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Betrogene Männer

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Silesia, 13. August 2005.

  1. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
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    Hallo liebe Männer!

    Ich würde gerne von euch wissen, wie ihr damit umgeht/umgehen würdet/umgegangen seid, wenn eure Partnerin euch betrogen hat!
    Es war rein sexuell und sie will euch um nichts verlieren, liebt euch noch immer über alles!

    Könntet ihr verzeihen? Und wie siehts im Bett mit dieser Frau in Zukunft aus?

    :escape:
     
  2. Ohne

    Ohne Guest

    eine sehr schwierige Frage.

    Zu mir ja man kann vergeben, es ist aber ein unheimlich schwerer prozess. Während meiner damaligen (letzten) Beziehung wurde ich 2 mal betrogen und ich habe ihr dies immer verziehen.

    In einem selbst sieht es dann allerdings sehr schlecht aus, man hat ein misstrauen entwickelt was einen nur schwer wieder los läßt. Trotz allem bereue ich nicht es Ihr verziehen zu haben.

    Denn eins weiß ich diese Frau war/ ist und wird immer meine große liebe sein.
     
  3. ananda

    ananda Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    113
    Ort:
    bayern
    wäre mir schlicht und einfach egal bzw nicht wichtig.

    wenn ich weiß das mich meine partnerin liebt, dann ist es mir egal wenn sie mal anderso sex hat.

    intressanter weiße lieben meine partnerin und ich uns so sehr das uns das wenig intressiert, fremd zu gehen. sollte sies aber doch mal machen, wie gesagt, es wäre mir egal.

    lg, ananda
     
  4. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
    @Ohne, ich finde das sehr charakterstark von dir! Dazu kann ich dir nur gratulieren, du kannst stolz auf deine Stärke sein!

    Ich kann nicht ganz glauben,dass einem Mann das wirklich EGAL wäre...?!
     
  5. tamash

    tamash Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.198
    Ich glaube nicht, dass absolute gegenseitige Besitzanspruche für eine Beziehung wertvoll sind, im Gegenteil.
     
  6. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
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    Ort:
    Wien
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    Hallo!

    Das ist eine schwierige Frage, in der ich mich mal reindenken und reinfühlen muss. Aber Hass und Zorn, solche Gefühle würde ich nicht zulassen. Ich würde über den Dingen stehen und ich glaube, dass diese Ruhe und meine Art ihr trotzdem alle Liebe zu geben im Nachinhein sowieso so eine "Art" Strafe genug ist.

    Kennt ihr diese Serie, Betrogen, ich habs geahnt? wie sich da dann die Männer raufen?? armselig!
     
  7. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
    Ja Ritter, kenn die Serie, hab sie aber nur 1x geschaut, weil ichs so furchtbar übertrieben und lächerlich gefunden hab... :rolleyes:
    Deine Art der Reaktion (oder besser: Nicht-Reaktion) klingt interessant, nur ist die Frage, ob du das wirklich schaffen würdest.
    Noch dazu,wenn du den anderen Mann kennst und ihn ganz und garnicht ausstehen kannst!?

    Für viele Männer wäre die Frau nach einem Seitensprung "dreckig" und nicht mehr liebenswert.

    Wie sieht es im Bett aus? Könntet ihr noch mit dieser Frau schlafen?
     
  8. Europe

    Europe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2005
    Beiträge:
    747
    Ort:
    Niedersachsen
    Hallo,

    Ich habe vor längerer Zeit mal einen Partner betrogen.
    Ich nenne es betrogen, obwohl wir in dieser Zeit eine Auszeit hatten.
    Später habe ich ihm davon erzählt, und er sagte, er würde es verzeihen.

    Wir haben oft und lange darüber gesprochen.

    Wirklich verziehen hat er aber nie, eher verdrängt.
    Denn wenn es zum Streit kam, hat er mir diesen "Seitensprung" immer wieder vorgeworfen.
    Er schien mehr zu leiden, als er sich selber eingestehen wollte.
    Und das Misstrauen war sehr groß.

