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Behinderte Menschen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von GodsAngel, 22. April 2005.

  1. GodsAngel

    GodsAngel Mitglied

    Registriert seit:
    8. April 2005
    Beiträge:
    232
    Ort:
    Österreich
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    So ihr Lieben. Ich hätte da eine Frage die mich sehr beschäftigt. Ich hab vor kurzem einen Tag in einem Behindertenheim geschnuppert und mich entschieden dort im Juli eine Ferialpraxis zu machen. Nach diesem Tag ging ich lange spazieren, um ein bisschen abschalten zu können. Was haben behinderte Menschen für eine Energetische Bedeutung? Warum sind gerade diese Menschen behindert? Ich wäre sehr dankbar für eine Antwort die mir Klarheit verschaffen könnte. Und wisst ihr Tipps wie ich es schaffe, das sie sich (trotz des Aura-Schutzes den ich habe, der meines wissens eig. sehr stark ist) nicht in meine Energie hängen können? Später hab ich keine Kraft mehr, und spüre ihre Sehnucht. Vielen Dank...
    yvy
     
  2. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo,

    betrachte sie ganz einfach als kranke Menschen. Wenn du dich schützen willst, dann geh ihnen besser aus dem Weg. Ich halte nichts von schützereien, weil da einem das wesentliche verborgen bleibt. Von behinderten Menschen kannst du ein natürliches Verhalten lernen. Sie tun und sagen das, was gerade in ihnen vor sich geht.

    Sowohl die behinderten Menschen, als auch die Menschen, die dort arbeiten, haben schwere Familienschicksale, die im geheimen sind.

    Reichlich nachts schlafen hilft die Energie zu regenerieren, denn anstrengend wird die Arbeit im Heim sicherlich werden. Und mit Freunden darüber reden hilft auch die Eindrücke zu verdauen.

    daran wäre ich auch interessiert.

    Liebe Grüße pluto :kiss4:
     
  3. Nachtmond

    Nachtmond Mitglied

    Registriert seit:
    17. April 2005
    Beiträge:
    62
    Ort:
    Ruhrgebiet
    Hallo! :)

    Warum denkst du, dass behinderte Menschen dir Energie kosten können? Natürlich ist es anstrengend, mit Menschen zu arbeiten, da du Probleme und Lasten zu sehen und hören bekommst, die dir Energie abziehen. Aber das ist bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Senioren, Sterbenden und auch behinderten Menschen der Fall.

    Du musst lernen, deine Energie bei dir zu halten bzw. brauchst Zeiten für dich, um wieder Kraft zu finden, da es anstrengend sein kann:
    anstrengend, konsequent zu sein,
    anstrengend, einen neuen Lebensentwurf kennen zu lernen,
    anstrengend, die körperlichen Anforderungen zu erfüllen,
    anstrengend, sich mit fremden Dingen auseinandersetzen zu müssen...

    Aber in erster Linie ist so eine Arbeit auch bereichernd, da du das Leben an sich kennen lernen wirst. Warum gehst du davon aus, dass behinderte Menschen in ihrem Leben leiden oder unglücklich sind? Meist ist das Gegenteil der Fall: Sie wissen das Leben zu schätzten und haben glückliche Zeiten verlebt und Probleme gehabt wie wir auch.

    Ich wünsche dir viel Spaß in deinem Praktikum und die Kraft, die du brauchst.

    Nachtmond
     
  4. Alisa

    Alisa Guest

    Hallo erst mal,finde die Aussagen bisschen seltsam,vor allem den ersten Satz,hört sich irgendwie so abwertend an,finde behinderte Menschen sind ganz normale Menschen,zumal es jedem passieren kann durch Unfälle plötzlich zu erblinden,ein Bein zu verlieren etc.etc.
    Zumal gibt es genug sogenannte "normale Menschen",die emotional total behindert sind,ich denke mal da kann von behinderten Menschen viel lernen,wenn man offen ist,nehm es doch einfach als interessante Erfahrung,es gibt doch diesen Satz,behindert ist man nicht,sondern wird man(da ist doch viel wahres dran).

    Grütz Alisa
     
  5. Goldklang)))

    Goldklang))) Guest

    Also, solang du dich vor ihnen schützen willst, solang kosten sie dir alle Kraft.
    Erst, wenn du so fertig bist, dass es dir schon "piepegal" ist, was sie mit dir machen, erst dann wirst du merken, dass du sie liebst!

