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Bedeutung der Neun und Elf

Dieses Thema im Forum "Numerologie" wurde erstellt von Mary-Smith, 21. Februar 2005.

  1. Mary-Smith

    Mary-Smith Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2005
    Beiträge:
    20
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    Hi!
    Ich suche dringend jemanden, der mir Näheres über die Zahlen Neun und Elf
    sagen kann. Diese Zahlen tauchen in meinem Leben nämlich immer wieder auf. Bitte meldet euch und helft mir!
     
  2. Peter-O

    Peter-O Guest

    9 = Weisheit
    Allgemeine Bedeutung

    "Weisheit" ist gelebtes Wissen. Ein weiser Mensch ist Sieger über das Leben.
    Die Gelehrten und viele Menschen des vergangenen Jahrhunderts und der letzten Jahrzehnte hatten wohl sehr viel Wissen, aber sie waren nicht mit Weisheit gesegnet.
    Dieser Zustand forderte die Autodidakten philosophischer Richtung auf den Plan, weil der geistig erwachende Teil der Menschheit ein göttliches Wissen - herzhafte Weisheit suchte. Die Überschätzung einer bloßen Wissens- und Verstandesbildung führte zur Verkümmerung des Gemüts und Charakters, zu einer Geringschätzung der sittlichen Werte.
    Doch der Wahre ist ein viel zu innerlicher Mensch, ein Mensch mit Herz, als dass er sich von spezialisierten Äußerlichkeiten einfangen ließe. Darum sucht er nach einer Lebensanschauung des Herzens, weil er fühlt: "Weise sein heißt Herzensbildung haben, denn die Kenntnis des Herzens ist die Weisheit Gottes".
    Erst wenn das Licht des Verstandes sich mit der Sonnenwärme des Herzens verbindet und vermählt, haben wir die Weisheit Gottes erfasst. Charakter haben, ein Herz haben ist wertvoller als Wissen besitzen. Alles im Leben muss vom Herzen des Menschen überstrahlt werden, weil das Herz das zutiefst Göttliche im Menschen ist.
    All die Jahrhunderte vor unserer Zeit hatte man die Kultur des Geistes und die Kultur eines herzhaften Heldentums zersetzt. Heute muss man diese Kultur des Geistes und Heldentums erst wieder miteinander verbinden zu einer Herzensbildung und Herzenskultur.
    Anstelle der zersetzenden Kritik muss eine schöpferische Kritik treten, denn eine schöpferische Kritik ist mit der philosophischen Gesamtwissenschaft zu vergleichen, weil sie Menschenkenntnis und Weisheit entwickelt, die die Einheit des Denkens (des Geistes) und Empfindens (des Herzens) aufweist.
    Diese Einheit des Denkens und Empfindens nenne ich erst Lebensphilosophie, nenne ich organische Weisheit. Eine solche Weisheit will tief und volkstümlich zugleich sein. Sie will dem tatkräftigen Menschen und Charakter wieder Gesetze des Lebens geben, die ihn lehren, das Leben frei, beherrscht und vernunftgemäß einzurichten. Sie richtet den Blick wieder aufs Ganze, auf das, was Himmel und Erde, Gott und den Menschen, tote und belebte Natur in gleichem Maße umfasst.
    Der Mensch soll sich seinen Alltag selbst überstrahlen, mit Sonne erfüllen, verklären.
    Manche Menschen und es sind nicht die wenigsten, sind aber doch recht eigensinnig und gelangen daher nie zur Weisheit des Herzens, sie sind - deutlicher gesagt - dumm. Es ist ein klarer Beweis für die Dummheit eines Menschen, wenn er sich für klüger hält als die übrige Menschheit.
    Man muss aber nicht immer klüger sein wollen, man muss nicht immer recht haben und behalten wollen, denn es ist oft besser, man lässt sich belehren. Wenn solche Menschen dann auch noch sagen, dass ihnen alle anderen Luft seien, so sollten sie bedenken, dass man doch ohne Luft nicht leben kann.
