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Ayurveda vs TCM

Dieses Thema im Forum "Traditionelle östliche Medizin" wurde erstellt von Athena, 2. Januar 2007.

  1. Athena

    Athena Guest

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    Hallo,

    welche Lehre findet ihr effektiver in Bezug auf das behandeln von psychischen Problemen mittels Ernährung.
    Natürlich sollte es nur eine Begleitung zur Therapie darstellen.
    Und gibt es dafür Ausbildungen?

    Danke!

    Athena
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Liebe Athena,

    ich kann nur aus Erfahrung sprechen: Es kommt auf den Patienten an. Jede Therapie ist super und einzigartig. Die Frage ist, ob die Therapie für den Patienten jetzt oder vieleicht später oder nie paßt.
     
  3. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Hallo Athena,

    In D kann man Heilpraktiker werden. Der "kleine Schein" ist nur für Psychotherapie vorgesehen. Nach bestandener Prüfung muß man sich dann selbst um spezielle Lehrgänge kümmern.

    Außerdem gibt es die Möglichkeit, Gesundheitsberater oder Ernährungsberater zu werden. Speziell für Ayurveda würde ich mir dann das beste Buch kaufen. Das ist immer noch besser und viel billiger als ein mittelmäßiger Lehrgang, und man kann das Buch mit nach Hause nehmen. Vielleicht weiß Sonja mehr? :)

    Im übrigen glaube ich nicht, daß eine Lehre besser ist als die andere. Hauptsache, man versteht sein Fach. Auch die europäische traditionelle Medizin ist nicht zu verachten. Man muß natürlich die Therapie immer individuell auswählen. In diesem Rahmen ist es aber immer das gleiche Schema: Ausleiten und Anfüllen. Zusätzlich ein paar Heilpflanzen und richtige Ernährung. Ausdauersport, neuerdings auch Magnetfeldtherapien TCS = Transkranielle Stimulation). Googele doch mal danach...

    Ayurveda und TCM reichen bis in die Steinzeit zurück. Heute sund es mehr die Namen, die daran attraktiv sind. Am modernsten sind diese Therapien nicht. In der asiatischen Antike konnte man beispielsweise noch nichts über die essentiellen Fettsäuren wissen.

    Ich bin übrigens mal nach meinem ersten Sauna-Besuch (Ausleitung über die Haut) singend durch Berlin gelaufen. Das mache ich sonst nicht :) Auch Blutspende, Blutegel und Brechmittel wirken antidepressiv. Solche Sachen würde man in einem Ernährungslehrgang vielleicht nicht lernen. Ich bin also dafür, die Ausbildung etwas breiter anzulegen.

    Schönen Gruß
    Otto
    --
     
  4. 19sunlight86

    19sunlight86 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. August 2007
    Beiträge:
    20
    Ort:
    in einem kleinen Ort in Niederösterreich
    hallo leute!

    hmm... da sind wir genau bei meinem fachgebiet angelangt *gg*

    zur frage welche der beiden lehren am effectiveren ist, kann ich nur volgendes sagen...

    ayurveda kommt aus indien.
    die tcm aus china.

    ayurveda ist "sanskrit" und bedeutet übersetzt soviel wie "die wissenschaft vom langen leben" oder "die lehre vom leben". ayurveda bezeichnet man gerne als die mutter der medizin. die lehre reicht bis zu 5000 jahren zurück.

    im veda gibt es drei energieprinzipien die man "doshas" nennt. man nennt sie vata, pitta und kapha. diese doshas, oder energieprinzipien sind in jedem menschen vorhanden. wenn sie miteiander harmonieren bzw. im ausgleich zueiander stehen, dann ist der mensch gesund und in seiner mitte.

    in der tcm gibt es zwei energieprinzipien - und zwar jin (die weibliche energie) und jang (die männliche energie). wenn jin und jang miteinander harmonieren bzw. im ausgleich zueiander stehen, dann ist der mensch gesund und in seiner mitte.


