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Azrael

Dieses Thema im Forum "Engel" wurde erstellt von Bukowski, 3. Juli 2011.

  1. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
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    Kennt hier jemand seine Geschichte oder hat im allgemeinen nähere Informationen von dem gängingen "Todesengel" usw.... mal ab?

    Wer was weiss, kennt usw... gerne hier einstellen.


    :danke:
     
  2. ZAUBERHEXERL

    ZAUBERHEXERL Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.749
    Ort:
    in wien
    hast schon gegoogelt?da findest sehr viele seiten
     
  3. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
    Hi Zauberhexerl

    Klar, hab schon gegoogelt.

    Auch einen interessanten Erfahrungsbericht gefunden.


    So bin wieder da^^
    So… Azraels Geschichte so hat er es mir erzählt:
    Als er Geboren wurde war er anders als die normalen Engel auch wenn er vom Erzengelgeschlecht stammte, und so wurde er in seiner jugend zum Todesengel gemacht, da er nach Meinung des damaligen Gottes dort hinpaste, durch sein Erzengelgeschlecht wurde er aber auch(was eine große Ehre für einen Todesengel war, da sie es sonst nicht durften) zu einem Schutzengel ausgebildet. Und so kam er auf eine Welt die lange vor unserer Zeit exestierte zu einer Spezies die sich Nephali nannte geschickt(jene unserer heutigen vorstellung von Engeln sehr ähnlich aussehen) und dort sollte er ein grad geborenes Mädchen in ihrem Leben beschützen, gleichzeitig die aufgabe eines Todesengels ausüben. Nach Jahren und dem stätigen reifens des Mädchens zu einer Frau, die sich immer wieder in Gefahr begab vernachlässigte er seine anderen Aufgaben um bei ihr zu sein, so kam es auch das er sich, obwohl für Schutzengel strikt verboten, ihr zeigte und sich später auch in sie verliebte. Als sie sich dann auch in ihn verliebte, bekamen sie nach einigen Jahren des Zusammenlebens ein Kind einen Sohn. Als der damalige Gott dies bemerkte, bestrafte er Azrael mit dem Tod seiner Frau und seines Kindes durch einen Todesengel der Azrael für seine Prevelegien verachtete, jedoch konnte der Todesengel nicht Azraels Sohn töten und so nahm Azrael seinen Sohn und verschwand. Am Tag später wurde von eben jenem Todesengel die Sense des Schicksals in den Boden gerammt was bedeutete das diese Spezies das Richturteil der Wesen traf. Bei dem Versuch seinen Jungen vor der drohenden Auslöschung der Spezies zu schützen verlor er jenen aus den Augen und so glaubte er Jahrmillionen das sein Sohn tod sei. Nach dem Richturteil der Wesen forderte Azrael das Richturteil des Lichts auf (Bedeutung die Vertrauensfrage Gottes ob er das Licht noch in sich tragen dürfe oder ein anderes Wesen, welches die Reinheit und die Willenskraft dazu besäße das Licht zu halten und es richtig einzusetzen vermochte, es bekommen solle und zum neuen Gott werden solle) dieses wurde abgelehnt und Azrael als Verräter beschimpft, so kam es dann das er den damaligen Gott verfluchte und als Bestrafung zu einem niederen Wesen verwandelt wurde. Mit den Quälenden Erinnerungen an seine Engelsgestalt. Jahre Später wurde auch hier das Richturteil der Wesen durchgeführt und so starb Azrael, doch er blieb nicht Tod, führ den Verrat Gottes an ihm bekam er das Siegel des Lichts und für das Zeichen des Hasses bekam er das Siegel der Finsternis. Mit neuen Kräften ausgestattet war er mehr als ein Todesengel er war weit mächtiger und so erhob er eigenhändig ohne die anderen Engel das Richturteil des Lichts und enthob den damaligen Gott von seinem Amt von der einst so schillernden Gestalt Gottes blieb nichts mehr über aus dem Licht das nun einen neuen Wirt suchte. Es lehnte jedoch Azrael ab da er nur aus Rache Gott tötete, und so zog es in die Hölle zu einem Dämonenvolk. In jenem gab es ein Licht, Ein Wesen das so gutmütig war das es für sein ganzes Abscheuliches Volk gereicht hätte. Und so wurde dieser Dämon zum neuen Gott, jenen den wir heute Gott oder Allah oder sonst wie nennen. Aus Angst vor Lilith wegen seinem Verrat an dem Bösen das er schon zu Dämonenzeiten tat. Begann er das Richturteil der Prophezeiung(Jenes sich darauf beruht das jemand der sowohl Licht und auch Finsternis zu gleichen teilen in sich trägt aber kein Engel oder Dämon ist, Den Teufel, Lilith die Fürstin der Unterwelt, aber auch den Gott selber vernichten würde und ein neues Zeitalter erschaffen würde, Licht und Finsternis vereint.) Nun er laß nicht den Teil das er selbst dabei sterben würde, und so suchte er sich in einer Spezies einen jungen Mann aus der sich auf den Weg in die Hölle machen sollte um die Finsternis zu vernichten, der Mann gehorchte. Doch Gott laß das kapitel zuende und beauftragte seinen höchsten Engelsoffizier Azrael den Mann zu finden und ihn aufzuhalten wenn nötig zu Töten. Der Mann war stur aber hörte Azrael zu, doch lehnte ab und machte sich wieder auf den Weg zur Hölle. Azrael tötete den Mann um ihn aufzuhalten und dabei als er seine Seele in der Hand hielt das es die Seele seines Sohnes war. Voller Trauer flog er ins All um die Seele mit dem Auftrag eines Tages in einen passenden Körper zu kehren loszuschicken, danach flog er zurück auf die Welt steckte sein Schwert ein und seine Sense rammte er in den Boden, somit legte er sein Amt nieder und versteckte sich vor Gott und machte sich auf die Suche nach der reinkarnation seines Sohnes. Ich bin Frei und doch bin ich ein Gefangener
    Azrael
    So hab ichs gehört und verstanden glaubt es glaubt es nicht. Es ist euer Geist der euch sagt was das richtige ist


