1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Berlin: Vortragsreihe zum Thema Tierrechte/Veganismus/Tierbefreiung

Dieses Thema im Forum "Links" wurde erstellt von Heffi, 26. Oktober 2005.

  1. Heffi

    Heffi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Februar 2005
    Beiträge:
    13
    Werbung:
    Die Veranstaltungen finden vom 02.11. bis zum 14.12.2005 jeweils mittwochs
    im WAF-Salon in der Rigaerstraße 77 in Friedrichshain statt. Beginn
    der Referate ist um 19:00 Uhr, im Anschluss können und sollen die Inhalte
    der Vorträge diskutiert werden.


    Überblick über die Veranstaltungen:

    >> 02.11.2005
    Befreiung hört nicht beim Menschen auf! Einführung in den
    Tierbefreiungsgedanken
    Sebastian Schubert, Berliner Tierrechtsaktion

    >> 09.11.2005
    Jagd. über den Umgang zivilisierter Menschen mit der Natur. Eine Gegenrede
    Georg Hemprich, Anti-Jagd-Kampagne

    >> 16.11.2005
    Die Funktionalisierung des "tierlichen" und "weiblichen" Körpers
    Melanie Bujok

    >> 23.11.2005
    Tierversuche oder Heiligt der Zweck die Mittel?
    Franziska Brunn & Thomas Schaldach

    >> 30.11.2005
    Von (nicht)menschlichen Tieren
    Und (nicht)natürlichen Menschen
    Sven Wirth

    >> 07.12.2005
    Actions Speak Louder - Animal Liberation For Direct Action
    Florian Esch, die tierbefreier e.V.

    >> 14.12.2005
    "Leiden beredt werden zu lassen, ist Bedingung aller Wahrheit" Eine
    antispeziesistische Kritik der verkürzten Herrschaftskritik
    Susan Witt-Stahl, Tierrechtsaktion Nord

    http://www.vortragsreihe.tk


    Befreiung hört nicht beim Menschen auf!
    Perspektiven aus der Tierbefreiungsbewegung.

    Fordern Tierrechtlerinnen und Tierrechtler eine Auseinandersetzung mit der
    als selbstverständlich empfunden Ausbeutung von Tieren im Alltag ein,
    treffen sie zumeist auf Unverständnis und Ablehnung. Zu sehr ist der
    "Gebrauch" von Tieren für menschliche Bedürfnisse in der Gesellschaft
    eingeschrieben. Zwar vernimmt mensch des öfteren Empörung über
    "unverhältnismäßige Tierquälerei", von einer Auseinandersetzung des
    Verhältnisses von Menschen zu Tieren ist mensch damit aber noch weit
    entfernt. Zu unverständlich, zu weit hergeholt gelten da die Forderungen
    nach der Befreiung der Tiere. In diesem Zusammenhang haben wir die
    Vortragsreihe "Befreiung hört nicht beim Menschen auf" organisiert. Mit
    insgesamt sieben Veranstaltungen wollen wir einen weitumfassenden Einblick
    in die theoretischen Überlegungen und die politische Praxis der
    Tierbefreiungsbewegung geben und natürlich auch zur Diskussion stellen.

    Unsere Kritik richtet sich gegen die Ausbeutung und Unterdrückung von
    Tieren. Ob als Lebensmittel auf unseren Tellern, als Versuchsobjekte in
    wissenschaftlicher Forschung, als Pelz und Leder an unserer Kleidung, als
    Freiwild in Wald und Flur oder zur Belustigung im Zirkus und im Zoo. Tieren
    werden systematisch die Subjektivität, die Leidensfähigkeit und
    grundsätzliche Bedürfnisse und Interessen abgesprochen. Sie werden zu
    Tausenden in Schlachthäusern und Legebatterien zusammengepfercht, hinter
    Gitterstäben gefangengehalten, , ihrer Kinder beraubt und aus ihren
    Lebenszusammenhängen gerissen. Tiere werden nach Bedürfnissen und
    Nützlichkeitskriterien ihrer UnterdrückerInnen als Pelz-, Schlacht-,
    Zirkus-, oder Versuchstiere kategorisiert, versachlicht, verwertet und in
    letzter Konsequenz getötet. Nicht zuletzt die Sprache lässt keinen Zweifel
    daran was Tiere in dieser Gesellschaft sind, minderwertige Wesen.

    Sich gegen die Herrschaft über Tiere zu stellen, soll dabei keineswegs
    bedeuten, weitere Unterdrückungsverhältnisse als nebensächlich oder minder
    wichtig abzutun. Vielmehr sehen wir die Ideologie des Speziesismus, die
    Unterdrückung allen nicht-menschlichen Lebens, mit anderen
    Herrschaftsverhältnissen verknüpft. Eine warenförmige und patriarchale
    Gesellschaft bildet die Grundlage der Verdrängung jeden Sinns für Empathie,
    Solidarität und Empfindsamkeit gegenüber Menschen und Tieren. Die
    zugrundeliegenden Unterdrückungsmechanismen sollen in den Veranstaltungen
    ebenso thematisiert werden, wie die Gegenentwürfe aus der
    Tierbefreiungsbewegung.
     

Diese Seite empfehlen