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Begleiteter Suizid statt Aktive Sterbehilfe

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von JimmyVoice, 2. Mai 2015.

  1. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Wenn es um aktive Sterbehilfe geht, sagt man gerne: Jeder hat das Recht auf Selbstbestimmtes Sterben. Wenn ein anderer darüber entscheidet, ob ich sterben darf oder nicht, kann es nicht selbstbestimmt sein, denn bei aktiver Sterbehilfe sollen ja zwei Ärzte unabhängig voneinander letztendlich darüber entscheiden ob man sterben darf oder nicht.
    Mit Selbstbestimung hat es wenig zu tun. Wenn ein Sterbender Suizid begehen will, spricht für mich nichts dagegen wenn ein Arzt, auch wenn ich weiss dass es für ihn schwer ist, ihm es ermöglicht- Es wäre auch keine Beihilfe zum Suizid, zumal Suizid nicht unter Strafe steht
     
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  2. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

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    *Humanes* Sterben wird unnötig schwer gemacht, weil man Leben endlos moralisiert und dabei das (leidvolle) Sterben übersieht.
    Jedes Tier darf von Leid erlöst werden und das schmerzfrei - ich finde anderen Menschen gebürt eine vernünftige, gesettlete Entscheidung durchaus auch für das eigene Leben. Wann das nun so weit ist, ist ein heikler Punkt, aber ich denke lebenswertes Leben ist letztlich eindeutig im (jeweiligen) Kontext definierbar.
     
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  3. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    Aktive Sterbehilfe ist ja auch ein falscher Begriff von Anfang an gewesen. Denn eine "Steinigung" ist auch aktive Sterbehilfe oder die Giftspritze in der Todeszelle. Oder auch Mord (Du willst nicht sterben? Ich werd dir schon helfen!)

    Es ist nur ein Fakt vorhanden, der es beglaubigt: Wenn zuvor schriftlich in eigenem Willen unterzeichnet wurde bei klarem Verstand, dass im Falle des Falles gestorben werden will.

    Und wenn sich dann Ärzte nicht dran halten -> Ist es keine aktive Sterbehilfe sondern "Behinderung des Sterbens".....
     
  4. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    16.902
    Nein, das ist keine Hilfe, denn Hilfe setzt den Willen desjenigen voraus, der Hilfe angefordert hat im Sinne eines "artgerechten" Lebens - und Sterbens -, und letzteres inkludiert nach heutigem Stand Schmerzfreiheit.
     
  5. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Dir ist aber schon bewusst das es zwischen Aktiver Sterbehilfe und Begleiteten Suizid einen Unterscheid gibt?
     
  6. Hellequin

    Hellequin Guest

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    Das sehe ich auch so. Problematisch würde es allerdings, wenn dann ein Druck auf Schwerstkranke entstünde, diese Option wahrzunehmen, etwa um der Allgemeinheit finanziell nicht zur Last zu fallen. Daher bin ich mir nicht so ganz sicher, ob so ein eigentlich humaner Schritt vom herrschenden System nicht gefährlich pervertiert würde.
     
  7. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    Weshalb tipp ich mir denn die Finger wund? Hast du überhaupt gelesen oder nur nen Hexenflug gemacht?

    Sterbehilfe ist NIEMALS Suizid -> in keinem Fall

    Selbst bei z.B. nem Schwerbrandigen Unfall, oder Koma, wo der Patient nur 5% Überlebenschance hat und keine selbst bestimmte Entscheidung mehr treffen kann....
     
  8. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Ich red nicht von aktiver Sterbehilfe sondern vom ärtztlich begleitenden Suizid..da wird von nem anderen nichts getan und auch nicht entschieden
     
  9. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    16.902
    Das sind in der Tat ethisch schwere Fragen, die aber m.E. im Kontext "leicht" zu fällende bzw. im Einzelfall eindeutige Entscheidungen sind, während ein Gesetz wegen seines Impetus der Verallgemeinerbarkeit scheitern muss.
     
  10. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Dein Titel:

    Begleiteter Suizid statt Aktive Sterbehilfe

    Wenn dich ein Patient BITTET, den Stecker zu ziehen, den Schlauch zu entfernen, ihn von seinen Schmerzen zu erlösen, DANN ist es Begleiteter Suizid (Ob du das Privat bist oder sinnvoller Arzt)

    Es ist mir zuwider, wenn sich Ärzte Klauseln zurechtbiegen, und Aktive Sterbehilfe tätigen, und das dann weils schöner klingt, begleitenden Suizid nennen.

    Was nicht ist, hat auch nicht so benannt zu werden. Es sind Rückversicherungstaktiken.......
     
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