    http://shambala25.wordpress.com/2009/01/18/azrael-der-engel-des-todes/
     
  4. Caramella

    Caramella Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2007
    Beiträge:
    314
    Ort:
    Hier
    Hallo Fiory,

    das hört sich sehr spannend an - als ich es las dachte ich, man müsste einen spannenden Roman daraus machen, wenn es nicht schon einer ist.
    Ich habe auch einmal Berührungspunkte mit diesem Engel gehabt, nur leider weiß ich ebenso, dass sich abertausende Geschichten um ihn ranken. Heute weiß ich nicht mehr, was ich von dem Kontakt, der unter dem Einfluss einer Frau statt fand, mit der ich heute keinen Kontakt mehr habe, halten soll - und irgendwie habe ich auch Angst, ihn zu fragen - denn das könnte ich.
    So weit ich es mir also erlaube ehrlich zu mir zu sein, in Bezug auf ihn, sage ich folgendes:
    Er ist unglaublich leuchtend, dergestalt, dass er eine schillernde Vielfalt von Energien in sich birgt - mehr als andere Engel (wobei ich nicht alle kenne)- das macht ihn zu einem schillernden bunten Vogel, jedoch auch sehr unbeständig, da viele dieser Energien ihm nicht so recht angehören - er trägt sie mehr mit sich herum, als sie zu integrieren. Wie so mancher Mensch trägt er viele Gesichter und er ist auch unberechenbar, wenn ich aber an ihn denke, merke ich, dass ich ihn sehr gerne habe. Er hat was Väterliches für mich, eine Art Humor gepaart mit Zurückhaltung - meine damalige Freundin meinte damals, er wolle mir was Böses, aber wenn ich in mein Herz lausche, glaube ich, dass nicht...

    Nachdenkliche Grüße
    Caramella
     
  5. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
    Hi Caramella, vielen Dank dir.

    Ja, ich frage mich auch, ob sowas besseren oder schlechteren Filmen entspringt... wobei es auch umgekehrt sein kann, dass die Filme eben durch solche Geschichten inspiriert sind.

    Wirklich interessant ist für mich vor allem auszumachen, wo und was dran ist.

    Habe übrigens noch eine Erzählung gefunden:

    HI Mariouse-Ich, Azrael war schon vor der Zeit da, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war. Als die Meere noch nicht waren, ward ich geboren, als die Quellen noch nicht waren, die von Wasser fließen. Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln ward ich geboren, als er die Erde noch nicht gemacht hatte noch die Fluren darauf noch die Schollen des Erdbodens. Als er die Himmel bereitete, war ich da, als er den Kreis zog über den Fluten der Tiefe, als er die Wolken droben mächtig machte, als er stark machte die Quellen der Tiefe, als er dem Meer seine Grenze setzte und den Wassern, dass sie nicht überschreiten seinen Befehl; als er die Grundfesten der Erde legte, da war ich als sein Werkmeister bei ihm; ich war seine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit; ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte meine Lust an den Menschenkindern. (Sprüche 8,22-31)



    Ich bin Azrael, ein Erzengel des HERRN, der Engel des Todes und der Rache.



    Ich bin kein Werkzeug des HERRN, doch ich diene ihm und seiner Schöpfung.



    Und doch ich bin gefallen. Gefallen, da mir eine Schwäche zuteil wurde: ich lernte die Liebe kennen. Nun ist dies allein kein Grund, mich aus dem himmlischen Reich zu verbannen. Engel müssen gar lieben. Aber sie müssen uneingeschränkt lieben. Sie lieben den HERRN, Seine Schöpfung, sie lieben die Menschen.



