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Beruflicher Druck

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von unerfahrene, 6. März 2010.

  1. unerfahrene

    unerfahrene Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2009
    Beiträge:
    6
    Ort:
    Kärnten
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    Hallo!
    Ich werde in ca. 14 Tagen bei meiner ersten Familienaufstellung teilnehmen.
    Wollte zuerst ein anderes Thema aufstellen, jedoch habe ich mich jetzt umentschieden, nachdem ich mir sehr viele Gedanken darüber gemacht habe.
    Ich leider sehr unter beruflichen Druck, seit ca. 10 Jahren, den ich mir SELBST auferlege. Ich will immer alles erreichen, besser sein, perfekt sein - und durch diesen selbst auferlegten Druck, versage ich oft.
    Durch das Versagen, erlege ich mir wieder Druck auf. Ein Teufelskreis.
    Habe gestern mit meiner Tante darüber gesprochen, der es gleich geht. Sie leidet auch darunter.
    Irgendwie bin ich mir sicher, dass mir die Familienaufstellung helfen wird.
    Hat jemand sowas ähnliches erlebt bzw. aufgestellt? Erfahrungen? Bin total neugierig. Danke LG
     
  2. muluc

    muluc Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2009
    Beiträge:
    539
    Ort:
    Am Lande, Österreich
    Hallo,

    ja du schreibst, dass du dir Druck machst. Die Frage ist, was bringt dir der Druck? Wenn du dir zB einen Fluss vorstellst, der fließt mit einer bestimmten Geschwindigkeit. Wenn du ihn nun anschiebst, wird er deshalb schneller fließen? Nein. Jeder hat so sein eigenes Tempo.
    Eine Möglichkeit ist das „zielorientierte Vorgehen“, hier wird alles auf ein bestimmtes Ziel konzentriert, mit dem Nachteil allerdings, dass das "Drumherum" dann nicht mehr so wahrnehmbar wird, aber man kann damit die Effizienz steigern.
    Du kannst auch mal nachfühlen, wo du im Körper den Druck spürst, den du dir da selber machst.

    Eine grundlegende Frage ist auch, ob man sich über das „Tun“ definiert oder über das „Sein“. Hier ist es gut, wenn man einen Ausgleich finden kann und zB auch die Schönheit der Natur, die Schönheit des Tages genießen kann, einfach Freude am Leben hat.
    Ein Detailfrage ist noch, ob man ein „Worcaholic“ ist, also süchtig nach Arbeit oder ob man in seiner Arbeit aufgeht. Als Worcaholic kann man nicht stillsitzen, man muss ständig etwas zu tun haben, auch wenn es oft völlig unnötige Dinge sind oder man oft gar nicht weiß was man tun soll. Vielleicht ist das Tun oft auch nur eine Ablenkung, sich mit den „inneren“ Dingen zu beschäftigen.

    Ja und zum Perfektionismus: der „innere Perfektionist“ ist etwas, was einen nicht zur Ruhe kommen lässt, etwas, was uns nicht den Augenblick genießen lässt. Der innere Perfektionist wird immer jemanden finden, der in irgendeiner Weise „besser“ ist, dieses Programm wird dich nie zu Ruhe kommen lassen. Ich habe hier eine einfache Affirmation: „ich bin perfekt so wie ich bin“. Nicht perfekt ist lediglich das „Ego“. Es braucht immer wieder eine neue Bestätigung von Außen.

    Ja, auch in der Arbeit scheint es so zu sein, der Mensch als Spielball von Kräften, die rundherum wirken und man erlebt sich als "Getriebene/r". Geht mir auch so. Ich versuche einfach so gut es geht in „meiner Mitte“ zu bleiben, mich also möglichst im Herzen wahrnehmen. Dazhu gehört auch, „der richtigen Stimme“ zu folgen, also nicht so auf Dinge wie Angst oder Perfektionismus zu hören, sondern eben mit dem Herzen wahrnehmen, was brauche ich wirklich, was tut mir gut, kann ich dieses und jenes vor mir selber vertreten, macht mir das Freude, kann ich, wenn ich am Abend nach Hause komme noch in den Spiegel schauen und sagen, ja, das ist OK was ich mache.

    Und die Verbindung zum Herzen/„inneren Licht“ führt letztlich zur Weisheit. Die Arbeit ist in irgendeiner Form auch ein „dienen“ (heißt ja auch Dienst). Dieses „dienen“ gelingt am leichtesten, indem man die eigene „Wichtigkeit“ (= das „Egoprogramm“) loslässt.

    Liebe Grüße nach Kärnten, zu den Bergen, Seen, Wäldern, wo ich einst am Waldesrand aufgewachsen bin.

    Muluc
     
  3. Mahaya

    Mahaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2010
    Beiträge:
    17
    Versuch es mit den Worten:

    Ich löse mich von dem Versprechen, meine Wertschätzung immer an andere abzugeben. Ich bin es wert Erfolg zu haben und geliebt zu werden!

    herzlichst
    mahaya
     
  4. Sepia

    Sepia Guest

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    Normalerweise entscheidet der Therapeut was aufgestellt wird, nachdem Du ein paar Sachen erzählt hast, er hört sehr schnell heraus was aufgestellt werden muss.....
    Es wird die schönste Erfahrung werden die Du je gemacht hast was Therapie angeht....nicht nur, dass die Gruppe zusammenhält und jeder für den anderen da ist, jeder den anderen mitträgt und alles gibt, sondern Du siehst tief in das Familiensystem und erlebst lauter Aha`s........Viel Spass dabei und lass es geschehen.....der Fragebogen, den Du vorher ausfüllst, oder bereits ausgefüllt hast, wirft das nötige in Dir auf......:)
     
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