    Wer sich so von anderen abschließt, dem schaut gewöhnlich nur der Neid aus den Augen. Neid aber verzerrt alles. Neid ist Dummheit, eine Erbsünde, die viele Menschen mit sich herumschleppen. Dumm sind die Mucker und Nörgler, und diese waren doch schon immer die gefährlichsten der Welt. Man erkennt sie an Ihren zitronensauren und gallenkrankgelben Gesichtern.
    Es lässt sich sehr leicht eine Philosophie vorstellen, welche die Dinge des täglichen Lebens von innen heraus durch die Macht der Gedanken und des Wortes verklärt. Dies wäre eine Philosophie der Alltäglichkeit, der Natürlichkeit, des Herzens.
    Denken wir doch nur an die volkstümlichen Sprichwörter, die vom Volk, vom unverbildeten und unspezialisierten Volk gebildet wurden und die die tiefsten Weisheiten enthalten. Ein Beispiel: Selbsterkenntnis und Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Was liegt hier für eine tiefe Weisheit drin!
    Erstens bezieht sich dieses volkstümliche Wort auf den ältesten Weisheitsspruch, den wir kennen und der da heißt: Erkenne dich selbst! Erkenne nicht andere, sondern dich selbst, denn, hast du dich selbst erkannt, hast du bereits den ersten Schritt zur weiteren Vervollkommnung deines Selbst getan.
    Wann aber wenden wir dieses Sprichwort an? Doch dann, wenn wir bei einem Menschen beobachten können, dass er irgendetwas eingesehen hat, was er bisher nicht erkannte. Wir wenden es an, wenn ein Mensch sich in irgendeiner Hinsicht eben selbst erkannte. Dann sagen wir mit Recht: Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
    Diese einfache, natürliche, volkstümliche und organische, weil lebenswahre Philosophie ist die, die wir uns vorstellen können. Auf die Echtheit der Gesinnung, auf die Treue gegen sich selbst und auf die Wahrheitsliebe muss unser Leben eingestellt sein, wenn es weise und klug sein soll.
    Für die Wahrheit muss man sich das Herz aus dem Leibe reißen können. Solcher Geist ist auch dann von Sittlichkeit nicht zu trennen. So werden wir nach Adel und Güte bei jeder Handlung streben, nach Geradheit, Offenheit und Großherzigkeit der Gesinnung.
    Man mag solcher Offenheit auch oft vorwerfen, wir verschleierten damit unser eigentliches Empfinden - manche halten tatsächlich fast immer Offenheit für einen Schleier -, so können wir mit Ruhe sagen, diese Offenheit muss der Seele idealstes Wesen sein.
    Weise ist es auch, wenn wir nicht suchend, sondern prüfend an einen Menschen herangehen, um ihn erkennen zu wollen, denn es gibt doch Menschen, deren wirklichen Wert man erst später erkennt. Nicht in einen Menschen etwas hineinlegen wollen oder in ihm etwas suchen, sondern ihn in Ruhe prüfen.
    Wie aber ist solche Weisheit zu verwirklichen?
    Wir brauchen also Persönlichkeit. Persönlichkeit ist die Vorbedingung jeder Kultur und Bildung. Denn Puppen und Schatten, Träumer und Blender können Gott und die göttliche Weisheit nicht verehren. Dazu muss man ein Herz in der Brust haben, aber ein starkes Herz.
    Werdet wie die Kinder. Das Angesicht eines Kindes ist doch die höchste Verkörperung der Weisheit. Wie spiegelt doch solch ein Angesicht die Reinheit wieder. Rein sein ist aber alles.
    So ist auch Bescheidenheit eine der guten Eigenschaften eines Kindes. Es kommt dann noch Offenheit hinzu. Diese Eigenschaften gehören alle zu den ersten Grundlagen einer Persönlichkeit. Offenes Auge, offene Sprache, offene Hand.
    Solche Menschen haben immer das Herz auf dem rechten Fleck und Herzenswärme ist immer die beste Kraftquelle. "Weise sein heißt Herzensbildung haben, denn die Kenntnis des Herzens ist die Weisheit Gottes."

