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bin verunsichert...

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von biggy1978, 23. März 2007.

  1. biggy1978

    biggy1978 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2007
    Beiträge:
    6
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    hallo an alle,

    ich habe mich hier neu angemeldet, weil mich seit einiger zeit etwas sehr beschäftigt...

    ich war eine zeitlang bei einer therapeutin zur bioresonanz. da während der sitzungen viel zeit zum quatschen ist, haben wir über dies und das gesprochen.
    dabei sind wir dann auch auf meine familie zu sprechen gekommen. mein bruder ist vor 15 jahren verstorben (ich war 14) und sie hat mich daraufhin gefragt ob es weitere todesfälle in meiner familie gab. tja, ich nachgedacht und ihr von meinem onkel erzählt, der auch bei einem verkehrsunfall ums leben kam.

    und darauf hat sie dann gesagt, dass sie sich seit einiger zeit mit familienaufstellungen beschäftigt, und ich UNBEDINGT eine aufstellung machen lassen soll, weil sich solche negativen "ereignisse" (d.h. sohn meiner oma und auch sohn meiner mutter verkehrsunfall) fortsetzen.

    ich war einfach nur geschockt und war nach dieser bioresonanz nie wieder bei ihr.
    trotzdem läßt es mich einfach nicht los... was wollte sie mir damit sagen? das meine (zukünftigen) kinder in gefahr sind???
    obwohl mir alle sagen, dass es quatsch ist, bleibt dieses komische gefühl...

    ich hoffe ihr schreibt mir eure gedanken dazu, würde mir sehr helfen!

    lg
    biggy
     
  2. Melodie

    Melodie Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    755
    Ort:
    Stuttgart
    Liebe Biggy,
    wenn sie das so gesagt hat, dann ist das natürlich Quatsch.
    Zwar gibt es solche Phänomene und sie sind auch eine der Kernkompetenzen einer Familienaufstellung, aber selbstverständlich MUSS niemand irgendwas, und Prognosen solcher Art halte ich für äusserst fragwürdig.

    Ob für Dich eine Aufstellung sinnvoll und/oder angezeigt ist, könntest Du ja heraus finden. Hinweise und Tipps zum Thema "ist eine Aufstellung für mich sinnvoll, und wenn ja, wie finde ich einen guten Aufsteller" findest Du hier im Forum.

    Eine andere Frage hat mich veranlasst, Dir zu antworten:
    Bist Du mit Deiner Trauer um Deinen Bruder gesehen?
    Für die Versorgung "verwaister" Geschwister (ich kenne nicht mal ein Wort dafür...) gibts leider keine Kultur.
    Der Tod Deines Bruders ist ein Trauma für die ganze Familie und vielleicht im Zusammenhang mit einem weiter zurück liegenden Trauma zu sehen.
    Aber wichtig ist erst mal nur, was DU brauchst.
    Lieber Gruß,
    Eva
     
  3. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Hallo Biggy,

    Als erstes finde ich es schade, dass Du die Therapie bei dieser Frau abgebrochen hast (falls sie für Dich hilfreich war). Sie meinte es ja gut - und zwar ohne auf den eigenen Vorteil zu schauen. Soviele Leute scheren sich nicht um den anderen und lassen ihn ins offene Messer laufen - und dann nimmt jemand mal Anteil und macht den Mund auf : und verliert zum "Dank" eine Kundin. Ist Dir eine Therapeutin lieber, der der weitere Verlauf Deines Lebens wurscht ist, und der es nur darum geht, Dir ihre Behandlungen zu verkaufen ? (Jetzt unabhängig, davon, wie stimmig der Hinweis inhaltlich war).

    Grundsätzlich gibt es MANCHMAL (nicht immer !) diese Dynamik, dass in einer Familie sich immer wieder bestimmte Todesfälle wiederholen. Und manchmal wird man rechtzeitig gewarnt.

    So abwegig finde ich den Gedanken nicht, zu überprüfen, ob da noch ein Gefahrenpotential vorhanden ist. (Betrifft ja nicht nur Dich, sondern auch Deine Geschwister - falls vorhanden.)

    Liebe Grüße, Reinhard
     
  4. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hallo biggy,

    gleich vorweg - auch wenns so sein sollte, muss es nicht heissen, dass deine Kinder tödlich verunglücken - dazu meine ureigenste Geschichte:

    Der Bruder meiner Mutter fiel im Krieg als er 19 war.
    Der älteste Sohn meiner Mutter (aus 1. Ehe) zerstritt sich mit ihr als er 19 war
    Der jüngere Sohn meiner Mutter (auch aus 1. Ehe) verunglückte tödlich bei einem Verkehrsunfall - mit 19
    Ich (das 3. Kind meiner Mutter) wurde schwanger und zog weg - ja, mit 19
    Meine Tochter hatte mit uns Streit und zog weg - mit 19.

    Was ich damit sagen will - wenn wer weg geht muss es nicht sterben sein - und ich persönlich habe die Dynamik in der eigenen Familie erlebt, da meine beiden Brüder ab der 2. Hochzeit unserer Mutter mit meinem Vater dann bei *uns* lebten.

    Mir hat sich in bisher 3 eigenen Aufstellungen gezeigt, dass der jüngere der beiden Söhne zum Onkel ging und ich dann zu meinem Bruder wollte. Seit ich dieses Thema für mich gelöst habe, habe ich auch wieder Kontakt zu meiner Tochter, es löst sich also alles in Wohlgefallen auf. Achja und mein älterer Bruder kam nach 38 Jahren absoluter Funkstille zu ihrem 80. Geburtstag auch wieder zu meiner Mutter *heim*.

