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Aussöhnung mit dem inneren Kind und Meditation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Energeia, 28. März 2009.

  1. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
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    Hallo ihr Lieben,

    ich finde, dass sich Meditation (z.B. auf den Atem und/oder den Bauch) und die Praxis der "Aussöhnung mit dem inneren Kind" sehr stimmig ergänzen.

    Hat von euch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Und welche Erfahrungen habt ihr mit der "Aussöhnung mit dem inneren Kind" erleben dürfen?

    Liebe Grüße :kuesse::flower2:
    Energeia
     
  2. daljana

    daljana Guest

    guten morgen
    das schob ich bisher immer weg...magst du mal berichten?:)
     
  3. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
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    3.288
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    Milchstraße
    Liebe Uriela,

    hm, die Grundübung des gesamten Ansatzes könnte man vielleicht ganz allgemein als "Offensein" beschreiben. Es geht ganz generell darum, aus allem zu lernen, alles zuzulassen, auch Schmerzen.
    Es geht also darum, sich nicht zu verschließen, nicht Erfahrungen und Inneres zu vermeiden :)

    der Grundgedanke ist, dass wir alle mal ein Kind waren, das sich, vielleicht weil es gescholten oder getadelt oder einfach nicht geliebt oder beachtet wurde, so dass wir uns einsam fühlten, vielleicht auch traurig, ängstlich, voller Scham, so dass wir uns anpassten, versuchten, für die anderen ein "erwachsenes Kind" zu sein: ein Kind mit einer harten Schale :)
    Je älter wir dann wurden, desto mehr entwickelten wir uns auch zu einem "Erwachsenen", der sich mehr oder weniger um uns und andere kümmert, indem wir arbeiten, einkaufen, organisieren, versuchen, uns das Leben zu gestalten und auf diese Weise auch für unser Wünsche und Bedürfnisse da zu sein.
    Nun ist es oft so, dass wir als Erwachsene mit uns selbst nicht immer liebevoll umgehen. Wir sind vielleicht dauernd für andere da oder wir identifizieren uns mit Leistung und quälen uns andauernd oder wir gehen Süchten nach und schaffen es nicht, uns liebvoll von den Süchten, Härte, Normen, Moden, den Urteilen anderer zu befreien: einfach für uns da zu sein.

    Man kann nun sagen, dass der nicht-liebevoller Erwachsene und das verletzte, erwachsene Kind Ausdruck unseres "Egos" sind.
    Und ss geht nun darum, dieses Ego anzunehmen, uns von einem nicht-liebevollen zu einem liebevollen Erwachsenen zu entwickeln und hierbei uns mit unserem inneren Kind auszusöhnen, dessen Bedürfnisse, Ängste, Schmerzen, Sorgen, Wünsche wir so oft verdrängten. :)

    Wenn man nun mit der Praxis beginnt, sich mit dem inneren Kind auszusöhnen, dann merkt man sehr oft, dass es nicht leicht ist, einfach mal so ein "liebevoller Erwachsener" zu sein :) Manchmal wissen wir gar nicht so richtig, was "Liebe" ist, müssen das erst mit uns selbst fühlen, was es heißt, "liebevoll" zu uns selbst zu sein, uns nicht einfach zu verwöhnen oder zu vernachlässigen, etwa durch Ablenkungen oder Süchte, etc. .
    Und zugleich fällt es uns oft schwer, mit all dem Kontakt aufzunehmen, was wir seit all so langer Zeit in uns weg geschoben haben :confused: Am Anfang treffen wir vielleicht einfach ein Kind in uns an, das total sauer auf uns ist oder sich sehr einsam fühlt oder vielleicht auch fühlt, dass es in der augenblicklichen Partnerschaft nicht glücklich ist. :wut1:
    Vielleicht merken wir auch, dass wir vor allem für die Außenwelt "funktionieren", uns an "Strukturen" halten, aber an uns selbst oft genauso vorbeiagieren, wie wir das manchmal mit anderen erleben, dass da genauso einer in uns ist, der beleidigt auf bestimmte Grundsätze von uns reagiert, wie das andere auch manchmal tun, wenn wir ihnen diese vorhalten. :debatte: Wenn wir dann mit uns selbst Kontakt aufnehmen, mit uns selbst den Kreis schließen, dann fällt es uns auch viel leichter für andere offen zu sein. :umarmen: Wir fühlen uns dann nicht mehr überfordert, wenn andere so reagieren, sondern können ihnen so liebevoll begegnen, wie wir auch uns liebevoll begegneten, als wir diese Wut oder Kränkung in uns fühlten - oder zumindest gelingt es uns, uns liebevoll abzugrenzen, ohne größere Schäden anzurichten.
    Nach einer Weile schließlich können wir mehr und mehr spüren, dass wir allmählich unser höheres Selbst :flower2: zu leben beginnen, aus dem heraus wir immer mehr sehen, fühlen, verstehen, was liebevoll, vernünftig, realistisch und gut für uns und anderen ist und wohin unser Weg führt.

