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Bärbel Mohr's (Ab)Schreibkünste

Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von Ayla, 15. März 2007.

  1. Ayla

    Ayla Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2006
    Beiträge:
    309
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    Bin durch Zufall nur über diesen Link gestolpert:

    http://www.fosar-bludorf.com/wissen/index.htm#Beispiele

    Nachdem ich das gelesen habe, war ich schon sehr enttäuscht, obwohl ich ihr Buch "Bestellungen beim Universum" ganz gut fand, aber das ist echt das letzte :nudelwalk
    Da fragt man sich, was da überhaupt noch von ihr und wahr ist :confused:
     
  2. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

    Hallo Ayla

    Tja, starker Tobak, das was da unter angeführtem Link geschrieben steht. Diesbezüglich enthalte ich mich einer Wertung.

    Ich habe vor einigen Monaten das Buch "Bestellungen beim Universum" samt Jokerkarten gekauft (wenn soooo viele Menschen davon begeistert sind, muss es ja gut sein ;) ) - es wird das *erste und letzte Buch* bleiben. Seitdem ich es gelesen habe, stehe ich Bärbel Mohr sehr kritisch gegenüber. Dieses Buch ist ganz nett geschrieben, eher "seicht"... Für Menschen, die "nicht wirklich" Probleme haben, mag das Buch eine ganz gute Hilfestellung sein. Für Menschen, die z.B. grosse finanzielle Probleme haben, deren Glaubensstrukturen zutiefst verankert sind, birgt das Buch m.E. Gefahren, um nicht zu sagen... ein weiterer Schritt auf der Spirale nach unten.

    Ist nur meine persönliche Meinung, ich erhebe keinerlei Anspruch auf *Richtigkeit*.

    Liebe Grüsse

    lichtbrücke
     
  3. Ronja

    Ronja Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2007
    Beiträge:
    374
    Ort:
    RLP
    Na prima! Zwei ihrer Bücher hab ich gestern erst bestellt....
     
  4. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.869
    Ort:
    An der Nordsee
    Ich habe ein Mal ein Wochenendseminar bei Bärbel Mohl besucht und bin die ganze Zeit das Gefühl nicht losgeworden, dass irgendwas nicht stimmt mit ihr und ihrer "Darbietung". Es waren durchaus schöne Tage, was aber überhaupt nichts mit ihr zu tun hatte, sondern lediglich mit den Menschen, die dort waren und mit den "Trainern", die für sie gearbeitet haben.

    Vielleicht ist sie einfach nur eine von denen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, im richtigen Moment das richtige Thema, für Menschen, die mit dem Leben nicht so ganz klar kommen.

    Ich wüsste schon gerne,ob sich für einige Leser ihrer Bücher das Leben nachhaltig verändert hat - durch die Bücher.
    Wenn mans genau nimmt ist ihre Botschaft nicht unbedingt "wünsche und du wirst bekommen", sondern "du gestaltest deine Realität selbst" und von der Sorte Bücher gibt es Unmengen, von Leuten, die wirklich was zu sagen haben.

    Allerdings möchte ich sie nicht ganz verreißen, ihr Buch "Der Skeptiker und der Guru" fand ich sehr originell.

    LG
    Ruhepol
     
  5. engelchen2308

    engelchen2308 Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2006
    Beiträge:
    640
    Ort:
    mainz
    hallöchen,

    also ich hab vor jahren das buch "bestellung beim universum" gelesen und ich war in einem tag durch damit.

    für mich, ist das ein buch, wenn man mal abwechslung haben möchte - es hatte keinen anspruch. es aninmierte mich überhaupt nicht, in diese thematik tiefer zu gehen. das finde ich eigentlich schade. bücher sind für mich nämlich immer sowas, wie eine aufforderung sich mit dem thema tiefer zu beschäftigen.

    nach ein paar jahren später sah ich, dass es ein weiteres buch von ihr gab "reklamationen beim universum". in der gleichen seichten art geschrieben wie die vorgänger. war ich froh, dass ich keins gekauft habe.

    ich kann mich nur den vorschreiberinnen anschliessen, wenn du wirkliche hilfe brauchst, dann gehe einen anderen weg - der bringt dich deinem ziel näher.
     
  6. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

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    Hallo Ruhepol

    Also, mein Leben hat Bärbel Mohr mit ihrem Büchlein sicher nicht verändert ;)

    Ja, sehe ich auch so.

    Bärbel schreibt, als wäre alles ganz leicht und locker... "Wünsch' dir was, und vergiss diesen Wunsch am besten gleich wieder (loslassen)".
    Das "Problem" dabei ist, dass das bei vielen Menschen nicht funktioniert, nicht funktionieren kann - wie schon oben geschrieben. Glaubens-/Denkmuster, die ihren Ursprung in der Kindheit oder noch früher haben, sind nicht so ganz leicht und locher mal eben loszulassen/zu vergessen, das klappt nicht. Bei z.b. existenziellen Geldproblemen (diese Menschenschar wird ja leider immer grösser): dito. Sich derart umzupolen von *Negativ* (Angst/Frust, etc.) auf *Positiv* (Vertrauen, Vor-Freude, etc.) bedeutet beinharte Arbeit über Wochen, Monate, manchmal sogar Jahre. Nicht wenige Menschen verlieren die Geduld ( "es funktioniert ja eh nicht..." ), und die Folge davon ist: Der Frust wächst und wächst, mit jedem Versuch.

