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Be-und Verurteilungen sowie Wertungen Menschen gegenüber

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von orion7, 31. Juli 2007.

  1. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.106
    Ort:
    Land Brandenburg
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    Hallo Ihr Lieben alle, :welle:

    vielleicht passt dieses Thema ganz gut hier rein.

    Mein Grundgedanke: "Wertung eines Menschen steht mir nicht zu, weil ich ihn nicht kenne und auch kein Recht dazu habe, zu verurteilen, was für andere das Paradies sein könnte."

    Was meint Ihr, wo fängt eine Be-oder Verurteilung eines Menschen an und ab wann hat man nur seine Meinung vertreten ohne eine Wertung abgegeben zu haben?
    Ist es möglich total wertungsfrei durch das Leben zu gehen?

    Viele Dinge in unserem Leben beurteilen wir mit Kriterien wie "gut" und "schlecht". Hängt es vielleicht mit unseren Grenzen, die wir anderen und uns selbst stecken, zusammen? Aber ohne Grenzen funktioniert es auch nicht.

    Was würde wohl geschehen, wenn jeder in allem beide Seiten sehen und danach handeln könnte? :schaukel:

    Warum entstehen Wertungen? Ist der individuelle Mensch nicht lebensfähig, wenn er nur die schönen Seiten sehen könnte ohne machtgierig oder geldhungrig zu sein (Bitte, keiner möchte sich hier angesprochen fühlen, es ist nur in den Raum gestellt sonst nichts)? Wo von hängt das alles ab?

    Ich denke, die Antworten all dieser Fragen könnten sehr einfach sein, vielleicht die Erhaltung der Art oder das Machtgebalze um der Fortpflanzung Willen usw.usw..?

    Bin gespannt, was ich zu lesen bekommen. Danke

    Lieben Gruß Orion7:danke:
     
  2. .PT.

    .PT. Guest

    ich persönlich brauche meinungen und einschätzungen für meine orientierung in diesem leben .. wenn ich ein objekt wahrnehme und darüber nachdenke, bilde ich mir eine bestimmte meinung und neige dann dazu, dieses objekt zu bewerten und ihm eine eigenschaft zuzuordnen ..
     
  3. Nithaiah

    Nithaiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    5.049
    ***Anmerkung: Thema vom Unterforum "Sensitivität und Empathie" ins Unterforum "Allgemeine Diskussionen" verschoben***

    LG Nithaiah
     
  4. LiberNoI

    LiberNoI Guest

    hello,

    für mich ist mein leben eine übung die dualität zu werten bzw. eine wertung als einen teil der einheit zu sehen

    hass ist zb. nur eine seite der medaille... da ist das gegenteil auch da

    oft kommt es vor das ich gesprächspartner mit meinen ansichten, wenn ich mich exakt in die gegenteilige perspektive versetze und berichte ziemlich verblüffe,

    und dennoch wanke ich zu werten und gleichzeitig zu vertrauen, daß es so ist wie es ist und so sein muss weil es nicht umsonst sein kann!

    manchmal werte ich gar nicht mehr sonder vertraue oder handle einfach

    lg vom liber
     
  5. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Das hat sich als Strategie bewährt.
    Wenn man einmal bei einem bestimmten Typus von Menschen oder in einer bestimmten Situation eingefahren ist, wird das im Gehirn als Muster abgspeichert (wie alles Positive natürlich auch). Somit kann man weitere Fehlschläge weitgehendst vermeiden. Das nennt man auch lernen.
    Da wir in einer dualen Welt leben, kann es nur Gigl oder Gogl, gut oder schlecht geben, wenn wir schnell einorden (müssen).
     
  6. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.464
    Ort:
    Wien
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    hallochen orion,

    das klingt irgendwies so als seinen Wertungen oder Bewertungen was schlechts.

    Wie das Wort schon sagt, gebe ich für mich einer Sache oder einem Thema einen Wert - wieso soll das schlecht sein?

    Mir ist jemand lieber, der etwas bewertet und das auch frei heraus sagt, als jemand, der zu nichts eine Meinung hat oder zu feig ist diese mitzuteilen.


    Love
    Mandy
     
  7. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    8.562
    Ort:
    NRW
    Hallo

    Ich denke es gibt doch einen gewaltigen Unterschied zwischen BEurteilung und VERurteilung?

