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Beginne gerade mit dem Kartenlegen bräuchte bitte ein paar Ratschläge :-)

Dieses Thema im Forum "Karten legen" wurde erstellt von tina19860, 19. August 2012.

  1. tina19860

    tina19860 Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2012
    Beiträge:
    177
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    Hallo zusammen!

    Ich möchte gerne das Kartenlegen erlernen. Habe jetzt mal mit den Zigeunerkarten begonnen, da mir diese am leichtesten erscheinen. Allerdings ist für mich die Deutung der Karten sehr schwierig. Soll ich es als Anfängerin besser mit den Lenomardkarten oder Kipperkarten versuchen? Sind diese vielleicht leichter? Ich hab zwar diverse Bücher dazu aber kann ich das Kartenlegen ohne Kurs selber erlernen?

    Danke für sämtliche Tipps :)
     
  2. Apfelkuchen

    Apfelkuchen Guest

    Hallo Tina,
    ich lege Lenormandkarten.
    Kipper- und Zigeunerkarten ähneln sich, haben aber mehr Personenkarten als die Lenormandkarten.

    Zelko Schreiner hat ein gutes Buch mit Kombis zu den Kipperkarten herausbracht.
    Meines Wissens hat er auch eins zu den Zigeunerkarten geschrieben. Das kenne ich aber nicht, deswegen weiß ich nicht, ob dort auch Kombis drinne sind.
    Wichtig sind am Anfang immer die Kombis und von alleine darauf zu kommen ist sehr schwer.
    Schau auch mal bei lilith-kartenlegen rein. Die erklärt schon wie man von der Personenkarte aus die Karten liest. Sie macht das zwar anhand der Lenormandkarten aber das Prinzip ist für Kipper und Zigeunerkarten dasselbe.


    LG Apfelkuchen
     
  3. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.846
    Ort:
    hear(hier)
    ich hab zuerst alles nachgeguckt:)
    das wurde dann irgendwann langweilig #dann hab ich jeweilts mit einer karte
    weitergemacht...keine ganzen legungen ...hab mich nur auf eine karte konzentriert und wenn dann noch ne karte, die das dann kommentieren sollte ...solange ...bis die karten zu "sprechen " anfingen...:)
     
  4. Sonnenblumal

    Sonnenblumal Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2009
    Beiträge:
    4.347
    Und wie lange hat es bei dir gedauert, bis die Karten zu dir gesprochen haben? :D
     
  5. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    1.855
    Ort:
    Braunschweig
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    Als ich vor 10 Jahren mit dem Tarot anfing hab ich auch einige Tage gebraucht, nach ca. 2 Wochen stellten sich dann richtige "AHA" Erlebnisse ein.

    Irgendwann hat eine Tante mir mal ein Tarotdeck geschenkt, die Karten flogen mir beim Mischen nur so aus der Hand, ich brauchte kein Legesystem oder sonstiges - die haben von sich aus gesprochen, geradezu gequasselt und waren nur Still wenn ich sie nicht in der hand hatte :D

    Irgendwann wurden sie ruhiger, aber die Erfahrung war sehr wichtig. Durch diese ganzen Bücher, Ratschläge in Foren etc. denken wir sehr stark in festgelegten Bahnen. Wir brauchen ein Legesystem, wir brauchen Bücher oder Webseiten wo die Bedeutungen stehen etc. - nein brauchen wir überhaupt nicht! Wir brauchen auch nichts zwangsläufig besondes viel Gefühl oder intuition oder ähnliches.

    Die Bilder beinhalten alles was wir brauchen, alles was wir tun müssen ist hinzuschauen um die einzelne Karte zu verstehen. Noch besser können wir die Karten verstehen wenn wir diverse dazu passende Erfahrungen haben die wir mit den Bildern, mit den Symbolen auf den Bildern in Verbindung bringen können.
    Das ist alles!
    Aber das braucht Zeit. Erfahrungen sammeln wir nicht so viele von heute auf Morgen, genauso wenig sind wir in der Lage sofort jedes Symbol, jedes Bild mit Erfahrungen einfach so zu verknüpfen, wir brauchen eine Verbindung zwischen Erfahrungt und Bild. Wenn wir morgens eine Tageskarte ziehen und uns abends hinsetzen und schauen wofür steht die Karte? was zeigt mir das Bild? und im anschluss schauen was an diesem Tag alles passiert ist, dann können wir diese Verbindungen finden. Können die Sprache des jeweiligen Kartendecks kennen lernen.

