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bildlich. gesprochen.

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 10. September 2014.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at
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    Es gibt sie.
    Diese Kommunikation mit dem Jenseits.
    In Bildern und in Worten.
    Und auf emotionaler Basis.

    Während die Gefühlskontakte und die verbale Kommunikation
    durchaus in einem einfachen Verhältnis praktiziert werden können,
    so von Seele zu Seele, jeweils allein,
    sind die visionären Informationen davon abhängig
    wie viele externe seelische Elemente daran beteiligt sind,
    um eine qualitative hochwertige Bilddarstellung zu gewährleisten,
    im erfahrenden Leben eines Menschen, der Menschen.

    Besonders dieser eher ungewohnten kräftigen Bilddarstellung dürfte es zu verdanken sein,
    dass wir Menschen uns zu einem solchen scheinbaren personifizierten Gottesbild hingezogen fühlen.

    Oder anders gesagt:

    Dieses zumeist vermisste fehlende Glied in der Kommunikation,
    die Vision, die Bilddarstellung von Informationen,
    verleitet die Menschen nicht im Wissen,
    aber danach im Glauben an die Realität solcher Ereignisse,
    darin etwas Besonderes zu verstehen,
    als wäre es eine direkte Nachricht von Gott,
    wenn nicht sogar dieser selbst.

    Abgesehen von einem all umfassenden Gottesbild,
    sobald eine direkte bildliche Darstellung auftaucht,
    von dieser berichtet wird, in Erfahrungswerten gesprochen,
    wollen die Menschen darin einen Wink Gottes erkannt haben.

    Auch wenn es „nur“ eine besondere Kommunikationsform ist,
    im menschlichen Bereich.

    Das ist im Christentum genau so, wie auch sonst überall.

    Sehr wohl eine Ausnahmeform in den Kontakten mit dem Jenseits,
    jedoch nicht wirklich mit einem Erscheinungsbild Gottes gleichzusetzen – eigentlich.

    Das ist meiner Meinung nach so eine Verzweigung,
    oder eine Wegkreuzung,
    nach der sich die Wege der Menschen nicht mehr auf einen Nenner bringen lassen …




    … und ein :weihna2
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at
    Irgendwie verständlich, dieser Gedankengang.

    Die einfache Kommunikation geschieht im Verhältnis 1 : 1.

    Typisch dafür ist das gesprochene Wort.

    Etwas komplizierter wird es,
    wenn uns im Einzelfall 4 oder 5 seelische externe Elemente etwas vermitteln wollen,
    denn dabei wird das hervorgerufene Bild nicht sehr aussagekräftig,
    und wenn es aussieht wie das Ameisenbild im TV bei Senderausfall,
    neigen wir dazu es einfach zu verwerfen und als Belanglosigkeit abzutun.

    Aber genau das ist der Übergang von der einfachen einzelnen Kommunikation
    hin zur gemeinschaftlichen Bildgestaltung im Kontakt zu den externen Seelen der Menschen.

    Neben der prächtigen Ausformung einer hervorgerufenen Bildreizung unter mehrfacher Beteiligung findet jedoch noch etwas statt, und das ist die Wirkung einer machtvollen Demonstration nicht mehr im Verhältnis 1 : 1, sondern nun eher zu verstehen in einer Gleichung 100 : 1, oder gar einem Vielfachen davon.

    In dieser neuartigen Gegenüberstellung ist der ganze Zauber verborgen,
    der uns in ein unmissverständliches Abhängigkeitsverhältnis bringt.
    Im entscheidenden Augenblick, wo es darum geht, das Verhältnis von Körper und Seele aufzulösen, und diese Hilfsbedürftigkeit am größten ist …

    Anderseits, kann man eine solche Befindlichkeit der Gemeinsamkeit aus sich selbst heraus nicht steigern, hin zu unserem materiellen Leben, wie anhand von millionenfachen Glaubensgemeinschaften im Laufe der Zeit ersichtlich, wird man besonders den Teil den man hat versuchen entsprechend auszuweiden.

    Damit relativiert sich das Verlangen nach einem persönlichen Gottesbild von allein.
    Was man vom einzelnen persönlichen menschlichen Überlebensdrang nicht behaupten sollte.



    … und ein :weihna1
     
  3. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    5.962
    Ort:
    Berlin
    Ob wir vielleicht mal ein Resetknopf drücken können:)

    Nehmen wir ein beispiel.

    Ein Mädchen aus Afrika, wird adoptiert.
    Sie wächst als farbiges Mädchen, in einer Familie auf, die alle eine andere Hautfarbe haben.