    Aber ich, ich liebte nur einen Menschen. Nicht daß ich den HERRN nicht mehr liebte oder Seine Schöpfung. Im Gegenteil, ich liebte Ihn mehr als zuvor, da ich nun eine seiner größten Gaben fühlen konnte. Aber meine Liebe zu Gott war nicht mehr uneingeschränkt. Die Liebe zu einem Menschen machte mich schwach, machte mich fast zu einen der ihren. Ich liebte eines Seiner Werke mehr als Ihn selbst.



    So mußte ich denn das himmlische Reich verlassen, konnte nicht mehr am himmlischen Lobeschor der anderen Engel teilnehmen. Ich hörte zum ersten Mal nicht das Lobeslied der Schöpfung. Ich war keiner mehr von ihnen, aber ich war auch keiner der anderen. Ich war kein Mensch.



    Als meine Liebe starb, war ich ganz allein. Einsam durchstreifte ich die Erde, die mir nun dunkler und düsterer erschien. Ich war noch immer ein Diener meines HERRN und erledigte meine Aufgaben, nämlich die Sünder zu bestrafen und sie dem reinigenden Feuer zuzuführen. Meine Flammenschwerter wüteten wild unter ihnen und führten sie ihrer gerechten Strafe zu.



    So vergingen die Jahrzehnte. Jahrzehnte wurden zu Jahrhunderten. Ab und an widerstand ich den Versuchungen des Lichtbringers, des ersten unter uns. Luzifer strebte danach, mich in seine Reihen aufzunehmen, doch ich hielt dem HERRN die Treue und vernichtete Dämonen über Dämonen, ihre Zahl ist Legion.



    Immer wieder trieb es mich an die himmlischen Tore, in der Hoffnung, den Lobesgesang auf den HERRN zu vernehmen, doch meist musste ich unverrichtet Dinge meine Wege ziehen.



    Doch eines Tages hörte ich eine Stimme, ein Teil des Lobeschores. Ein Engel, der der Schöpfung das himmlische Lied sang. Sie schien lauter und heller und zarter zu klingen als der Rest des himmlischen Chores. Ich versuchte, der Stimme einen Namen zu geben.



    Schließlich erkannte ich, dass es das war, was ich vergessen glaubte, tief begraben unter meiner Trauer. Es war die Liebe. Der Engel der Liebe klang in meinen Herzen. Ich konnte wieder das Lied vernehmen!



    Immer wieder vernahm ich ihre Stimme, lauschte ihren zarten Worten, wie sie mich umspielten, umgarnten. Wie sie in meinem Herzen Gefühle hervorriefen, die längst ausgestorben schienen. Und doch...



    Es war ein wenig anders. Ich war ein wenig anders. Ich war mißtrauisch geworden. Sie war der Engel der Liebe. Ehrlich, der Liebe verpflichtet. Aber eben nur der Liebe. Gehörte das nicht zum Spiel? War das nicht die Liebe? Liebe zum ALLVATER?



    Neckische Spielereien, Spiele mit Gefühlen. Der Engel der Liebe umgarnte mich, doch nur mich oder auch andere? War es dem Engel ernst? Oder war es nur Teil der Lebensfreude, Freude an der Schöpfung, aber ohne jede Bedeutung für mich?



    Ich merke, daß ich wahrlich ein gefallener Engel bin, der nur noch an sich denkt. Ich bin in Ungnade gefallen vor dem HERRN, habe gesündigt, sündige täglich in meinem Herzen. Der Himmel wird mir verwehrt sein, wahrscheinlich auch am Tag des jüngsten Gerichts. Doch dies ist mein Schicksal, dies ist mein Weg. Ich muß ihn beschreiten, denn es ist SEIN Wille. Und dennoch würde ich gerne diesen Weg mit ihr beschreiten, mit ihr, dem Liebesengel. Sie versteht mich. Sie ist ein Engel, wie ich es war. Wie ich es bin. Und doch will ich um der Liebe willen nicht, daß auch sie zu den Gefallenen gehört.



    Immer wieder lausche ich an den himmlischen Pforten und erfreue mich an ihrem Gesang, auch wenn er nicht immer an mich gerichtet ist, erfreut er mein Herz. Bittersüß sind ihre Versprechungen. Doch wie sagte einst ein berühmter Dichter in Indien zu mir?



    "Du darfst mich nie dafür verantwortlich machen, wenn du mir dein Herz schenkst. Wenn ich dir jetzt in Liedern mein Wort gebe und, nachdem der Sang verstummt ist, zu besonnen bin, es dir zu halten, mußt du mir verzeihen; denn die Gesetze des Maimonds gelten nicht im Dezember. Halte nicht immer an der Erinnerung fest, wenn du mir dein Herz schenkst. Wenn aus deinen Augen die Liebe singt und Lachen in deiner Stimme plätschert, dann werden meine Schwüre phantastisch sein und nicht kargend abwägen, was möglich ist, - du mußt ihnen auf ewig glauben und sie dann für immer vergessen." (Rabindranath Tagore)



    Ein weiser Mann war dieser Mensch. Und so bleibt mir vorerst nur die traurigschöne Erinnerung an ihre Worte, an ihre Versprechungen, an ihre Schwüre.





