1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Aus einem anderen Magie-Forum

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Tariel, 31. Juli 2006.

  1. Tariel

    Tariel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2003
    Beiträge:
    1.373
    Ort:
    Kosmopolitanien
    Werbung:
    Schlüssel zur Freiheit

    1.Teil

    Einleitung
    Die Schwingung der Liebe weckt das schlafende Sensorium unserer Gehirne und öffnet unser geistiges Auge.

    Die Redaktion des Lichtfokus’ hat den folgenden, an sie gerichteten Leserbrief zur Stellungnahme direkt an Beat weitergeleitet. Er hat die Stimme aus der Leserschaft zum Anlass genommen, noch näher auf die Thematik der menschlichen Ängste sowie der Befreiung von Furcht durch die hohe Schwingung der Liebe einzugehen.

    Frage einer Leserin:
    Mein Leserbrief bezieht sich auf "Fragen an Beat" im Lichtfokus 7/2004, und zwar auf seine Antwort an Gloria. Ich habe Ihre Zeitung heute zum ersten Mal in den Händen und weiß nicht, wer dieser Beat ist, der dort antwortet. Seine Antwort an Gloria jedoch ist fatal und für Gloria unter Umständen (lebens)gefährlich. Ich kann ihm zustimmen, dass unser ureigenstes Selbst Licht und Liebe ist. Dennoch halte ich absolut nichts davon, als Lichtarbeiter sich immer nur dem Licht zuzuwenden und die dunklen Seiten wie Ängste, Verletzungen usw. außen vor zu lassen. Wie sollte ich jemandem helfen können, der gerade von Dunkelheit umgeben ist, aus dieser Dunkelheit zu entkommen, wenn ich gar nicht weiß, wie ich mich in der Dunkelheit zu bewegen habe? Wenn ich meine eigenen Abgründe nicht kenne? Wenn ich nicht weiß, wie es ist, von Dunkelheit umgeben zu sein? Diese Ratschläge, sich nur nach dem Licht zu wenden, kommen als esoterische Variante der gut gemeinten Ratschläge von Freunden daher, es alles mal nicht so schwer zu nehmen oder als Meinung, Heilung lasse sich über Verdrängen realisieren. Und was, wenn es Gloria auch mit diesen Ratschlägen immer schlechter gehen sollte, sie vielleicht suizidal wird? Hat sie dann versagt, weil sie sich eben nicht nur dem Licht zuwendet? Weil sie zu viele Energien an "Blockaden" bindet? Und warum eigentlich hat sich Gloria damals zu diesem Familienstellen begeben? Solche Schritte geht man nicht, wenn man das Gefühl hat, alles sei in Ordnung. Die Antwort von Beat beinhaltet eine völlig unangebrachte Schuldzuweisung an Gloria, ihr Zustand resultiere aus ihren Ängsten, die durch ihre Hinwendung zu diesen noch verstärkt werden. Was aber ist mit der Botschaft, die Ängste oder Schmerzen vermitteln? Sollte es nicht viel mehr darum gehen, den Ängsten wirklich auf den Grund zu gehen, ihre Botschaft zu verstehen, sie zu transformieren und darüber zu heilen? Natürlich könnte mir Beat jetzt entgegenhalten, dass das der von ihm zitierte Irrtum unserer westlichen Gesellschaft sei. Aber wir sind eben nicht nur Licht, sondern hier in unserem Leben sind wir auch endliche, duale Wesen, die trotz des Bewusstseins für Licht und Liebe genauso ihre Verletzungen mit sich tragen und damit leben bzw. sich damit auseinandersetzen müssen. Es ist richtig, dass in unserer Gesellschaft eine Unkultur der Selbstbespiegelung entstanden ist, die mit Heilung nichts zu tun hat. Es ist aber die gleiche Unkultur mit umgekehrtem Vorzeichen, Heilung über den Weg einer fehlenden Selbstreflexion und nur mit Hinwendung auf die Liebe zu propagieren, auch das kann nicht gelingen. Mystiker aller Zeiten und Kulturen haben immer wieder angemahnt, sich selbst auf den Grund zu gehen, sich schonungslos seinen Schattenseiten zu stellen und sich eben nicht nur dem Licht zuzuwenden. Jesus z. B. sagt: "Ich bin das Licht der Welt..." (Joh. 12,8), und weiter heißt es im Glaubensbekenntnis: "...hinab gestiegen in das Reich des Todes..." – Jesus ist hinab gestiegen in die Dunkelheit, in die Abgründe; er hat gelitten, er hat in die Hölle geschaut – und er ist auferstanden! Im 1. Korintherbrief heißt es: "Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib....Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch, der zweite Mensch ist vom Himmel." (1. Kor, 15, 44-47) Oder Bernhard von Clairvaux (1090-1153) schreibt: "Fange damit an, dass du über dich selbst nachdenkst, damit du dich nicht selbstvergessen nach anderem ausstreckst. Was nützt es dir, wenn du die ganze Welt gewinnst und einzig dich verlierst? Denn wärest du auch weise, so würde dir doch etwas zur Weisheit fehlen, solange du dich nicht selbst in der Hand hast. Wie viel dir fehlen würde? Meiner Ansicht nach alles." – Eine ehrliche und reife Auseinandersetzung mit seinen Schattenseiten bewirkt eine heilende Reinigung, und durch diese Reinigung braucht es keine äußerliche Hinwendung zum Licht mehr, sondern der ureigenste Lichtkern kann zum Strahlen gelangen, das innere Wachsen, die Auferstehung zum "himmlischen Menschen", zum Lichtarbeiter kann schon in diesem Leben gelingen. Und wenn ich denn um mein Lichtsein weiß, um mein absolutes Geborgensein im Licht, in Gott – aus welchen Gründen sollte ich mich meinen Schattenseiten denn nicht stellen wollen, gerade von dieser Basis aus? Wirkliche Lichtarbeiter wissen um ihre Abgründe, kennen ihre Schattenseiten und haben keine Scheu davor, sich diesen Dingen zu stellen. Ich persönlich habe seit längerer Zeit Zugang zu meinem inneren Licht; es ist von selbst aufgebrochen, nachdem ich durch meine Dunkelheit gegangen bin. – Ich bin weder Psychologin noch Theologin, sondern weiß aus eigener intensiver biographischer Arbeit, dass der Weg zum Licht durch die Dunkelheit führt, dann aber umso stabiler ist. Die Antwort von Beat erscheint mir – sorry – absolut unreflektiert und damit als Hilfestellung für andere gefährlich. Wofür hat uns Gott die Fähigkeit zum Denken, zur Selbstreflexion gegeben, wenn man sich denn eigentlich nur der Liebe zuwenden müsste? Das innerste Lichtdasein als Rechtfertigung oder scheinheilige Begründung dafür zu missbrauchen, sich nicht mit seinen persönlichen Abgründen auseinandersetzen zu wollen, wirkt feige und geht für mich an der Botschaft des Lichts absolut vorbei.
    (Name ist der Redaktion bekannt.)

    Antwort von Beat
    Liebe Leserin!

    Ich danke Ihnen für die Bereitschaft zum offenen Dialog und möchte gleich mit dem Wichtigsten beginnen: Es gibt nichts Lebensgefährliches.