    Irgendwann wird sich das Kind fragen, warum das so ist, und wo es denn wirklich
    her kommt.

    Das ist ganz normal.

    es ist nicht normal, und zwar nicht im geringsten, sich nicht, nach seinen wirklichen Herkunft zu fragen.

    wenn jemand sich nicht dafür interessiert, oder seine wirkliche Herkunft gar verleugnet, kann man von
    "geistiger Abwesenheit" sprechen.
     
  4. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    5.962
    Ort:
    Berlin
    Lieber Teigabid,

    wir haben das Wort Gott.

    Vielleicht können wir uns einmal eingehend mit diesem Wort beschäftigen.
    Und mit einigen Beschreibungen, die wir so finden können.

    Wir sind uns einig, das da etwas im Gottesbild nicht stimmt.

    Wir haben eine Abneigung gegen eine gewisse Art, von Gottesbild.

    Und genau darum geht es hier auch, ganz genau darum.
    Das ist sozusagen das Problem.

    Das Wort Gott, wurde missbraucht.
    Darum gehts hier, und aufgrund diesem Missbrauch, hängt uns dieses
    bestimmte Gottesbild auch schon zum Halse raus.

    Das was Gott in Wirklichkeit beschreibt ist > Vater und Mutter zusammen.
    Die Eltern, einfach bloss die Eltern.

    wenn wir zu unserem wirklichen Wesen finden, kommen wir unmöglich an jesus vorbei. Es geht nicht anders.

    Was ganz genau meint, jeder der nicht genau weiß, wer Jesus ist, weiß auch nicht wer er selber ist.
    und jeder, der weiß, wer er ist, weiß gleichbedeutend auch, wer Jesus ist, es geht nicht anders, ist nicht unabhängig voneinader
    Und die Frage nach dem, "Wer bin ich"

    ist doch nicht ganz ohne bedeutung...oder nicht?

    lieben Gruß
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at
    Hallo hnoss!

    Hier soll es also nicht um Gott gehen oder um die verschiedenen Arten wie man Gott verstehen könnte,
    sondern – wie Du richtig erkannt hast – um einen speziellen Erfahrungsbereich bei den Menschen,
    um einen Teil des Menschseins der irrtümlich als Gott identifiziert wird,
    obwohl es sich doch lediglich um eine weitere Facette im abgeschlossenen System Mensch handelt.

    Wie ich schon angedeutet habe ist das ein Erfahrungswert,
    der bei einzelnen Personen vorkommt, bereits im Leben,
    und in den heute üblichen Religionen traditionell weitergepflegt wird,
    im Rahmen der Gläubigen.

    Also, so wie man sagt, alle Menschen können wandern,
    und einige davon steigen auf den Mont Blanc,
    und noch weniger klettern auf den Mount Everest.
    Der große Rest muss daran glauben,
    dass dort oben die Luft dünn ist,
    oder dass es solche Situationen überhaupt geben kann.

    Freilich im Zeitalter der rasanten Technik,
    können wir von einem Flugzeug aus selbst darauf herab sehen.

    Ähnliches habe ich schon selbst erlebt,
    wie es sein könnte durch die Wüste zu wandern,
    als ich diese von oben beobachten durfte,
    auf einer Ägyptenreise …

    Trotzdem, der wesentliche Punkt dabei ist:

    In jeder Religion, in jeder großen Religion, ist mindestens eine solche historische Person,
    die auf solche Erfahrungswerte der seelischen Kommunikation zurück greifen konnte,
    und daraus hat sich der wesentliche Kern einer solchen Religion ausgeformt.
    Das beginnt mit den Erläuterungen, solches funktioniert,
    und wurde auch formuliert mit den Hinweisen es wäre eine solche himmlische Sphäre sehr nahe gekommen,
    und man bräuchte nur zugreifen.
    Oder begleitet von Warnungen einer solchen erfahrenen „Machtdemonstration“ unter externen Gleichartigen,
    die sich womöglich genau so in einen persönlichen Nachteil verwandeln könnte.
    Im entscheidenden Moment des Überganges vom Leben und Tod.
    Der eigentlich für relativ viele Menschen als das frühe endgültige Ende gilt,
    was das Menschsein betrifft.

    Aber, mit diesem vermeintlichen „Ende“ wird auch jede menschliche Verantwortlichkeit abgegeben,
    für das allgemeine menschliche Leben, in jeder Phase seiner Entwicklung oder seines Seins.

