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begegnung auf dem friedhof

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Daeni28, 20. August 2005.

  1. Daeni28

    Daeni28 Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2005
    Beiträge:
    116
    Ort:
    Bern/ Schweiz
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    Hallo,


    ich war heute auf dem friedhof bei meinem vater. da sah ich eine junge frau bei den kindergräber ( ist mir bekannt weil mein cousin dort liegt der mit19,1/2 monaten ertrunken ist , vor 15 j. habe sei grab besucht) sie weinte bitterlich wande sich dem grab zu und grenzte sich sichtlich ab. ich ging weiter zum grab meines vaters. da sagte mir mein unterbewusstsein immer wieder "du kannst die frau nicht alleine lassen, biette ihr deine hilfe an" als ich von unserem grab zurück lief sah ich die frau vom friedhof verschwinden. ich kam am garb wo sie gestnaden hat vorbei und sah das kreuz mit dem namen angelika 1999-2005. ich war ganz traurig, das mädchen auf dem foto sah so lebensfröhlich aus. ich verliess den friedhof und sah die frau im auto heulen, kaum zu beschreiben. ich lies alain im kinderwagen auf der beifahrer seite des autos stehen ( was mir im nachhinein leid tut aber ich hatte das gefühl es wäre zu viel gewesen für die frau) ging zu ihr rüber klopfte ans fenster und sie ist erst erschrocken. machte trotzdem auf.habe meine hand auf ihre schulter gelegt und sie weinte, und weinte. ich sagte es tue mir sooo leid und heulte mit. ich hatte das ghefühl ich spühre den ganzen schmerz den die frau zu tragen hatt. ich war einfach nur da, und sie , so hatte ich das gefühl konnte sich gehen lassen. nach einem weilchen sagte sie es sei ihre tochter. sie ist an einem hirntumor gestorben. so schrecklich. und wieder haben wir lauter wasser geheult. ich habe ihr dann meine nr. aufgeschrieben und gesagt sie könne jederzeit tel. manchmal ist es doch einfacher mit jemandem ausserstehendem zu sprechen. sie sagte nicht viel aber wir haben uns umarmt und wieder hatte ich das gefühl den schmerz mit ihr zu fühlen. seit her lässt es mich nicht mehr los. ich kanns nicht erklären. ich möchte ihr etwas gutes tun, habe aber keine adresse und der friedhof ist für das dorf selber und die umliegenden dörfer. trotzdem, wenn jemand eine idee hat , wäre ich sehr dankbar. ich dachte ob ich ihr so ein buch mit gedichten und bilder machen kann. mir haben diese geholfen , obwohl es sicher nicht das selbe ist den ich hatte mein kind ja nicht 6 jahre um mich und dann ist es fort. meines war nur inseid und nur 13 wochen.......denkt ihr es könnte ihr helfen? oder ist es besser zu warten und zu schauen ob sie sich meldet? möchte ja auch nicht auftringlich sein und ich müsste es ihr auf dem friedhof deponieren den ich weis nur ihren vornahmen.

    würdet ihr das tun? warum konnte ich ihren schmerz und am schluss auch so was wie erleichterung so extrem spühren

    vielen dank fürs zulesen.

    däni
     
  2. Sabsy

    Sabsy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2005
    Beiträge:
    20.333
    Liebe Daeni,
    ich muss mir selber die Tränen gerade wegwischen,
    aber ich möchte Dir sagen, dass hast Du sehr gut gemacht!
    Bestimmt wird diese Dame sich eines Tages melden, wenn
    die Trauer sich etwas gelegt hat, oder Du siehst sie eventuell
    auf dem Friedhof wieder!? Ein kleines dezentes Gedichtsbüchlein,
    oder ein trostspendendes Büchlein kannst Du ihr sicherlich schenken!
    Deponiere es aber nicht am Grab der Tochter, das wäre etwas zu schlimm!
    Besser Du hast es immer bei Dir und schreibst einpaar liebe Wörter und
    mit Anrede ihres Vornamens hinein und gibst ihr es persönlich!
    Das ist so mein Gedanke! Es ist wirklich sehr traurig!
    Als ich Anfang März dieses Jahres meine Mama beerdigen musste,
    kam ich auch an den Kindergräbern vorbei bei einem Besuch!
    Es ist mit das Schrecklichste was ich je gespürt habe, ausser den
    Verlust meiner geliebten Mutter!
    Dir wünsche ich von Herzen alles Liebe!
    Sabsy
     
