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beehive principles 1 1/2 - Flüche, Spells und Bindungen

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von a418, 30. Dezember 2008.

  1. a418

    a418 Guest

    Werbung:
    Moin,

    aus gegebenem Anlass zur Fluchmanie, und als Erweiterung von
    http://www.esoterikforum.at/threads/99706
    :

    1. Bewusstes Erleben ist ein künstliches Neben-Sich-Stellen (meine Hand, mein Körper, meine Seele)

    2. Daraus folgt, dass man bewusst bereits-entschieden-hat sich als getrenntes Wesen wahr zu nehmen

    3. Bewusstes Erleben ist eine posteriore Rechtfertigung bereits getroffener Entscheidungen und getaner Handlungen

    4. Emotionen sind der Treibstoff für Handlungen, die immer einem Ziel folgen

    5. Das Ziel ist ein Bild

    Ganz allgemein versucht der Magier, der Zauberer, dies zu überwinden und hat dafür verschiedene Begriffe, momentan, parat, wie z.B.
    Das Chaos
    Aleph bzw. Ain
    je nach Gusto

    Magie ist demnach ein Hineinfliessen in ein durch Emotion (Feuer, Leidenschafft) geschaffenes Bild, das zum Ziel hat die durch die Punkte 1.-5. Illusionen und Beschränkungen aufzuheben.

    Warum ist eine Illusion eine Beschränkung?
    Weil man durch den blossen Akt der Erschaffung einer Illusion sich für EINE Illusion entscheiden muss und ALLES ANDERE verwerfen muss.

    Aus dem gerade geschriebenen folgt:

    Es gibt keine wirksamen Flüche, es sei denn der Verfluchte und der Fluchende spielen das gleiche Spiel (!), dann sind sie aber keine Zauberer

    Es gibt keine (Love-)-Spells, es sei denn beide spielen das gleiche Spiel.

    Ein Magier spielt nicht, ausser mit sich selbst, bzw. mit dem Chaos, was das gleiche ist.

    Ganz nebenbei ist das der Trick der Sexmagick ;)

    Salü

    418
     
  2. Mindgate

    Mindgate Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2008
    Beiträge:
    206
    Grüzi a418,

    da muss ich dir wiedersprechen, es liegt wohl in der Natur der Dinge dass manche das Wort Fluch eigentlich immer als etwas eigenständiges also a priori in sich wirkendes sehen welches sich über lange Zeit immer wieder als Kopie von der Kopie durch die Literatur geschleppt hat. Das ist falsch, ein Fluch oder ein Maleficium ist ein dem Schaden an anderen geweihtes Werk. Dieses "Werk" wird über ein Trägermedium dargereicht. Wenn dich sowas trifft, dann kannst du dir zehn mal sagen - es gibt keinen Fluch - es gibt keinen Fluch das wird dir nur rein gar nichts nützen.
    Befass dich mal mit dem Fluch des Pharaos oder bzw. mit Howard Carter.
    Das was du ansprichst ist schlicht eine mitunter ebenso verherrend wirkende Suggestion, die man eher entschärfen kann.
    Aber ich könnte mich natürlich irren, irren ist menschlich.

    LG Mindgate
     
  3. Aratron

    Aratron Guest

    wenn ich nicht einges mißverstehe, sehe ich einige punkte anders.

    zu 1.: bewußtes erleben findet m.e. bei "mache keinen unterschied.." statt, oder meinst du erkenntnis?
    (dementsprechend werden weitere punkte für mich nicht schlüssig)

    zu 4.: umgekehrt,handlungen wären für mich treibstoff für emotionen, emotion also eher ein kommunikationsweg.(ich geb da dem lieben gott auch unrecht: am anfang war die tat, nicht das wort, zuerst war ich, nicht gott,usw)

    und dann passt der rest deines textes ganz fantastisch für mich, danke dafür.

    l.g.
    aratron
     
  4. Arte

    Arte Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2008
    Beiträge:
    7
    Also, ich bin mit Mindgate der gleicher Meinung. Ja, wenn man sich 10 oder 20 mal sagt es gibt kein Fluch, damit schwächt man die Wirkung des potenziellen Fluches. Also wie folgt, durch Unglaube wird die Magie gedämpft aber nicht voll erlöscht. Ansonsten würde Magie nur im Märchen exestieren u.s.w.
    Jetzt zu den Emotionen, ein Magier (jetzt wirklich einen Magier gemeint, kein Anfänger u.s.w.) hat Emotionen, doch er gibt ihnen keinen freien lauf, den Weiterentwicklung in der Magie bedeutet volle Beherschung von seinen eigenen Ego. Emotionen geben keine Kraft, Emotionen sind Kraft, z.B. nach einen Wutanfall brennt man aus, dann wird man müde und ruhig.Nach einer Euphorie kommt die Apathie.
    Die meisten "Flüche" die ich erlebt habe, von eigener Erfahrung oder von der Erfahrung anderer Leute waren zum Großteil nur Illusionen der "Verluchten".