    Diese Aussage mag für unsere irdische Persönlichkeit eine Provokation darstellen, und ich bin mir dessen bewusst. Solange wir von Gefahr sprechen, betrachten wir das Leben durch die Augen der polarisierten, irdischen Persönlichkeit. Vergänglich oder zerstörbar ist nur die äußere Form des Lebens – niemals jedoch das Leben selbst, das unsichtbare Bewusstsein hinter der Form.

    Solange sich das Ego dieser Tatsache nicht bewusst ist, fürchtet es die vermeintlich lebensbedrohlichen Situationen und Erscheinungen der äußeren Welt. Aus dieser Furcht unterscheidet die irdische Persönlichkeit zwischen guten und schlechten Erfahrungen. Aus der Sicht der unpersönlichen Ursubstanz oder Seelenessenz gibt es jedoch keine wirkliche Bedrohung und deshalb auch keine „positiven“ oder „negativen“ Erfahrungen. Die Seele eines jeden Menschen weiß, dass jede Erfahrung letztlich unserem spirituellen Erwachen dient.

    Damit unser Ego diese unpersönliche Sichtweise annehmen kann, müssen wir ganz grundsätzliche Zusammenhänge verstehen und dazu auch einiges, vielleicht schon bekanntes Wissen wiederholen. Was ist das, was wir als Leben bezeichnen, und worum geht es eigentlich, wenn wir von spiritueller Entwicklung oder Bewusstseinserweiterung sprechen?


    Unsterblichkeit

    Der erleuchtete oder voll bewusste Mensch hat keine Scheu oder Angst vor den so genannten Schattenseiten des Lebens; denn er hat sie kennen gelernt und festgestellt, dass auch sie Ausdruck seiner selbst sind und für sein wirkliches Selbst keine Gefahr darstellen. Das Leben selbst kann nicht zerstört werden. Alle Menschen, die durch das Erlebnis des so genannten Todes gehen, erfahren ihre eigene Unsterblichkeit als Tatsache.

    Für jene, die sich spirituell entwickeln möchten, ist es wichtig, diese Tatsache schon vor dem vermeintlichen Tod zu erkennen; denn wir können nicht mit dem alten Paradigma in eine neue Dimension übertreten. Es ist also Zeit, das materielle Weltbild hinter uns zu lassen und ein neues Paradigma anzunehmen. Im neuen Weltbild verstehen wir uns selbst als unsterbliche Geistwesen und unsere greifbare, äußere Realität als virtuelle Erscheinung. Unser persönliches Bewusstsein und die verschiedenen virtuellen Realitäten sind Bestandteil des Gesamtbewusstseins Gottes, der Einheit von allem, was ist.


    Individualität in der Einheit

    Virtuelle „Trennwände“ im Gesamtbewusstsein Gottes ermöglichen uns, über ein Stück privates oder individuelles Bewusstsein zu verfügen, das für alle Zeit im Gesamtbewusstsein Gottes eingebettet bleibt. Auf diese Weise können wir innerhalb der Gesamtheit eine individuelle Existenz erleben. Die Wände unserer privaten „Zelle“ werden durch Programmierungen aufrechterhalten, die unsere persönliche Existenz definieren. Je nach Programmierung sind diese Zwischenwände dicker und undurchlässig oder dünner und transparent. Die Qualität unseres persönlichen Bewusstseins hängt also sehr direkt von der Dicke dieser virtuellen Zellwände beziehungsweise von den entsprechenden Programmierungen ab.

    Mit unserem individuellen Bewusstsein können wir verschiedene, virtuelle Realitäten erleben. Wir können unzählige imaginäre Leben in verschiedenen Welten leben. Auf diese Weise dürfen wir unser Potenzial, das naturgemäß dem göttlichen Potenzial entspricht, erfahren. Wir können alle erdenklichen Situationen erleben, ohne dass unsere Existenz jemals tatsächlich in Gefahr wäre. Was wir als Leben bezeichnen, ist also mit einem Traumzustand vergleichbar.


    Der irdische Traum

    Durch den Vorgang der Inkarnation haben wir Programmierungen angenommen, welche die trennenden Zellwände sehr dick erscheinen lassen. Wir sind so zu sagen in die Vergessenheit oder in die Dunkelheit hinab gestiegen. Während einer irdischen Inkarnation verfügen wir über ein sehr limitiertes Bewusstsein, das uns ermöglicht, die Gedankenformen, denen wir in unserem irdischen Traum begegnen, als materielle, physische Welt zu erleben. Nur aufgrund der dicken Zellwände können wir Illusionen wie Materie, Raum und Zeit als verbindliche Faktoren erleben.

    Die Phase des stark reduzierten Bewusstseins ist vergleichbar mit einem tiefen Schlaf oder dem Zustand unter Hypnose. Wir haben vergessen, wer oder was wir wirklich sind, ohne jedoch unsere wahre Geistnatur verloren zu haben.

    Während des Traumes, den wir als irdisches Leben wahrnehmen, ist unsere Eigenschwingung vergleichsweise niedrig. Das ermöglicht uns, auch Gedankenformen von sehr geringer Schwingung als real zu erleben. Gedankenformen mit niedriger Schwingungsrate sind beispielsweise die Ideen der Krankheit, der Aggression und Zerstörung sowie das Phänomen der Vergänglichkeit und der Angst. Diese Aspekte unseres Potenzials könnten wir mit einem umfassenderen Bewusstsein und entsprechend höherer Eigenschwingung nicht als persönliche Realität erleben.
     
  2. Tariel

    Tariel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2003
    Beiträge:
    1.373
    Ort:
    Kosmopolitanien
    Neue Dimension

    Als Folge des limitierten Bewusstseins erkennt der irdische Verstand nur noch die äußere, körperliche Form als Selbst. Daraus resultiert eine Urangst, die Angst vor der Vergänglichkeit.

    Angst ist eine zusammenziehende Kraft, die verengend auf das persönliche Bewusstsein wirkt und die Zellwände um unsere persönliche Existenz dicker erscheinen lässt. Lassen wir uns von der Angst überwältigen, senkt sie unsere Eigenschwingung schrittweise. Wir erleben die Verringerung unserer Eigenschwingung als energetischen Abstieg. Die Folgen sind beispielsweise Aggression, geistige Verwirrtheit, Krankheit und in letzter Konsequenz der vermeintliche „physische Tod“. An diesem Punkt der tiefsten Eigenschwingung erwachen wir aus dem Traum der Inkarnation und erkennen, dass wir immer noch leben.

    Der Weg durch den vermeintlichen Tod ist jedoch nur eine von verschiedenen Möglichkeiten, einen irdischen Traum, eine Inkarnation zu beenden. Um zu erwachen oder uns selbst wieder als das zu erkennen, was wir in Wahrheit sind, müssen wir nicht „sterben“. Wir können unser Bewusstsein während einer Inkarnation so weit ausdehnen, dass die trennenden Zellwände dünner werden und wir uns als Geistwesen erkennen, die ewig im Gesamtbewusstsein Gottes eingebettet sind und bleiben. Wir können den irdischen Traum also schon, während wir noch träumen, als solchen erkennen, durch das Fühlen der Liebe zur Ursubstanz unsere Eigenschwingung erhöhen und dadurch in eine neue, erweiterte Realität – in eine neue Traum-Dimension eintreten.


