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Beziehungsprobleme - warum kann ich nur unerreichbare Männer lieben?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Astro11, 10. Februar 2009.

  1. Astro11

    Astro11 Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2007
    Beiträge:
    287
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    Langsam glaube ich wirklich, dass ich ein Problem habe und vielleicht kann mir ja jemand helfen. Schon seit ich denken kann, waren für mich nur die unerreichbaren Männer interessant. Immer habe ich mich in solche verliebt, bei denen es von vornherein keine Zukunft geben konnte. Wenn ich mit einem zusammen bin, kann ich ihn nicht richtig lieben. Die Krönung war, dass ich mich von meinem damaligen Freund getrennt habe (ich habe ihn nicht mehr geliebt) und einige Zeit später hat er mir gefehlt und ich fürchte, das nur weil er von da an unerreichbar für mich war und er mich nicht mehr zurückhaben wollte. Seitdem denke ich nur noch an ihn, kann und will ihn nicht loslassen und habe somit große Probleme, mich auf eine neue Beziehung einzulassen. Schließlich steht mein Ex immer dazwischen, weil ich mich gefühlsmäßig nicht von ihm lösen kann. Warum nur will ich nur solche Männer, die ich nicht kriegen kann und sobald ich mit einem zusammen bin, ist das Gefühl ganz schnell weg? Weiß jemand, was die Ursache dessen sein könnte und was ich dagegen tun kann? Ich wünsche mir doch nur, eine glückliche Beziehung führen zu können.
     
  2. Sayalla

    Sayalla Guest

    Hallo,
    bist du unerreichbar? Hast du Angst dein Glück mit beiden Händen zu greifen?
    Es könnte sein, dass sich hinter deinem Verhalten Angst verbirgt.
    Ist das so?
    Sayalla :)
     
  3. Desederia

    Desederia Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. Januar 2009
    Beiträge:
    6
    Ort:
    wr neustadt
    wow, nur zu gut kenne ich diese situation. Wobei ich die männer bekommen habe die ich wollte doch als ich sie hatte waren sie uninteressant und die liebe, naja das verliebtsein hielt nie lange an. Zurzeit bin ich mit einem mann zusammen (4 jahre) haben ein gemeinsames kind zusammen, wo ich eigentlich glücklich sein müsste. Er trägt mich auf Händen liebt mich kümmert sicch mit um die kinder usw. doch ich bin nicht glücklich. Wenn ich mich von ihm trenne, war schon mal der Fall werde ich verrückt, lauter gedanken, verlustgedanken schwirren im kopf umher und ich bin endlostraurig. ich denke bzw glaube das das mit mir zu tun hat. Ich habe ein problem mit mir und das muss ich in den griff bekommen, nur ist die frage wie??
    Oder es ist einfach nur das man immer unzufrieden ist, egal auch wenn alles noch so toll und schön ist, gibt so menschen die alles negativ sehen und dann wenn es zu spät ist versucht man alles was geht um zu retten was zu retten ist.
     
  4. daljana

    daljana Guest

    so erlebte ich es auch in der letzten beziehung.ich hätte glücklich sein können,wars aber nicht.sicher kamen dann dinge dazu,die für mich nicht gingen.aber ich fragte mich auch:warum...dann laß ich eine geschichte von sergio barbaren,ging um ne raupe,sie fühlte sich häßlich,wollte so schnell als möglich ein schöner schmetterling werden..ich weinte rotz und wasser.ich schnallte,was ich lang nicht schnallen wollte:was bringt das glück im außen,wenn du es in dir nimmer spürst?
    hatte auch unereichbare männer,wie schon beschrieben,ich war ja auch nicht zu erreichen;)sicher sind da ängste mit im spiel.
    daher gehe schritt für schritt wieder zu dir zurück,fallen ist nicht schlimm.leben ist zum lernen da
     
  5. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
    Wie war denn die Beziehung zu Deinem Vater? War er auch in irgendeinem Sinne "unerreichbar" (weil Eltern geschieden, oder Vater ständig auf Reisen oder unnahbar?).

    Manchmal kann hier eine Ursache liegen - WENN das so ist, dann gibts darüber ein interessantes Buch von der Julia Onken "Vatermänner" - es beschreibt, dass Frauen gerne Männer als Partner aussuchen, die eine ähnliche Ausstrahlung haben wie ihre Väter, weil ihnen das vertraut und damit sympathisch vorkommt.

    Oder sie haben ein ungelöstes Problem mit dem Vater, dass sie mit Stellvertretern lösen möchten. Darum reflektieren sie auf ähnliche Verhaltensweisen wie die der eigenen Väter.