    Lange Jahre wandere ich nun schon unter den Menschenkindern. Obwohl ich viele unter ihnen kennen- und schätzen gelernt habe, war ich doch immer allein. Niemand teilte mein Schicksal, niemand meine Erfahrungen. Keiner von ihnen konnte auch nur im Ansatz verstehen, was es heißt, das Antlitz Gottes erschaut zu haben und es verloren zu haben.



    Ich wandelte unter ihnen in immer wieder neuen Gewandungen, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Verdammt dazu, Gottes Macht und Wirken in allem um mich herum zu spüren. Doch der Funke in mir schien erloschen. Es gab Momente, da hätte ich den Verlockungen des Versuchers nachgegeben, aber diese Momente gingen dahin, ohne dass er kam.



    Nie sah mich ein Mensch in meiner wahren Gestalt, es sei denn, ich kam, um ihm sein Leben zu nehmen, seine Seele zu geleiten an den Ort, wo sie ihre Ruhe findet. Ruhe! Wie gerne hätte ich in meinem Innersten diese Ruhe ein einziges Mal nur gespürt.



    In einigen Ländern hörte ich Geschichten über mich. Die Menschen erzählten von mir. Sie gaben mir viele Namen. Ich hieß unter ihnen Azrael, Abu Jahja oder Mordad. Aber eins war immer gleich. Sie sagten, ich wäre ein hartherziger Engel, ein dunkler Engel, der kein Bitten und Flehen erhört. Nicht einmal von Gaia, Mutter Erde selbst. Sie wusste damals, dass Gott sie verfluchen würde, weil der Mensch, aus ihrem Lehm geformt, sich versündigen würde. Und so geschah es. Gaia bat mich, Gott zu bitten, keinen Teil von ihr für die Erschaffung des Menschen zu nehmen. Was hätte ich tun sollen: es war doch Gottes Wille? Gott berief mich nach dem Sündenfall in mein Amt, das Amt des Todesengels. Ein Konzept, dass uns Engeln so fern erschien. Wir hatten die Ewigkeit und die Menschen nur eine lächerlich kurze Zeitspanne.



    Die Menschen fürchten den Tod. Und diese Furcht projizieren sie nun auf mich. Ich bin für sie die Dunkelheit, der Schwarze Engel. Dabei bin ich es gerade, der für Sicherheit auf ihrem letzten Weg sorgt. Aber so war es immer und so wird es immer sein. Ich erwarte keinen Dank. Ich tue nur Gottes Willen.



    Die Menschen sind so zart und verletzlich. Sie spüren oft, dass ich nicht wie sie bin, doch die meisten unter ihnen lassen mich das nicht spüren. Es gibt einige, die mich hassen, weil ich anders bin. Aber sie sind nur fehlgeleitete Seelen, ich kann ihnen nur vergeben. Sie vernichten sogar die eigenen ihrer Art, einfach nur weil sie anders sind. Dabei ist es doch gerade das, was Gottes Schöpfung ausmacht. Alles ist verschieden, nichts ist wirklich gleich, alles ist einzigartig.



    Auch unter den Engeln gab es einst diesen Hass. Bruder vernichtete Bruder, Schwester erhob ihre Hand gegen Schwester. Und einer stand mitten unter ihnen und lachte: Luzifer Morgenstern, der Fürst des Ostens. Er kostete den Triumph aus, sicher, dass die Schlacht geschlagen sei. Doch der Krieg währte lange und es gewannen die, die auf Gott vertrauten. Nun sinnt der dereinst strahlendste Engel auf Rache. Nur heißt diesmal das neue Schlachtfeld Erde und es geht um den Menschen.



    Es hat sich viel geändert seit dem Anbeginn der Schöpfung. Nichts ist mehr so, wie es mal war. Engel wurden zu Kriegern für oder wider die Schöpfung. Der Himmlische Chor singt noch immer, aber sein Gesang klingt mir ein wenig trauriger ob der Grausamkeit auf der Erde, ob der Gefallenen Brüdern und Schwestern.



    Nur selten finde ich Orte und Momente, an denen ich meine Brüder und Schwestern singen hören kann. Schmerzhaft kommen mir dann die Erinnerungen hoch. Einst war ich einer wie sie, doch das ist lange vorbei.



    Ich bin nun wahrlich der Dunkle Engel. Im Schatten lebe ich, meine Flügel sind schwarz wie die eines Raben, auch mein Denken ist düsterer als das meiner Brüder und Schwestern. Ich habe Gefühle, die ihnen fremd sind. Ängste, Vorbehalte, Eigensucht. All dies ist Teil meines Schicksals, Teil meiner Bestimmung.