    Gleichzeitig und überall

    Um uns den Übertritt in eine andere Dimension besser vorstellen zu können, ist es wichtig zu begreifen, dass die höher schwingenden Seinsebenen nicht irgendwo in großer Entfernung existieren, sondern hier um uns herum. Die verschiedenen Dimensionen sind einander überlagert, so wie beispielsweise die unzähligen Radio- oder Fernsehprogramme auf unterschiedlichen Frequenzen gleichzeitig in den Äther gestrahlt werden und überall empfangen werden können.

    Was wir mit irdischem Bewusstsein als räumliche Distanz erleben, ist in Wahrheit nur der Unterschied in der Schwingungsrate der verschiedenen Welten oder Dimensionen. So sind auch die Wesenheiten, die uns beim Prozess des Erwachens helfen, zu jeder Zeit hier bei uns – auch wenn wir sie erst als vage Vision oder vielleicht noch gar nicht wahrnehmen können.

    Es hilft jedem Erwachenden, die unmittelbare Nähe der höher schwingenden Dimensionen als Tatsache anzunehmen. Es spielt also keine Rolle, an welchem Ort wir uns befinden – die anderen Seinsebenen sind uns immer gleich nah. Mit diesem Wissen wird uns leichter begreifbar, dass es für die Wahrnehmung eines höher schwingenden Frequenzbandes sowie für den späteren Übertritt in diese Dimensionen der Anpassung unserer Eigenschwingung bedarf (vgl. Lichtfokus Nr. 3 Wenn Außerirdische landen).


    Umkehr als Variante

    Akute Angstzustände, Schmerzen und Krankheit dienen uns als Indikatoren, dass es höchste Zeit ist, umzukehren und aus der Sackgasse des materiellen Begreifens der Realität wieder hinaus zu finden. Für die erfolgreiche Umkehr dehnen wir unser Bewusstsein zunächst so weit aus, bis wir die Virtualität aller äußeren Erscheinungen sowie unser eigenes Geistsein als Tatsache akzeptieren können.

    Die Herausforderung für einen inkarnierten Menschen besteht also zunächst darin, über das materielle Weltbild hinaus zu gehen. Dadurch können wir unsere Urangst abbauen, den Prozess der Schwingungsverringerung umkehren und unsere Eigenfrequenz schrittweise erhöhen.


    Neue Basis

    Sobald wir die illusionäre oder virtuelle Natur der äußeren Realität als Tatsache annehmen, gehen wir über das materielle Verständnis unserer Existenz hinaus. Mit diesem Schritt der Bewusstseinserweiterung verlassen wir das drittdimensionale Denken und erkennen unsere Unsterblichkeit, unser Geistsein oder Lichtsein, bevor wir durch das Tor des vermeintlichen Todes gehen.

    Diese Erkenntnis stellt die neue Basis für die weitere Entwicklung dar. Bis zu diesem Punkt müssen wir auch etwas mentale Arbeit leisten; denn es ist für die Erweiterung des bisherigen Bewusstseins wichtig, das neue Weltbild der virtuellen oder geistigen Natur der Schöpfung – also aller geschaffenen Wesenheiten, Dinge und Lebensräume – zunächst als mentales Wissen anzunehmen.


    Schrittweise Erhöhung

    Bis hierher durften wir lernen, dass wir in einer virtuellen Realität leben, dass wir unser Leben mit all seinen vermeintlich bedrohlichen Ereignissen nur träumen und dass unsere Seelenessenz deshalb nicht zerstört werden kann. Diese Erkenntnis schenkt uns mehr innere Ruhe und Gelassenheit, was eine der wichtigsten Voraussetzungen für die erfolgreiche Schwingungserhöhung ist. Von hier an ist unser Entwicklungsprozess keine mentale Angelegenheit mehr. Es geht jetzt um die Öffnung der Herzebene, damit wir mehr und mehr Liebe empfangen und geben können. Die Arbeit mit der hohen Frequenz der Liebe reinigt die innersten Kammern unseres Bewusstseins und löst die trennenden Zellwände schichtweise auf.

    Diese energetische Reinigung löscht schrittweise alle Programmierungen, die uns das Erleben einer sehr limitierten virtuellen Realität ermöglicht haben. Zusammen mit einer ersten Schicht der trennenden Zellwände lösen sich auch die darauf beruhenden Ängste auf. Dadurch erfährt unsere Eigenschwingung eine erste, deutliche Erhöhung. Wir werden fähig, über die bekannten Grenzen der irdischen Welt hinaus zu sehen, Bilder anderer Dimensionen wahrzunehmen und mit ihren Bewohnern energetisch zu kommunizieren. Die Schwingungserhöhung stärkt zudem unser Immunsystem und gleicht unsere Emotionen aus.

    Tauchen wir noch tiefer in die Gegenwart der Liebe, löscht ihre hohe Frequenz auch tiefer sitzende Programmierungen. Dadurch lösen sich weitere Schichten der trennenden Zellwände und entsprechende Ängste auf. Unsere Eigenschwingung erfährt in der Folge schrittweise deutliche Erhöhungen, bis wir fähig werden, überall um uns herum die Gegenwart der einen intelligenten Ursubstanz wahrzunehmen und unser Einssein mit ihr permanent zu fühlen.

    Unsere Visionen der Traumräume, die aus Gedankenformen von höherer Schwingung bestehen – die Einblicke in die so genannten höheren Dimensionen – werden nach und nach klarer. Und sobald unsere Eigenschwingung dauerhaft mit der Frequenz der uns umgebenden, nächst höher schwingenden Gedankenwelt übereinstimmt, erleben wir sie als greifbare Realität. Dieser Punkt wird auch als Aufstieg bezeichnet.


    Virtualität erkennen

    Zu den ersten Schritten im Erkennen der Wahrheit über unsere Existenz gehört also die Einsicht, dass unsere so genannte physische Realität oder äußere Wirklichkeit eine virtuelle Welt ist. Das heißt, alles, was wir mit irdischen Sinnen erleben, findet ausschließlich in unserem Bewusstsein statt – ähnlich einem Traum. Was wir als Dunkelheit erleben, gehört zu dieser perfekten Illusion der Sinne. Wir können erst mit Gelassenheit in die Dunkelheit eintauchen, wenn wir ihre virtuelle Natur erkannt haben und uns deshalb nicht mehr vor ihr fürchten.


    Verantwortung übernehmen

    Es geht in diesem Prozess der Bewusstseinserweiterung nicht darum, unsere menschlichen Ängste zu verdrängen, sondern sie aufzulösen. Indem wir unsere Ängste verdrängen, werden sie nur größer; denn wir schenken allem, was wir bekämpfen, unsere Aufmerksamkeit und damit unsere Schöpferkraft. Mit diesem Verhalten passen wir unsere Eigenschwingung immer wieder dem bekämpften Phänomen an, was dazu führt, dass wir es als verbindliche Wirklichkeit festhalten und uns im Kreis drehen.

    Um diesen unerwünschten Effekt zu vermeiden, müssen wir wissen, dass wir unsere Schöpferkraft über unseren Fokus lenken. Durch die Aufmerksamkeit, die wir den verschiedenen Gedankenformen der äußeren oder inneren Welt bewusst oder unbewusst schenken, steuern wir den Verlauf unseres Lebens.