    Liebe Grüße
    Europe :daisy:
     
  9. Stephan

    Stephan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2005
    Beiträge:
    1.693
    Hallo Silesia,

    ich kann dir nur eine theoretische Antwort geben, denn ich wurde bisher noch nicht in dieser Weise betrogen.

    Ich wäre sehr verletzt und enttäuscht, denn es ist in jedem Fall erst mal ein Vertrauensbruch, solch ein Fremdgehen. Darüber muß gesprochen werden. Ebenso über die Umstände, die dazu geführt haben.
    Ich würde wissen wollen, ob sie dann zumindest bei "ihm" auf geschützten Verkehr bestanden hat. Mit HIV und Hepatitis ist schließlich nicht zu spaßen.

    Interessieren würde mich natürlich auch, wie "es " war für sie und warum.
    Vielleicht fehlt ihr ja bei mir/uns etwas, das sie mir aus irgendeinem Grund nicht sagen konnte oder wollte? Ich könnte das durchaus auch als Herausforderung und Anstoß aufnehmen.

    Ich würde darüber sprechen mit ihr, ob sie sich sowas noch mal vorstellen könnte (mit ihm oder einem anderen) und je nach Antwort wäre dann zu überdenken und zu bereden, ob und wie unsere Beziehung weitergeführt werden kann.

    Diese Gespräche wären für mich ungemein wichtig, sowohl inhaltlich als auch von der Atnmosphäre her und würden maßgeblich meine Entscheidung prägen, ob und wie ich mit meiner Partnerin zusammenbleiben kann.

    Verzeihen? Hm, was geschehen ist, ist geschehen, was gibt es da zu verzeihen? Ich würde es ihr jedenfalls zukünftig nicht immer wieder vorhalten oder gar vorwerfen, sondern es wäre nach der Klärung der Situation und unseres Verhältnisses für mich erledigt und einfach eine gemeinsame Erfahrung in unserer Partnerschaft. Würde ein audrückliches "ich verzeihe dir" die Schuldgefühle bei Ihr wirklich vermindern oder eher vergrößern?
    Wichtiger wäre für mich, das beschädigte Vertrauensverhältnis gemeinsam wieder aufzubauen. Läge darin nicht automatisch ein "Verzeihen", das viel stärker ist als eine rein verbale Äußerung wie "Ich verzeih' dir Schatz, ist schon gut..."

    Was das "schmutzig oder dreckig werden" betrifft, so würde es für mich jenseits der Frage "ungeschützer Sex und Infektionsrisiko" wohl keine Rolle spielen. Weniger liebenswert wäre meine Partnerin für mich deshalb ganz sicher nicht.

    Die Basis für die Beziehung wird durch solche einen Vorfall wohl in jedem Falle verändert (zum Schlechten oder Guten) oder sie ist auch ganz hin...
    Jedenfalls wäre es für mich nicht von vornherein ein Trennungsgrund. Ebensowenig würden sich dadurch "automatisch" meine Gefühle für sie ändern. Wenn doch, dann müßte ich bei mir mal sehr intensiv bei mir selbst nachschauen, ob ich nicht der einen oder anderen Selbsttäuschung erlegen bin und ob meine Liebe zu ihr wirklich von der Stärke und Tiefe ist, wie ich's bis dahin empfunden habe.

    liebe Grüße, Stephan
     
    InfinitelyLight gefällt das.
  10. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
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    Was soll schon sein?

    Andere Mütter haben auch hübsche Töchter, und denen schaue ich schliesslich auch nicht nur in die Augen.

    Für meine Partnerin gilt das Gleiche: sehr zu Anfang unserer Beziehung sprachen wir über Treue, und als ich meine (damals noch sehr konventionelle ;) ) Sichtweise vorstellte ("Treue, Verzicht, Nur-Du-allein,..") , brach sie in schallendes Gelächter aus und prustete, ob ich eine Meise hätte: ich sei schliesslich nicht Adonis, und selbstverständlich schaue sie anderen auf die Hose.


    Da war ich erstmal platt.
    Und im zweiten Moment unheimlich erleichtert.


    Zum Einen brauchte ich mich nicht länger für meine Sexualität und meine Neigungen entschuldigen, weil meine Partnerin schon lange vor mir geschnallt hatte, dass es eben normal ist, dass man sich auch für andere interessiert. Sie machte mir daraus keinen Vorwurf. Und gestand sich und mir dieselbe Neigung ein, wie sie alle haben. Die einen geben dies zu - die anderen leugnen es. Warum auch immer.


    Wir sind keine "Säugetiere", sondern "Ficktiere" wie meine Freundin sagt.

    Ich bin der Meinung, dass es kaum eine Partnerschaft gibt, in der es kein dynamisches Spannungsverhältnis in puncto Sex gibt. Immer wird einer mehr Sex wollen als der Partner - aber wie geht man damit um? Der abgelehnte "Lüstling" wird sich unattraktiv und ungeliebt fühlen, der "prüde Langweiler" wird sich wie ein Sexobjekt vorkommen und dem anderen vorwerfen, von ihm zu einer Fickgelegenheit reduziert zu werden. In Laufe einer langjährigen Beziehung tauschen die Partner ab und zu die Rollen, aber das Prinzip bleibt.

    Es gibt aber keinen "Lüstling" und keinen "Prüden Langweiler". Diese Kategorien entstehen erst, wenn 2 Partner mit ungleichen Bedürfnisen zusammenkommen. DIe Bezeichnungen existieren also als eigenständige Kategorien mit eigenem Charakter, der sich aus der Beziehung ergibt. Diese Bezeichnungen lassen sich nicht auf eine einzelne Person zurückführen. Sie beschreiben nicht eine grundsätzliche Charaktereigenschaft des Partners, sondern die Beziehung, die zwischen beiden Partnern besteht. Es ist Unsinn zu sagen, "dieser Apfel ist grüner", wenn es keinen zweiten Apfel gibt, auf den man diese Aussage bezieht. Es macht keinen Sinn, vom "Lüstling" zu sprechen, weil man nicht verstanden hat, dass hier ein Substantiv gebildet wurde, dass eigentlich ein Adjektiv ist. Und ein Adjektiv hat niemals eine eigene Realität.

    Wenn ich also mehr Sex haben will als mein Partner, dann bin ich deshalb noch lange kein Lüstling. Ich muss mich für nichts entschuldigen, und meine Partnerin auch nicht.


    Wenn man sich soviel eingestanden und akzeptiert hat, dann ist der Rest eigentlich auch kein Problem mehr. Wenn ich mit einer anderen Studentin schlafen will, dann ist das kein Verbrechen. Das Neue reizt immer und ist besonders aufregend - auch und besonders bei Frauen, die statistisch betrachtet ja noch öfters fremdgehen als Männer. Andersherum gilt das genauso: wenn ich meine eigene Sexualität und Sehnsucht akzeptiere, dann fällt es mir auch wesentlich leichter, meine Partnerin zu verstehen, die auch gerne mal andere Jungs sehen (oder sogar ausprobieren) will. Wie kann ich ihr einen Vorwurf machen für eine Sache, die ich selber gerne tue? ;) Und wenn's mal passiert, dass es zum Sex kommt, dann stellt das noch lange nicht meine Beziehung in Frage. Egal ob ich der "böse, böse Übeltäter" bin oder meine Partnerin. Wir haben zuviel zusammen erlebt und teilen zuviele Gemeinsamkeiten, die uns tief miteinader verbinden, als dass ein Seitensprung da etwas bewirken könnte. Die Grundlage unserer Beziehung ist Liebe und kein Treueschwur mit Schufa-Auskunft und Bußgeldkatalog. Ein Seitensprung erschüttert unser Vertrauen nicht.



    Antwort: "Der war sicher total begeistert von Dir, gelle?" ;)


    Und bei der nächsten Gelegenheit werd' ich das mal klarstellen, wer hier der einfallsreichste und einfühlsamste Lover ist! :) :D
     
    Stephan gefällt das.
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