    Aber ich weiß noch immer, was Liebe ist. Oder weiß ich es erst wieder?



    Ich habe viele Dichter getroffen, die mit ihren Worten versuchten, die Liebe zu beschreiben. Sie schrieben sanfte und süße Dinge über dieses Gefühl. Wenn sie mir ihre Texte vortrugen, versuchte ich aus meiner Erinnerung heraus, dieses Gefühl zu rekonstruieren, aber es endete immer im schmerzenden Gefühl des Verlustes.



    Doch heute ahne ich wieder, was sie gemeint haben. Ich fühle wieder eine Leichtigkeit. Denn ich traf den Engel, dessen Stimme mir einst die Erinnerung an den Himmel zurückgab. Sie reichte mir ihre Hand und zögernd ergriff ich sie. Denn ich fühlte mich ihres Strahlens nicht wert, hatte Angst, sie mit meiner Düsternis zu beflecken. Sie ist so rein und lieblich.



    Doch es war dieses Strahlen, dass mein kaltblütiges Herz erwärmte, es war die Wärme in ihren Augen, die mir vom Leben sprach, dass ich angesichts des täglichen Umgang mit dem Tode beinahe vergessen hatte. Es war ihre Zärtlichkeit, die meine Leidenschaft wiedererweckte.



    Nun endlich kann ich wieder glauben, dass Gott auch den Gefallenen verzeihen kann, dass seine Güte und Gnade unermesslich ist. Denn er schuf dieses Wesen, diesen strahlendsten aller Engel, diesen lebendig gewordenen Lobgesang auf die Schöpfung!



    Und so wandere ich weiter auf dieser Erde, um Gottes Willen zu erfüllen, doch sind meine Schritte nun leichter, unbeschwerter...



    Wer weiß, vielleicht erzählen sich bald die Menschen andere Geschichten über den Engel des Todes? Geschichten der Sanftheit, der Schönheit und der Liebe. Geschichten über einen Dunklen Engel, der aber nicht düster ist...

    Magus, was here.

    http://www.mysnip.de/forum-archiv/thema/13878/767670/Azrael.html


    Sag mal Cramella

    Wie kommste den hierauf?

    Und noch ne kurze Frage.... weisst du auch, wieso deine Freundin meint, er sei böse oder wolle dir Böses? Hatte sie das begründet oder näher erklärt? Oder vielleicht auf Quellen verwiesen?

    Lieben Gruss, Fiory
     
  6. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

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    Ich bin Azrael. Der Todesengel. Ich besitze nicht viele der Eigenschaften meiner ach so glänzenden "Brüder". Ich bin nicht so schön wie Michael, noch trage ich wie er eine Krone aus Licht. Meine Flügel sind nicht so leicht wie Luft, noch sind sie so schimmernd wie die von Raphael. Ich bin der dunkelste Engel. Ich kehre alle Licht ins Dunkel um.

    Meine Augen sind wie tiefe, schwarze Seen, gesprenkelt mit Amethyst, nur wenige können ihre Augen auf mich richten. In meinem Blick liegt schreckliche Macht. Bilder, die ich selbst in meinem gewöhnlichsten BLick bewahre, können die mächtigsten Engel mit Wahnsinn blenden!

    Ich besitze weder ein gewöhnliches Gesicht noch eine gewöhnliche Form wie die anderen. Mein Mantel ist so schwarz wie der Nachthimmel, bevor die Sterne über ihn ausgestreut wurden. Meine Gestalt verschmilzt mit meinen riesigen Rabenflügeln, die, wenn ich sie ausbreite, die anderen Engel in Ohnmacht fallen lassen. Ich bin der schmächtigste unter meinen Brüdern und doch so stark wie Michael, auch ohne Waffe.

    Melancholie bestimmt mein Herz. Ich rede nicht viel. Und wenn ich in meinem Schweigen rede, so geschieht es durch meine Gedanken, die von Geist zu Geist, von Seele zu Seele wandern. Wenn ich meine Schwingen ausbreite, so wird alles Licht ausgelöscht bis auf eine blasse, blaue Korona, die meine Lebensessenz ist und meine Form von den Schatten abhebt und begrenzt.

    Ich bin wie die Sonnenfinsternis des Lebens. Dieses Symbol der Natur beschreibt ziemlich genau meine Stellung. Wenn du dieses Phänomen kennst, dann verstehst du mich besser. Ich bin der am meisten gefürchteste aller Ewigen, aber nicht der furchtsamste! Mein symbolisches "Herz" ist kalt und still ... und brennt doch mit einer Leidenschaft jenseits der menschlichen Vorstellungskraft. Ich bin der sprichwörtliche Sammler der Seelen, ernte sie überall im Universum und säe die Samen jeder verblühten Blüte in andere Böden. Ich bin der Herbst der Schöpfung und das Zwielicht der Zeit.