    Mit unserer Aufmerksamkeit ziehen wir aus dem göttlichen Potenzial Gedankenformen in unser Bewusstsein und erleben sie in der Folge als Realität. Indem wir unseren Fokus auf eine bestimmte Idee oder Vision richten, passen wir unsere Eigenschwingung dieser Idee an. Sobald unsere Schwingung mit der Frequenz der visualisierten Idee oder Gedankenform übereinstimmt, erleben wir sie als real, greifbar und wirklich.

    Hier wird uns auch klar, weshalb es wichtig ist, unerwünschte Gedankenformen furchtlos zu ignorieren; denn das Gesetz der Manifestation unterscheidet nicht zwischen angenehmen und unangenehmen Gedankenformen oder Ideen. Das heißt, wir dürfen selbst entscheiden, was wir als Realität erleben wollen. In Bezug auf Dunkelheit oder Krankheit bedeutet das, dass wir selbst entscheiden dürfen, wie viel Bedeutung, wie viel Aufmerksamkeit und folglich auch wie viel Realität wir diesen Erscheinungen geben wollen.

    Falls wir diese Erklärung der Funktionsweise des Lebens annehmen können, erkennen wir, dass wir selbst, das heißt, unsere eigenen bewussten und unbewussten Überzeugungen, unser Denken und unsere Programmierungen für alles verantwortlich sind, was uns im Leben begegnet.


    Aus Überzeugung glauben

    Am schnellsten gehen wir durch die Dunkelheit, indem wir ihr keine Macht geben, indem wir nicht zulassen, dass uns unangenehme Erscheinungen emotional überwältigen oder in ihren Bann ziehen und unseren Fokus steuern. Im täglichen Leben bedeutet das, dass wir als spirituelle Schüler lernen, das so genannte Übel ohne Furcht zu ignorieren und stattdessen auf unser Ziel zu fokussieren.

    Haben wir uns einmal in der Dunkelheit, in der Illusion der äußeren Sinne verloren, finden wir den Ausweg nur, indem wir an den Ausweg glauben. Das heißt, wir finden ihn, indem wir aus tiefster Überzeugung an unsere wahre Identität, unser Einssein mit der intelligenten Ursubstanz glauben. So können wir jeden weiteren Schritt im vollsten Vertrauen tun, dass uns keine Erscheinung der äußeren Welt schaden kann.

    Das ist die geistige Haltung des spirituellen Meisters. Sie wächst aus der Erkenntnis, dass unser Geist die Materie beherrscht und dieser nicht vernichtet werden kann. Ja, wir überleben in jedem Fall – selbst wenn unsere äußere Form zerstört würde. Dieses Bewusstsein der Unsterblichkeit muss in uns wachsen, damit wir uns nicht mehr vor der Dunkelheit und ihren scheinbaren Gefahren fürchten.

    Mit dieser Haltung gehen wir direkt durch die Angst hindurch ohne zuzulassen, dass die Emotion der Furcht unsere Eigenschwingung senkt und sie dadurch den niedrig schwingenden Gedankenformen angleicht.
     
  3. Tariel

    Tariel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2003
    Beiträge:
    1.373
    Ort:
    Kosmopolitanien
    Paradigma ersetzen

    Jede Angst basiert auf einem irdischen Glaubensmuster, auf einer drittdimensionalen Überzeugung, die besagt, dass ein bestimmtes Ereignis gefährlich oder lebensbedrohlich sei. Wollen wir eine bestimmte Angst auflösen, müssen wir also an ihrer Grundlage, dem drittdimensionalen Paradigma arbeiten. Einige der irdischen Glaubensmuster sind uns bewusst. Die meisten jedoch sind in den tieferen Bereichen unseres Bewusstseins, im so genannten Unterbewusstsein gespeichert.

    Die Analyse einer bestimmten Angst kann aufzeigen, wovor wir uns aus welchem Grund fürchten. Dieses Wissen alleine löscht jedoch nicht die Grundlage unserer tief sitzenden Ängste, den Glauben an eine materielle Welt und ihre Verbindlichkeit. Selbst wenn wir durch die Analyse herausfinden, wovor wir uns aus welchem Grund fürchten, müssen wir in einem zweiten Schritt unser irdisches Paradigma ersetzen und ins Vertrauen gehen, um die Furcht zu überwinden. Eine bestimmte Angst zu analysieren, bedeutet also nicht automatisch ihre Auflösung.

    Solange wir von der Existenz und Verbindlichkeit der so genannten Materie überzeugt sind, bleibt die Basis für unsere Urängste auch nach einer Analyse erhalten. Verbleiben wir nach einer Analyse im alten Glauben an die Macht der äußeren Erscheinungen, können wir trotz oder gerade durch die Analyse zum Schluss kommen, dass unsere Furcht berechtigt sei. Und sobald wir davon überzeugt sind, drehen wir uns im Kreis; denn wie könnten wir eine Angst überwinden, solange wir überzeugt sind, dass sie berechtigt ist.


    Grundlage entziehen

    Falls uns eine Analyse bestätigen sollte, dass unsere Angst berechtigt sei, haben wir die zugrunde liegende Programmierung bekräftigt und die entsprechende Angst verstärkt. Das würde bedeuten, dass es umso schwieriger wird, das nötige Vertrauen zu finden, um über die Angst hinaus zu gehen.

    Erst wenn wir erkennen, dass es keinen Grund zur Angst gibt, dass sie keine Berechtigung hat, können wir über sie hinaus gehen. Die Auflösung einer Angst findet also in jenem Moment statt, in dem wir ihr die Grundlage entziehen, indem wir einer gefürchteten Erscheinung keine Macht mehr geben. Das bedeutet nicht, die Angst zu verdrängen, sondern sie aufgrund des erweiterten Bewusstseins zu überwinden und im absoluten Vertrauen durch sie hindurch zu gehen.

    Indem wir das alte, materielle Weltbild durch ein neues, spirituelles ersetzen, in welchem wir den äußeren Erscheinungen keine Macht mehr zugestehen, entziehen wir sämtlichen Ängsten, die auf dem irdischen Paradigma gründen, ihre Grundlage. Statt unzählige, einzelne Ängste zu analysieren und dabei das Risiko einzugehen, sie dadurch zu vertiefen, können wir ins erweiterte Bewusstsein gehen und dadurch ganze Schichten alter Programmierungen und entsprechender Ängste auflösen.

    Der direkteste Weg der Heilung ist, durch eine Angst hindurch zu gehen, oder noch besser, über sie hinaus zu gehen, ohne sie zu hinterfragen. Wir brauchen nicht zu wissen, wovor wir uns im Einzelnen fürchten, weil jede Angst auf dem Glauben an die Verbindlichkeit der Materie oder auf religiösem Aberglauben beruht.

    Indem wir über die irdischen Glaubensmuster, über das irdische Paradigma hinaus gehen, lösen wir automatisch sämtliche darauf beruhenden Ängste auf.


    Kraft aus Liebe

    Obwohl wir als spirituelle Schüler gelernt haben, dass jede äußere Macht, jede äußere Erscheinung eine Illusion darstellt, müssen wir immer wieder das Vertrauen finden, um dieses mentale Wissen täglich in die Tat umzusetzen und zu leben. Die Kraft, um das absolute Vertrauen zu leben, um durch unsere Ängste hindurch zu gehen, finden wir im Bewusstsein der Einheit mit der Ursubstanz und im Fühlen unserer Liebe zu ihr und ihrer Liebe zu uns.