    Jedes Deck spricht mit einer eigenen Sprache. Wenn ich zwei verschiedene Tarotdecks habe dann sollten die Bedeutungen nicht so stark abweichen, aber die Bilder tun es. Jedes Deck zeigt andere Aspekte, einen anderen Blickwinkel ein und der selben Sache. Deswegen kann es sein dass man mit Deck A eine andere Karte zieht als mit Deck B. Deck A zeigt mir vielleicht die Hohepriesterin, während Deck B mir den Mond gibt. Auf den ersten Blick zwei völlig unterschiedliche Karten und doch hat die Hohepriesterin einen starken Bezug zum Mond. Beide Karten verweisen auf die Kräfte des unbewussten. Aber jedes Deck hat seine eigene Sprache, drückt sich anders aus weil es auch andere Aspekte zeigt, andere Schwerpunkte hervor hebt.

    Ich habe gerade selbst wieder angefangen Tageskarten zu ziehen, weil ich mir vor einiger Zeit ein neues Deck gekauft hatte - und ich fühle mich wie eine totale Anfängerin! Manchmal sind ein paar "AHA" erlebnisse dabei, wo gar kein Zweifel da ist dass dies die richtigen Karten für den Tag sind und an anderen Tagen sitze ich einfach nur mit Fragezeichen im Gesicht da :confused:

    Es ist genauso wie wenn man mit unterschiedlichen Menschen redet, wenn die Menschen von weit weg kommen nutzen sie andere Worte, haben vielleicht auch noch einen Akzent und man muss sich erst daran gewöhnen bis man jedes Wort und jede Redewendung zweifelsfrei versteht.

    Die Karten das erste mal verstehen zu lernen, ist als wenn man eine Sprache lernt. Wir müssen umdenken, wir haben Bilder vor uns die lassen sich oftmals nicht mit wenigen Worten beschreiben, manchmal schon. Wir müssen plötzlich einen Sinn in diesem Jungle aus Bildern und Worten erkennen. Für unser Gehirn grundsätzlich keine schwere Aufgabe Muster zu erkennen, die schwierigkeit besteht aber darin diese vielen Informationen zu ordnen und in klare Worte und Sätze umzuwandeln, die Verbindungen zwischen Karten und realer Situation zu erkenen. Es ist wirklich ein Übersetzen von Bildern in Worte.
    Bei anderen Sprachen brauchen wir auch ersteinmal verknüpfungen zu bildern, zu worten die wir kennen, das braucht Zeit bis wir uns wirklich daran erinnern was das jeweilige Wort in der anderen Sprache bedeutet.

    Dieser Faktor Zeit wird immer da sein. Man braucht einfach auch ein wenig Geduld. Aber wir arbeiten mit Bildern und die lassen sich grundsätzlich eigentlich ganz gut merken, sie werden oft auch als hilfsmittel genutzt um sich besser erinnern zu können.
    Chinesische Schriftzeichen z.B. lassen sich deutlich leichter merken wenn man zu jedem Zeichen eine kleine Geschichte hat. Einige Wenige Zeichen sind Piktogramme und deswegen leicht zu merken, viele weitere Zeichen sind einfach zusammengesetzte Zeichen also nutzt man die Worte der einzelnen Zeichen um daraus einen Satz zu formen und sich das neue Zeichen merken zu können.

    Diese simple Methode kann man auch übernehmen um die Karten spielerisch, auf einer sehr einfachen Eben zu begreifen. Zieh einfach mal ein Paar Karten, gib jeder Karte ein Wort (das zur Deutung der Karte passt) und forme einen Satz daraus - der Satz fängt mit dem Wort an dass du der ersten gezogenen Karte zugeordnet hast.
    Das ist das Prinzip, du hast Karten und jede hat eine Bedeutung die du in die richtige Reihenfolge bringen musst. Man kann mit Regeln arbeiten wie z.B. dass man mit der ersten gezogenen Karte anfängt, man kann und sollte sich aber auch mal außerhalb dieser Regeln bewegen, frei deuten - die Reihenfolge der Worte im Satz ändern, damit der Satz mehr Sinn ergibt.
    Diese simple Methode eignet sich nicht wirklich zum Deuten, es ist mehr eine spielerische Annäherung die hilft Verbindungen zwischen den Karten zu erkennen und in Worte zu fassen.

    Es ist egal ob man sich Tarotkarten, Lenormand oder Zigeunerkarten holt. Es ist egal welche Deck man hat. Es braucht Zeit die Karten kennen zu lernen.

    Bücher können helfen, wir müssen aber beachten dass diese Bücher auch nur von anderen Menschen geschrieben wurden. Menschen bedienen sich gerne bestimmter Regeln, solange das funktioniert ist auch nichts dagegen einzuwenden, aber es gibt Situationen da schränken Regeln auch zu sehr ein. Wir müssen also immer wieder neu entscheiden was für uns stimmt und was nicht.

    Lieben Gruß,
    Anakra
     
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