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Bewusstes Sterben

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von no-tsou-wu, 14. Dezember 2008.

  1. no-tsou-wu

    no-tsou-wu Guest

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    An diese Geschichte aus Niedersachen wurde ich heute erst wieder anläßlich einer Diskussion über den Freitod erinnert:

    http://www.suedkurier.de/nachrichten/panorama/weltspiegel/art3334,3053382


    Da hat dieser scheinbar von allen gekannte Mensch vielleicht eine Entscheidung instinktiv getroffen und willentlich gelebt, die bei den Buddhisten in Sterbeseminaren einem beklommen schweigenden und atemlosen Publikum mühevoll unter die Nase gerieben wird. Beeindruckend! Auf diese Art zu gehen setzt eine enorme Willenskraft, Mut und großes intuitives Verständnis des Sterbeprozesses (oder Lebensprozesses) voraus.
     
  2. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2008
    Beiträge:
    2.602
    Ort:
    In Pörtschach am Wörthersee
    Hi

    Viele Menschen gehen durch Suizid aus dem Leben, manche mit Würde, weil sie befreit sein wollen. Vielleicht gelingt dies mit Bezug auf Schmerzen, aber mit Bezug auf das Leben geht das nicht. Viele Menschen glauben nicht daran, dass sie weiterleben.

    Immer wieder wird argumentiert, dass man für ein Leben nach dem Tod Beweise und keine Theorie brauche, um echt ernsthaft darüber nachdenken zu können, denn Spekulation und Theorie hätten keinen Wert. Darauf könne man nichts aufbauen.

    Umgekehrt sieht man aber reine Gedankenkonstruktionen in vielen Bereichen als höchst verbindlich an, hauptsächlich auch um das Dasein des Universums zu erklären, denn heute gilt der Urknall, Big Bang, als der Beginn des Universums und als Ursache unseres Seins.

    Aber dieser Urknall ist auch nichts anderes als eine Theorie oder eine These, die man sich ausgedacht hat. Und man versucht diese Theorie hartnäckig zu beweisen. Zur Schande ist es so: Wirklich echte Beweise für den Urknall wurden bisher nicht erbracht, auch wenn man in Genf den schönen Teilchenbeschleuniger gebaut hat, der mit Bezug auf den Urknall ja ohnedies ein Widerspruch wäre. Denn vor dem Urknall gab es keine Teilchen.

    Also: Es gibt keine Beweise für die Entstehung des Lebens - und trotzdem lebst du. Ganz reell und ganz ohne Beweis. So ist es mir in Bezug auf das Leben nach dem Tod höchst gleichgültig, ob ich mit oder ohne irgendwelche Beweise weiter leben werde, wenn ich hier von der Erde abtrete. Ich hoffe nur, in Frieden eines natürlichen Todes zu sterben. Wenn dies eintritt, so ist dies sicher ein bewusstes Sterben.

    Denn der Gedanke: Ja, es gibt ein ereignisreiches Leben nach dem Tod, eine Entwicklung, ein Weitergehen, das bereitet mir jetzt schon Mut, Vertrauen in die Zukunft. Das lässt mich bewusst, lebensfroh und gelassen die Gegenwart als eine wertvolle Station erleben. Ob ich mich jetzt einer Illusion hingebe oder nicht, das ist logischerweise schon deshalb ohne Bedeutung, weil wenn es tatsächlich nach dem Tod keinen Funken Leben, kein Bewusstsein und nur ein Nichts gäbe, dann weiß ich in diesem Zustand des Nichts ja gar nicht, dass ich mich über meinen Irrtum über das jenseitige Leben zu ärgern hätte.

    Darum: Jeder sei vorerst mutig für die große Illusion des Weiterlebens. Sie kann immerhin auch aus der Warte des Pessimisten „vielleicht“ wahr werden. Wird sie aber nicht vielleicht wahr, sondern ganz sicher, dann hilft ein Zweifel, Pessimismus oder eine Ablehnung nichts. Man lebt. Und so wird sie aus meiner Warte wahr. Ich bin vollkommen überzeugt davon.
    Liebe Grüße - reinwiel
     
  3. das__LICHT

    das__LICHT Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juli 2003
    Beiträge:
    456
    Ort:
    baden-würtemberg
    Hallo !

    Volle Bestätigung!
    Lebe hier so, dass Du egal was kommen mag oder auch nicht,
    keine schlechten Karten hast.
    alles ist Poker

    Licht und Liebe euch allen

    das__LICHT m
    :)
     
  4. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    1.514
    Ort:
    Mönchengladbach/NRW/D
    Hallo reinwiel :)

    auch ich stimme dir in deinem Resümee voll zu und würde mir wünschen das noch mehr so denken würden. Es ist in meinen Augen genau die richtige Einstellung um mit diesem Thema umzugehen. :danke:

    Allerdings gehöre auch ich zu der Faktion die es etwas genauer WISSEN will und aus diesem Grund teile ich deine Ansicht über die Theorien unseres System/Universum nicht so ganz. Es ist im Grunde nach klassischer Sichtweise unbewiesen und weist (noch) eine Menge Lücken auf, das stimmt schon, aber es ist auf dem "richtigen" Weg. (Finde ich) :umarmen:

    LG
    Trekker

    :morgen:



    .
     