    Wenn man vielleicht Yoga betreibt oder wenn man auch sonst mit Chakren arbeitet, dann ist es vielleicht hilfreich, dies zu realiseren:
    Den liebevollen Erwachsenen und das höhere Selbst kann man dem 5.,6.,7. Chakra zuordnen. Das innere Kind vor allem dem 3., aber auch dem 2. und 1.
    Über das Herzchakra können wir beide miteinander verbinden, so dass es in uns zu einem Fluss kommt und wir einen geschlossenen Kreis in uns fühlen.

    Meines Erachtens hilft Meditation sehr, dass wir ruhig und gelassen unseren inneren Konflikten begegnen können.

    Liebe Grüße :)
    Energeia
     
  4. daljana

    daljana Guest

    ich danke dir:kiss4:
    das kommt im rechten moment..;)
    das buch:aussöhnung mit dem inneren kind,ich habe noch ne abneigung dazu..meine beste freundin nahm sichs leben,eben das buch lag auf ihrem bett...aber ich erkenne die wichtigkeit,im aussöhnen..mt allem,auch dem kleinen mädchen in mir.ich hatte in einer meditation mich gesehn,als kleines mädchen,mal :banane:und dann mal:schmoll:
    ich danke dir,ich kümmer mich wieder mehr ums kleine mädchen in mir;)
     
  5. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
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    Milchstraße
    ja, das kenne ich :)

    Manchmal kommt da viel Einsamkeit hoch - Erinnerungen, wie wir vielleicht einsam an einer Fensterscheibe standen, heimweh im Herzen, im Bauch, Schmerzen, Kummer, den wir dann wegdrückten, weil niemand da war, der mit uns kuschlen, liebevoll trösten wollte :)

    liebe Grüße :flower2:
    Energeia
     
  6. daljana

    daljana Guest

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    oh ja..das stimmt..und heut,ich fühl mich teilw echt wie ca 8...will auf den schoß genommen werden und gestreichelt;)
    danke für die anregung
     
  7. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    achja, ich kenne das Buch, das du genannt hast, und finde es sehr gut, gerade auch dann, wenn man ein wenig mit einer spirituellen Praxis - oder Esoterik - vertraut ist. Dazu gibt es noch ein hilfreiches Praxisbuch; es reicht aber, wie ich finde, auch erst einmal das Lesebuch: danach kann man versuchen, mit dem Dialog zu beginnen.

    Es gibt aber auch ein eher psychologisches Buch, das etwas weniger direkt, eher über die Vorstellung/Visualisierung vorgeht: Gabriela Bunz-Schlösser (Dipl.Psych) "Hand in Hand mit dem inneren Kind. Die Übung ist hier ebenfalls eine Art Dialog.

    Ich habe mit beiden schon gearbeitet und fand beide sehr gut.

    ... und vielleicht haben hier ja andere SchreiberInnen auch noch weitere Buchvorschläge :danke:

    :)

    na, ich hoffe, dass du jemand findest, der dich auf den Schoß nimmt - oder vielleicht meditierst du einfach schön und machst dir dann eine schöne Schokolade oder Yogi-Tee mit Honig :)
     
  8. daljana

    daljana Guest

    jemand wo mich auf den schoß nimmt...ne ich mach das selber.so solls jetzt mal sein..ich nahm immer die andern aufn schoß;)
    meditation ja :)
    dein text reicht da auch dazu...
    schönen tag wünsche ich:):danke:
     
  9. Kashi

    Kashi Mitglied

    Registriert seit:
    26. Februar 2009
    Beiträge:
    107
    Ort:
    bei Hannover
    Halloo,
    Danke für deine Ausführung über das innere Kind, Energeia. Eins von den genannten Büchern will mir eine Freundin demnächst schenken, bin mal gespannt.
    Wisst Ihr, dass es auch ein glückliches, verbundenes inneres Kind gibt?
    Das ist mir manchmal begegnet in Gedanken, und ich wußte erst gar nicht, wo ich`s hinstecken soll.
    Das fühlte sich an, wie eine Erinnerung, eine wunderschöne Erinnerung, nur ohne Bilder.
    Ich hab nur gedacht, ja, so hast du Dich schon mal gefühlt. Nicht als Erwachsener. So bin ich drauf gekommen, dass es Kindheitserinnerungen sein könnten. Das macht mich sehr froh, dieses innere Kind wiederzusehen, sehr froh.
    Das schmollende kleine Ding begegnet mir natürlich auch ständig!

    lG
    kashi
     
  10. lghtangel

    lghtangel Guest

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    die sonne im herzen fängt an zu scheinen,wenn die menschen erkennen wie wichtig dieser weg ist den energeia beschreibt,die angst vor disen weg ist nicht nötig wenn er gegeangen ist erkennt ihr euch selbst am besten jeder auf seine art und jeder mit seiner bestimmung,alles ändert sich,man erkennt die hilfe der engel die gesandt wurden von gott.Sie wird immer heller die sonne im herzen.
     
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