    was ich damit sagen will: man kann nicht sagen dass ayurveda besser ist als die tcm oder umgekehrt, weil beide lehren auf das gleiche prinzip hinauslaufen - wenn der mensch in harmonie mit sich und dem universum ist, dann ist er gesund.

    beide lehren unterscheiden sich voneinander in vielen dingen, aber letztendlich läuft alles auf den selben nenner hinaus.

    jetzt kommt es auf dich an mit welcher lehre du besser zurecht kommst, oder für welche lehre du dich "mehr" interessierst". du wirst sehen - letztendlich is es egal ob ayurveda, tcm, tibetische medizin,...
     
  5. Bao Gu

    Bao Gu Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2007
    Beiträge:
    12
    sowohl im ayurvedischen, als auch in der TCM gibt es Ausbildungen, die sich speziell mit der Ernährung befassen.
    Die chin. Kräuterheilkunde hat insbesondere auch Rezepte gegen solche Probleme.

    Ausbildungen kann man auch bei uns machen, für TCM brauchst Du den HP-Schein, für Ayurveda meines Wissens nicht.

    Wofür Du Dich entscheidest, solltest Du aus Deinem Bauch heraus entscheiden.
    Oder mit Pendel oder kinesiologischem Meridiantest, denn Dein Körper weiß auf jeden Fall, welche Variante speziell zu Dir am besten paßt.
     
  6. Oiram

    Oiram Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2005
    Beiträge:
    2
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    Liebe Freunde!!

    Ein rießen Vorteil der TCM ist, dass sie in der westlichen Welt schon weit verbreitet ist.
    Die Ernährung nach den 5 Elementen ist ist auf die westlichen Kräuter und die westliche Küche bestens adaptiert.

    Da ich Mutter bin und mich beim kochen nicht großartig umstellen wollte, hab ich die Kochbücher nach 5 Elementen sehr genossen. Abgesehen davon darfs (aber muß nicht) da auch einmal Fleisch sein. Nur biologisches natürlich! :)


    Die Fünf Elemente Ernährung für Mutter und Kind von Barbara Temelie und Beatrice Trebuth kann ich dazu besonders empfehlen.

    Wer sich gerne informieren möcht kann zum Seminar auf der Bildungsbaustelle, www.Bildungsbaustelle.at schauen, (ich mache dort einen Do-In kurs, ist sehr freundlich und gemütlich).

    Alles Liebe OIRAM
     
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    Ich habe mich ziemlich ausführlich mit der Makrobiotik beschäftigt und finde sie sehr gut zur Behandlung von Krankheiten. Die ayurvedische Ernährungslehre ist auch gut, nur sehe ich da das Problem, dass sie aus Indien kommt und daher, meiner Meinung nach, nicht so einfach auf unsere Klimazone übertragbar ist.
    Indien hat tropisches Klima, aus der Sicht der Makrobiotik ein Klima das sehr "yang" ist. Die Ernährung dort sollte mehr "yin" sein. Unser kaltes Klima ist "yin" also sollte die Ernährung hier mehr "yang" sein. "Yin"-Lebensmittel wie Ananas, Papaya oder Okra-Schoten sind daher für Menschen in tropischen Klimazonen gut, eine solche Ernährung in unserer Klimazone allerdings schwächt auf Dauer den Körper sehr. Bei uns sollte man z. B. einheimische Gemüse und Obstsorten essen, die in unsere Klimazone passen und mehr "yang" sind.
    Daher sehe ich es immer als etwas problematisch an, wenn ayurvedische Ernährungstipps mit exotischen Zutaten einfach übernommen werden, ohne auf diesen Aspekt zu achten. Wenn allerdings nach den "energetischen Aspekten" geschaut wird und das Ganze auf unser Klima "angepaßt" wird ist die ayurvedische Ernährung sicher eine gute Sache.
     
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