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Bewusstheit und Selbsterkenntnis

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Paul, 25. Dezember 2004.

  1. Paul

    Paul Mitglied

    Registriert seit:
    25. November 2004
    Beiträge:
    167
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    Passau
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    Was ist eigentlich Bewußtheit? Mit dieser Frage setzt sich der folgende Text auseinander. Zuerst einmal: Woher wissen Sie, daß Sie existieren?


    Komische Frage! Das ist doch ganz klar! Gut — aber warum ist das so klar? Wenn Sie sich jetzt einmal ganz neu fragen, woher genau Sie wissen, daß Sie existieren — was ist es, daß Sie sicher sein läßt, daß es so ist?

    Weil ich den Raum um mich herum wahrnehme.
    Hmm. Und wenn Sie die Augen schließen?

    Weil ich denke; und weil ich denke, deshalb bin ich.
    Ach so. Und wenn Sie aufhören zu denken, wenn Ihnen einmal kein Gedanke durch den Kopf geht — hören Sie dann auf zu existieren? Außerdem: Woher wissen Sie, daß Sie denken? Was gibt Ihnen die Gewißheit, sagen zu können, daß Sie gerade denken?

    Weil ich einen Körper habe bzw. ein Körper bin. Ich spüre diesen Körper und deshalb weiß ich, daß ich da bin.
    Aha. Spüren Sie denn andauernd Ihren Körper? In jeder Sekunde? Oder ist es nicht vielmehr so, daß Sie diesen Körper spüren, wenn er Ihnen Schmerzen bereitet, oder wenn Sie gerade an ihn denken und sich klarmachen, daß Sie ihn spüren? Ist es nicht so, daß Sie sich schon so sehr an ihn gewöhnt haben, daß Sie ihn manchmal während längerer Zeitphasen überhaupt nicht mehr spüren?


    ----------------------------------------------------------------------

    Vielleicht zeigen Ihnen diese Überlegungen, daß die Sache gar nicht so klar ist, wie man annehmen könnte. Und doch ist es auf der anderen Seite ganz ohne Zweifel klar, daß wir wissen, daß wir existieren. Aber warum genau? Was ist eigentlich der entscheidende Faktor, der diese unbedingte Gewißheit ausmacht?



    Alles, was wir erfahren, können wir nur erfahren, weil wir uns bewußt sind, daß wir es erfahren. Das Bewußtsein ist die entscheidende Sache. Ohne Bewußtsein keine Erfahrung. Oder anders ausgedrückt: Ohne Beobachter kein Beobachtetes.



    Die Frage "Was ist Bewußtsein?" provoziert Antworten im Stil von "Bewußtsein ist...". Aber wenn das zu einer befriedigenden Klärung führen könnte, dann wäre dieses "ist..." die Basis — dann könnte Bewußtsein auf etwas anderes zurückgeführt werden. Auf Vorgänge in unseren Gehirnwindungen oder Nervenbahnen vielleicht. Oder auf Gefühle, oder Empfindungen, Beobachtungen. Dann wären wir existent, wenn wir diese Wahrnehmungen hätten. Dann bestünden wir existentiell aus eben diesen Wahrnehmungen, Erfahrungen, Erlebnissen. Und doch existieren wir offenkundig auch dann, wenn wir keine Wahrnehmungen, Erfahrungen, Erlebnisse haben! Wenn wir schlafen zum Beispiel. Keiner wird abstreiten können, daß wir auch dann nicht aufhören zu existieren, wenn wir schlafen. Morgens wachen wir auf und existieren immer noch — das ist nicht zu bezweifeln.



    Der Beobachter bringt die Phänomene zum Leben — genau hier liegt der Dreh- und Angelpunkt. Aber was ist dieser Beobachter? Wer ist es? Woraus besteht er? Was konstituiert ihn? Was gibt ihm seine Identität? Und wer genau ist er?

    Ist er der, den seine Eltern "Hans Meier" oder "Irene Schmidt" genannt haben? Ist er der Körper? Ist er das Denken? Ist er seine Erinnerung? Offenkundig ist er nichts davon. Jetzt sind wir so weit gelangt und haben immer noch keine Antwort, ja, wir scheinen unklarer als am Anfang zu sein!



    Und doch wissen wir jetzt mehr und sehen einiges klarer:

    Bewußtsein kann durch nichts anderes definiert werden und auf keine andere Ursache, auf keinen davor liegenden Ursprung zurückgeführt werden. Bewußtsein ist selbst der Ursprung, ist selbst die konstituierende Daseinsqulität. Bewußtsein ist farblos, geräuschlos, formlos, inhaltslos und doch existiert es. Bewußtsein ist wie das Licht, das die Farbe, die unsere Augen wahrnehmen, zum Leuchten bringt — Bewußtsein ist wie der Kinoprojektor, der den Film auf die Leinwand zeichnet — Bewußtsein ist wie der Freund, der dir in die Augen schaut und sagt: Ja, du bist es!

