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Bert Hellinger in eigener Sache: Nur die Liebe hat Zukunft

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Christoph, 14. März 2005.

  1. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
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    In einer öffentlichen Veranstaltung am 20.1. in Germering äußerte sich Bert Hellinger endlich persönlich und sehr bewegend zur Kritik an ihm und seiner Arbeit.

    Wie auf der Homepage der "Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen in der IAG" vermeldet wird, nahm Bert Hellinger in der Veranstaltung in der Stadthalle von Germering zu seine Kritikern Stellung. Unter anderem berichtete er, wie die Angriffe, er sei angeblich ein "Protofaschist" oder gar "Nazi" auf ihn auf dem Hintergrund seiner Lebensgeschichte gewirkt haben. Er habe - ganz anders als die meisten seiner Kritiker - die Nazizeit voll und ganz als Zeitzeuge erlebt.

    Bert Hellinger berichtete von einigen Erlebnissen aus siener Kindheit und Jugend in der Nazizeit. Unter anderem habe er als Siebenjähriger miterlebt, wie SA-Männer seinen Vater verfolgten, nachdem der Kritisches gegen das Regime geäußert habe. Er konnt nur dank der Hilfe eines mutigen Straßenbahnfahrers knapp entkommen.

    Mit 10 wurden die Wände seines Internats als "Hier wohnen Verräter!" gezeichnet, weil einige der dort lehrenden Patres sich nicht hinter Hitler stellen wollten. Die Schüler waren damit ebenfalls in Gefahr.

    Mit 17 wurde Hellinger in seinem Führungszeugnis nach einem Verhör der Gestapo als "potentieller Volksschädling" gebrandmarkt, was damals einem potentiellen Todesurteil nahe kam.

    „Und wissen Sie”, so fragte Bert Hellinger dann in die Runde, „was diese Bemerkung damals bedeutete? Zum Abschuss frei gegeben.„ – nach kurzem Innehalten sagte er dann: „Heute ist es für mich fast die gleiche Situation.”

    Später im Krieg geriet Hellinger - nachdem er alle seine Kameraden im Kampf verloren hatte - in Gefangenschaft bei den Amerikanern und wurde in Belgien interniert. Aus dem Lager konnte fliehen. Einige seiner mit ihm am Fluchtversuch beteiligten Kameraden bezahlten diesen mit ihrem Leben.

    Genau diese Erlebnisse im Nationalsozialismus und Krieg bestimmten seinen weiteren Weg und führten ihn zu der Arbeit, wie er sie seit Jahren tut. Und er wird diese Arbeit ungeachtet der Reaktionen anderer weiter führen.

    Hellinger sagte im Vortrag weiter zu den gegen ihn gerichteten und von erheblichen Vernichtungswillen getragenen Angriffen:

    Das stehe für sich.

    In großer Achtung
    Christoph
     
  2. Reinhold001

    Reinhold001 Guest

    Viele werden kommen in meinem Namen, aber ich bin es nicht.
     
  3. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2004
    Beiträge:
    1.032
    Es ist sehr bewegend.
    ich fühle die gleich liebe zu den menschen.
    danke dir!

    dagmar
     
  4. Zauberin

    Zauberin Guest

    Hallo!

    Das stimmt nicht. Jesus hat auf keinen Fall die Unterscheidung von Guten
    und Bösen aufgehoben.

    Er ist wegen der SÜNDERN gekommen, damit er den Gerechten und den sogenannten Gerechten (=Heuchlern) zeigen konnte, dass durch Verfolgung,
    Ausschluss oder Bestrafung niemand besser sein wird, sondern nur durch Liebe, Verständnis, Geduld, Güte usw.

    Jesus hat das Gesetz: Aug um Aug, Zahn um Zahn aufgehoben.

    Alles Gute :)
    Die alte Kriegerin
     
  5. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Also hat er keine Feindesliebe gepredigt... Aha...*dummguck*

    Woher mag dann das stammen?

    Na selbst wenn es so wäre, dann wurde es wohl umso mehr Zeit, dass Bert Hellinger kam...