    Im neuen Bewusstsein verstehen wir, dass uns nichts schaden kann, dass es keinen Grund zur Furcht gibt, weil wir unsterbliche Geistwesen sind. Wir sind in jedem Augenblick des Lebens in Gottes Gegenwart geborgen. Sobald wir erkennen, dass diese Gegenwart die intelligente Energie hinter allen virtuellen Erscheinungen ist, begreifen wir auch, dass sie nicht über uns oder unsere Taten urteilt, weil sie damit sich selbst, ihr eigenes Potenzial sowie ihre eigenen Ausdrucksformen verurteilen würde.


    Varianten des Weges

    Wie auch immer unsere persönliche Realität, unsere konkrete Lebenssituation aussehen mag, sie ist Ausdruck unseres eigenen Selbstes. Sie ist Ausdruck unseres göttlichen Potenzials, das als persönliches Bewusstsein während einer Inkarnation durch Glaubensmuster, Programmierungen und Überzeugungen konditioniert ist.

    Während vieler Inkarnationen erleben wir unser eigenes Potenzial als virtuelle Realität in allen Facetten unserer Natur. Wir tun das sehr lange Zeit, ohne zu wissen, wer oder was wir sind – ohne uns zu erinnern, dass wir unsterbliche Geistwesen sind. Wir leben so lange im Bewusstsein der Vergessenheit, bis wir erkennen, dass wir es selbst sind, die aufgrund unseres Denkens und Fühlens sowie aufgrund der verschiedenen, unbewussten Programmierungen die Höhen und Tiefen des Lebens bewirken.

    An diesem Punkt des Weges beginnen wir, unser wirkliches Selbst zu erkennen. In der Folge denken und fühlen wir weniger polarisiert, bis wir schließlich überhaupt nicht mehr urteilen und in jedem Teil der Schöpfung uns selbst sehen, annehmen und lieben können. Wir erkennen, dass es keinen Sinn macht, von Schuld zu sprechen, und dass es kein Versagen gibt. Es gibt keine kosmische Macht, die uns verurteilt oder höhere Wesenheiten, die uns für unsere Gedanken oder Taten bestrafen. Es gibt nur Varianten des Lebens, Varianten der Ausdrucksform und des Weges, der uns früher oder später alle ins Bewusstsein der Einheit führt, wobei es keine Rolle spielt, wie viele „Tode“ wir auf diesem Weg erleben.

    Falls wir das annehmen können, identifizieren wir uns nicht mehr länger mit der vergänglichen, irdischen Persönlichkeit, sondern mit der unsterblichen Seelenessenz. Wir erkennen uns als unzerstörbare, freie Geistwesen. Dieses erweiterte Bewusstsein ermöglicht uns, sowohl die Furcht vor den äußeren Erscheinungen als auch die Furcht vor dem Kontakt mit höher entwickelten Wesenheiten, die jeder von uns früher oder später antreffen wird, loszulassen. So können wir im absoluten Vertrauen über jede Angst hinaus und durch jede Situation hindurch gehen.


    Wir sind Mitschöpfer

    Wir sind seit jeher Mitschöpfer unserer Realität. Unsere Lebensumstände, die Herausforderungen, die wir jeden Tag antreffen, sind keine Zufälle. Es gibt im Leben keine Zufälle, denn wir gestalten die äußere Realität täglich durch unsere innersten Überzeugungen. Unser bewusstes Denken und unsere unbewussten Glaubensmuster oder Programmierungen sind die Schablonen, die wir in unserem persönlichen Bewusstsein festhalten. Versorgen wir diese Schablonen mit Gefühlen, wirken sie wie Magnete, die all jene Gedankenformen anziehen, welche mit unseren bewussten und unbewussten Überzeugungen übereinstimmen.

    Sobald unsere Eigenschwingung mit einer bewusst visualisierten oder unbewusst festgehaltenen Gedankenform übereinstimmt, wird sie von unserem persönlichen Bewusstsein als real interpretiert – wir erleben sie als greifbare Wirklichkeit. Das bedeutet auch, dass alle Gedankenformen, die als Realität in unser virtuelles Leben treten, mit unseren Schablonen, mit dem Inhalt der verschiedenen Kammern unseres persönlichen Bewusstseins übereinstimmen oder in Resonanz sind. Das Gesetz des Manifestierens wird deshalb auch als Resonanzprinzip bezeichnet.


    Liebe statt Emotionen

    Wir erleben also das, was wir mit unserem Bewusstsein festhalten, als persönliche, virtuelle Realität. Es ist wichtig zu verstehen, dass dieses Festhalten an ganz bestimmten Glaubensmustern oder Schablonen zum größten Teil aufgrund unbewusster Programmierungen stattfindet, die in den tiefsten Schichten unseres persönlichen Bewusstseins gespeichert sind. Diese Programmierungen definieren unsere Persönlichkeit, also auch unseren Charakter und unsere Emotionen.

    Jene Schablonen, die unserem Ego gefallen, energetisieren wir aus Begehren, Verliebtheit oder Verehrung und jene, die wir ablehnen, aus Furcht oder Angst. Sind die Schablonen genügend energetisiert, wirken sie magnetisch auf die ihnen entsprechenden Gedankenformen, die wir in der Folge aus dem Vorrat Gottes, aus dem Äther in unser persönliches Bewusstsein ziehen und als Realität interpretieren. Je polarisierter unsere Emotionen sind, umso polarisierter ist auch unsere persönliche, virtuelle Realität.

    Mit dem Löschen der irdischen Programmierungen wird unser Charakter ruhiger und die entsprechenden Emotionen nach und nach ausgeglichener. Am Punkt, wo wir die trennenden Zellwände völlig aufgelöst haben, identifizieren wir uns wieder vollständig mit unserer Seelenessenz. Wir haben die irdische Persönlichkeit geläutert oder transzendiert und damit auch die Verliebtheit, also alle Anhaftungen sowie unsere Ängste überwunden. In der Folge ziehen wir nur noch Gedankenformen in unser Bewusstsein, die wir aus selbstloser Liebe ehren. Das heißt, unsere neue virtuelle Realität ist von diesem Punkt an frei von polarisierten Erscheinungen.

    Hier taucht vielleicht die Frage auf, welchen Einfluss das irdische Kollektivbewusstsein auf den einzelnen Menschen hat. Auch das kollektive Bewusstsein kann unsere persönliche Realität nur solange beeinflussen, wie wir die darin gespeicherten Glaubensmuster als Schablonen in unser persönliches Bewusstsein übernehmen. Indem wir uns aufgrund des erweiterten Weltbildes bewusst eigene, neue Schablonen kreieren, übernehmen wir die Überzeugungen der Masse nicht mehr automatisch, obwohl sie im irdischen Kollektivbewusstsein verankert sind und von vielen Menschen als Realität erlebt werden.

    Es ist Zeit zu verstehen

    Falls wir diese Erklärung der Funktionsweise des Lebens annehmen können, erkennen wir, dass wir für alles, was uns in der persönlichen Realität begegnet, mit verantwortlich sind. Solange wir diese konsequente spirituelle Sichtweise noch ablehnen, können wir auch als Suchende oder Erwachende immer wieder in die Opferhaltung zurückfallen.