    Positive und negative Bedeutung

    Positiv
    Herzensbildung, Herzenskultur, Lebenskünstler, Lebensphilosoph, Selbsterkenntnis, Wahrheitsliebe.
    Negativ
    Kritiksucht, Nörgelei, unangebrachter Sarkasmus, Engherzigkeit, Dummheit, Unbescheidenheit.

    11 = Spirituelle Macht
    Allgemeine Bedeutung

    "Spirituale Macht" bedeutet: Magische Kraft, die Wirkung hat. Setzen wir für dieses Wort "Geistige Macht", so erfassen wir den Sinn treffender, nämlich "Macht der Weisheit" oder "Spiritualität".
    Spiritualität aber bedeutet Schärfe des Geistes, die größte weiseste Voraussicht, den größten Reichtum an geistiger Kraft und den weisesten Gebrauch dieser Kraft.
    Einer dieser Fackelträger spiritualer Kraft in den vergangenen Jahrhunderten war Friedrich Schiller. Er gab sich den unsichtbaren, d.h. spirituellen Elementen der Natur hin und war eins mit seinem Gott und der Natur, mit der unendlichen nie begreiflichen Kraft, die das Weltall regiert, er lebte im Strahlenkranz spiritualer Kraft.
    Diese Kraft führt zu einer Geisteskultur, die man leben und erleben kann. Es ist notwendig, dass in der Menschheit möglichst viele spirituelle Kräfte wachsen, sich entwickeln und dann eine starke Aristokratie des Geistes bilden. Der in diesem Sinne geistig Schaffende bringt starke geistige Anlagen mit auf die Welt, denn wird er sich seiner Art bewusst, dann bricht auch in ihm die alte Lichtsehnsucht des Geistes durch.
    Es handelt sich hier um das Artgedächtnis, um die Erberinnerung, um ein geistiges Reservoir, das die Vorfahren im Laufe der Jahrhunderte erworben haben, denn die geistigen und die Charaktereigenschaften sind zu einem großen Teil Erbmasse. Nach neuesten Erkenntnissen hat beim Kind die Mutter den geistigen Einfluß auf Intuition und Verstand, während der Vater mehr ausschlaggebend für die körperliche Konstitution, den Willen und die Logik ist.
    Der Geist spiritueller Menschen ist wie der Funke Gottes, der je nach der Hülle leuchtet, der er einverleibt wurde. Diesen Funken Gottes nennen wir auch ,,Phantasie".
    Spirituelle Menschen müssen vor allem diese Phantasie besitzen; sie gehört zu jeder philosophischen Einstellung wie für jede Erfindung; sie wirkt im Konstrukteur wie im Politiker, Künstler und Dichter.
    Sie ist es, die die Ideale schafft und der Seele die Schwungkraft verleiht, um ein geistiges Werk zu beginnen und zu vollenden; sie ist der göttliche Impuls beim geistigen Schaffen.Kommt zur Phantasie noch das entsprechende Temperament hinzu, so wird der Geistesarbeiter auch seiner geistigen Arbeit Respekt verschaffen.
    Halbheit und Untätigkeit führen auch hier nicht zum Ziel. Der Arbeit selbst gebe man genaue Richtung, man verzettele sich nicht, man schweife nicht ab, sondern setze an die Spitze jeder geistigen Arbeit auch die Werte ,,Vernunft und Wille". Dieses Schaffen erfordert genaueste Selbsterkenntnis, scharfe Gedankenzucht und einen sehr starken Willen.
    Wer diese Eigenschaften sein eigen nennt, wird zur höchsten geistigen Vollendung gelangen. Die Charakterausbildung beim geistig schaffenden Menschen ist daher überaus wichtig.
    An klugen Menschen mangelt es nicht, dagegen oft an klugen und mutigen. Man muss auch sagen, was man denkt, nicht nur das bekannt geben, was auch andere denken. Auch das geistige Schaffen erfordert - wie man sieht - einen mutigen Charakter.
    Ferner gehören an Charaktereigenschaften hier die Ausbildung von Gemüt und Willen hin.
    Der spirituale Mensch wird im Anfang seiner Entwicklung sehr oft zu seinem mehr oder weniger großen Erstaunen auf ein Nichtverstehen stoßen, sogar bei Mitmenschen, die er als sehr klug und hervorragend tüchtig in ihrem Beruf schätzt.
    Aber dieses Nichtverstehen wird sich zumeist nur auf Fragen der materiellen Form beschränken oder der materiellen Auswertung. Der Wert einer geistigen Schöpfung wird aber nicht von Einzelnen, von einzelnen Gelehrten bestimmt, sondern durch das, was diese geistige Arbeit und Schöpfung der Allgemeinheit bietet.