    Wo kämen wir auch hin, wenn sich Christen beim Morden nicht weiter auf Jesus berufen könnten.

    Jesus hat sehr wohl den Unterschied zwischen Guten und Bösen aufgehoben,

    ... und die Kirche hat ihn später aus guten Gründen und zur Rechtfertigung ihrer Kriege wieder eingeführt.

    Christoph
     
  6. Zauberin

    Zauberin Guest

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    Lieber Christoph!

    Ein Feind kann genauso ein guter wie ein böser Mensch sein. Aha...*dumm-
    guck*

    Es stimmt nicht: Sonst hätte er gesagt, dass er wegen den Menschen gekom-
    men ist und nicht wegen den Sündern.

    Es hat mich nie interessiert, wie die Kirche die Bibel auslegt. Ich bin nicht
    einmal getauft und bin als Atheistin aufgewachsen.
    Mit dem, was Jesus gesagt hat, habe ich mich selbst auseinandergesetzt.


    Alles Gute :)
    Die alte Kriegerin
     
  7. onemystery

    onemystery Mitglied

    Registriert seit:
    28. September 2004
    Beiträge:
    89
    Ort:
    Soest
    Du wiedersprichst dir selbst Christoph:

    Zitat von Matthäus 5,45
    ...denn er lässt die Sonne aufgehen über Gute und Böse, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.”

    Und als Theologin kann ich dir sagen das Jesus nicht Gut und Böse aufgehoben hat. Er hat von Feindesliebe gesprochen, aber das hat nichts damit zu tun das es kein Gut und Böse gibt.
    Zudem hat er ja das Böse bekämpft (Satan) etc. wobei man sich hier natürlich streiten kann, wenn man die Bibel nicht wörtlich nimmt sondern sie auf eine andere Art (z.B. Tiefenpsychologisch wie Drewermann) auslegt. Aber selbst dann gibt es ein Gut und Böse, wie es auch in jedem Menschen vorhanden ist.

    Das ganze darf man aber wiederum nicht mit Sündern vertauschen, denn Sünder sind wieder was anderes, die lassen sich nicht in solche Kategorien packen.

    Gruß Mystery
     
  8. onemystery

    onemystery Mitglied

    Registriert seit:
    28. September 2004
    Beiträge:
    89
    Ort:
    Soest
    Du sprichst mir aus der Seele....

    Aber... jeder Mensch ist doch dazu aufgerufen seinem Beispiel zu folgen.

    Gruß Mystery
     
  9. Zauberin

    Zauberin Guest

    Hallo Onemystery!

    Dann wäre es jetzt eigentlich interessant zu definieren,
    was oder wer:
    1/ ein Feind
    2/ ein Sünder
    3/ ein Böser
    ist.

    Wahrscheinlich wird es jeder von uns unterschiedlich sehen.

    Ein Feind kann schon jemand sein, der beim Fußballspiel ein Fan der "ande-
    ren" (= nicht der meinen) Mannschaft ist. Es ist bekannt, wieviel Hass und
    Gewalt es hervorrufen kann.
    Für viele Menschen gilt: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich>>mein Feind.

    Ein Sünder ist jemand, der gegen ein Gebot verstoßen hat.( Oder gegen
    mehrere Gebote, einmal, mehrmals oder ständig)

    Ein Böser ist in meinen Augen jemand, der absichtlich anderen Menschen
    schadet, weh tut und anstatt es später zu bereuen, macht es ihm Spaß.
    Auch auf solche scheint die Sonne und es hat keinen Sinn sie zu hassen,
    eher sollte man sie bemitleiden, aber es ist vernüftig sich von solchen Menschen zu schützen und ihnen auszuweichen.

    Wie sieht Ihr das?

    Alles Gute :)
    Die alte Kriegerin
     
  10. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2004
    Beiträge:
    1.032
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    Hi Zauberin,

    ich denke, alle drei brauchen den Platz im Herzen, dann kan Frieden werden.

    Liebe Grüße Dagmar
     
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