    Liebe Grüße
    Suena
     
  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.301
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    Wenn Du Dir von einer Beziehung etwas anderes versprichst, als sie Dir geben kann, wirst Du sie als eine Art "Mittel" sehen, Leiden zu beenden. Und damit meine ich nicht das Leiden an einem konkreten Mangel... etwa Einsamkeit. Es gibt eine Art tiefes und unkonkretes Leiden im Menschen, das er auf "Konkretes" umlegt, also aus "Ich leide und weiß nicht warum, kann es nicht wirklich definieren." wird zu "Ich bin arm"... "Ich bin häßlich"... "Ich bin einsam"... Das wird dann im Gegenzug zu "Ich brauche Geld um glücklich zu sein"... "Ich muss schön sein um.." ... "Ich brauche eine Beziehung um... "
    Wenn Du irgendetwas wünscht, und das mit der Intention der Freiheit von diesem unkonkreten Leiden, dass Du nicht verstehen kannst (was in der Natur der Sache liegt, da das nicht-verstehen schon wieder Leid erzeugt), wird Dein Wunsch, den Du als "Mittel" siehst das funktionieren sollte, Dich enttäuschen. Solange Du aber nach wie vor davon überzeugt bist, wirst Du diesem Thema, bei Dir das Thema Beziehung, sehr große Bedeutung einräumen. Es kann daher nur unerreichbar bleiben. Das ändert sich erst dann, wenn Du nicht mehr von einer Beziehung verlangst als Du bekommen kannst und das ist nicht die Auflösung von Leid. Paradoxerweise funktioniert eine Beziehung dann, wenn man sie einem nichts bringen soll. Sie wird... alles bringt etwas. Aber es ist ein bisschen wie mit Kunst. Man kann sie nur wirklich schätzen, wenn man sie nicht mit anderen persönlichen Dinge verbindet, sich nichts davon verspricht und einfach wirken läßt.

    VG,
    C.
     
  7. Astro11

    Astro11 Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2007
    Beiträge:
    287
    Hallo,

    erst einmal danke für eure Antworten.

    Angst habe ich nicht, aber Näheprobleme. Ich habe auch Schwierigkeiten, mir vorzustellen, mit jemandem zusammen zu wohnen, weil mir das viel zu viel Nähe auf einmal wäre. Aber warum das so ist, kann ich nicht sagen.

    Mit meinem Vater hatte ich keine Probleme, zumindest fallen mir keine ein und er war auch immer da.

    An die anderen beiden (Uriela und Desederia ): Wenigstens bin ich mit meinem Problem nicht alleine. Hattet ihr ein traumatisches Erlebnis oder seid enttäuscht worden, vielleicht in der Kindheit? Bei mir ist das einzige, das ich mir als eventuelle Ursache vorstellen könnte, die Tatsache, dass ich in der Schule früher gemobbt worden bin und vielleicht deshalb diese Nähe-Probleme habe. Außerdem habe ich mal gelesen, dass unerreichbare Männer oft ungelebte Eigenschaften symbolisieren und man diese dann bei den Männern sucht. Aber wie soll man es schaffen, diese Eigenschaften selbst zu leben (z.b Stärke und Selbstsicherheit)?

    viele Grüße
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.301
    Das kenne ich auch. Und das hat m.A.n. schon auch mit Angst zu tun. Ich meine "Angst" nicht im Sinne von "Panik" oder so. Sondern eher so, dass man in etwas einfach ein Problem sieht, eine Ursache für negative Wirkungen. Du kannst es schon auf den Punkt untersuchen, ob Du denkst ein potentieller Partner könnte in Deinem Widerstreben was Nähe angeht, ein Problem sehen. Manche würden das vielleicht auf sich beziehen, sich fragen ob es Dir nicht ernst ist usw. Aber es geht dabei um Deine Gedanken... Und das Thema "Beziehung" ist was Ängste angeht normalerweise extrem belastet.

    VG,
    C.
     
  9. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
    Ort:
    hear(hier)
    unerreichbare männer sind ungefährlich -da kann man gut üben:D
     
  10. Blumenblüte

    Blumenblüte Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2009
    Beiträge:
    50
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    Hallo zusammen,

    ich habe leider nur kurz Zeit, aber für mich hört sich das ganz einfach nach Bindungsphobik an... So etwas gibt es...

    Es gibt einige Bücher zu dem Thema - zumeist wird hier durchaus empfohlen, eine Therapie zu machen...... Oftmals sitzen - wie hier auch schon angesprochen - die Ursachen für Beziehungsängste in der Kindheit...

    Ich wünsch Dir alles Gute und hoffe, Du kommst weiter mit dem Thema... Den wichtigsten Schritt hast Du in jedem Fall schon erreicht - und zwar das Erkennen der Situation und den Wunsch diese zu ändern...

    Liebe Grüße
    Blumenblüte
     
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