    Ich stehe zwischen zwei Stränden, um meine Aufgabe zu erfüllen: Sicher zu gehen, daß jeder Geist das rechte Ufer erreicht und diejenigen, die zwischen den Welten verloren gehen, mit ihren Heimatwelten zu vereinigen..

    http://www.beepworld.de/members44/mrbsalbtraum/azrael.htm
     
  7. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

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    Hier noch eine erfundene Geschichte


    Ich habe mal wieder meine Lebensgeschichte aktuallisiert. Hier ist sie. Wer will, dem schick ich sie auch per Mail! Sagt einfach bescheid!


    Also als erstes mal Leute: Ihr müsst Euch das so vorstellen; für einen Engel ist ein Jahr, wie ein Tag Ein Jahrzehnt wie ein Woche, etc. Aber ab dem Punkt, an dem Azrael nach MorDhyn kommt, lebt er nach der menschlichen Zeitrechnung!!

    Bevor Gott die Erde schuf, schuf er die Engel. Unterteilt in drei Gruppen:
    Die Erzengel, die höchsten aller Engel, sieben an der Zahl:
    1. Uriel - Der die Welten beherrscht
    2. Raphael - Der über die Menschen wacht
    3. Michael – Der über dem Chaos steht
    4. Seraquel – Der die Geister führt
    5. Gabriel – Der Herr der Cherubim und Seraphim
    6. Raguel – Der die göttliche Rache verbreitet (das bin ich)
    7. Luzifer – Sein Lieblingsengel, der Lichtbringer

    Die zweite Gruppe waren die Seraphim, die Leibwache Gottes. Eine hohe Engelsgattung, direkt unter den Erzengeln. Die Kriegsengel des Herrn.

    Die letzte Gattung waren die Cherubim, die Schutzengel der Menschen. Ihre Wächter. Sie arbeiten hauptsächlich auf der psychischen Ebene, aber auch auf der physischen.