    Hab 2 1/2 Jahre mit Schwerstbehinderten Kindern zusammen gelebt. Es war die anstrengendste und schönste Zeit für mich. Bin mit meinen Kolleginnen ganz eng zusammen gewachsen, da wir gemeinsam durch die Hölle und großes Glück gingen.

    Und je anstrengender ein Kind war, umso mehr ging es mir dann ab.

    Komisch!

    Zu anfangs dachte ich mir auch, um Gottes Willen, hoffentlich überträgt sich da nichts auf mich... und wie ihr seht, es gibt mich noch....
    und bin noch ganz normal......


    Wer hat da jetzt gelacht!!!!!!
    Den schick ich zur Strafe gleich ins Heim!

    :cool: :megaphon: :lachen:
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
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    Hallo Alisa,

    Das kann durchaus möglich sein. Ich lebe seit mehr als 22 jahren mit meiner behinderten Tochter und habe auch genügend andersartig behinderte Menschen sowie zig Betreuer oder auch Einrichtungen kennen gelernt. Und ich habe genug erlebt wie sie von Betreuern wie auch von den Eltern einerseits auf den Sockel gestellt werden und andererseits daheim versteckt werden.

    Und das allerschwierigste ist, sie so zu behandeln wie jeden anderen Menschen, der als normal gilt.

    Liebe Grüße pluto
     
  7. Goldklang)))

    Goldklang))) Guest

    Und ich habe genug erlebt wie sie von Betreuern wie auch von den Eltern einerseits auf den Sockel gestellt werden und andererseits daheim versteckt werden.

    Ja, genau, das hab ich mir auch gedacht.
    Wenn die Eltern im Heim waren, da haben alle stolz von ihren Fortschritten berichtet, sie waren sogar bei einem hohen Politiker eingeladen um für ihre Werke in höchsten Tönen gelobt zu werden.
    Und die Kehrseite davon, genau dieses Kind wurde Jahre im "Schweinestall" von den eigenen Eltern versteckt.
    Ja, genau! Arg!
     
  8. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    dort, wo es schön ist
    Hallo Goldklang,

    gerne würde ich nochmal nachfragen, ob dein Beitrag ernst oder ironisch gemeint ist.

    Es ist richtig, dass immer von Fortschritten aller Art geredet wird und was sie alles erleben. Alles bloß Schönfärberei um der Wirklichkeit aus dem Weg zu gehen.

    Ja, ja, manche haben eine eigenes Zimmer: völlig leergeräumt und von außen zum abschließen. Fenster sind auch abgeschlossen, damit auch ja nichts passieren kann. Von der ständigen Sedierung ganz zu schweigen.

    Liebe Grüße pluto
     
  9. Goldklang)))

    Goldklang))) Guest

    Liebe Pluto,

    leider war es wirklich so.
    Diesmal kein Spaß!
    Das Kind machte sogar die "Schweine" nach.
    Die waren sozusagen seine Eltern.

    Traurig!

    Aber das war ja längst nicht das ärmste Kind!

    Ja, ja, was soll man da sagen?
     
  10. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    Hallo Goldklang,

    genau so ist es. Vorne rum heile Welt, und in Wirklichkeit, egal ob zu Hause oder in Schule oder Heim, zum davon rennen.

    Was mir jetzt noch eingefallen ist:
    Meine Tochter und alle Behinderten die ich kenne, haben gelernt bekommen über alles zu lachen und freundlich zu sein. Das ist alles Maske. Erst kriegen sie das Lachen beigebracht und dann heißt es auch noch, sie wären glücklich und zufrieden. Schaut sie einen Film dann lacht sie, wo es gar nichts zu lachen gibt. z.B. ist vor kurzem in einem Kinderfilm ein junger Bub im Rollstuhl so verprügelt worden, dass er rausgefallen ist, und was hat sie getan: gelacht. So verdreht werden behinderte Menschen erzogen.

    Ich frage alle:
    Wer möchte freiwillig dieses glückliche Leben eines behinderten Menschen haben?

    Ich sage es euch: keiner. Weil es eine Lüge ist, dass ein Mensch, der mitbekommt dass er nicht so kann wie er will und auch noch dafür schlecht behandelt wird oder verwöhnt wird, glücklich sei.
     
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