  5. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2008
    Beiträge:
    2.602
    Ort:
    In Pörtschach am Wörthersee
    Hallo meine Lieben

    Vieles im Leben und vieles beim Wissen ist Annäherung, etwa wie man sich die geistigen Vorgänge bei der Entstehung der Materie vorstellen könnte. In einer speziellen Form kann sie dem einen sehr viel geben, dem anderen gar nicht oder überhaupt nichts bedeuten. Macht fürs erste nichts. Wichtig ist, seinen Weg zu gehen, nachzudenken - und voll im Leben stehen und einiges von dem zu tun, was "gut" ist.
    Liebe Grüße - reinwiel
     
  6. stern52

    stern52 Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2008
    Beiträge:
    62
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    Was kommt nach dem Tod? Ich bin gläubig und hatte bzw. habe noch eine, ich würde sie infantil nennen, Vorstellung. Gott wartet auf mich und meine Engel begleiten mich zu ihm. Ich mache mit Sicherheit nicht alles richtig und gut im Leben, aber ich bemühe mich und lebe ganz bewußt, vor allem, was den Umgang mit Mensch und Tier betrifft. Ich be......
    das Finanzamt nicht, sage auch ich bin ein "guter Mensch".
    je mehr ich über das Leben nach dem Tod lese, umso mehr Angst bekomme ich.
    Kann ich noch dafür bestraft werden, was ich vielleicht vor 500 Jahren nicht richtig gemacht habe? Ist die Strafe für ein früheres Leben mein böser Vater?
    Ich werde meinen Weg weitergehen wie bisher, er war für mein Umfeld und mich gut und ich werde weiterhin daran glauben, daß ich nach dem Tod von Gott erwartet werde.
    stern
     
  7. tintin

    tintin Mitglied

    Registriert seit:
    6. August 2008
    Beiträge:
    126
    Ort:
    ungefähr? Brockhagen
    Tach zusammen!

    Reinwiel, schöne Ansicht... deine Ansicht.

    "Gut" ist Ansichtssache und die braucht jemanden der Ansichten hat, den Menschen.
    Um eine Ansicht zu sein, braucht es mindestens zwei Ansichten.

    Was ist gut und was schlecht? Nur die Ansichten eines bewertenden, eines zweifelnden Wesens.
    Das taugt für seine Art, das ist sein Leben und doch... ist das Wirklichkeit?

    Ist tatsächlich egal... auch gut und schlecht und alle weiteren Gedanken.

    Die meisten beißen sich im Versuch "gut" zu sein die Zähne aus und "gut" hat schon so manchen Krieg ausgelöst.

    Jeder sollte sein wie er ist und nicht versuchen etwas anderes zu sein.

    Naja, das sind wir eh...
    Im Sinne von Ursache und Wirkung ist eine Entscheidung nichts weiter als Illusion.

    LG,

    Mathias
     
  8. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2008
    Beiträge:
    2.602
    Ort:
    In Pörtschach am Wörthersee
    Lieber Stern

    Aber doch nicht du? Es reicht, einiges gut zu tun, bei weitem nicht alles. Du brauchst nicht einmal darüber nachzusinnen, was gut und was schlecht ist. In diesem Sinne zitiere ich dich hier nochmals selbst, füge aber ein von dir vergessenes Wort ein, und zwar "und ich werde weiterhin daran glauben, daß ich nach dem Tod von Gott liebevoll erwartet werde." Geändertes Zitat Ende.
    Denke an das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Ein solcher bist du noch lange nicht mein lieber Stern am Himmel.
    Liebe Grüße - reinwiel
     
  9. no-tsou-wu

    no-tsou-wu Guest


    Aber nein, dazu wird es nicht kommen. Dies sind alles nur Behauptungen. Diese Dinge wurden von den Religionen nur aus Missverständnis oder deshalb erfunden, um die Menschen zur Ernsthaftigkeit anzuhalten. Freue dich lieber darüber, dass es dich vor 500 Jahren schon gegeben hat...

    "Bestraft" wird man einzig allein nur durch die Strafe der quälenden Gedanken, die man sich aufgrund von Zweifeln und Sorge macht. Diese Strafe fühlt sich allerdings, wie wir alle wissen, recht real und auch manchmal "höllisch" an.

    Warst du schon einmal "tot"? Kannst du dich an eine Zeit erinnern, in der du "tot" warst - etwa weil du für "vergangene Sünden bestraft" wurdest? Wenn du also keine Erinnerung hast an einen früheren Tod - weshalb sollte in deiner Zukunft etwas derartiges geschehen?

    Die Meister/Innen erklären, das nach dem "Tod" das geschehen wird, was man erwartet - weil alles um uns herum das Ergebnis unserer Erwartungen ist. Damit sind nicht die Erwartungen der Mitmenschen gemeint, von denen wir uns betroffen fühlen, sondern deine persönlichen Erwartungen.

    Wenn du dir "Tod" als etwas Schlechtes denkst, dann wird dies eintreffen. Denkst du ihn dir als etwas Gutes, wird das Gute eintreffen. Beseitige daher einfach deine Angst, deine Panik. Und selbst wenn dir dies nicht sofort gelingen sollte, dann wird es dir eben später gelingen. Und so lange wirst du noch eine Zeitlang über all diese Fragen nachsinnen.

    Also mach dir keine Sorgen. Im Universum dieser Macht, die alles ermöglicht hat, geht nichts und niemand verloren.




     
  10. tintin

    tintin Mitglied

    Registriert seit:
    6. August 2008
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    ungefähr? Brockhagen
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    Verehrter Herr no-tsou-wu!

    In kleinen Dingen würde ich euch widersprechen, ganz nach meiner Art als Ich-Gedanke, doch...

    gleicht das setzen eurer Worte mehr einer Zeichnung als einem Text.

    Unübersehbar bin ich berührt und Danke für die Freude eure Zeichnung gelesen zu haben.

    Mathias
     
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