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berufliche Probleme - kann da eine Aufstellung helfen?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Schmetterling 100, 6. März 2008.

  1. Schmetterling 100

    Schmetterling 100 Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2006
    Beiträge:
    60
    Ort:
    Österreich
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    Hallo alle zusammen.

    Ich habe noch nie eine Aufstellung gemacht. Jedoch bekomme ich immer wieder Einladungen und Empfehlungen.

    Familienmäßig wäre ich jetzt nicht wirklich interessiert - aber ich habe eine total blöde Situation in der Arbeitsstelle.
    Mein Job ist in der Regionalentwicklung und nicht immer ganz leicht.
    Ich habe keine direkte Arbeitskollegen aber jede Menge von Leuten, die glauben sie sind wichtig bzw. die sich gerne in alles Einmischen. Zu Weihnachten bin ich mit meinen Chefs zusammengekracht und wollte eigentlich gehen. Ich habe die Kündigung noch immer neben mir liegen. Einzig eine Person hat mich zum Dableiben überredet. Ich weiß, dass diese Person die einzige ist, die wirklich weiß wie es mir geht bzw. die sich auch dafür interessiert. Daher hab ich auch nicht einfach so gehen gekonnt. Da hängt nämlich eine Ganze Menge von Konsequenzen mit meinen Job zusammen. Nicht nur für mich sondern auch für die Region und für diese eine Person.

    Nun ja, ich bin halt noch da - wie lange weiß ich nicht wirklich. Meine Chefs haben mir nun eine Person in mein Gremium gestellt, mit der kann ich nicht, dass wissen meine Chefs auch. Sie mögen die Dame aber. Ich krache mir ihr jeden Tag zusammen. Sie ist einfach agressiv und irrsinnig wortgewandt. Nur leider hat sie keinerlei für mich akzeptablen Umgang mit Menschen.

    Könnte so eine Aufstellung mir zeigen, wie ich mit meiner Situation umgehen soll. Kann man da Infos bekommen, warum diese Person sich mir gegenüber so verhält - besonders, wenn sie mich alleine erwischt. Kann man da auch sehen, wieso sich meine Chefs für diese Dame entschieden haben, obwohl ich vor den Augen der Chefs mit ihr gestritten habe? - Ergebnis: wir müssen uns ja nicht mögen! Es geht um die Sache - nur sollen wir gemeinsam Strategien und Krisenkonzepte erstellen. Es kracht nur.

    Hat da jemand von euch Erfahrung?

    DANKE.
    Manuela
     
  2. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Was die Handlungsmotive anderer sind, durch dieses Schlüsselloch schaut keine Aufstellung. Wenn Du allerdings erfahren möchtest, wie Du selbst dazu kommst, Dich auf genau diese Weise mit den anderen zu verhalten, warum Du annimmst, die Chefs hätten Deiner Meinung zu folgen und Entscheidungen Dir zuliebe zu treffen, dann kann Dir eine Aufstellung wertvolle Einsichten bringen, die auch Deine Integration im Arbeitsumfeld voranbringen können.

    Es sind allerdings eher schlechte Karten, etwas aufzustellen, nur weil man dazu eingeladen oder gedrängt wurde. Es sollte schon ein eigenes starkes Anliegen dahinterstehen und der Wunsch, sich diesem Verfahren zuzuwenden. Bei Dir sieht das - ich unterstelle das jetzt einfach mal - so aus: Wenn die Aufstellung etwas erbringen sollte, was Dir "passt", dann okay. Wenn das, was sich zeigt, nicht Deinem inneren Konzept entspricht, kannst Du Dich ganz leicht davon distanzieren ... warst ja eh nur eingeladen. Keine wirklich guten Voraussetzungen, sich bewegen zu lassen. Aber Du möchtest ja eh lieber, dass sich die anderen bewegen... oder?

    Alles Liebe,
    Jake
     
  3. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Liebe Manuela,

    Natürlich ist eine Aufstellung auch von einem beruflichen (und nicht bloß von einem familiären) Beziehungsgefüge möglich. Voraussetzung ist, dass man bereit ist, den eigenen Beitrag zu Konflikten zu sehen und an sich selbst zu arbeiten.