    Text von: Gerd-Lothar Reschke
    Link: http://www.neue-religion.de/bewusst.htm
     
  2. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    7.604
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    Niemandsland / Neutrale Zone
    Ich denke nicht, also bin ich :D
     
  3. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Niemandsland / Neutrale Zone
    Erleuchtung und Bewusstsein

    Wenn man es kurz und nüchtern machen will, kann man es mit einer schnellen Erläuterung abtun: Erleuchtung ist ein Bewusstseinszustand. Genauer: Erleuchtung ist ein außergewöhnlicher Bewusstseinszustand, wissenschaftlich abgekürzt 'ABZ' oder neuerdings präziser 'veränderter Wachbewusstseinszustand' oder 'VWB'.
    Aber nicht jeder außergewöhnliche Bewusstseinzustand ist eine Erleuchtung.

    In unserem Sprachgebrauch wird das Wort Erleuchtung oft mit einer blitzartigen, unerwarteten Erkenntnis gleichgesetzt . Diese Art von Erleuchtung ist hier nicht gemeint. Gemeint ist hier also – ich muss mich wiederholen - ein SEIN des Bewusstseins, das allerdings anders ist als unser durchschnittliches mitteleuropäisches Alltagswachbewusstsein. Auf der Ebene des Wachbewusstseins gelten die Gesetze der Logik auf anderen Bewusstseinsebenen gelten andere Gesetzmäßigkeiten.

    Aus dieser kurzen Erklärung von Erleuchtung ergeben sich aber mehr Fragen als Antworten, nämlich

    Was ist Bewusstsein?
    Welche Zustände desselben gibt es?
    Was ist Wachbewusstsein im Verhältnis zu anderen Zuständen?
    Was ist verändert daran? und schließlich
    Wann ist verändertes Wachbewusstsein Erleuchtung?
    Gehen wir der ersten Frage nach und suchen die Antwort bei den Philosophen: Karen Gloy zieht sich in ihrem Buch Bewusstseinstheorien dadurch aus der Affäre, dass sie einen Ausspruch Augustinus zur 'Zeit' analog umformuliert:

    "Wenn niemand mich fragt, was Bewusstsein sei, so weiß ich es; soll ich es aber einem Fragenden erklären, so weiß ich es nicht."
    Mit Recht sagt sie, dass uns Bewusstsein das Allerselbstverständlichste von der Welt sei und doch gleichzeitig das einer theoretischen Erfassung Widerstrebendste, hierin vergleichbar mit allen anderen Fundamentalbegriffen unserer Alltagserfahrung.

    Weiter führt Karen Gloy aus:

    Auch Bewusstsein ist ein schlechthin universaler Begriff unseres mentalen Lebens, den wir aus diesem nicht wegdenken können, ohne es selbst aufzuheben. Gleichgültig, an welche Schichten des geistigen Lebens wir denken, ob an Gefühle und Empfindungen wie Freude, Trauer, Schmerz, ob an Wahrnehmungen, Phantasie, Bildbewusstsein oder an die Akte des Denkens und Sprechens, des Urteilens, Wünschens, Erwartens und dergleichen, stets sind sie von Bewusstsein begleitet.
    Das Bewusstsein ist somit eine Voraussetzung, von der man sich nicht so distanzieren kann, dass man sie erklären könnte. Gleiches gilt auch von der Erleuchtung: Jeder 'Erleuchtete' erklärte bisher, dass das, was er in der Erleuchtung erlebte, unbeschreibbar, unaussprechlich war. Allerdings füllen dann doch Erläuterungen des Unaussprechlichen dicke Bände.

    Aber was man kann ist verschiedene Entwicklungen und Aspekte von Bewusstsein aufzeigen.