    Raguel war von Anfang an nicht mehr als die verkörperte Wut und Rachsucht Gottes. Immer hatte er alle negativen Gefühle seines Herren in seinem Kopf, nie konnte er frei denken, nie ruhen, nie. Lange Zeit rächte er die Sündiger unter den Menschen. Er war es auch der dafür sorgte, dass der schändliche Gotteslästerer, der sich Gottes Sohn nannte, ans Kreuz genagelt wurde, denn keine andere Strafe stand diesem zu. Zwar war Raguel in dieser Zeit des göttlichen Hasses und Zorn in ihm nicht glücklich, aber er kannte die Bedeutung dieses Wortes auch nicht.
    Nur wenige Freunde hatte er. Darunter Ariel, eine Engelin mit der er auch eine Art Beziehung einging, wenn man das so bei Engeln nennen kann. Auch Luzifer war ein guter Freund von ihm, doch dieser war eifersüchtig auf den Schöpfer und wollte an dessen Stelle treten. Da Raguel und Luzifer aber befreundet waren, bot der Verblendete seinem Freund an, ihn zu begleiten und beizustehen. Entsetzt wies Raguel seinen Freund von sich und jagte diesen aus dem Himmel.
    Doch er kam zurück, mit einer ganzen Armee von Dämonen aus den sieben Kreisen der Hölle, einem Heer Vampire und schwarzen Engeln, frühere Diener des Himmels, die sich bekehren ließen. Doch auch der Schöpfer zog mit einer riesigen Armee in die Schlacht. An vorderster Front natürlich die, jetzt nur noch sechs, Erzengel mit allen Seraphim und Cherubim der sieben Himmel. Doch auch die guten und reinen menschlichen Seelen fühlten sich erkoren ihrem Herrn zu dienen und taten dies auch.
    Oberster Führer der himmlische Heere wurde der aggressivste, kriegslüsternste und rachsüchtigste Engel von allen; Raguel. Durch die Wut und den Haß seines Gottes getrieben in eine Schlacht, die er nie schlagen wollte und zum Schluss, sogar gegen seinen einstigen besten Freund; Luzifer.
    Sieben (Engel-)Tage kämpften sie, bis Raguel schließlich durch die Macht des Herren siegte und sich dazu gezwungen sah, Luzifer für immer aus den sieben Himmeln zu verbannen, indem er ihn tötete (Was auch immer das für ein himmlisches/höllisches Wesen heißen mag). Nachdem ihr Herr besiegt war, flüchteten auch die Dämonen wieder in ihre heimischen Gefilde, doch wie sahen die Himmel aus!? Nicht einmal der siebte Himmel wurde verschont. Entweiht vom Blute der Dämonen und Engel, der Gewalt und dem Feuer. Zerstört durch die Hand himmlischer Feinde und Diener.
    Das alles betrübte Raguel sehr, doch das Schlimmste sollte noch kommen. Ariel, die einzige Person, zu der er je eine gewisse Zuneigung empfand, wurde in der schrecklichen Schlacht von einem Hochdämonen getötet.
    Seine Wut und sein Hass auf Luzifer und seinen Heerscharen waren unglaublich. Größer als die seines Herren, größer als alles, was er je empfand. Doch da er nicht in die Hölle konnte, da sein Herr ihm dies aus Sorge unmöglich machte, vernichtet er grausam und unerbittlich jeden Diener Luzifers, oder Satan wie er sich nun nannte, in abscheulichen Ritualen. Er schlachtete unter ihnen und diente mehr dem Tod, als seinem Herrn.
    Zu dieser Zeit bekam er von den Menschen, die ihn nun fürchteten und nicht weiter für einen gerechten Diener Gottes hielten, den Namen; Azrael. Er war nicht länger der Racheengel, er war der höchste Diener des Todes, der Todesengel.
    Verängstigt noch einen seiner geliebten Erzengel zu verlieren, setzte Gott als erstes Amor als Erzengel des siebten Himmels ein und schickte Azrael in Menschengestalt auf die Erde, damit er dort seine Menschlichkeit wiederfinden würde. Aber nicht irgendwohin, sondern nach MorDhyn, dessen Sünden und heidnischen Kulte dem Herrn schon immer ein Dorn im Auge waren.
    Doch Azrael wurde nicht zum Bekehrer. Im Gegenteil: Gegen seine Natur freundete er sich sogar mit einem mächtigen Vampir an: Garkeen, Führer der Todesgarde. Lange Zeit noch, herrschte in Azrael die Wut, die ihn zu dem machte, der er war, doch zum ersten mal ohne die Rachegelüste seines Herren im Kopf, erfreute er sich seiner neuen Freiheit und nahm sich eins für seinen Aufenthalt unter Sterblichen vor: Nichts als Spaß.
    Doch es sollte nicht so kommen, denn statt sich der Sünde zu ergeben, verliebte er sich in eine Ninja namens Lotusblume und gestand ihr erst kürzlich seine Gefühle. Doch auch eine Diebin hatte es ihm angetan. Sie hieß Indaria.
    Nun lebt der Engel größtenteils friedlich und seiner Kräfte beraubt unter den Sterblichen, doch seine Wut glüht immer noch in ihm und droht ihm zu dem zu machen, was er am meisten hasst: Ein schwarzer Engel.
    Lotus aber verschwand bald spurlos und Azrael suchte Trost im Drachenschnapps. Er tat das, was er wollte und nichts anderes. Vieles änderte sich in MorDhyn. Alte Gesichter verschwanden, neue erschienen. Unter anderem eine äußerst attraktive Anti-Paladina namens Tallianna, die später von Garkeen zu einem Vampir gemacht wurde..
    Azrael fühlte sich von Anfang an von ihr angezogen. Ob das an ihr oder an seinem beinahe permanentem Zustand der Volltrunkenheit lag, wußte nicht einmal er genau.
    Nach genau sieben Flaschen Drachenschnapps schließlich, überwog die Arroganz und Eitelkeit des Racheengels. Mit Hilfe desselben Getränks brachte er Tallianna dazu, sein Blut zu trinken. Er erhoffte sich, daß sein Blut rein und heilig genug wäre um sie von innen zu zerfressen.
    Dem war aber nicht so. Talli trank sein Blut und es schien ihr sogar recht gut zu schmecken. Für Azrael war es aber nicht so amüsant. Normale Menschen wären gestorben oder zum Vampir geworden. Er war ein Engel, dazu bedarf es etwas mehr. Trotzdem war dies für ihn schmerzhaft. Seine Federn fielen von seinen Flügeln und sie färbten sich grau. Er selber verfiel in eine Art Zwischenzustand von Engel und schwarzem Engel.
    Außerdem war sein Körper nicht fähig, Talliannas Befehlen zu widerstehen, aber in seinem Geist spielte er Tausende von Möglichkeiten für seine Rache durch. Talli kostete Azraels Zustand voll aus, doch sie wollte auch seine Seele. Der Racheengel aber wußte, wie er dies verhindern konnte und vernichtete alle Bücher und Schriftwerke in denen stand, wie sie dies tun konnte.
    Dachte er. Ein Buch blieb bestehen und es war im Besitz des Magiers Maximilius Arkanius. Bald suchte Tallianna diesen auf und verwandelte Azrael mit Hilfe des Buches in einen schwarzen Engel.
    Mit einem Zusatz, den Talli nicht kannte. Sein Geist wurde nicht verwandelt, sondern ein Teil von ihm befreit und neu erschaffen. Sein “Dämon“ kam zum Vorschein und saugte aus reiner Boshaftigkeit fast Tallis gesamtes Blut aus ihr, lies ihr aber ihr Leben. Dies entfachte ihre Wut. Doch statt sich zu rächen, fing sie an den Racheengel zu ignorieren.
    Während seiner Zeit als schwarzer Engel tauchte eine Drow namens Guenhwyvar in MorDhyn auf. Ziemlich bald traf sie Azrael und versuchte ihn mit einem Liebeszauber zurück zu verwandeln. Dies scheiterte.
    Schließlich konnte der Ordensmeister des Racheengels es nicht mehr mit ansehen und verbannte mit seiner Verlobten Elbentochter, Venom Tocra und einigen anderen aus Azraels Körper. Doch sie waren nicht mächtig genug den Dämon zu vernichten, so daß dieser in Venoms Körper fuhr.
    Nachdem er zwei Morde begann, hatte Azrael genug von seinem Dämon und lies ihn von dem Magier Maximilius Arkanius wieder in seinen Körper bannen. Während der Götterrettung schließlich wurde der Dämon von Azraels Herren persönlich vernichtet, doch was würde jetzt entstehen, würde Talli den Vorgang wiederholen?
    Lange war diese verschwunden und der Paladin verliebte sich in dieser Zeit in Guenhwyvar. Schließlich machte er sie auch zu einem Engel, nachdem derselbe Versuch bei Elbentochter von ihrem Verlobten Toron verhindert wurde.
    Auch seinen Freund Deus Apofis machte er zu einem Engel, kurz bevor er von Garkeen mit Hilfe eines hinterhältigen Giftes getötet wurde. Doch der Tod war für einen Engel keine Schranke. Um aber wiederbelebt zu werden, mußte Selbiger eine seiner heiligen Fähigkeiten aufgeben und konnte sie nur durch eine außerordentlich gottgefällige Tat zurückgewinnen.
    Als Preis für seine Reinkarnation, zahlte Azrael mit seiner Fähigkeit, Sterbliche in die himmlische Armee zu berufen und kann anderen das Engelsdasein nur noch nehmen.
    Dies ist der Stand der Gegenwart.