    Gawyrd
     
  4. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Das möchte ich noch ergänzen : häufig re-inszeniert man unbewusst am Arbeitsplatz ungelöste inner-familiäre Konflikte (zB. indem man mit einem Vorgesetzten die Schwierigkeiten mit dem Vater wieder-erlebt). Insoferne ist es empfehlenswert, auch bei Aufstellungen zu beruflichen Beziehungen offen und bereit zur Lösung allfälliger mitbeteiligter familiärer Konflikte zu sein.

    Gawyrd
     
  5. Schmetterling 100

    Schmetterling 100 Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2006
    Beiträge:
    60
    Ort:
    Österreich
    Danke für eure Antworten.

    Ich gebe euch recht - die ideale Lösung ist ein Hineindrängen in eine Aufstellung mit Sicherheit nicht. Ich bin mir ja deshalb nicht so ganz sicher, ob ich es machen soll. Bisher hab ich nur von Familienaufstellungen im Bekanntenkreis gehört.

    Klar ist mir, dass ich nicht jeden meiner Chefs dadurch in seinen Motiven verstehen lernen kann, aber vielleicht kann mir die Aufstellung zeigen, warum ich Signale aussende, bzw. welche Signale das sind, die mich in meine Situtation gebracht haben und noch viel WICHTIGER: wie kann ich an meinen Signalen was ändern -damit es auch besser wird.

    Ich bin nicht jemand der zu sowas gleich ja und toll sagt - aber wenn ich mich einmal für Ja ich mache es entschieden habe - dann auch ganz. Das heißt auch mit den Konsequenzen. Hinhören und Hinschauen - ob es nun schön oder unschön ist.

    Ich geb zu, auch nach euren Antworten hab ich noch immer kein richtig gutes Gefühl wenn ich an die Aufstellung denke - ich kann es aber auch nicht richtig einschätzen ob es sich um Angst vor mir und meinen Gefühlen handelt oder ob es kein Gutes Gefühl bei einer Ausstellung in meiner Region - ich hab nun mal mir vielen Persönlichkeiten zu tun und ob mir das nun schadet und ich es einfach ganz weit weg von hier machen soll.

    Vielen Dank auf jeden Fall für euer Rückmeldung. Ich werde wohl noch ein paar Nächte darüber schlafen müssen und danach wieder meinen Kopf und mein Herz fragen.

    Manuela
     
  6. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Werbung:
    Hi, Manuela!

    Du musst ja nicht gleich aufstellen! Man kann auch teilnehmen und erst mal zugucken und als nächsten Schritt sich als Stellvertreter zur Verfügung stellen. Wenn Du so vorgehst, gehst Du eigentlich kein Risiko ein, weil du Dich ja langsam mit der Sache vertraut machst und jederzeit aussteigen kannst!

    Liebe Grüße

    believe
     
  7. MariaMarmelade

    MariaMarmelade Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    915
    Ort:
    Berlin
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    Für mich sieht das nach einem ganz normalen Fall von Schwierigkeit am Arbeitsplatz aus, wie er immer mal wieder passiert. Du bist deinen Chefs einfach zu aufsässig und deswegen wollen sie dich mit der neuen Kollegin etwas abstoppen bzw. einschüchtern. Nun musst du zusehen, wie du mit der neuen Kollegin klar kommst.
    Um die Neue ein wenig zu dämpfen brauchst du nicht unbedingt eine Familienaufstellung, ein wenig Diplomatie tuts auch. Zeig dich ihr gegenüber mal von einer unerwartet ganz anderen Seite. Oder benutze ein wenig Raffinesse. Z.B. kleine Geschenke oder andere Aufmerksamkeiten. Oder wähle eine Lächelstrategie. Das setzt natürlich voraus, dass du dich etwas zurück nehmen musst und selbst etwas an dir verändern musst. Wenn das alles nichts hilft, dann kannst du immer noch eine Familienaufstellung machen.
    Oder erkunde doch mal die Chemie von euch beiden. Vielleicht passt die ja nicht zusammen. Z.B. kann es sein, dass einer ein Wasserelement-Mensch ist und der andere ein Feuerelement-Mensch. Damit ihr es dann zusammen aushaltet, müsst ihr nach den Regeln des Feng Shui ein Drittes Element dazwischen schalten, hier z.B. das Holzelement. Das kann man in Form von Kleidung tun, von entsprechenden Arrangements am Arbeitsplatz etc.
    Es gibt als mehrere Möglichkeiten, um aus dem Dilemma herauszukommen.
    LG
    MM
     
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