    Wenn wir die Entwicklung von Bewusstsein menschheitsgeschichtlich betrachten, stellen wir fest, dass zu verschiedenen Zeiten verschiedene Arten von Bewusstsein existieren. Welches das erste Bewusstsein von Menschen war, darüber kann man nicht einmal spekulieren. aber aus der Anthropologie wissen wir, dass Mitmenschen ursprünglicherer, teilweise noch heute existierender Kulturen, die Welt anders wahrnehmen und darauf reagieren. Jean Gebser hat daraus und aus etymologischen und kulturhistorischen Überlegungen geschlossen, dass die Entwicklung menschlichen Bewusstseins in Stufen erfolgte. Er nannte diese Stufen

    archaisches Bewusstsein
    magisches Bewusstsein
    mythisches Bewusstsein
    mentales Bewusstsein und
    integrales Bewusstsein

    Da Gebsers Beschreibung des archaische Bewusstseins reine Spekulation darstellt, will ich es nicht weiter behandeln. Er erkennt durchaus, dass es sich hierbei nicht um eine Ebene handelt sondern eher um so etwas wie einen Punkt. Ich würde deshalb für das was er beschreibt lieber den Ausdruck 'Ursprung' verwenden. Ich will aber auch nicht verschweigen, dass das was er beschreibt durchaus eine gewisse Beziehung zu dem hat, was hier Erleuchtung genannt wird.

    Das magische Bewusstsein ist dadurch gekennzeichnet, dass der Mensch beginnt die Welt vage als Objekt wahrzunehmen. Gleichzeitig weiß er sich mit ihr in Einheit und Einklang. Reste dieser Sichtweise fanden sich z.B. in den Amerikas bis zur Entdeckung durch Kolumbus, in abgelegenen und wirtschaftlich uninteressanten Gegenden noch bis in die Gegenwart. Die früheste, noch existierende Kultur dieser Stufe dürfte wohl die der Mbuti-Pygmäen sein, die noch nicht an einen Schöpfergott glauben, der Busch, in dem sie leben, ist für sie Gott. Nach Turnbull haben sie dementsprechend noch keine Priester und nur wenig Rituale. Eine - wenn auch vielleicht nicht nützliche - spätere Weiterentwicklung bei anderen Völkern innerhalb des magischen Bewusstseins war die Entdeckung der Magie, auf die ich aber hier nicht eingehen will.

    Nachdem der Mensch in der Phase des magischen Bewusstseins die Welt als Objekt wahrzunehmen gelernt hat, entdeckt er in der Phase des mythischen Bewusstseins seine Psyche als Objekt. Hier ist der Mensch bereits von seiner ursprünglich erlebten Einheit so weit entfernt, dass er die Mythen als Personifikation psychischer Inhalte braucht, um auszuhalten und zu verstehen, was in ihm und um ihn vor sich geht.

    Das mentalen Bewusstsein ist die Existenzform des 'westlichen' Menschen und all derer, die er vom Erfolg dieser Form überzeugt hat. Das ist also der Bereich unseres heutigen Bewusstseins. Das wichtigste Kennzeichen dieser Bewusstseinsphase ist die Abstraktion, die zu immer größeren Leistungen in allen Wissenschaften führt. Abstraktion bedeutet aber auch 'Loslösung', 'Absonderung'. Und so wie der magische Mensch noch in relativer Ungeschiedenheit von Natur lebte, so sehr hat sich der mentale Mensch von all diesem losgelöst und abgesondert.

    Auf jeder dieser Ebenen gelten eigene Gesetzmäßigkeiten. Während im mentalen Bereich die Gesetze von Naturwissenschaft und Logik gelten, sind in den anderen Bereichen ganz andere Gesetzmäßigkeit wirksam.

    Gebser entwirft dann noch für die Zukunft ein integrales Bewusstsein, in dem der Mensch sich seines geistiggöttlichen Ursprungs neu bewusst werden kann, dass eine nüchterne, klare Religiosität oder Spiritualität jenseits von magischer Trance, mythischem Bild, mentalem Begriff gefunden werden kann. Gebser spricht in diesem Zusammenhang vom Durchscheinenden, von der Transparenz des Göttlichen, die sich ergeben müsste, wenn die mentale Phase an ihre Grenzen stoße. In einer späteren Schrift führt er dann Shankara und Teilhard de Chardin als Zeugen für seine These an. Wo ich ihm allerdings wiederum nicht folgen mag. So wie eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, so machen zwei 'Erleuchtete' noch kein integrales Bewusstsein der Menschheit. Erleuchtung hat es in den allen Ausprägungen zu allen Zeiten und in allen Kulturen und allen Religionen der Menschheit gegeben und doch hat sich ein Bewusstsein entwickeln können, dass weit entfernt ist von der 'Transparenz des Göttlichen'. Individuell betrachtet hat Gebser allerdings recht: Es gab zu allen Zeiten und gibt sie auch heute, Menschen, die nach ihrer Erleuchtung 'Göttliches' durchscheinen lassen.

