1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Bin ich Gott?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Pyare, 11. Februar 2007.

  1. Pyare

    Pyare Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2006
    Beiträge:
    1.037
    Ort:
    In NRW
    Werbung:
    Hallo,

    ich habe da mal ein paar Fragen, die mir auf dem Herzen liegen. Oder im Verstand ;-))

    Ich habe einen guten Freund, welcher Christ ist. Er sagt, er habe seine Seele komplett in den Körper geholt und das nehm ich ihm auch ab.
    Er sagt, daß die Seele den Funken Gottes in sich trägt, sich aber fälschlicherweise immer wieder in der Welt verliert, sich an Dinge hängt und dadurch zum größten Teil außerhalb des Körpers in der Welt hängt. Die Seele zurückzuholen, sei Aufgabe des Heimweges.
    Auch spricht er von falschen Selbstbildern, die es aufzugeben gilt und sich die Wahrheit über sich selbst anzuschauen. Willenskraft zu stärken, Dinge überwinden.

    Er spricht auch von Satan, der die erste Schöpfung aus Gott war, also Luzifer, der erste Lichtbringer, und daß dieser dann irgendwann dachte: ach, ich mach mein eigenes Ding - und sich dann damit beschäftigte, eigene Welten zu erschaffen. Nun gab es ebenfalls andere aus Gott *herausgestellte Seelen*, die Engel, die sich dann in zwei Parteien geteilt haben. Die einen sind in der Demut gegenüber Gott geblieben, die anderen sind Luzifer gefolgt und so kam es zum Fall in die Materie. Die Energien wurden also immer dichter, je weiter die Entfernung von Gott zustande kam, und so kam es dann zu diesem unseren Planeten. Unser WErdegang der Seele sei vom Stein, in die Pflanze, in das Tier, in den Menschen. Der Mensch sei sozusagen die höchste Energie hier auf Erden, und habe als einzige die Möglichkeit, Gottähnlich zu werden.
    Die Seele, die im Stein *gefesselt* ist, ist deshalb gefesselt, weil sie, hätte sie mehr Bewegungsfreiheit, nur dummes Zeug anstellen würde, und deshalb wird sie erst mal stillgelegt. Nachdem sie gewisse Fähigkeiten im Stein erworben hat, steigt sie auf die Pflanze. Usw.

    Es gibt auch Dämonen, die in den Höllen leben, und die haben gar keinen Bock auf Lernen und Aufstieg, und deshalb lassen die sich gar nicht erst auf den Weg vom Stein in die Pflanze usw. ein.

    Achja, und dann kommt noch ein wichtiger Punkt. Diese Höllen also, da gab es mal keinen Weg raus. Selbst wenn diese Seelen sich bereiterklärt hätten, zu Lernen, konnten sie nicht entkommen. Jetzt kommt Jesus. Jesus als einzige je gelebte Inkarnation Gottes, hat die Brücke gebaut von der Hölle in den Himmel, so daß auch diese Seelen wieder den *Rückweg* antreten konnten.
    Er hat auch die BhagavadGita angefangen zu lesen, und von seiner anfänglich vertretenen Meinung, nur das Christentum sei die Religion, in der alle anderen Platz haben ist er nun doch zu dem Schluß gekommen, daß Krishna Gott ist. NUR, er behauptet, Krishna sei Gott im Herzen gewesen, und hätte nie wirklich auf der Erde im Körper gelebt.

    So.
    Bis hierher mal - in Kurzform.
    Grundsätzlich finde ich, klingt das alles recht logisch.
    Da ich mich Krishna sehr nah fühle, Jesus übrigens auch .:) und ich aus dem Advaita Vedante erfahre, daß ich Gott BIN - und nicht daß ich Gottähnlich werden kann - komme ich hier ins Schleudern.
    Es heißt doch auch in den Veden - oder im Advaita - daß die Seele selbst immer rein und frei ist. Wie kann es dann sein, daß die SEELE sich in der Welt verfängt - ist das nicht eigentlich das Ego, das letztlich irgendwie über die Seele gelegt ist?

    Also so rein organisatorisch hätte ich das gerne mal aufgebröselt, Gottesfunke, das was Gott IST in uns, es heißt auch immer, wie können nicht heimkehren, wir sind schon zu Hause (klar, daß das Fenster erst mal geputzt werden muß, um das zu *erkennen*) und ja, dann kommt noch die Aussage, daß wir unsere Individualität aufgeben müssen, um heimzukommen.
    Bei ihm heißt es aber, daß wir unsere Individualität behalten und aus Gott leben. Also entweder bin ich eins mit Gott, und dann gibt es keine zwei - oder wie oder was?

    Ich werde diesem meinem Bekannten von diesem Thread berichten, so daß er sich hier mit einklinken kann - vielleicht komm ich dann weiter.

    Und was ist mit Krishna? Hat er nu gelebt, oder niche?

    Lieben Gruß
    Pyare
     
  2. Angel of hope

    Angel of hope Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2006
    Beiträge:
    1.399
    Ort:
    Oberösterreich
    gute frage. versuch's mal mit diesen büchern, bin gerade dabei diese zu lesen:
    Ramtha - das Manifestieren
    Ramtha - das eigene Werden

    lg
    angle of hope
     
  3. Pyare

    Pyare Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2006
    Beiträge:
    1.037
    Ort:
    In NRW
    Aha. Danke. Ist der Titel Ramtha?
     
  4. Andrevertigo

    Andrevertigo Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2007
    Beiträge:
    35
    Ort:
    Bocholt
    Hallo Pyare,

    Hat dir dein Freund noch nicht gesagt das Gott Geist ist und der Nie sterben kann.
    Er immer seit Menschen gedenken hier auf Erden den Menschen versucht hat die Wahrheit zu vermitteln.
    Darum kann es nur 1 Wahrheit geben.
    Diese wahrheit ist tief im Menschn hinter all den Bildern und jene wird den Menschen Einführen und Leiten.

