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Bibel - sinnlich oder übersinnlich?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Ullrich, 27. März 2020.

  1. Ullrich

    Ullrich Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2020
    Beiträge:
    252
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    Es stellt sich die Grundsatzfrage, ob die Bibel sinnlich oder übersinnlich gedeutet werden muss.

    Nur wenige Beispiele nenne ich hier, die für gewöhnlich sinnlich gedeutet werden; damit gemeint sind auch die materialistisch-irdische Interpretation und die typisch menschlicher Empfindungen.
    Die Gegenfrage ist, ob sie nicht vielmehr übersinnlich in einem dem Irdischen Höheren zu sehen sind.

    Zwei Kreuzesworte von den sieben sollen dazu genannt werden: Es wird vom Gekreuzigten gesagt: "Mich dürstet!"

    Ein anderes Kreuzeswort ist: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

    Hat der Gekreuzigte körperlich Durst? - Oder kann es übersinnlich gemeint sein? Wenn ja, wie kann es gedeutet werden?

    Gleiches gilt für das andere genannte Kreuzeswort. Drückt sich darin der leidvoll ertragen zu müssende Schmerz des Gekreuzigten aus, der dann überdies auch noch von seinem geliebten und ihn beschützenden Gott verlassen wird? - Oder ist's übersinnlich? Wenn ja, wie kann es gemeint sein?

    Die Grundsatzfrage soll sich nicht nur auf diese beiden Beispiele begrenzen.

    Ist die Bibel sinnlich oder übersinnlich, wie verhalten sich einzelne Aussagen zum Ganzen in beiden Fällen: Erklärt das Einzelne das Ganze oder das Ganze das Einzelne?
     
  2. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
    Beiträge:
    19.337
    Ich würde das nicht verallgemeinern. Wenn beides zutreffen kann, kann beides zutreffen oder auch nur eines. Man sollte es auf das eigene Leben übertragen können, und wenn nicht, sich nicht den Kopf darüber zerbrechen.
     
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  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    10.434
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Mit diesen Worten soll ein Bezug zum Alten Testament hergestellt werden:

    Johannes 19[28] Als Jesus wusste, dass alles vollbracht sei und sich die Schrift erfüllen würde, spricht er: Mich dürstet ... [30] Da er vom Essig genommen hatte, sprach er: „Es ist vollbracht!“, neigte das Haupt und verschied.

    Psalm 42[3] Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?

    Hesekiel 4[6]
    Wenn Du dies vollbracht hast, sollst du dich auf deine rechte Seite legen und tragen die Missetaten des Hauses Israel 40 Tage ...


    Markus 15[34] Und in der neunten Stunde rief er laut und sprach: „Eli, Eli lama asabtanie?“ (mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?).

    Psalm 22[1,2] Ein Psalm Davids, vorzusingen von der Hinde, die früh gejagt wird [2] Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? ich heule aber meine Hilfe ist fern.


    Merlin
     
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  4. MorningSun

    MorningSun Guest

    Sinnlichkeit, habe ich für mich! nicht verspürt, eher eine Wucht an Aggression, im Alten Testament.
    An manchen Stellen, musste ich weinen, wenn Liebe diese Dunkelheit durchbrochen hat, ein tiefes durchatmen, in all dieser Destruktivität.

    Das Neue Testament, wirkt wesentlich leichter, greifbarer, durch Worte und Gleichnisse, die zum
    nachmachen aufrufen. Und so begreife ich auch Jesus, als eine Himmlische Kraft, um uns zu helfen,
    Selbstbewusst und Achtsam sein Leben zu leben, ohne auf Knien zu rutschen.

    Das Ritual, beim Abendmahl, sollte eigentlich eine Verinnerlichung sein, selbst in diese Christus Kraft
    zu kommen. Und sieh was daraus gemacht wurde, Knechtschaft.