    Auch jeder heutige Mensch durchläuft in seiner Entwicklung diese Stufen der menschheitlichen Bewusstseinsentwicklung und je nach Reifegrad oder Lebenssituation ist die eine oder andere dominanter in ihm. Schon Freud wies in Totem und Tabu, auf 'Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker' hin.

    Nachdem wir nun die menschheitsgeschichtliche Entwicklung des Bewusstseins im Schnellverfahren durchlaufen haben noch ein kurzer Blick auf individuelle Bewusstseinszustände.

    Um es nicht allzu unübersichtlich zu machen, übernehme ich hier Scharfetters Grobeinteilung des individuellen Bewusstseins


    Unterbewusstsein:
    Traum
    hypnoides Bewusstsein

    Mittleres Tageswachbewusstsein:
    das ist der Bereich in dem sich 'westliches' Bewusstsein durchschnittlich befinden sollte, wenn man nicht gerade schläft oder alkoholisiert ist

    Überbewusstsein:
    mystische Erfahrung
    Erleuchtung
    meditatives Bewusstsein
    Damit ist auch schon angedeutet, in welchem Bewusstseinszustand Erleuchtung sich ereignet. In einem Zustand der über dem Wachbewusstsein liegt also überwach ist, während der Traum z.B. sich im unterwachen Bereich manifestiert.

    Da einige Inhalte der Erleuchtung für den Unerfahrenen merkwürdig - um es zu untertreiben - erscheinen, sei hier noch auf die Abgrenzung zur Krankheit verwiesen. Nach Dittrich sind VWB in der Regel kurze, oft nur Minuten bis Stunden dauernden Verläufe im Gegensatz zu durch Krankheiten wie Stoffwechselstörungen, hirnorganischen Störungen oder sozial aufgezwungenen Umständen (Einzelhaft, Brainwashing) Veränderungen.

    Quelle: http://wege-zur-erleuchtung.de
     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Du bist ebenfalls Reschke-Fan? *lach*
    Der Mann hat so einiges auf dem Kasten. Auch wenn ich nicht mit jedem Detail übereinstimme.
     
  5. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    27. Juni 2003
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    Gemäss Ken Wilber folgt auf das integrale Bewusstsein das psychische, dann das subtile, das nicht-duale und das kausale Bewusstsein (dann ist Schluss). Damit verbindet er offensichtlich Sri Aurobindo mit Gebser, eine interessante Kombination! Es lohnt sich, das mal nachzulesen (Ken Wilber: "Eros, Kosmos, Logos" - der deutsche Titel ist scheisse, tausendmal besser im englischen Original: "Sex, Ecology, Spirituality"), man sieht dann dieses Forum plötzlich mit ganz anderen Augen.
     
  6. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Paul

    Ich stimme mit L. Reschke bis auf den letzten Absatz überein, wo er scheinbar versucht, das Bewusstsein religiös zu interpretieren. Das aber überzeugt mich nicht.

    Das Bewusstsein ist für mich die Summe der gemachten Erfahrungen und der daraus resultierenden Erkenntnisse, die in meinem Gehirn gespeichert sind.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Keine Angst, das versucht Reschke mit Sicherheit nicht. Seine Ansichten zur Religion finden sich z.B. hier. Es lohnt sich, mal durch seine Webseiten zu blättern.
     
  8. Paul

    Paul Mitglied

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    Passau
    Ja, geht mir auch so...

    Im Grunde waren es seine Texte die mir damals die "Augen aufgemacht" haben.

    Ich finde, dass er einige Dinge gut erklärt (und auf deutsch!); einige andere Teile seines Systems bzw. seiner Erklärungen und Vorschläge halte ich aber für sehr verbesserungswürdig.
     
  9. Paul

    Paul Mitglied

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    Passau
    Hallo Gerrit,

    Was findest Du daran religiös? Ich würde sagen, er spricht aus direkter Erfahrung wenn er sagt, dass das Bewusstsein auf nichts zurückgeführt werden kann.

    Dagegen ist das nur eine Meinung, also eine intellektuelle Spekulation Deinerseits.

    Liebe Grüße,
    Paul
     
  10. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

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    Hallo fckw, hallo Paul

    Dann sagt mir bitte, wie ihr diese Aussage versteht. Für mich ist das eine versteckte religiöse Interpretation. Am deutlichsten wird sie meiner Meinung in der Aussage "Bewußtsein ist selbst der Ursprung, ist selbst die konstituierende Daseinsqualität." Oder vermutet L. Reschke gar einen "Bewusstseins-Äther"? (Bewußtsein ist farblos, geräuschlos, formlos, inhaltslos und doch existiert es.) Auch das ist in meinen Augen eine versteckte religiöse Interpretation.

    Alles Liebe. Gerrit
     

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