    Man kann sich von anderen, denen man eine Arbeit zur Prüfung vorlegt, wohl einen Rat anhören, und wer es über sich bringt, von anderen Menschen Ratschläge anzuhören, ist auch immer in der Lage, diese zu befolgen.
    Das ist durchaus weise gehandelt, denn man wirft mit der Befolgung eines guten Rates doch nicht die Grundidee der eigenen Arbeit über den Haufen. Will man jedoch von neidischer oder sonstwie interessierter Seite in eine geistige Schöpfung hinenpfuschen, dann ist eine ironische Ablehnung solcher unangebrachter Ratschläge durchaus am Platze.
    Die Ironie ist oft die Weisheit des Starken im Kampfe gegen die Dummheit und den Neid. Kommen wir selbst in die Lage, dass man uns um Rat fragt, dann ist immer die Hauptsache, daß wir in allem zuerst den Geist der Sache zu erfassen, uns in den Geist alles Geschehens hineinzuleben versuchen und nicht nur die Form beachten.
    Geistig schaffende Menschen, Künstler und dergleichen haben das Bedürfnis, viel allein und einsam zu sein, denn sie können nur wirklich Schöpferisches vollbringen, wenn sie möglichst ohne jede Rücksicht auf andere arbeiten können.
    Nach ihrer schöpferischen Arbeit aber soll dem Schaffenden ein Mensch zur Seite stehen, von dem er weiß, dass er für ihn schafft. Hat ein Geistesarbeiter diesen Menschen, diesen Lebenskameraden nicht, dann muss er den Ausgleich seiner geistigen und körperlichen Werte auf andere Art suchen, denn da geistig schaffende Menschen sehr viel an Energie in geistiger Richtung verbrauchen, dürfen sie den Körper nicht verkümmern lassen, sonst gehen sie vorzeitig zugrunde und ihr Wert geht der Menschheit verloren.
    Der Geistesarbeiter kann durch Erhaltung seiner Gesundheit, eines rüstigen Körpers, durch viel Schlaf, Mäßigkeit im Genußleben und Abhärtung vor Erkältung immer wieder starke Energiemengen dem Gehirn zuführen. Denn das Gehirn ist ein Teil seines Körpers und daher muss für eine sicher funktionierende Blutzufuhr zum Gehirn gesorgt werden.
    Sportliche Betätigung oder genügende Bewegung in frischer Luft, Wanderungen, Atemgymnastik usw. wären das notwendigste Erfordernis.
    Es gibt aber noch eine andere Art von spirituellen Menschen, die eine Ausnahme darstellen und nicht der selbständig arbeitende geistige Schöpfer sind, sondern ein Werkzeug Gottes. Es sind Menschen, die nicht bewusst das aussprechen oder verarbeiten, was ihnen an geistiger Kraft eigen ist, sondern die nur unbewusst geistige Wahrheiten vermitteln.
    Das sind die Medien, die von der Geisterwelt Gottes als Werkzeuge benutzt werden, um den Menschen göttliche Wahrheiten zu vermitteln. Sie sind sich ihrer Art als Werkzeuge der geistigen Welt zumeist gar nicht bewusst und bezeichnen die Ergebnisse als Inspiration.
    Göttliche Gedanken werden ihnen aber mit solcher Kraft eingegeben, dass dadurch ihre eigenen rein menschlichen Gedanken verdrängt werden, so dass sie gezwungen sind, diese göttlichen Gedanken auszusprechen oder niederzuschreiben.
    Es ist jedoch angebracht, diese Gedanken nicht immer als göttliche Gedanken anzusehen, da durch solche Medien sehr häufig auch andere, weniger hohe Geistwesen sprechen, und das Medium selbst ein unbewusstes Werkzeug auch von Dämonen sein kann. Daher heißt es sehr stark aufpassen, ob solche medialen Ergebnisse der Allgemeinheit nicht eher Schaden zufügen als nutzen können.
    Es wird Aufgabe der Wissenden sein - sofern nicht schon der Laie den Unterschied herausfindet - göttliche Eingebungen medialer Natur von dämonischen Eingebungen zu unterscheiden.
    Letzteres sind die Ergebnisse eines unkontrollierten Spiritismus und haben mit Spiritualismus daher nichts zu tun.

    Positive und Negative Bedeutung

    Positiv
    Weise Voraussicht, Geistesaristokratie, Phantasiebegabung, hohe geistige Inspiration, echte ausgebildete Medialität.

    Negativ
    Verwässerter Geist, einseitige Einstellung, Aberglaube, unkontrollierbarer Spiritismus.
     
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