  3. Daeni28

    Daeni28 Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2005
    Beiträge:
    116
    Ort:
    Bern/ Schweiz
    Liebe Stabsy,


    vielen dank für deine zeilen. erst mal auch mein beilied für dich.

    es ist so schwer liebe menschen gehen zu lassen. mir ist vor 4 jahren mein vater verstorben so plözlich, es ist extrem schwer.

    Ein kleines dezentes Gedichtsbüchlein,
    oder ein trostspendendes Büchlein kannst Du ihr sicherlich schenken!
    Deponiere es aber nicht am Grab der Tochter, das wäre etwas zu schlimm!

    danke , ich werde deinen tipp befolgen und es ihr falls ich sie dann mal wieder sehen werde persöndlich geben. ansonsten hat es wohl nicht sein sollen.

    Besser Du hast es immer bei Dir und schreibst einpaar liebe Wörter und
    mit Anrede ihres Vornamens hinein und gibst ihr es persönlich!
    Das ist so mein Gedanke! Es ist wirklich sehr traurig!
    Als ich Anfang März dieses Jahres meine Mama beerdigen musste,
    kam ich auch an den Kindergräbern vorbei bei einem Besuch!
    Es ist mit das Schrecklichste was ich je gespürt habe, ausser den
    Verlust meiner geliebten Mutter!

    ich wünsche dir auch von ganzem herzen alles gute und liebe und menschen die dir tragen helfen bei der trauer und dich stützen.

    GLG däni
     
  4. Person XY

    Person XY Guest

    Liebe Daeni!


    Ich war sehr bewegt, als ich eure Zeilen las...

    Ich fand es sehr schön, dass du doch noch zu der Frau gegangen bist, das war Richtig, denke ich. Zumal dein Unterbewußtsein dir das geraten hatte, und danach sollte man ja dann oft auch handeln.

    Die Idee mit dem Gedichtband o.ä. finde ich sehr gut.
    Nimm es doch einfach immer mit, vor allem, wenn du zum Friedhof gehst.
    Bestimmt triffst du die Frau wieder.

    Vielleich traut diese Frau sich einfach nicht, bei dir anzurufen... ?

    Alles Liebe!
     
  5. Sabsy

    Sabsy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2005
    Beiträge:
    20.333
    Hallo :)

    Däni, Du wirst ihr bestimmt begegnen!
    Wie die Person XY (witziger Name)
    bereits schrieb, es kann sein,
    dass sie sich einfach nicht traut,
    oder noch nicht traut! Eventuell
    ist es ihr etwas peinlich, wie auch immer!
    Du hast richtig gehandelt!
    Bitte informiere uns, wenn Du sie
    wieder getroffen hast!
    Dir auch alles Liebe und viel Kraft!
    Sabsy :kiss4:
     
  6. cyrus

    cyrus Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2007
    Beiträge:
    273
    Ort:
    Wien
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    Hallo Daeni,

    nach dem lesen deiner Zeilen, bin ich froh, dass es Menschen wie dich gibt.

    Als ich meinen Freund Holger am Friedhof besuchte, bin anschließend am Grab eines jungen Mannes vorbei gekommen, der im Krieg geblieben ist.

    Kurz darauf stand ich vor einem Grab von einem Jungen, glaube "Marco",
    er ist im Balkankrieg, glaub mit 10, umgekommen.

    das passiert sehr selten, zu selten, da sind mir die Tränen runtergeronnen und habe für ihn gebetet.

    lg
     
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