    Das war meine Meinung, ich kann auch falsch liegen, deswegen solltet ihr lieber eure Meinung behalten.

    mit Respekt Arte...
     
  5. a418

    a418 Guest

    Danke,

    versuche Punkt 4 mal so zu sehen wie ich schrieb: es löst die Dinge wunderbar auf
    Punkt 1 bedeutet v.a. schlicht die intrinsische Weise, wie das Bewusstsein funktioniert, so sehe und denke ich das

    418
     
  6. a418

    a418 Guest

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    vollkommen falsch, deswegen mein Post

    418
     
  7. a418

    a418 Guest

    Ja, tust Du....
    Dein Gedanke versklavt Dich, Meiner befreit

    wähle

    418
     
  8. Mindgate

    Mindgate Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2008
    Beiträge:
    206
    Hi a418,

    wie kommst du darauf dass ich Gedanken habe?

    Cheers Mindgate
     
  9. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
    Das heisst im Grunde soviel, wie dass der Ausgang das Ergebnis ist. Mensch. :D

    Aber wie entstehen Emotionen? Wie lass ich sie entstehen?
    Durch Illusion, I suppose. Und wann ist eine Illusion echt, autotelisch, also sich selbst ihr eigenes Ziel. Wenn's überhaupt darum geht in Magick. Ich bin da ja eher unverspielt.

    LG Loge33
     
  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.223
    Ort:
    Saarland
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    Hallo a418

    Ok, meine Ansichten dazu:

    Zitat:1. Bewusstes Erleben ist ein künstliches Neben-Sich-Stellen (meine Hand, mein Körper, meine Seele)


    Ja, aber "Neben-Sich" gefällt mir nicht, ich würde bewußtes Erleben als
    selbstreferentielles Sein beschreiben, oder als Meta-Ebene oder Objektivierung
    eines Anteils, unter Erschaffung des Individuums im begrifflichem Gegensatz
    zur äußeren Welt.Ich richte die Aufmerksamkeit auf mich( wie in meiner Signatur beschrieben).

    Zitat:2. Daraus folgt, dass man bewusst bereits-entschieden-hat sich als getrenntes Wesen wahr zu nehmen


    Ich würde sogar sagen, Bewusstsein ist durch (Selbst)beobachtung
    gekennzeichnet. Und Beobachtung trennt den Beobachter von seiner
    Beobachtung.;)

    Zitat:3. Bewusstes Erleben ist eine posteriore Rechtfertigung bereits getroffener Entscheidungen und getaner Handlungen


    Ich denke, dass alles eigentlich auf der ersten unbewußten Ebene bestimmt/
    determiniert ist, wobei (bewußte) Aufmerksamkeit nicht wirkungs-los ist,
    jedoch keine Freiheit besitzt im Sinne von individueller Freiheit. Nur das Ganze
    ist frei.Das Individuum ist völlig in einem Gegensatz (dies nicht ausschließend gemeint, sondern in Komposition) zur Außenwelt charakterisiert und von ihr dadurch bestimmt.

    Zitat:4. Emotionen sind der Treibstoff für Handlungen, die immer einem Ziel folgen


    Emotionen und Triebe im weiteren Sinne zeigen ein Fehlen von etwas, einen Mangel an. Im aufgehobenen Gegensatz dazu das Wissen um einen Mangel:
    Z.B: das Gefühl der Gemeinschaft erscheint als der aufgehobene Mangel des Alleinseins. Es erscheint mir unrealistisch etwas genießen zu können, dessen Fehlen dem Bewußtsein nicht gegenwärtig ist. Ziel ist es diesen Mangel aufzulösen.das Negative wird erschaffen und kann aufgehoben
    werden. Dadurch hat man aber eine Erhöhung des ursprünglichen Zustand
    erreicht.

    Das Universum muss zu "Anfang" unvollkommen gewesen
    sein, sonst gäbe es nichts, keine Handlung, kein Werden.
    Es fehlt das Gegenüber "außer sich" und das Wissen "an und für sich" selbst,
    welches letztere die Aufhebung des Anfangszustandes "an sich" darstellt.
    Ist wieder ziemlich hegelianisch geworden, aber ich kopiere das nicht, ich mache mir diese Gedankenwelt aber gerne zunutze.;)

    Zitat:5. Das Ziel ist ein Bild


    Alles (her)aufzuheben;) würde ich sagen.

    Soweit meine Gedanken dazu.

    LG PsiSnake
     

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