    PS: Leute, wenn Ihr jetzt denkt, ich wäre ein religiöser Fanatiker, oder so, dann habt Ihr Euch geschnitten. Dies ist nur eine erfundene Geschichte und kein Glaubensbekenntnis aber ich hoffe es gefällt Euch!!!
    18-01-2000 18:32:35

    http://www.arena-rollenspiel.de/for...0&Sort=0&Order=Descend&Page=2Session&Session=
     
  8. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

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  9. Caramella

    Caramella Mitglied

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    314
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    Hier
    Hi Fiory,

    im Ernst, ich würde die Ideen, die du so zu diesem Engel hast wirklich einmal in einem Roman zusammen packen - er wäre sehr passend für eine solche Geschichte, und er würde viele Leser anlocken, wenn du einen guten Verlag findest.
    Das mit der Freundin...nun es waren keine Quellen, sondern ihre Interpretationen bestehender Bilder, so in der Art von Visionen, die ich mit ihr teilte, weil wir viel telefonierten - heute, so im Nachhinein weiß ich nicht mehr wie viel Fantasie war und wie viel nicht.
    Ich meine, den Engel heute getroffen zu haben - irgendwie war ich traurig. Ich weiß nicht, was da vor mir stand, ob ich es mir nur eingebildet habe. Er war dunkel, wie schwarz und zwischendrin schimmerte so was wie helle Lava...naja so sah das aus. Er hatte einen Umhang an, und ich hab ihn umarmt. Ich fühlte dass er im Moment irgendwie wie ein Schwamm ist, der vieles Negative der Welt aufsaugt. Einerseits habe ich mich gefreut ihn zu sehen, ja ich war gerührt, andererseits musste ich ihn weg schicken, weil er zu sehr mit dem Leid dieser Welt infestiert ist - aus welchen Gründen auch immer.
    Ob ich mich irre? Ich weiß es nicht, es war nur meine Wahrnehmung. Und wer weiß ob die richtig ist. Mehr Geschichten zu ihm würden mich nur verwirren. Ich sagte ihm: Ich weiß mehr als in dieser Inkarnation nötig wäre, aber zu wenig, um klar zu sein - also denke ich nicht weiter nach. Wenns so weit sein soll und darf, erfahr ich mehr...

    Liebe Grüße
    Caramella
     
  10. Metztli

    Metztli Mitglied

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    @Fiory
    Ich weiß so gut wie alles von ihm, da er mein Lehrer ist.
    Er und sein Bruder Abaddon waren die ersten Engel, die Lucifer folgten und dadurch aus dem Himmelsreich verbannt wurden.
    Doch anstatt auf der Erde zu wandeln, wie viele denken, schlossen sich Lucifer und seine Anhänger Satan an. Dadurch wurde die Unterwelt um einiges größer und jeder der neuen gefallenen Engel bekam eine Aufgabe zugeteilt.
    Azrael hat im Grunde die Aufgabe, über Leben und Tod zu entscheiden, die Seelen der Verstorbenen werden jedoch von seinem zweiten Bruder, dem Sensenmann, abgeholt.
    Allerdings wird Azrael sein Amt bald niederlegen, da er eine Nachfolgerin gefunden hat.
     
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