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Autonosoden: Parodontose, langwierige Krankheiten, Entzündungen

Dieses Thema im Forum "Essenzen und Heilmittel" wurde erstellt von 0bst, 4. Mai 2012.

  1. 0bst

    0bst Guest

    Werbung:
    Autonosoden können bei langwierigen entzündlichen Prozessen im Mundraum und bei Allergien (Heuschnupfen) helfen, hier ein Erfahrungsbericht:

    Das Problem: Entzündungen im Mund und Zahnfleischschwund, verursacht durch anaerobe Bakterien. Das Krankheitsbild nennen Ärzte Parodontose, Parodontitis, Gingivitis. Antibiotika halfen leider nicht, man fand dann jedoch Heilung durch ein homöopathisches Verfahren namens Autonosode.
    Die Beschwerden sind seit 2006 weg, daher möchte ich die Erfahrung gern weitergeben.

    Hinweise zur richtigen Anwendung homöopathischer Mittel finden sich in Büchern und im Internet. Ein Kurzlehrgang bei einer Heilpraktikerin und ein PC-Programm zur Repertorisation (Mittelsuche) halfen zusätzlich. Mit diesem Hintergrundwissen fand sich bei http://www.hauss.de/autonosoden.html ein Artikel mit Anleitung zur Herstellung und Dosierung von Autonosoden nach dem klassischen ASAN-Verfahren. Hier die Zusammenfassung:

    Man gibt 2ml (zwei milli-liter sind 1/10 vom Inhalt eines kleinen Schnapsglases) frischer, betroffener Körperflüssigkeit (Blut: nur 1-2 Tropfen) in ein Fläschchen mit 10ml (=1cl, halbes Schnapsglas) Alkohol-Wasser-Gemisch. Dafür gibt es spezielle Sets mit Tropf-Fläschchen und Lösung im Internet und in Apotheken. Möglicherweise ist aber auch Wodka mit 40% Alkohol zur Herstellung hinreichend geeignet oder Weinbrand, wie schon bei Hahnemann üblich. Die Fläschchen schon vorab mit der Potenz und Dosieranleitung beschriften, die man gerade herstellt, um spätere Verwechslungen zu vermeiden.

    Herstellung:
    1. 2ml betroffene Körperflüssigkeit auf 10ml Lösung, 10 x klopfen. Dies ist die Urtinktur.
    2. 15 Tropfen der ersten Flasche in 10ml Lösung, 10 x klopfen. Dies ist nun die Potenz C1.
    3. Nur 3 (drei) Tropfen der zweiten Flasche in 10ml Lösung, 10 x klopfen. Dies ist nun die Potenz C2.
    Weiter so mit 3 Tropfen der jeweils vorherigen C-Stufe über C3, C4, C5, C6, C7, C8 bis zu C9.

    Die Stufen Urtinktur bis C4 werden nun weggeworfen.

    Dosierungsempfehlung laut ASAN:
    C9: Täglich 3x 15 Tropfen bis die Flasche leer ist. Dann weiter so bei C8 mit ebenfalls 3x 15 Tropfen täglich.
    Dann C7 mit 2x täglich 10 Tropfen. Dann C6 mit 2x täglich 5 Tropfen. Dann C5 mit 1x täglich 5 Tropfen.
    Einnahme: Vor dem Essen unverdünnt auf den Handrücken tropfen und ablutschen oder in Wasser verdünnt trinken.


    Herstellung und Verabreichung können im Einzelfall bei Bedarf variieren. Behandlungen mit körpereigenem, krankheitsbezogenem Material gibt es seit mehr als 2000 Jahren.