    Ich sehe darin keinen wirklichen Nachteil,
    denn sind die Menschen in Laufe der Evolution selbst für dessen Entstehung identifizierbar,
    in einer allgemein nur schwer erfahrbaren Gestaltungsform,
    dann sind sie eigentlich auch in Summe selbst dazu berechtigt
    dafür Verantwortung zu tragen,
    wie dieses zu verwalten wäre …


    … hmmm, hmmm, hmmm :rolleyes:
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Wir können uns aber auch gerne über die Differenz unterhalten,
    die sich allein schon aus der Themenbeschreibung ergibt:

    Das Denken in Bildern war vor dem Denken in Worten,
    und die sich daraus ergebende Problematik
    in der Kommunikation mit unserem menschlichen Jenseits …


    Oder: Warum ich kein Christ bin!

    [ ~ Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott ~ ]



    … und ein :weihna2
     
  7. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

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    ^^ Dasselbe wird ein Hindu wahrscheinlich, auch sagen, das er kein Christ ist, aber inhaltlich gehts trotzdem ums selbe. ganz gleich der namentlichen beschreibung

    das ist das problem, wenn man den Inhalt eben nicht kennt.
    So streitet man sich um die Form.

    Beschäftigen wir uns mit unseren Buchtstaben und deren Herkunft, wird man auf Runen stoßen.
    Was sind denn Runen eigentlich wirklich?

    Der Runenschlüssel (alle Runen übereinander gelegt) sind eine weltenaufteilung mit komplexen "bildlichen Darstellungen" die wir zu lesen, verlernt haben.

    Mal abgesehen davon, das jeder einzelne Buchstabe, gleich einem Symbol, eine "bildliche darstellung ist"

    um Bilder entschlüsseln zu können, fangen wir vielleicht im kleinen an?,

    wie sind die Formen der einzelnen Buchstaben entstanden, und welches tatsächliche BILD steckt hinter jedem Buchstaben

    was bedeutet zum beispiel der Buchstabe

    E

    ??

    was ist der Inhalt vom
    E

    ??
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2014
  8. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

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    Berlin
    mal kurz darauf bezogen.

    Mit wüste ist der ganze Planet gemeint.
    Solange wir nicht im Paradies sind, sind wir "in der wüste"

    hierbei geht es um "innere Orte" also um "Bewußtseinsebenen"

    wir sind sozusagen ins Chaos und damit "in die Wüste" gefallen, wenn wir wieder aufstehen, stehen wir ins "fruchtbare Land" auf, welches gleichbedeutend mit "ins Paradies" ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2014
  9. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

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    Bei diesen Bewusstseinsebenen ist es uns allerdings gelungen genug Menschen auf die Ebenen über 250 zu bringen, dass die Menschheit einen Durchschnitt von 204 erreichen konnte.
     
  10. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

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    Ja, das ist eine interessante Sache.

    Bei mir ergaben sich ähnliche Schlussfolgerungen.

    In meiner Erfahrungswelt, wurde ich aufgefordert, "Verantwortung" zu übernhemen, ich empfand es auch so, welche übernommen zu haben, wobei dann immer noch "verantwortungsübernahme" von mir gefordert wurde...

    dann allerdings....stellte sich mir die Frage, wovon "der andere" denn da spricht, denn nach den bisher gültigen maßstäben, hatte ich für das Verantwortung übernommen, was auch in meiner Verantwortung lag,
    sollte ich etwa für alles "verantwortung übernemen"?

    dann kristallisierte sich das gleiche heraus wie Du angibst, da die Dinge aus der Interaktion heraus entstehen, kann das mit der übernahme von verantwortung nicht so leicht ermittelt werden, und wenn wir dann erstmal beim konkreten bleiben...


    dann

    werden wir bemerken, das wir tatsächlich mehr oder weniger das sind, was aus der vorhergehenden generation entstand, und somit verlagert sich die tatsächliche Verantwortung immer weiter nach hinten^^

    so weit nach hinten bis wir angekommen sind,
    und zwar wo genau?

    "beim ersten Stein" der das ganze "ins Rollen brachte"


    wir kommen tatsächlich..
    rein logisch, letztlich auf den Sündenfall, anders ist das nicht zu erklären.

    und wir müssen dann erst nochmal klären was König wirklich meint.

    dann ist auch klar, wer die verantwortung trägt.

    das ist wie bei einem Schiff, einer hat die verantwortung.
    Das ist der Kapitän.

    und letztlich "jeder ebenbild dessen"
    und deswegen ist der einzige weg daraus

    das wir alle, eben dem Kapitän, nicht uns scheuen, verantwortung für ganz gleich was zu übernehmen, denn einer für alle, und alle für einen,

    es ist "unsere sache"

    lieben Gruß
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2014
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