    Genau diese Anleitung: Wie funktioniert das Umpolen... Wie oft, wie lange muss ich an mir arbeiten, was hilft mir dabei, usw. - das fehlt zumindest in ihrem Bestellbüchlein.
    Abgesehen davon, dass Bestellungen, die nicht zu meinem höchsten Wohl sind, nicht ausgeliefert werden ;)

    Liebe Grüsse

    lichtbrücke
     
  7. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.869
    Ort:
    An der Nordsee
    Hallo Lichtbrücke,

    ihre Bücher sind halt recht flach und an der Oberfläche. Man liest mal eines, und denkt "ich bestelle mir jetzt einen Parkplatz", und wenn das Buch vergessen ist (was bei mir sehr schnell ging) kommt man gar nicht mehr auf die Idee etwas zu "bestellen".
    Wirkliche Anleitungen, bzw. (Um-)Lernprogramme wird sie nicht kennen und darum geht es ihr scheinbar auch gar nicht.

    Sie hat das Thema bis zum Erbrechen ausgelutscht, was aber nicht bedeutet, dass sich die Qualität des Geschriebenen im Laufe der Zeit und Buchveröffentlichungen verändert hat.

    Wenn ich ständig am Wünschen bin, setze ich mich auch ständig mit meinem Mangel auseinander, räume ihm einen viel zu großen Stellenwert ein, schaue ihn mir unentwegt an. Das ist so der Widerspruch, der mir an dieser Wünschdirunddubekommstalles-Geschichte aufgefallen ist, und mit dem ich echt ein Problem habe. Nur wenn ich Mangel verspüre, habe ich das Gefühl mir etwas wünschen zu müssen.

    LG
    Ruhepol
     
  8. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

    Hallo Ruhepol

    Ja, da kann ich dir nur Recht geben. Viele Menschen krallen sich am gelieferten Parkplatz regelrecht fest und denken: Wenn DAS funktioniert, muss alles andere auch funktionieren. Dabei ist doch ein vorhandener bzw. fehlender Parkplatz das kleinste Problem, das wir Menschen haben... ist halt meine Meinung ;)

    Hinter dem Wünschen steht das Vertrauen. Indem ich loslasse, vertraue ich darauf, dass das Bestellte geliefert wird. Nur... wenn ich in völligem Vertrauen bin, weiss ich, dass alles vorhanden ist, dessen ich bedarf. Also brauche ich ja nicht zu wünschen. Genau dieses Vertrauen ist es, das von vielen Menschen erst mühsamst erlernt werden muss. Je tiefer der Wunsch (besser ausgedrückt: das Bedürfnis) ist, umso härter muss ich an mir arbeiten, damit ich ins Vertrauen komme bzw. dort auch bleibe und nicht wieder in meine Angst-/Mangelgedanken zurückfalle.
    Und wenn ich etwas bestelle und dann gleich wieder vergesse? Dann kann's ja nicht so wichtig sein für mich ;)

    Liebe Grüsse

    lichtbrücke
     
  9. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.869
    Ort:
    An der Nordsee
    Hallo Lichtbrücke,

    ich würde eher sagen, dass hinter dem Wünschen mangelndes Vertrauen steht. Wenn ich nicht darauf vertrauen kann, dass mein Leben fließt und alles für mich notwendige vorhanden ist, dann fange ich mit irgendwelchen idiotischen Bestellungen an.
    Zum Wünschen gehört auch das Bewusstsein, dass ich nicht alles habe, wovon ich überzeugt bin, dass es mir "zusteht". Eine gefährliche Denkweise.

    Aber wenn du dich hier im Forum unter den Bücher-Threads umschaust, wirst du sehen, dass es Menschen gibt, die da eine ganz andere Sichtweise haben und Bärbel Mohrs Bücher wirklich als Lebenshilfe sehen.

    LG
    Ruhepol
     
  10. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

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    Hallo Ruhepol

    Danke für den Hinweis, hab ich ein bisschen unglücklich formuliert :)

    Hinter dem Wunsch ansich steht wohl noch nicht das mangelnde Vertrauen (so ganz *easy* wünschen kann man/frau ja *g). Nur sollte man halt vermeiden, dann diesem Wunsch ständig Nachdruck zu verleihen, denn das heisst nichts Anderes als dass man an der Erfüllung zweifelt.
    Wobei ich mir nicht so sicher bin, ob *wir* nicht ohnehin unbewusst immer wieder Wünsche absenden :)

    Yep, sehe ich auch so. Dann kommt der grosse Frust, wenn's mit der Erfüllung "meiner" Wünsche nicht klappt.

    Ja, ich weiss... Bärbel Mohr ist hier sehr "beliebt" ;) Und es ist für mich auch legitim, eine andere Sichtweise "haben zu dürfen" als meine *g. Es gibt allerdings auch viele Beiträge von Usern, die das Gewünschte nicht erhalten haben. Aber für die gibt's ja dann die *Reklamationen beim Universum* ;)

    Liebe Grüsse

    lichtbrücke
     
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