    Hier ist es nötig, etwas über die Funktionsweise der Bewusstseins-Manipulation zu verstehen: Die einzige Möglichkeit, uns ohne physische Hilfsmittel zu steuern, besteht darin, unsere Glaubensmuster, unsere bewussten und unbewussten Überzeugungen zu beeinflussen. Auch diese subtilste Form der Manipulation unserer Realität ist nur möglich, solange wir dies zulassen.

    Es ist jetzt Zeit, dass wir verstehen, wie unsere Realität manipuliert werden kann, ohne dass die große Mehrheit der irdischen Bevölkerung es merkt. Es braucht dazu zwei Schritte: Gelingt es jemandem, uns von einer bestimmten Idee zu überzeugen, hat er eine neue Schablone in unserem Bewusstsein verankert. Das ist der erste Schritt. Sobald uns der Manipulator auch dazu bringen kann, diese neue Überzeugung zu verehren oder zu fürchten, halten wir sie aus Anbetung oder Angst in unserem individuellen Bewusstsein fest. Durch die Aufmerksamkeit, die wir der neuen Überzeugung auf diese Weise zukommen lassen, gleichen wir unsere Eigenschwingung der neuen Schablone an, wodurch wir ihren Inhalt früher oder später als Teil unserer persönlichen, virtuellen Realität erleben.

    Der erfahrene Manipulator gibt dem Menschen immer zwei Visionen gleichzeitig: Etwas, das er zu fürchten hat, und etwas, das die Rettung, Lösung oder Prävention darstellt – also etwas, das er zu verehren oder mindestens zu begehren hat. Auf diese Weise versucht der Manipulator sicherzustellen, dass sich das Denken und Fühlen der Menschen innerhalb klar definierter Grenzen abspielt und um ganz bestimmte Themen kreist. So sucht die große Mehrheit nicht nach Lösungen, die außerhalb des bekannten Weltbildes liegen. Auf diese Weise bleibt nicht nur die Eigenschwingung einer Zivilisation kontrollierbar, sondern auch deren Weltbild und Entwicklungskurs.

    So einfach dieses Prinzip auch klingen mag, so effizient wirkt es seit Jahrtausenden. Es ist jetzt Zeit, dass jeder Mensch über diese Funktionsweisen aufgeklärt wird und versteht, wie entscheidend wichtig es ist, woran er glaubt oder nicht glaubt. Es ist Zeit, bewusst zu entscheiden, wovon wir überzeugt sind und was wir als Vision, Glaubensmuster oder Weltbild annehmen oder ignorieren. Nur so können wir uns vor eingepflanzten Glaubensmustern schützen, aus der Wiederholung der Geschichte aussteigen und eine neue Qualität des menschlichen Daseins erleben.
     
  4. Tariel

    Tariel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2003
    Beiträge:
    1.373
    Ort:
    Kosmopolitanien
    Schwingungserhöhung macht immun

    Indem wir aufhören, uns vor unerwünschten Zukunftsvisionen und vorausgesagtem Übel zu fürchten, darauf zu fokussieren und darüber zu sprechen, energetisieren wir die entsprechenden Schablonen nicht mehr, auch wenn wir sie bereits ins persönliche Bewusstsein übernommen haben sollten. In einem zweiten Schritt können wir diese alten Schablonen durch die hohe Schwingung der Liebe wieder aus unserem Bewusstsein löschen. Und indem wir noch einen Schritt weiter gehen und unsere Eigenschwingung dauerhaft im Frequenzbereich der reinen Liebe halten, akzeptieren und verankern wir keine neuen Überzeugungen, Visionen oder Glaubensmuster mehr, die nicht unserem Idealbild von uns selbst oder unserer Zivilisation entsprechen. Das Idealbild erhalten wir durch die Öffnung der Herzebene, die uns Visionen von höher schwingenden Welten ermöglicht. An diesem Punkt sind wir gegen die subtilste und wirksamste Form der Bewusstseins-Manipulation immun.

    Wer hier einwendet, dass es auch weniger subtile Formen der Einflussnahme wie beispielsweise Genmanipulation, elektronische Frequenzschranken oder chemische Wirkstoffe gibt, vergisst vielleicht, dass diese Techniken nur wirken können, solange wir an die Verbindlichkeit der Materie glauben. Sie wirken nur, solange wir fest genug im Glauben an die Materie, im materiellen Weltbild verankert sind. Hier wird uns auch klar, weshalb das alte, materielle Weltbild auf unserem Planeten ein sehr sorgfältig gepflegtes Konzept war, denn sämtliche Formen der physischen oder äußeren Einflussnahme können nur wirken, solange unser Bewusstsein auf der ihnen entsprechenden Entwicklungs- oder Schwingungsstufe verharrt. Mit anderen Worten: Sie wirken nur, solange unsere Eigenschwingung tief genug ist.

    Alle äußeren Mittel zur Manipulation verlieren in gleichem Maß an Wirkung, wie wir das alte Weltbild hinter uns lassen und unsere Eigenschwingung durch das Fühlen der Liebe zur Ursubstanz erhöhen. Indem wir die Liebe, die uns die Ursubstanz in jedem Augenblick entgegen bringt, wieder zu fühlen beginnen und sie im täglichen Kontakt mit allen ihren Ausdrucksformen auch erwidern, erhöhen wir nicht nur unsere eigene Schwingungsrate, sondern auch die unserer Mitmenschen. Hier zählen die Worte weniger als das, was wir für die intelligente Ursubstanz und ihre Schöpfung wirklich fühlen. Mit zunehmender Eigenschwingung verlieren also alle äußeren Manipulationsmittel, die auf der irdischen Schwingungsstufe arbeiten, automatisch ihre Wirkung.


    Bewusste Lebensweise

    Beim Prozess der kontinuierlichen Schwingungserhöhung hilft uns auch das Loslassen von Verhaltensweisen, die unsere Schwingung verringern und immer wieder der alten, irdischen Frequenz anpassen. Allem voran können wir damit beginnen, keine Gedanken und Nachrichten mehr zu verbreiten, die unserer Vision einer wünschenswerten Zukunft widersprechen. Das heißt, wir denken und sprechen nur noch aus der Überzeugung, dass sich unsere Visionen der Heilung, der Befreiung oder des Übertritts in eine höhere Dimension auch wirklich manifestieren.

    Darüber hinaus ist es zur Schwingungserhöhung hilfreich, nur so viel Nahrung aufzunehmen, wie wir zum Leben brauchen. Ebenso unterstützen wir die eigene Frequenzerhöhung, indem wir den Konsum von Sex und Drogen aller Art, Fleisch und anderen tierischen Produkten, Alkohol, Tabak und Zigaretten, Schwarztee, Kaffee, Zucker und starken Gewürzen auf ein absolutes Minimum reduzieren, ohne jedoch die Existenz dieser Dinge zu fürchten oder zu bekämpfen.


    Meisterschaft

    Wir sind es in jedem Fall selbst, die den Kurs in unserem Leben durch unsere innersten Überzeugungen, durch unsere Aufmerksamkeit und unseren Glauben, unsere Gefühle, unser Denken, Sprechen und Handeln angeben.

    Das Problem des irdischen Lebens besteht also nicht in unserer scheinbaren Machtlosigkeit, sondern in der Art und Weise, wie wir mit der angeborenen Schöpferkraft – der Fähigkeit, Gedankenformen als virtuelle Realität zu erleben – umgehen.

    Unsere innersten Überzeugungen bewusst zu wählen bedeutet, unsere Schöpferkraft bewusst anzuwenden. Meisterschaft zu erlangen bedeutet, das Gesetz der Resonanz bewusst anzuwenden. Wir tun dies, indem wir bewusst wählen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten oder worauf wir fokussieren, woran wir glauben und was wir bewusst ignorieren. Ebenso frei können wir wählen, was wir beim Visualisieren einer möglichen Zukunft sowie beim täglichen Kontakt mit der Schöpfung fühlen und empfinden.


    Hingabe

    Um nicht mehr aus den verschiedenen Motiven des irdischen Egos zu manifestieren, sondern völlig frei aus dem Herzen, lernen wir zunächst, alles loszulassen, was die Aufmerksamkeit unserer irdischen Persönlichkeit absorbiert. Auf diese Weise üben wir, die polarisierte Sichtweise hinter uns zu lassen, ins absolute Vertrauen zu gehen und uns der Gegenwart der eigenen Seelenessenz ohne Vorbehalte hinzugeben, damit alleine sie durch unsere Herzebene wählen kann, welche Gedankenformen sie als Realität erleben will.

    Um uns diesen Schritt zu erleichtern, wurde uns die Affirmation Dein Wille geschehe gegeben. Sie hilft uns, die polarisierten Wünsche, den Fokus der Persönlichkeit solange in den Hintergrund zu stellen, bis die Programmierungen, die unser Ego definiert haben, aufgelöst sind.

    Am Punkt, wo wir unseren Fokus im absoluten Vertrauen unserer Seelenessenz übergeben, haben wir die trennenden Zellwände, die Programmierungen, welche unsere irdische Persönlichkeit aufrecht erhalten haben, völlig aufgelöst. Hier stimmen unsere Schablonen wieder mit dem Bewusstseinsinhalt unseres höchsten Selbstes überein, wodurch wir eine gänzlich neue Ausdrucksform manifestieren, die wir mit der heutigen Sprache wohl als Sonne beschreiben würden.


    Feineres Sensorium

    Der irdische Verstand arbeitet wie ein Computer, der die Informationen, auf welchen seine Entscheidungen und Schlüsse gründen, aus den irdischen Sinnen bezieht. Weil die irdischen Sensoren auf einer vergleichsweise tiefen Schwingung arbeiten, können sie die Gegenwart der hoch schwingenden Ursubstanz hinter und in den äußeren Erscheinungen nur sehr vage wahrnehmen. Deshalb neigt der Verstand dazu, ohne die Hilfe der Liebesschwingung, die durch unsere Herzebene fließt und das feinere Sensorium unseres Gehirns weckt, immer wieder in den Glauben an die Illusion einer materiellen Welt mit ihren vermeintlichen Grenzen zurückzufallen.

    Die Frequenz der Liebe weckt das schlafende Sensorium unserer Gehirne und öffnet unser geistiges Auge so weit, dass wir die hohe Schwingung der einen Ursubstanz, der intelligenten Ur-Energie Gott in allen Dingen deutlich wahrnehmen können. Liebe zu fühlen, ist der Schlüssel, um unser Bewusstsein so weit von alten Glaubensmustern der Trennung, von alten Weltbildern zu befreien, dass wir unser Einssein mit der intelligenten Ursubstanz in allen Situationen des Lebens erkennen – auch in größter Dunkelheit.

    Die Kraft der Liebe zu dieser intelligenten Energie, die alles ist, ermöglicht uns, über alle Zweifel und Ängste der menschlichen Persönlichkeit hinaus zu gehen und unseren Fokus unter allen, noch so widrigen Umständen unverrückbar auf der spirituellen Wahrheit des Einsseins zu halten. Es ist das Fühlen der Gegenwart Gottes, der einen, intelligenten Ursubstanz, das uns durch die dunkelsten Phasen des Lebens trägt und ihnen das vermeintlich Bedrohliche nimmt.


    Energetischer Kontakt

    Für die Reinigung der innersten Kammern unseres Bewusstseins brauchen wir nicht zu wissen, wie wir zu den verschiedenen Überzeugungen der Trennung und Unvollkommenheit gelangt sind. Wir brauchen auch nicht zu wissen, wie diese zahlreichen Programmierungen im Einzelnen aussehen und was sie genau bewirken.

    Wenn ein irdischer Mensch überhaupt fähig wäre, unser gesamtes Unterbewusstsein zu durchforsten und umfassend zu analysieren, so würde dieser Prozess wohl ebenso viele Inkarnationen beanspruchen, wie wir gebraucht haben, um uns die unzähligen Glaubensmuster und Programmierungen anzueignen.

    Die einzige Möglichkeit, die innersten Kammern unseres Bewusstseins in einem einzigen Leben zu reinigen, ist, unsere Herzebene zu öffnen, damit die intelligente Energie des Schöpfers durch uns fließen und diese Arbeit für uns tun kann. Nur die reine, ursprüngliche Energie-Qualität der intelligenten Ursubstanz schwingt so hoch, dass sie alle unbewussten, irdischen Programmierungen und die dazugehörigen Ängste aufzulösen vermag. Jeder Gedanke, jeder Augenblick der Aufmerksamkeit, den wir der einen Ursubstanz widmen, wirkt als energetischer Kontakt reinigend auf unser Bewusstsein (vgl. Lichtfokus Nr. 8, Von der Lichtarbeit zur Liebesarbeit).


    Schlüssel zur Freiheit

    Um unser Bewusstsein von alten Glaubensmustern zu befreien und unsere Eigenschwingung wieder in Einklang mit der Seelenessenz zu bringen, lernen wir, an diese intelligente Energie, diese liebende Gegenwart zu denken, sie in allen Dingen des Lebens zu sehen und zu fühlen. Dieses Fühlen ist Liebe. Die Gegenwart Gottes in jedem Teil der Schöpfung zu fühlen, ist die ursprüngliche Bedeutung von lieben.

    Wir wissen jetzt, was lieben eigentlich bedeutet. So können wir auch den Ausspruch Liebe deinen Nächsten wie dich selbst verstehen. Er will uns sagen, fühle die Gegenwart Gottes in deinem Nächsten wie in dir selbst. Zu lieben bedeutet also, die Gegenwart Gottes in uns selbst sowie in jedem Lebewesen und Gegenstand zu fühlen. Der oft zitierte Ausspruch ist die direkte Aufforderung, die eine Ursubstanz als wahres Selbst der gesamten Schöpfung zu erkennen und zu fühlen.

    Zu lieben heißt, die Wahrheit des Einsseins mit der intelligenten Ursubstanz zu erkennen und zu fühlen. Sobald wir in diesem ursprünglichen Sinne lieben, empfinden wir eine ruhige Glückseligkeit, weil wir uns selbst gefunden haben, weil wir uns in uns selbst geborgen fühlen. Indem wir lieben, fühlen wir unser Einssein mit der Ursubstanz, die als einziges Wesen, als einzige Präsenz den Kosmos füllt.

