alarmsignal' dienen könnte.
    So kann das immunsystem einerseits übers ziel hinausschiessen - was dann bei autoimmunkrankheiten und auch allergien sichtbar wird, wo auch gesundes gewebe involviert wird - aber offensichtlich auch beginnende entartungen erkennen und stoppen. Ich nehme mal an, dass entartete zellen, bzw. zellgruppen allenfalls chemische botenstoffe abgeben, die sie 'auffliegen' lassen...?

    Kann mir jemand den zusammenhang zwischen immunabwehr und dem zerfall eines tumors erklären?

    Gute nacht:)
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2014
  2. Sadivila

    Sadivila Guest

    die Informationsverarbeitung ist gestört

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=34881
     
  3. Sayalla

    Sayalla Guest

    Es gibt ein paar Ansätze, wieso ein Körper plötzlich beginnt, mehr freie Radikale als bisher zu bilden. Wieso der eine Körper das aber tut und ein anderer nicht, ist noch nicht geklärt. Krebs entsteht dann, wenn zuviel freie Radikale im Körper sind und sich dann daraufhin entartete Zellen irgendwo einnisten (weil es zuviele geworden sind, treffen die irgendwann einfach aufeinander). Andere lagern sich dann an dieser neuen Mega-Zelle an.
    Bei Autoimmunerkrankungen kann der Körper nicht zwischen eigenen und körperfremden Zellen unterscheiden und greift daher irrtümlicherweise die eigenen Zellen an. Bei Rheuma passiert das bspw. nach dem Verzehr von Schweinefleisch. Vermutet wird, dass der Körper nicht zwischen Schweinefleisch und eigenen Zellen unterscheiden kann, da das Schwein ihm gleich erscheint- die 2 % Unterschied erkennt er nicht mehr. Dieses Nicht - Erkennen ist die eigentliche Erkrankung und kann somit sogar bei vielen relativ leicht behandelt werden.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. Mai 2014
  4. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
    Soweit ich informiert bin, haben Obduktionen ergeben, dass Menschen in vielen Fällen nicht-diagnostizierbare Mikrotumoren in der Brust, in der Prostata oder in der Schilddrüse haben. Diese präkanzerösen Mikrotumoren richten zwar noch keine irreversiblen Schäden an, da sie in der Regel nicht größer als 3mm³ werden. Jedoch können sie durch weitere Mutationen und Angiogenese durchaus zu aggressiven Karzinomen degeneireren.

    Somit würde ich sagen, dass wir wohl Tumorträger sind. Täglich entstehen, soweit ich weiß, etwa eine Millionen mutierter Zellen.
     
  5. Sayalla

    Sayalla Guest

    Dieser Zirkelschluss ist absoluter Unsinn! Wir sind lediglich Träger freier Radikaler, das ist aber auch schon alles. Kleine Ansammlungen von dieser Art von Zellen kam immer schon in Körpern vor, der Krebs bricht jedoch noch lange nicht aus. Erst, wenn der Organismus nicht mehr aufhört mit der Bildung freier Radikale, kann sich daraus ein Tumor entwickeln- in vielen Fällen passiert aber gar nichts, weil der Körper sich generiert (weiss der Geier wieso)!
     
  6. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
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    Ich habe auch nicht behauptet, dass alle Menschen Krebstumoren haben, sondern dass wir präkanzeröse Mikrotumoren in uns tragen, die nicht ohne Weiteres größer als 3mm³ werden können. Diese Mikrotumoren bestehen oftmals aus mehreren 100 000 Zellen. Freie Radikale können meines Wissens durchaus dazu beitragen, dass aus diesen Mikrotumoren ein Krebs wird. Dass aus solchen Vorstadien ein Krebs entstehen muss oder in den meisten Fällen wird, habe ich ebenfalls nicht geäußert.

    Aber wenn Dir die Formulierung besser gefällt: Wir sind wahrscheinlich alle Mikrotumorenträger, wobei ich der Meinung bin, dass aus meinem vorherigen Text ersichtlich wurde, dass ich mich ausschließlich auf solche Tumoren bezogen habe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2014
  7. Sayalla

    Sayalla Guest

    Gut- dann habe ich dich falsch interpretiert. ;)
     
  8. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
    Das Faktum, dass wir alle wohl Mikrotumoren in uns tragen, ist für mich übrigens ein Grund für die Anwendung der Präventionsernährung. Ich glaube, dass spezielle Ernährungsvarianten dazu beitragen können, das Krebsrisiko zu reduzieren, indem die in bestimmten Nahrungsmitteln vorkommenden Moleküle in manchen Fällen die Progression prämaligner Mikrotumoren blockieren. Einige Moleküle aus der Nahrung haben sich nämlich als antiproliferativ, zytotoxisch, antiangiogenetisch und immunmodulierend erwiesen. Die Daten zu den antikarzinogenen Effekten solcher Verbindungen stammen meist aus In-vitro-Studien und Tiermodellen.
     
  9. Sayalla

    Sayalla Guest

    Hm, da bin ich wohl eher schlampig unterwegs *zugeb. Ich esse, was gefällt- erstaunlicherweise gefällt mir Zucker nicht und Tomate (roh und gekocht) aber sehr.
    Ich denke, dass viele von uns zu weit weg von sich selbst sind, sodass sie gar nicht mehr wissen, was sie brauchen. Sie essen dann das, von dem sie glauben, dass sie das wollen- schwer zu erklären.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. Mai 2014
  10. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
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    Da bezüglich des Präventionseffektes bestimmter Nahrungsmittel lediglich In-Vitro-Untersuchungen, Tierexperimente und epidemiologische Studien existieren, kann ich natürlich auch nicht mit Gewissheit aussagen, um wie viel Prozent meine Ernährungsweise nun mein individuelles Krebsrisiko reduziert oder - so ehrlich muss man sein - ob es überhaupt einen nennenswerten Effekt gibt. Ich persönlich glaube es, da ich die Kombination der diversen Untersuchungsresultate als schwerwiegendes Indiz für den präservativen Nutzen interpretiere. Aber es sind eben keine wissenschaftlichen Beweise im klinischen Sinne.

    Übrigens wirken viele der Moleküle, die ich dabei aufnehme, auch antioxidativ, wodurch freie Radikale neutralisiert werden können. ^^
     

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