    In der Homöopathie, seit etwa 200 Jahren, werden üblicherweise pflanzliche Mittel verabreicht, die durch Verdünnung nur Wirkstoffreste enthalten. Diese Mittel bewirken im Körper leichte Antireaktionen und Heilung. Durch Potenzierung (genau bemessene Verdünnung) werden aus einer Urtinktur C- oder D-Potenzen als Flüssigkeiten hergestellt. Damit werden dann auch Zuckerkügelchen (Globuli) oder Tabletten unterschiedlicher Größe hergestellt, die in Apotheken verkauft werden. Man kann Mittel aber auch als Tropfen in Alkohol oder Wasser kaufen. Da es hunderte von Mitteln gibt, die zum Teil viele Wirkungen haben und sich oft mit den Wirkungen anderer Mittel überschneiden, sind Fachbücher (Repertorium) oder PC-Programme wie Repertorix zum Finden der jeweils richtigen Mittel notwendig. Die Mittel haben keinen Beipackzettel, denn die Mittel werden nach Symptomen viel genauer betrachtet als in der üblichen Medizin, das ist ungewohnt und zu Beginn oft zweitaufwändig. Apotheken werben daher nicht gern für Globuli - die Mittel sind zudem sehr preisgünstig, sehr sparsam in der Anwendung und dazu auch noch Jahrzehnte haltbar. Beispielsweise hatten 10 Lehrgangsteilnehmer kooperiert und sich aus 30 kleinen Fläschchen Globuli noch kleinere Röhrchensets zusammengestellt. Dazu gehörte dann ein zusammenkopiertes Repertorium für diese 30 Mittel. Die Röhrchen werden üblicherweise in einer Art Federtasche aus Leder gelagert und reichen einer Familie meist viele Jahre auch auf Reisen z. B. bei Erkältungen, Durchfall, leichten Verbrennungen oder Schmerzen. Homöopathie ist ein sehr sparsames, aber sehr genau zu nehmendes und dadurch etwas zeitaufwändiges Unternehmen.

    Langzeitige Behandlungen zur Stärkung der Konstitution bei schon länger andauernden Beschwerden werden üblicherweise durch erfahrene Heilpraktiker eingeleitet, nach aufwändigen Voruntersuchungen und Befragungen. Das kostet natürlich einiges und dauert Stunden. Heilpraktiker verkaufen keine Mittel - der Patient muß sich in Apotheken mit dem Mittel versorgen lassen, das der Heilpraktiker ihm benannt hat.

    Die eigene Herstellung von Mitteln ist eher selten, da aufwändig. Auch verspüren sensible Personen bei der Herstellung von Mitteln gelegentlich Unwohlsein. Die Urtinktur wird zu einer Potenzierung verdünnt, das Fläschchen wird dann zugeschraubt und mit dem Boden zehn mal fest auf eine Unterlage (dickes Buch oder Lederkissen) geklopft. In der Flüssigkeit bilden sich beim Klopfen kurzzeitig Wellen, Gischt und feinste Tröpfchen. Vielleicht schwingen auch feinstoffliche Energiewellen hindurch, die Einfluß auf den Klopfenden haben können. Jedenfalls werden durch das Klopfen die Flüssigkeiten besonders gut vermischt.

    Möglicherweise hat schon die Herstellung eigener Autonosoden einen günstigen Einfluß auf die Heilung. Zumindest bei Parodontose hatte man in diesem Fall besseren und länger anhaltenden Erfolg als mit Antibiotika.
    Zweieinhalb Jahre nach der Erstbehandlung traten zwar wieder leichte Beschwerden auf, eine erneute Behandlung half aber sofort und langfristig. Es stellte sich dabei heraus, daß bei der Erstbehandlung Fehler gemacht wurden, die Dosierung zeitweise zu hoch war und die Behandlungsdauer dadurch verkürzt.

    Zu Bedenken: Obwohl die Mittel in C- und D-Potenzen keine nachweisbaren Spuren der Urtinktur mehr enthalten, sind sie wirksam bei Menschen und Haustieren. Falsch eingesetzte Mittel können für kurze Zeit im Repertorium beschriebene Symptome auslösen, diese Irritation nennt sich Mittelprüfung. Der Ausdruck entstand in den Ursprüngen der Homöopathie nach Hahnemann, als Mittel erstmalig hergestellt und auf ihre Wirkungen an Freiwilligen, oft Ärzten der damaligen Zeit, geprüft wurden. Homöopathische Mittel können richtig eingesetzt Krankheitssymptome abschwächen oder verschwinden lassen und falsch eingesetzt die entsprechenden Symptome für kurze Zeit auslösen.