    Wer halbwegs im Geiste lebt wird dan auch sehen wie es gemeint ist mit Gott und Gottgleich.
    Wissen hilft hier nicht.

    Grüße
    André
     
  5. Krabat

    Krabat Guest

    hi,

    ich denke: dass auch "gott" nur ein begriff ist für etwas, das sich jeglicher beschreibung entzieht. schnell wird aus dem aspekt = gott ein abbild des unbeschreiblichen.

    so wie viele andere bezeichnungen der einen quelle nur aspekte beschreiben.

    ein versuch des begrenzten menschlichen verstandes, etwas zu erklären, das nicht erklärt werden möchte?

    der alleinige anspruch einer gruppe auf wahrheit, zb christentum/erlösung ausschliesslich durch jesus, ist dogmatisch, ausgrenzend. unterschiedliche kulturen haben lediglich unterschiedliche herangehensweisen an dieselbe sache. letztlich gibt es da keine unterschiede mehr. die frage nach gott löst sich auf, wenn man erkennt, dass alles von gott kommt, alles zu gott geht, alles niemals von gott getrennt war, dass alles IN gott ist.

    wem der begriff "gott" probleme bereitet, der mag einen anderen begriff wählen, solange dieser begriff frei ist von bildhaftigkeit. geht das? nein.
    deshalb: keine worte für das, was erfahrbar ist, am ende aller bilder.

    da ist man dann auch "gott", ja, aber in demut, nicht in grössenwahn, erkennend, dass man nichts und alles zugleich ist. ein paradoxon, das alle unvereinbaren dinge in sich vereint.

    so auch die annahme aller teufel und dämonen. die überwindung von gut oder böse, licht oder dunkel, ja oder nein. dazu, wie dein freund erkannte, sich selbst betrachten, seine eigenen teufel ansehen, denn da draussen ist - nichts ausser "gott".

    lg : krabat.
     
  6. Pyare

    Pyare Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2006
    Beiträge:
    1.037
    Ort:
    In NRW
    Werbung:
    Lieber Krabat,

    ja mit Deiner Antwort kann ich viel anfangen. Besonders mit dem letzten Teil Deiner Antwort.

    da ist man dann auch "gott", ja, aber in demut, nicht in grössenwahn, erkennend, dass man nichts und alles zugleich ist. ein paradoxon, das alle unvereinbaren dinge in sich vereint.

    so auch die annahme aller teufel und dämonen. die überwindung von gut oder böse, licht oder dunkel, ja oder nein. dazu, wie dein freund erkannte, sich selbst betrachten, seine eigenen teufel ansehen, denn da draussen ist - nichts ausser "gott".

    Erster Absatz hat mein Ja. Zweiter Absatz auch! Doch entschuldige, das ich das jetzt so sage - doch das macht Satan als den ersten aus Gott herausgestellten Engel doch irgendwie irrelevant. Und die Frage hier lautet dann auch wieder - wenn es nichts außer Gott gibt, *wessen* Teufel gilt es dann anzusehen?


    Lieber AndreVertigo,

    ja, stimmt. Wissen hilft hier nicht. Trotzdem gibt es ja zwischen meinem Freund und mir diese Differenz zwischen dem, das unser Individualbewußtsein stirbt oder nicht stirbt. Und die deutliche Aussage, die da sagt: Nein, nicht Du bist Gott. Du kannst nur gottähnlich werden.
    Wenn ich allerdings nur gottähnlich werden kann, dann bin ich - so wie ICH das jetzt verstehe - immer noch da - und dann ist laut meiner Begrifflichkeit da Ich Und Gott. Also zwei.
     
  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Der Ansatz ist in seinen Grundsätzen falsch. Nicht ich bin Gott, sondern Gott ist ich.
     
  8. Pyare

    Pyare Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2006
    Beiträge:
    1.037
    Ort:
    In NRW
    FcKW
    Ramana Maharshi sagt hierzu: Die Vorstellung, ein eigenständig handelndes Wesen zu sein, ist Illusion. Es gibt kein Ich. Das einzige Ich, das es gibt, ist Gott.

    Stimmt.

    Insofern stimmt natürlich Dein Einwand.
    Wenn ich sage, ich bin Gott, dann meine ich auch nicht mich als Person. ;-)
    Und so wie ich es verstanden habe, müßte ich als Person sterben, und was dann übrigbleibt, ist Gott. Denn Gott ist das einzig Wahre und Unveränderliche, das, was niemals geboren wird und niemals sterben wird. Keinem Wandel unterworfen.
     
  9. Angel of hope

    Angel of hope Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2006
    Beiträge:
    1.399
    Ort:
    Oberösterreich


    ja und sie sind von Khit Harding, da gibt's noch mehr davon, habe ich bei amazon bestellt.

    lg
    angle
     
  10. Krabat

    Krabat Guest

    Werbung:
    hallo pyare, mit den teufeln und dämonen meine ich die eigenen, die eigene dunkle seite, die jeder in sich trägt, grossteils unbemerkt, verdrängt.
    da gehören die enttäuschungen zu, die wut, der hass, all das, was man gerne im aussen anprangert, doch als resonanz in sich trägt. doch die ablehnung dessen führt zu nichts heilsamen. wie sich von sich selber abgrenzen?
    also betrachten, annehmen, selbst erkennen, sich ruhig auch überwältigen lassen von dem, was da erscheint. keine rechtfertigung mehr erfinden.

    lg . krabat.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen