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Berufsheer Ja oder Nein

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von aschiema, 26. Oktober 2012.

  1. aschiema

    aschiema Guest

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    Hallo
    Warum sollte das Heer privatisiert werden und vorallem: Wer sollte der Chef dieser Firma sein?
    Die Selbstverteitigung ist mit einem Imunsystem eines Individiums vergleichbar, wer das aufgibt ist bald Krank.
    Ausserdem kann man sehr schön erkennen das die Diskusion darüber nicht den Fakten unterliegt sonder rein Politisch motiviert ist - den die Diskusion darüber wird in jedem Land Europas geführt und zwar jetzt, warum plötzlich dies plötzlich in allen Ländern ein Problem ist kann nur durch Lobbing erklärt werden. - Also wieder eine Falle
     
  2. Dumm

    Dumm Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2012
    Beiträge:
    3.256
    Nach jahrenlanger Übung zu Hause in den eigenen 4 Wänden wachsen halt die geweckten Bedürfnisse. Da ist halt ein Markt vorhanden, der befriedigt werden will.

    Gute Nacht
     
  3. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.506
    Bei uns hier in Deutschland ist die Allgemeine Wehrpflicht abgeschafft. Es ist eine Freiwilligen-Armee.

    Das stünde auch Österreich gut zu Gesicht, sag ich jetzt einfach mal.
     
  4. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
    4.600
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    nun ich nehme mal an, der Chef wird weiterhin der Bundespräsident bzw. der Verteidigungsminister sein, wie bisher. Da gibt es keinen Grund das zu ändern.

    Für mich gibt es aber einige Faktoren, die ganz vehement gegen ein Berufsheer in Österreich sprechen:

    a) ein Berufsheer lässt sich sehr leicht durch die Politik instrumentalisieren (Polizeistaat), und kann sich schlimmstenfalls auch gegen die eigene Regierung wenden (Militärputsch) und die Macht übernehmen. Der Staat hat dann kaum Ressourcen, um sich in so einem Fall zu verteidigen.
    Im Gegensatz dazu ist ein Milizheer aus sehr vielen "echten Österreichern" zusammengesetzt, und daher gäbe es in diesen Fällen aus den eigenen Reihen sehr grossen Widerstand bzw. Verweigerung.

    b) Heute hat ein Großteil der Österreicher eine Ausbildung mit der Waffe. Auch wenn das eine läppische Grundausbildung ist, aber das Wissen ist grundsätzlich da. Was würde in Zukunft mit jungen Menschen in einem Ernstfall passieren - wo alle Österreicher eingezogen werden! -, wenn sie dann doch zur Landesverteidigung eingezogen werden? Man kann sie maximal als Kanonenfutter verwenden!

    c) Österreich ist auf Grund seiner landschaftlichen Beschaffenheit durch ein Heer in diesem Sinne nicht zu verteidigen. Bereits vor 30 Jahren war bekannt, dass Ostösterreich aufgegeben werden muss, weil es strategisch nicht zu halten ist (was wir recht gut aus dem 2. Weltkrieg wissen). Österreich (oder das was im Ernstfall überbleibt) ist nur durch ein Milizheer im Partisanenkampf in den Bergen zu verteidigen. Alles andere was wir aufbieten können wird durch moderne Waffentechnik einfach ausgeschaltet.

    d) Das Bundesheer trägt in Österreich die Hauptlast bei den Katastropheneinsätzen. Im Gegensatz zu DE gibt es bei uns kein Technisches Hilfswerk. Würde man beides in Österreich vorhalten, dann wäre das weit teurer als das jetztige Heer.

    e) Die Budgetzahlen dass es billiger wird sind höchstwahrscheinlich schöngerechnet. Letztendlich kommt uns das Berufsheer sicher teurer als der Wehrdienst - oder es wird bei Leistungen gespart, z.B durch Abwälzen von Katastrophenkosten an den Katastrophenfonds (von einer Tasche in die andere) oder an die Länder.

    Es ist ein Trugschluss anzunehmen, wir kaufen uns ein paar Söldner, und dann werden wir von denen verteidigt. Letztendlich stehen WIR ALLE im Ernstfall mit der Waffe an der Grenze, oder müssen uns im Partisanenkampf verteidigen. Viel Spaß dabei - ohne zumindestens ein bisschen Grundausbildung (vor allem für eine Generation, die nicht mal mehr "Indianer" spielt ...).

    Liebe Grüße
     
  5. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.506
    Sehe absolut keinen Grund für ein Heer. Wer sollte Östereich angreifen? :confused:

    Und wenn auch:
    Die Österreicher könnten dann z.B. Lawinen einsetzen als Kampfwaffe. Reicht vollkommen aus und spart jede Menge Kohle.
     
  6. Dumm

    Dumm Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2012
    Beiträge:
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    Noch 2 Links für komplett Hirnbefreite...
    http://forum.spiegel.de/f22/werbefeldzug-der-bundeswehr-jagd-auf-die-jugend-74027.html#post11218954

    http://qpress.de/2010/07/02/moderne-kriegsfuhrung/

    http://qpress.de/2012/04/04/450-mio-spezial-totmacher-fur-homeland-security/
     
  7. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
    Ort:
    Wien
    Ich würde eher ein Berufsheer befürworten.
    Der wichtigste Grund wäre für mich, dass man Menschen nicht einfach zu etwas zwingen sollte, sei es Heer oder Zivildienst, dass sollte mal durchdacht werden.
    Das Berufsheer schafft zusätzliche Arbeitsplätze und erledigt die anfallenden Aufgaben. Diese Leute wären dann ständig im Training und am neuesten Stand. Ein trainiertes und motiviertes Team schafft die anfallenden Aufgaben einfach besser.

    Natürlich darf es zusätzlich Freiwillige geben, sowohl Bundesheer oder Zivildienst.
    Es darf nicht sein, dass durch das Fehlen von Zivildienern bestimmte Aufgaben nicht mehr zu erfüllen sind, auch hier gehören stattdessen entsprechende Arbeitsplätze geschaffen, die auch anständig entlohnt werden.
    Möglich dass ein Berufsheer mehr kostet, dass weiss ich nicht, allerdings schafft es auch interessante Arbeitsplätze.

    Wäre meine Meinung.
    lg
    Ritter Omlett
     
  8. flori776

    flori776 Neues Mitglied

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    kingoflions:thumbup:
     
  9. premiumyak

    premiumyak Sehr aktives Mitglied

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    München
    Leider scheint bei den kriegstreibenden Parteien auch hier der Trend zum ´ outsourcing ´ zu wachsen.
    Für Auslandseinsätze werden in Afrika mit Geld aber zum günstigsten Preis all die Verzweifelten / Hoffenden geködert oder über die Uno als kleines Bonbon für arme Staaten rekrutiert.
    Für eine Nation wie Österreich, daß keine territorialen oder materiellen Aneignugen plant ist es eine moralische Frage, aber wie lange will die Mehrheit sich noch den Luxus der Moral leisten ?
     
  10. Schnabeltasse

    Schnabeltasse Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2012
    Beiträge:
    275
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    In Afrika werden Krisengebiete bis auf wenige Ausnahmen der Afrikanischen Liga und ihren Truppen überlassen. Die Europäer und Amerikaner mischen sich da nicht ein, die interessieren sich viel mehr um den Nahen Osten Afghanistan und Arabien.
     
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