    Ich gebe diesen Text ins Internet, weil die Behandlung mit Autonosoden mittlerweile ziemlich trendy ist, das genaue Rezept aber oft fehlt.
    Man kann Autonosoden auch in Apotheken herstellen lassen oder Sets mit Fläschchen und Alkohol-Lösung im Internet bestellen, allerdings recht teuer.
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Danke für diesen Beitrag!
    Ich suche schon länger danach :)

    Warum?
     
  3. 0bst

    0bst Guest

    http://www.hauss.de/autonosoden.html : ...nach dem klassischen ASAN-Verfahren kommen lediglich die Stufen C5, C6, C7, C8 und C9 zur Anwendung.


    ...eine Therapie mit modifizierten Körperflüssigkeiten ist bei allen hyperergisch-allergischen und immunpathologischen Krankheiten angezeigt, z. B.:

    Heuschnupfen (allerg. Rhinitis, Pollinose)
    Asthma bronchiale
    chronische Sinusitis
    Urticaria
    Umwelt- und Nahrungsmittelallergien
    Neurodermitis
    Psoriasis
    Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
    rheumatischer Formenkreis
    u.a.m.
     
  4. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wien
    Ach so, nur deswegen.
    D.h., man könnte sie bei Bedarf sehrwohl verwenden.

    Da ich mich bei Alkohol so überhaupt nicht auskenne, eine dumme Frage: Welchen Weinbrand nimmt man (gibt es da Unterschiede)?
     
  5. Azura

    Azura Guest

    Zunächst fand ich das etwas eklig, aber Eigenurinanwendungen gibt es schon seit Urzeiten...

    Naja, Erfahrungsberichte wären schön.
     
  6. 0bst

    0bst Guest

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    Hahnemann nahm vor 250 Jahren Weinbrand, weil verfügbar, heute wird meist reiner Alkohol (Apotheke) mit destilliertem Wasser (Apotheke) verdünnt.

    Auf einem Bachblüten-Seminar hatte die Heilpraktikerin die Essenzen und Weinbrand aus dem Supermarkt dazu.

    http://www.bach-blueten-therapie.de...achblueten/herstellung-einer-einnahmeflasche/

    Erklärungen der Hahnemann-Methoden, der Korsakoff-Methode und der Continued-Flux-Methode für Hochpotenzen:
    http://angerapotheke.com/homoeopathie.html

    Die Continued-Flux-Methode:
    http://www.remedia.at/homoeopathie/fluxionherstellung.html

    Herstellung von Spagyros-Hochpotenzen:
    http://www.docstoc.com/docs/18212592/Spagyros-Hochpotenzen
     
  7. GianaBanana

    GianaBanana Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2009
    Beiträge:
    112
    Hallo Giri,

    welche Krankheiten/Beschwerden kann man mit Autonosoden aus Blut behandeln? Und wie ist das mit der Sinusitis? Man nimmt doch nicht die Flüssigkeit/Masse aus der Nase???? :rolleyes:

    LG - GianaB.
     
  8. 0bst

    0bst Guest

    Meist wird Blut genommen. Über Speichel, das Zeug von entzündlichen Prozessen und Urin wird drum herum geredet. Ich gehe für den Eigenbedarf nach Bauchgefühl. Mit dem Zahnstocher im Mundraum, da heilt es sehr schnell.
     
  9. GianaBanana

    GianaBanana Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2009
    Beiträge:
    112
    okay, danke für die Erklärung. Hört sich schon besser an :)!
    Schönen Tag, GianaB.
     
  10. 0bst

    0bst Guest

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    Die Behandlung mit Autonosoden ist langwierig und nur für die Behandlung lang anhaltener Beschwerden gedacht.

    Ich setze das auch nur dann ein, wenn Ärzte und Medizin nicht helfen konnten.
     

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