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Bezahlung von Managern und Anwälten ungerecht?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Tarbagan, 29. Oktober 2015.

  1. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
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    Ich hatte gestern ne Überlegung und denke, hier ist ein ganz guter Ort, sie zu teilen.

    Viele Leute - auch hier im Forum - beschweren sich immer wieder drüber, dass manche Leute in der Gesellschaft geradezu "obszön" disproportional bezahlt werden. Wie z.B. Manager, die Millionengehälter einfahren.

    Mein ehemaliger Chef (damals in ner Kanzlei) z.B. hatte einen Stundensatz von knapp 1000 €. Dieses krasse Honorar wird noch unterstrichen dadurch, dass er einen guten Teil seiner Arbeitszeit damit verbrachte, Regierungsvertreter zu besuchen und mit denen in Fünf-Sterne-Restaurants essen zu gehen.

    Trotzdem glaube ich, dass diese Sätze angemessen sind. Und ich behaupte, dass viele Leute sagen werden, sie sind es absolut nicht.

    Jetzt aber meine Frage: Wenn ihr glaubt, dass Leute wie Manager oder Anwälte oder Banker in Relation zu ihrer Arbeit unfair viel bezahlt bekommen, wieso werdet ihr nicht einfach selbst Manager oder Anwalt oder Banker?
     
  2. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.562
    Schau dir die familiären Beziehungen sowie Herkunft und die beruflichen Werdegänge der Top-Bezahlten an, dann weißt Du es.
     
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  3. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.538
    Ort:
    Wien

    Es ist viel zu stressig = gemeiner nervender Stress, viel zu viel Arbeit, das Privatleben leidet, es ist gesundheitsschädigend und die Arbeit oft nicht befriedigend ...

    It´s a dirty job, but someone has to do it!

    Wobei ein Anwaltsjob mich manchmal schon reizen könnt, solang ich nicht den ganzen Tag Verträge schreiben oder prüfen müsste.

    :o
    Zippe
     
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  4. Damour

    Damour Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Mai 2010
    Beiträge:
    3.755
    Ort:
    Himmel aka Hölle aka Planet Erde
    Mir erschließt sich die Logik der Frage nicht? Wenn ich bspw. etwas als unangemessen empfinde, warum sollte ich gerade dann dieses tun?

    ich übe den Job aus, der mir liegt und der etwas mit mir als Mensch zu tun hat, da war die Frage nach dem Verdienst immer zweitrangig... Lange Zeit bin ich für so wenig Geld arbeiten gegangen, dass ich mich selbst damit nur fertig gemacht habe .... Nun sind die Relationen anders, ich lebe zwar immer noch von wenig Geld, habe dafür aber keinen Zweitjob mehr, der mir das ermöglicht, sondern bekomme für das was ich ich tue und liebe, angemessenes Geld ....

    Wieso findest du die Sätze solcher Spitzenverdiener angemessen? Das hast du nicht erklärt, würde mich aber interessieren ....

    Lg
     
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  5. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Nunja, dein Chef hatte ja seine Leute, die ihm entsprechend "zugearbeitet" bzw. ihm diverse Arbeiten abgenommen haben.

    Ich weiss nicht, wie es jetzt ist, ob sich da was geändert hat. Vor vielen Jahren wurden in AT die Anwaltskosten nach dem Streitwert verrechnet. D.h. Anwaltskosten bei 100.000 Euro Streitwert waren unproportional höher als bei Streitwert 1.000 Euro, obwohl die Arbeit die gleiche war (z.B. Anwaltsbrief). Habe ich damals schon als unfair empfunden, und tue es heute auch noch.
     
  6. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    22.044
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    VGZ
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    Unrecht wird nicht dadurch verschwinden, indem ich selbst Unrecht begehe.
    Ungerechtigkeit wird auch nicht dadurch entfernt, indem ich selbst Ungerechtigkeit verlange.

    Ein guter Anwalt ist selten, und der verdient auch sein Gehalt, denn ein solcher zwingt auch Konzerne in die Knie. Und das Geld, welches er einfährt, wird auch benötigt, damit ein solches Ergebnis erzielt werden kann.
     
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  7. sage

    sage Guest

    Mir ist egal...was die verdienen...hab davon nicht mehr und nicht weniger auf meinem Konto...und Geld ist nicht alles.


    Sage
     
  8. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.159
    Ich kann mich noch an eine Diskussion mit meinem Uffz bei der Bundeswehr erinnern, wo es um Beamte ging und der gute Mann dann behauptete, dass ja jeder Beamter werden kann, wenn er will. Wir haben ihm dann versucht zu erklären, dass es auch jemanden geben muss, der das Geld verdient und erarbeitet, damit man die Beamten bezahlen kann - hat er aber nicht kapiert.

    Deine Argumentation ist ganz ähnlich, aber es wird nunmal nicht jeder Anwalt oder Bänker, weil nicht jeder von uns eine solch unglaublich kriminelle Energie besitzt um seine Mitmenschen permanent über den Tisch zu ziehen oder von deren Verfehlungen zu profitieren. Und auch bei den Anwälten und Bänkern muss man ganz klar sagen, dass es ja auch ehrliche Menschen geben muss, die das Geld mit echter Arbeit verdienen, ansonsten könnten es die Anwälte ja diesen Menschen nicht aus der Tasche ziehen.

    Mein Vater musst z.B. vor einigen Jahren Insolvenz beantragen. Dann kam gleich einer der Anwälte und hat sich alles unter den Nagel gerissen und obwohl die Firma weiterlief und sogar Gewinne erwirtschaftete und die Schulden komplett abbezahlt hatte, steckte sich der Anwalt so ziemlich alles ein, was es an Geld zu holen gab. Natürlich ganz "legal" und mit dem Segen des Richters.

     
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  9. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.728
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    ungerecht halte, was konzernchefs so verdienen und anwälte die 1000€ stundensatzt haben, ka<nn ich niur niemals leisten... waas soll*s ?

    shimon
     
  10. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    22.044
    Ort:
    VGZ
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    1997 begann mein finanzieller Schuldensturz. Irgendwann konnte eine "Schuldenregulierung" angesetzt werden. Doch die war der reinste Witz. Ungefähr zwei Jahre lang hab ich zwar monatlich eine Rate abbezahlt, doch diese lag "weit unter" den monatlichen Zinsen. Ohne diese Zinsen hätte ich nach ca 5 Jahren die Schulden abbezahlt bekommen. Doch 2011 hatte ich immer noch diese Schulden von 1997. Als mir 2013 eine Privatinsolvenz angeboten wurde, habe ich dann zugestimmt.

    Nein, ich bin ganz sicher nicht geeignet, den Banker zu spielen, es sei denn, ich dürfte das Bankwesen neu justieren und die Zinsen zum Teufel schicken, und alle würden mein System akzeptieren. Was natürlich von keinem der Geldpriester unterstützt würde.
     
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