1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

barmherzigkeit und mitgefühl.......

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von beere, 14. März 2011.

  1. beere

    beere Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2010
    Beiträge:
    1.330
    Werbung:
    gegenüber schwächeren:)



    R e l i g i o n


    Barmherzigkeit und Mitgefühl gegenüber Schwächeren sind zwei grundlegende Werte, die von sämtlichen Religionen der Welt hoch geachtet werden. Aber warum werden sie heute nicht auch auf die Tiere bezogen? Warum fordert heute keine der großen Religionen von ihren Gläubigen, mit dem Schlachten von Tieren aufzuhören?

    Wäre es nicht logisch anzunehmen, dass Gott, der nur das Beste für Seine Schöpfung will, den Menschen die gewaltlose, gesunde vegetarische Ernährung empfiehlt? Doch dieses grundlegende und selbstverständliche religiöse Prinzip der vegetarischen Lebensweise wird von vielen Religionen heutzutage völlig verkannt, ja sogar oft bewusst heruntergespielt oder geleugnet.

    „Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden sind meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. Sie ist die Grundursache der menschlichen Verderbtheit. Wenn der Mensch so viele Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn auch er selber leidet?“ – Romain Rolland (1855-1944, französischer Dichter; Literaturnobelpreisträger 1915):

    Von den heutigen Religionen jedoch wird diese Sünde weder als solche angesehen noch als solche bekämpft. Wenn wir aber die ursprünglichen Lehren der einzelnen Religionen betrachten, sehen wir, dass das Schlachten von Tieren nirgendwo gutgeheißen wird, ja dass es sogar in vielen Religionen verboten ist.

    Christentum

    Aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung geht hervor, dass die ersten Heiligen und Lehrer der direkten Nachfolge Jesu nur fleischlose Nahrung zu sich nahmen, ja sogar einige Apostel wurden namentlich erwähnt. Im Buch Paedagogus (II, 1) des Clemens von Alexandrien (150-215) heißt es, dass der Apostel Matthäus „von Pflanzenspeisen lebte und kein Fleisch berührte“. Der griechische Geschichtsschreiber Eusebius (264-339), Bischof von Caesarea, weist in seiner Kirchengeschichte (II 2,3) darauf hin, dass der Apostel und Evangelist Johannes ein strikter Asket und Vegetarier war. Und der Apostel Petrus bezeugt in den Clementinischen Homilien (XII,6): „Ich lebe von Brot und Oliven, denen ich nur selten ein Gemüse hinzufüge.“. Weitere Beispiele frühchristlicher Vegetarier sind Tertulla (160-220), Origines (184-254), der hl. Antonius (250-356), der hl. Hieronimus (-420) und Johannes Chrysostomos (344-407), um nur die wichtigsten zu nennen.

    Wie das Fleischessen in die Bibel kam!

    Bis in das 4. Jahrhundert weisen die Spuren der frühchristlichen Gemeinden aus Palästina, Byzanz, Griechenland und Alexandrien (Ägypten) darauf hin, dass bei ihnen das Trinken von alkoholischen Getränken und das Essen von Fleisch abgelehnt wurde. Sie erhielten ihr Wissen über die Lehren Jesu, von den vielen damals zugänglichen heiligen Schriften. Viele dieser ur-christlichen Schriften wurden später jedoch vom „westlichen“ Christentum, dem neuen Zweig mit Rom als Zentrum, ignoriert oder abgelehnt – aus Unfähigkeit, den darin enthaltenen Lehren zu folgen, und auch aus rein machtpolitischen Interessen. Die nach Rom abgewanderten Christen waren bereit, mit der unchristlichen römischen Lebensweise Kompromisse einzugehen, um durch diese Haltung den im ganzen Römerreich durchgeführten Christenverfolgungen zu entgehen und sich bei der Obrigkeit beliebt zu machen. Sie erlangten dadurch sogar die Gunst des damaligen Kaisers Konstantin (337), der sich in der Folge tatsächlich (am Totenbett) „bekehren“ ließ. Konstantin, der notabene ein überzeugter Fleischesser und Trinker war und es auch blieb, entschied, dass die römische Form des Christentums die Religion für alle Bürger seines Reiches sein solle, und diesen Beschluß setzte er in der Folge unter brutalster Gewaltanwendung durch. Im Jahre 325 berief Konstantin das Konzil von Nicäa ein, bei dem gewisse Gelehrte (sogenannte „correctores“) beauftragt wurden, die zahlreichen frühchristlichen Dokumente über das Leben und die Lehren Jesu zu „sortieren“ und zu „korrigieren“. Nur vier der vielen ursprünglichen Zeugnisse wurden als Evangelien anerkannt und zu einem Kanon zusammengefasst, der jedoch nicht unumstritten war. Erst ein halbes Jahrhundert später (382) wurde eine mehrmals überarbeitete kanonische Textauswahl von Papst Damasus als „Neues Testament“ anerkannt.

    Der Theologe und Urchristenforscher G. Ousley kommentiert diese vorsätzliche Änderung als Verwässerung der Lehren Jesu wie folgt: „Alles, was diese correctores taten, war, dass die nach peinlicher Sorgfalt die Evangelien um ganz bestimmte Lehren unseres Herrn beschnitten, denen sie (bzw. Konstantin) nicht zu folgen gedachten. Und zwar handelt es sich hierbei um jene Verbote, welche sich gegen das Fleischessen, berauschende Getränke usw. richteten“. (Evangelium der Heiligen Zwölf; Vorwort). Humata Verlag 1988). Die ursprünglichen Christen, die weiterhin strikt nach den Geboten der Einfachheit und Enthaltsamkeit lebten – somit auch auf Fleisch und Alkohol verzichteten - die sich also nicht dem neuen Kirchentum unterordnen wollten, mussten sich vor ihren römischen „Glaubensbrüdern“ verstecken, denn Konstantin duldete weder Ungehorsam noch Kritik. Es wird berichtet, dass er gefangene „abtrünnige“ Christen hinrichtete, indem er ihnen gemäß römischem Brauch flüssig heißes Blei in die Kehle gießen ließ! Auf diese Weise begann sich die neue Form des Christentums unter dem Patronat des Kaisers Konstantin und seiner Nachfolger auszubreiten. Er wurde in der Folge von der römischen Kirche wie ein „Heiliger“ verehrt. Das Christfest wurde auf seinen Geburtstag (25.12.) verlegt, und man verschönte seine Tyrannenherrschaft durch zahlreiche Legenden.

    usw.


    http://www.animal-spirit.at/vegleben/navigacni.html#religion


    lg. beere:)
     
  2. gilla

    gilla Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2011
    Beiträge:
    438
    Ort:
    frankfurt
    hallo beere ,

    die menschen sind so mit sich selbst beschäftig das dafür kein platz ist und es ist alles soweit weg , sie machen sich darüber keine gedanken und sehen auch nicht das tiere gefühle haben nein alles muß funktionieren , das herz ist erkaltet in den meisten fällen,
    unsere zeit ist sehr schnelllebig und mit vielen ersatz befriedigungen gefühlt das die menschen keine zeit sich nehmen um nach zudenken was sie tun, aber das schlimmste für mich ist das sie herzlos herum irren,

    lieben gruß gilla
     

Diese Seite empfehlen