    Jeder Mensch bewertet alles was ihm begegnet, aufgrund seiner gemachten Erfahrungen. Ist das nicht auch ein Faktor, der uns vom Tier unterscheidet? Ansonsten würden wir ja nur noch instinktmäßig handeln, also wertungsfrei.

    Gehört zum Bewerten nicht auch das Abwägen des Für und Wider? VERurteilen ist sicherlich negativ behaftet, aber BEurteilen empfinde ich persönlich als überlebensnotwendig und wichtig in einer menschlichen Gesellschaft, die ansonsten nicht lernfähig wäre und unfähig sich weiter zu entwickeln.

    Luckysun
     
  8. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Deutschland BW
    Hallo Orion7,

    ja, grundsätzlich stimmt das. Wir kennen einen Menschen nicht wirklich, sofern wir nicht in seine Seele schauen können. Wir sehen nicht, was er in vielen Leben erlebt hat und daher können (und sollten) wir nicht beurteilen, warum er so ist, so handelt.

    Allerdings läuft die Wertung in uns ziemlich unbewußt ab, aufgrund unserer Erfahrungen, wir stufen etwas ein. Je bewußter jemand allerdings sein wahres Selbst lebt, umso weniger wird er werten. Er sieht, wie es wirklich ist, ohne zu bewerten.

    Wenn Du Deine Meinung vertrittst, ebene Deine Sichtweise, wertest Du ja schon. Denn Deine Sichtweise entrpringt Deinen Erfahrungen und die sind natürlich subjektiv und damit nicht wertungsfrei.

    Möglich ist alles ! ;) Wenn Du vollständig die Seele lebst und Dein Ego nicht mehr als Ego existent ist, dann bist Du sicher wertungsfrei. Denn lebst Du die Seele, siehst Du auf Seelenebene, wie dieser Mensche wirklich ist, eine Be-Wertung ist da nicht nötig.

    Eine Wertung entsteht ja im Grunde durch Nicht-Wissen, d.h. ich stufe etwas ein, aufgrund meiner Erfahrungen, meines Glaubens, meiner Überzeugungen. Sehe ich aber wie es wirklich ist, brauche ich nichts einordnen. Ich habe die "nackte" Wahrheit vor mir.

    Es sind unsere Erfahrungen, aus der diese Einteilung in gut und schlecht ensteht. Wir schützen uns damit selbst vor neuen schlechten Erfahrungen und bemühen uns, möglichst viele gute Erfahrungen zu machen. Diese beinhalten natürlich auch Grenzen, die wir uns selbst oder die Gesellschaft bestimmt haben oder die wir nie erlebt haben.

    Friede, Freude, Eierkuchen. ;)

    Wenn jemand nur "eine Seite" sieht, hat er die andere lediglich blockiert. Nicht mehr und nicht weniger. Nicht zu werten, bedeutet nicht, nur die schöne Seite zu sehen (das allein ist ja auch schon eine Wertung!), sondern, die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind.

    Liebe Grüße
    Gabi
     
  9. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    8.562
    Ort:
    NRW
    @Gabi

    Das stimmt natürlich, was du erklärst. Dann habe ich das wohl falsch ausgedrückt, was ich meinte. Aber ist es nicht so, daß der Mensch ERST lernen muß zu werten ohne zu verurteilen, BEVOR er genug inneren Abstand bekommt, um wertungsfrei zu beobachten ??? Meine Frage ist, ob es nicht eine notwendige Entwicklung ist: Erst verurteilst du einiges, dann lernst du nur noch zu beurteilen, um letztendlich die Dinge nur noch beobachten zu können, ohne werten zu wollen oder müssen...? Verstehst du, was ich meine? Selbst wenn du diesen Punkt erreichst, erwischst du dich doch zwischedurch immer wieder selbst dabei, wie du einige Dinge dann doch wieder wertest, je nachdem wie tief dein emotionaler Bezug zu etwas ist.....
     
  10. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    wer wertungsfrei lebt ist nicht merhr in der Lage Entscheidungen zu treffen, denn diese bedingen eine Wertung - ich kannn z.B. immer nur zur gleichen Zeit an einem Ort sein, somit muss ich, wenn ich mehrere Termine habe werten, welcher mir am wichtigsten ist, wenn ich alle für gleich halte ist keine Entscheidung möglich.

    LGInti
     

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