    PS: die Tochter meines älteren Bruders zog auch ans andere Ende von Österreich - aber die war schon etwas älter - aber dieses weggehen ist eins der Familienthemen bei uns.

    PPS: Achja, eine Schwester meiner Mutter ist nach Holland ausgewandert - und jetzt denk ich nimma weiter nach, sonst fallen mir noch weitere Geschichten dazu ein ;-)
     
  5. Winnipeg

    Winnipeg Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2006
    Beiträge:
    2.351
    Ort:
    SH
    Hallo Biggy!
    Ich finde die Formulierung deiner Therapeutin, so sie denn so gewesen ist, etwas unglücklich. Trotzdem ChrisTinas Beitrag sollte dich vielleicht hoffentlich etwas beruhigen. Ich finde es schwierig zu sagen, ob die Aussage tatsächlich mit dir in Resonanz gegangen ist oder ob sie einfach nur Angst ausgelöst hat, denn das Thema "Tod" lässt niemanden kalt. Versuch doch mal, dich auf deinen Bruder, seinen Tod und deine Gefühle dazu zu besinnen und guck, wie es dir damit ergeht. Möglicherweise ergibt sich dadurch ein Zugang zu einem möglichen Thema, das dahinterstecken könnte, was aber sicher nicht unbedingt mit dem von der Therapeutin angesprochenem d'accord gehen muss. Und der weitere Schritt könnte dann ein Gespräch mit einem Aufstellungstherapeuten sein. Zum Thema verwaiste Geschwister gibt es eine Homepage: http://www.leben-ohne-dich.de/geschw/index.htm
    Alles Liebe
    L.
     
  6. biggy1978

    biggy1978 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2007
    Beiträge:
    6
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    hallo,

    vielen dank für eure antworten!!

    @walter: ich war zur bioresonanz weil ich manche lebensmittel nicht mehr gut vertragen habe, leider habe ich nicht wirklich drauf angesprochen. offen war keine "sitzung" mehr, ich wollte nur nach der ausleitung zu keinen weiteren terminen mehr.
    für mich war ihr statement einfach ein schock! ich habe bis dahin nie etwas von einer familienaufstellung gehört, und dann gleich mit dem unterton, dass meinen eigenen kindern was "passieren" könnte... das war erstmal zu viel für mich. für euch - wo ihr schon länger in dem thema seit - ist das sicher was anderes... aber für einen unerfahrenen einfach nur ein schock.

    ich habe dann im internet zum thema familienaufstellung gegooglet, wurde aber nicht wirklich schlau...
    fest steht, der gedanke ist bei mir im kopf, und ihr bestätigt mir ja, dass solche dynamiken möglich sind, und auch passieren.

    ich könnte doch nie mit dem wissen leben, nichts getan zu haben, und es vielleicht möglich gewesen wäre, "etwas" zu verhindern...

    eure statements haben mir auf jeden fall diese aussage in ein anderes licht gerückt. klar, ihre forumulierung hätte anders sein müssen, nicht mit diesem angsterzeugenden unterton...

    ich habe übrigens keine weiteren geschwister.
    wie es mir mit der trauer um meinen bruder geht? tja, ich war 14, und habs nie ausgelebt. ein schwieriges alter, gerade in der pubertät, ich bin viel weggegangen, habs "verdrängt" glaub ich.
    mit meinen eltern war es nie ein gesprächsthema, leider. es wurde geschwiegen und jeder hatte seine eigenen gefühle, seine eigenen gedanken...
    meine erste große liebe verlor einen bruder und seinen vater (ca. 5 jahre nach dem unfall meines bruders) bei einem autounfall, er war eigentlich der einzige, mit dem ich gespräche über trauer und den tod geführt habe. wir waren uns in unserer trauer recht ähnlich, er hat auch niemanden an sich herangelassen...

    irgendwie wird das alles - merke ich gerade beim schreiben - immer schlüssiger... trotzdem macht es mir noch immer angst :escape:

    vielleicht könnt ihr mir helfen wie ich jetzt weiter vorgehen soll? wie finde ich einen seriösen aufsteller?

    lg
    biggy
     
  7. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Liebe Biggy,

    Ich erlebe es so, dass manche Menschen genützt werden, etwas Wichtiges auszusprechen - dass durch sie etwas nach oben kommt, was man selbst verdrängt. Zum "Schock" konnte es eigentlich nur werden, weil es einen wunden Punkt berührt hat.

    Ich kenne es zB. von Menschen, wo schon mehrmals in einem bestimmten Alter jemand Krebs bekommen hat - Mutter, Großmutter. Die Tochter sagt, sie habe nie daran gedacht, selber Krebs zu bekommen - aber seltsamer weise immer so gelebt, wie wenn sie nicht alt werden würde : defacto hatte sie IMMER Angst vor Krebs (und es nur ausgeblendet, weil sie es für unausweichlich hielt). Das erledigte sich, als sie Mutter und Großmutter gegenüber klarstellte, dass sie die beiden auch lieben könne, wenn sie nicht ebenfalls jung an Krebs stirbt - und sie erlebte, wie erleichtert Mutter und Großmutter darüber waren (im Bild der Aufstellung).

    Zur Angst besteht bei Dir ja ÜBERHAUPT kein Grund. Du hast ja nicht mal noch Kinder. Du hast also alle Zeit der Welt, diese Frage zu klären - und mit dem Tod Deines Bruders und Onkels ins Reine zu kommen.

    Ich finde, es wäre fair, wenn Du der Therapeutin sagst, dass Dir das zu heavy war. Dann kann auch sie daraus lernen und das nächste Mal etwas feinfühliger vorgehen.

    Liebe Grüße, Reinhard
     
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