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Aussagen von B.Hellinger/Aufstellern kritisch betrachtet

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von pluto, 6. Oktober 2008.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
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    dort, wo es schön ist
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    Hallo,

    in diesem Thread möchte ich Aussagen von Bert Hellinger genauer anschauen. Sie haben eine schlimme Wirkung auf den, der sie gesagt bekommt.

    obiges Beispiel erklärt:
    Was passiert danach?
    Der Klient wird entweder sehr ärgerlich, oder (weit häufiger) er versucht sich noch mehr anzupassen, einzuordnen, unterzuordnen, als er es eh´ schon tut.
    Das Publikum bzw. die anderen Teilnehmer schauen von nun an kritisch auf denjenigen (herab). Sie denken sich: "Zum Glück bin ich anders." oder so ähnlich.
    Was heißt das für den Klienten: Er wird sich in Zukunft zusammenreißen, um nicht wieder bloß gestellt zu werden. Weitere Ausgrenzung, denn darum geht es hier in Wirklichkeit, kann er nicht mehr verkraften. Das kennt er schon aus seinem eigenen Leben. Die FA war seine letzte Hoffnung dem ein Ende zu setzen, dass er endlich dazu gehören darf. Und nun das!


    Hier wird einzig die Liebe des Elternteils berücksichtigt. Die Liebe des Kindes ist blockiert. Das zeigt sich sowohl beim Darsteller als auch beim Klienten selbst. Die Blockade aufzulösen obliegt einzig dem Klienten. Es wird suggeriert, dass es ganz leicht und einfach sei, in die Arme des "geliebten" Elternteils zu laufen. Er warte ja schon sehnsüchtig darauf.

    Da das Kind an dem Tag nicht zum Elternteil hingehen kann, oder es aus der Aufforderung gegen seinen inneren Willen, dem Aufsteller zuliebe tut, hat das Folgen für das Kind: Es fühlt sich schuldig. Es denkt, dass das, was es zu sagen hat, unwichtig sei. Das Elternteil wird so auf ein Podest gehieft, niemals erreichbar für das Kind. Hinzu kommt, dass das Kind (der Klient) in der Wut oder Ablehnung stecken bleibt und diese nach so einer Aufstellung ungehindert zum Ausdruck kommt. Mit all seinen schlimmen Folgen. Fazit: Die Bedürfnisse des Klienten wurden nicht berücksichtigt und nicht geachtet.

    Dann sagt er einen Satz, bei dem alle Anwesenden lachen, mit einer Ausnahme: dem Klienten. Würde er den Klienten achten, würde er es tun und nicht so reden, dass dann Gelächter entsteht. Eine Erheiterung für das Publikum und der Klient verschließt sich langsam (hat er schon mehrere Aufstellungen hinter sich auch ganz).

    Fallen euch noch mehr solche Unstimmigkeiten ein? Sie sind in Aufstellungen geläufig und dem Klienten wird weit mehr geschadet als geholfen!

    Liebe Grüße Pluto
     
  2. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.773
    Daß Hellinger ein faschistoider Psychopath ist wird doch recht schnell klar wenn man mal Aufnahmen von Aufstellungen von ihm gesehen oder Aussagen von ihm gelesen hat...
     
  3. tansy

    tansy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2008
    Beiträge:
    8
    ich finde auch das TamTam um Hellinger herum gefährlich!

    Er hat ganz einfach Therapieformen (z.T. sehr Wertvolle von Virginia Satir) zusammengemixt und keine Ahnung von der Materie!

    Daher kann ich Leute, die "Aufstellungen nach Hellinger" anbieten nicht ernst nehmen, denn die haben sich garantiert nie mit den Hintergründen beschäftigt!
     
  4. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
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    dort, wo es schön ist
    Hallo tansy,

    viele haben sich mittlerweile von B.H. distanziert und sagen sie würden andere Aufstellungen durchführen. In einem sind sie ihm jedoch gleich geblieben: Sie benutzen eine ähnliche Sprache wie er und haben eine ähnliche Haltung zum Klienten wie er. Und diese Sprache und Haltung ist für den Klienten sehr gefährlich und hat entsprechende Auswirkungen, wie z.B. ein Trauma entstehen lassen oder es erhärten, was natürlich noch fataler ist.

    LG Pluto
     
  5. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
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    dort, wo es schön ist
    Noch so ein Beispiel, das ich als Warnung hier reinstellen möchte (mit Erlaubnis von Sunny).

    Folgen daraus ist:
    die Opfer sind die wahren Täter....wenn ein (Stief)Vater seine Tochter (älter als 4 Jahre) mißbraucht, hat sie es gewollt.....

    Der Täter wird hier völlig der Verantwortung seines Tund freigesprochen. Das Kind bekommt die volle Verantwortung zugeschoben. Ein Kind, das auf seinen Vater, der hier der Täter ist, angewiesen ist und ihm hilflos ausgeliefert ist.


    Hier erklärt B.H. dann den Zusammenhang:

    Das heißt für mich: Eltern dürfen tun und lassen, was sie wollen. Sie haben immer Recht und handeln auch immer richtig. Daraus entsteht dann ein Erwachsener, der völlig unsicher wird, duckmäuserisch oder das Gegenteil und er wird seinem Vater ähnlich und quält andere Menschen in anderer Weise.

    LG Pluto
     
  6. nkeisen

    nkeisen Mitglied

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    27. Juni 2008
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    255
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    Hallo Pluto,
    Dein Beitrag erklaert mir jetzt warum meine Tochter kurz nach Aufstellung (Methode BH ) vom 6. Stock stuerzte. Suizid haete bei ihr vorher niemand vermutet. Zum Glueck blieb sie doch am Leben, aber nie mehr so wie vorher,
    es hat sich alles verschlimmert...

    @ Alle: Hat jemand noch persoenliche erfahrungen mit diese Methode BH gemacht? ;)

    liebe Gruesse
    nkeisen
     
  7. A.1526

    A.1526 Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    515
    Ort:
    Am Unterwasserschiff...
    Ich habe nicht nur persönliche Erfahrungen als Klient sondern auch als Aufsteller (in beiden Fällen meist sehr gute!) und kann zu diesem Thread nur sagen, dass die Fragestellerin hier in manipulativer Weise Dinge nicht nur verzerrt wiedergibt, sondern auch falsche Sachverhalte behauptet. Der einzige Grund für diesen Thread ist m.E. Empörung zu schüren. Dies geschieht unter Verwendung der hier im Forum bekanntermaßen "zündenden" Bemerkungen und Behauptungen.

    Man muss hier fragen, auf Grund welcher persönlichen Erfahrungen mit Bert Hellinger diese Behauptungen aufgestellt werden. Dazu sagt aber die Autorin nichts. Es werden irgendwelche Reaktionen fiktiver Aufstellungsklienten einfach in den Raum geworfen und als Tatsachen dargestellt.

    Nach meiner Einschätzung handelt es sich hier wieder einmal um einen Flaming-Thread, der einzig zum Ziel hat, Streit zu schüren und einen ganz persönlichen Kleinkrieg gegen Bert Hellinger und all kene, die seine Arbeit als wertvoll erkannt haben, zu führen. Daher werde ich hier NICHT die Position Hellingers "verteidigen" und schon gar nicht im Detail auf die unsinnigen Vorwürfe eingehen. Über die Hellinger Scientia gibt es genügend Veröffentlichungen und wen es wirklch interessiert, der kann Bert Hellinger persönlich anschreiben und sogar anrufen und seine Fragen stellen.

    @ nkeisen:

    Dass Deine Tochter zeitlich nach einer Aufstellung aus dem 6. Stock stürzte ist bedauerlich. Du hast hier offen gelassen, ob es sich um einen Suizidversuch oder einen Unfall handelt. Die Frage ist, ob und wenn ja welcher Zusammenhang da tatsächlich mit einer Aufstellung gegeben war. Anhand Deiner darstellung lässt sich der nicht nachvollziehen. (Wer hat was aufgestellt, bei wem, was geschah in der Aufstellung, hatte die überhaupt einen Zusammenhang mit der Tochter usw. usw.)

    Gruß
    A.
     
  8. nkeisen

    nkeisen Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2008
    Beiträge:
    255
    Ort:
    Donau entlang
    @ nkeisen:

    Dass Deine Tochter zeitlich nach einer Aufstellung aus dem 6. Stock stürzte ist bedauerlich. Du hast hier offen gelassen, ob es sich um einen Suizidversuch oder einen Unfall handelt. Die Frage ist, ob und wenn ja welcher Zusammenhang da tatsächlich mit einer Aufstellung gegeben war. Anhand Deiner darstellung lässt sich der nicht nachvollziehen. (Wer hat was aufgestellt, bei wem, was geschah in der Aufstellung, hatte die überhaupt einen Zusammenhang mit der Tochter usw. usw.)

    Gruß
    A.[/QUOTE]

    Hallo A!

    Es handelte sich um ein Suizidversuch und nicht um ein Unfall.
    Tatsaechlich war es kurz nach einer Aufstellung.
    Es hat sich auch bildlich gezeigt dass Tochter nach verstorbene Familienmitglieder folgen wollte.
    Ihr jetziges Leben sieht auch so aus als ob es eine Selbststrafe waere,
    Ich kann nicht mehr darueber berichten da mir selbst alles so merkwuerdig/fragwuerdig erscheint, hab' nur aufgeschrieben was ich erlebt habe, die Zusammenhaenge
    versuche ich jetzt zu verstehen. Hab "Ordnungen der Liebe" und sonst fast alle Buecher von BH gelesen, jedoch blieb mir viel raetzelhaft.
    Sonst ich habe auch die Arbeit von BH sehr geschaetzt, nur jetzt beginne ich langsam zu zweifeln.
    liebe Gruesse
    nkeisen
     
  9. A.1526

    A.1526 Mitglied

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    Am Unterwasserschiff...
    Wir sollten das vielleicht via PN machen, wenn Du magst. Vielleicht lässt sich ja Licht ins Dunkel bringen?

    Mehr via PN, wenn Du magst, Lass mich wissen.

    Hat Deine Tochter selbst aufgestellt oder Du? (Kannst Du mir ja ggf. dann beantworten.)

    Gruß
    A.
     
  10. A.1526

    A.1526 Mitglied

    Registriert seit:
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    Am Unterwasserschiff...
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    Noch etwas für alle zu dem von nkeisen angedeuteten Fall Ihrer Tochter:

    Es kann sein, dass sich in einer Aufstellung etwas (eine Dynamik) zeigt, das (die) hernach tatsächlich in irgendwelcher Weise geschieht (im "Guten" wie aber auch möglicherweise im "Schlimmen"). Das ist sogar äußerst wahrscheinlich. Sonst hätte es keinen Sinn aufzustellen.

    Das heißt m.E. nach aber nicht notwendigerweise, dass die Tatsache, dass es sich gezeigt hat und ans Licht gekommen ist auch die Ursache für das nachfolgende Geschehen ist.

    Es kann auch sein, dass eine Dynamik ans Licht gekommen ist und der/die Betroffene ist nicht bereit, eine andere Lösung anzunehmen. Manchmal/oft geschieht dies auch trotzdem (oder sogar weil und dann durch voreiliges Antreiben der Leitung) eine "gute Lösung" in der Aufstellung herauskam. Manchmal erscheint es einem/r Betroffenen leichter, in der Verstrickung zu bleiben.

    Zudem müssen wir hier sehen, dass der Suizid nicht gelungen ist (auch wenn er offenbar fatale Folgen und Einschränkungen mit sich brachte). Es kann genau so auch sein, dass er wegen der Aufstellung nicht "gelang".

    A.
     

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