    Paulus kann ich nicht lesen, dass erscheint mir alles nicht echt, es stößt mich richtig ab, dass kann ich mir selbst nicht erklären.

    Kann man mit einem Materiellen Verstand, die Bibel überhaupt begreifen, außer die Historischen Daten.
    Und wie kann man göttliche Visionen, in Worte bringen, wo doch da Worte aufhören, wenn es über
    Grenzen geht, die nicht von dieser Welt sind.
    Da gibt es nur ein Sehen und Staunen.
     
  5. Ullrich

    Ullrich Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2020
    Beiträge:
    252
    Sollte das heißen, es sei mit Worten vergeblich? Eine solche Ansicht frisst sich selber fest und kommt aus dem eigenen Materialismus heraus, statt sich um die Lösung zu kümmern und bequem die Lösung in einem kindlich Verbleibendem zu suchen.

    Vielleicht liest du Paulus selber mit dem "materiellen Verstand" wie du es nennst, und deshalb ihn nicht lesen kannst. Vielleicht fehlt dir was dazu, um es lesen zu können, um es durchblicken zu können, was du nicht lesen kannst? Ähnlich ist's wie bei einem aggressiven Menschen. Seine Aggression zu durchschauen und dahinter den Menschen zu sehen, statt sich von seiner davorgeschobenen Aggression blenden zu lassen.

    Das wirkt recht kindlich, will sich so als unschuldig freisprechen und aus dieser Position heraus andere anklagend zu tadeln mit ' und was wird daraus gemacht?'. Doch wie steht es damit, an sich selbst zu arbeiten, erwachsen zu werden und mit erwachendem Bewusstsein den tieferen Sinn des Abendmahls ohne ein Anklagen zu verstehen und Paulus allmählich mit durchschauendem Blick zu "sehen" und dann erst ganz wie von selbst zum Staunen zu kommen?

    Seinen eigenen Materialismus zu durchschauen, ist der Beginn, übersinnlich zu schauen.
     
  6. Cupido

    Cupido Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2005
    Beiträge:
    1.298
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    Ich schon. Nicht überall, aber an manchen Stellen. Z. Bsp. das Hohelied Salomos.
    Das beginnt mit folgendem Vers:
    "Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes;
    denn deine Liebe ist lieblicher als Wein."
     
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  7. MorningSun

    MorningSun Guest

    Schön.
    Mir ging es mit der Bhagavad Gita so, warum auch immer. Habe sie überall mitgenommen, um darin zu lesen, manchmal bin ich geistig mit davon geschwebt, so klar war es mir.
     
  8. MorningSun

    MorningSun Guest

    Ich erzähle meine persönlichen Geschichten, und du fühlst dich gezwungen, mich und meine Worte zu analysieren, so geht Kommunikation nicht, habe dich nicht gebeten darum, "zuhöhren" können nur
    wenige, hier.
     
  9. Ullrich

    Ullrich Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2020
    Beiträge:
    252
    Du bestimmst, wie zu kommunizieren ist?!

    Ein anderer darf erst mit dir kommunizieren, wenn er von dir dazu gebeten wird?!

    Warum schreibst du denn hier?! Oder hast du etwa erwartet, dass deine Kommunikationsvorgaben hier von andern zu erfüllen sind?!

    Deine Antwort zeigt, wie autoritär du tatsächlich denkst und ebenso interpretierst du autoritär die Bibel, wie es beim "Abendmahl" ist.
     
  10. Ullrich

    Ullrich Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2020
    Beiträge:
    252
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    Auch Aggression ist sinnlichkeitsbezogen.

    Welchen Sinn haben jene, die die Bibel einst so zusammengesetzt haben, darin gesehen, wie sie eben ist? Etwa so, dass der Leser zwischen Destruktivität und Liebe pendeln soll?
    Es ist allein deine Destruktivität, die dich pendeln lässt und du auch hier zu bequemlich dafür bist, dein Pendeln zu durchschauen.
     
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