    Im ursprünglichen Sinn zu lieben, ist also der Schlüssel zur Erkenntnis der Einheit von allem, was ist. Es ist der Schlüssel zur Freiheit; denn sobald wir erkennen, dass alles Eins ist, erkennen wir auch, dass wir im Leben nur uns selbst begegnen können. Das heißt, dass auch das, was wir als Bedrohung empfinden, aus uns selbst kommen muss. Es ist also in jedem Fall der Inhalt unseres eigenen Bewusstseins, unser Glaube, unsere eigenen, innersten Überzeugungen, die wir als äußere Realität erleben. Folglich können wir unsere Realität zum Himmel auf Erden umgestalten, indem wir umdenken und den Inhalt unseres Bewusstseins radikal ändern.

    Am Tag, an dem wir in allen Wesen und Dingen nur noch die Gegenwart der einen Ursubstanz sehen, haben wir lieben gelernt. Wir haben die Illusion der Sinne, alle Zweifel und alle Furcht überwunden. Wir fühlen aus tiefstem Herzen, dass wir selbst und alles andere aus der einen Ursubstanz Gott bestehen. Wir fühlen, dass alles Eins ist – alles ist ein lebendiges Wesen. Es gibt nur die eine Ursubstanz, die sich in allen Formen selbst begegnet und selbst erfährt.


    Neue Heimat

    Sobald wir unsere innersten Bewusstseinskammern durch die hohe Schwingung der Liebe gereinigt haben und unser feineres Sensorium aktiviert ist, können wir unser Einssein mit der Ursubstanz nicht mehr vergessen, denn wir erleben es von Augenblick zu Augenblick als Tatsache. Die Illusion der vermeintlich materiellen Welt hat ihre Verbindlichkeit verloren. Wir sehen und fühlen in den Wesen und Dingen unserer Umgebung nichts anderes mehr als Liebe – die Gegenwart der einen Ursubstanz. So ist eine höhere Dimension zu unserer neuen Heimat geworden. An diesem Punkt können auch wir sagen: Ich habe die Dunkelheit geschaut und bin auferstanden.

    Ich danke allen Leserinnen und Lesern für das aufrichtige Bestreben, in jedem Augenblick des Lebens die Gegenwart Gottes zu fühlen – sich selbst und alles zu lieben.

    Beat
    Aus dem *Lichtfokus* 2005

    Mit einen lieben Gruß von
    Tariel
     
  5. Frater 543

    Frater 543 Guest

    Hi Tariel!

    Nun hast Du den recht umfangreichen Text einfach mal so reingestellt. Mich würde ja interessieren, was Du davon hälst!

    Ich kann die Argumente der Leserin sehr gut nachvollziehen und stimme ihr eigentlich in allen Punkten zu.
    Viele "Lichtarbeiter", von denen später übrigens viele gerade in homöopathischer Behandlung landen (ausgebrannt, ausgehungert, abgehoben), versuchen sich nur mit den lichten Aspekten zu beschäftigen, obwohl sie dazu (noch) nicht in der Lage sind und dann genau das tun, was man nach die "Beat" nicht tun soll, Ängste verdrängen.
    Einer meiner Lehrer pflegte immer zu sagen,"Wer sich nur dem Licht zuwendet, den holt der schwarze Mann von hinten!" Und da steckt viel Wahrheit drin.

    Leider ist der Stein des Anstoßes, also der erste Briefwechsel ja nicht mit abgedruckt, aber es scheint sich ja um eine depressive, wenn nicht u.U. suizidgefährdete Person zu handeln, die da Hilfe sucht. Auf so eine Person bezogen, sind die bestimmt gut gemeinten "lichten" Tipps von Beat, schon fast fahrlässig. Entweder er ist schon so "hoch" geflogen, dass er die "materiellen" "virtuellen" Ängste und Bedürfnisse seiner Schäfchen nicht mehr versteht, oder er hat sie noch nie verstanden und ist bemüht nur eine "Wahrheit" nach der anderen rauszuhauen.
    Wer selbst noch nie depressiv war, und ich meine damit keine "depressiven Verstimmungen" und "Liebeskummer", hat keine Ahnung was in so einem Menschen vorgeht. Solche Weisheiten fruchten da einfach nicht, der Mensch braucht Hilfe und keine "es ist alles nicht so schlimm-Sprüche", denn für den Menschen ist es schlimm.
    Das gleiche gilt für Angst-Patienten. All diese Ängste und Depressionen sind nicht rational zu erfassen. Da hilft kein "Wir sind alle unsterbliche Geistwesen blah, blahb, blah."

    Wie gesagt, dieser Beat-Text enthält meiner Ansicht nach sehr gute Passagen, aber psychisch Kranke und Esoterik ist eine hochexplosive z.T. tödliche Mischung...Amen!

    LG,

    543
     
  6. Ma-di

    Ma-di Guest

    Werbung:
    Guter geschrieben Fr. 543 :) und danke Tariel für den langen Text von Beat.
    Wieso soll das Gute besser sein als das Schlechte?!? Wir sind nunmal auf der Erde und sollen nicht umsonst durch schlechte Sachen lernen. Die einen vergewaltigen eine Frau und landen im Knast. Schon das setzt eine große Kette in Bewegung aus der wir alle lernen sollen. Oder andere hatten am Anfang eine schlechte Zeit und lernen oder sinken ganz ab. Aber in jeder Person die abgesunken ist, ist immer was gutes. Gut und schlecht gibts nicht aber für Beat anscheinend nur das Gute und das Schlechte wird ignoriert. Für mich gibts nur so ist das. Kommt was "schlechtes" sage ich gut lernt mein Geist. Der Körper ist egal aber vernachlässigen tu ich ihn nicht sonst würde ich nicht alle Ebenen vollkommen leben. Kommt was "gutes" sage ich ok schön.

    p.s. Tariel "Schlaraffenland" :D
     
  7. Frater 543

    Frater 543 Guest

    Danke für die Blumen, Tyrael! :flower2: :sekt:
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.307
    Ich finde den Text von Beat sehr gut. Kann wirklich alles genauso unterschreiben und es ist auch gut geschrieben.
     
  9. Ma-di

    Ma-di Guest

    Ich sag immer so: Angst ist ein guter Lehrer es zeigt unsere Schwächen usw.
    Angst ist eben nur Angst und kann uns nicht verletzen aber sollte man Symptome bekommen dann würde ich erstmal abwarten und an nix denken. Sollten diese Symptome noch immer da sein würde ich dem auf den Grund gehen indem ich erstmal gucke wo diese Symptome sind eben in den Beinen, Kopf etc.
    Dann gucke ich welche Elemente im Ungleichgewicht sind. Trifft es zu das Kopf z.b. auf Feuer zutrifft dann gleicht man es aus und heilt sozusagen mit der lebenskraft und extrakten. Weil es verschiedene Ursachen haben kann eben Körper,Seele und Geist. Ist es noch immer da ist es wahrscheinlich karmisch oder die Reife ist zu niedrig. Dann sollte man zum Arzt gehen. Ist man alt sowieso aber ich persönlich sage immer so: Wenn man ins Krankenhaus geht dann mit dem Wissen das der Körper sowieso stirbt ob früher oder später. Also ohne Angst ins kh gehen sondern mit Erkenntnis! Was dann dem Körper geschieht kann den Geist nicht im geringsten zustoßen und Schmerzen hat jeder. Die man umgehen kann je nach Schwere.

    Alles Liebe und Licht
    Tyrael

    p.s. Fear is the mindkiller. We are not afraid!
     
  10. Tariel

    Tariel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2003
    Beiträge:
    1.373
    Ort:
    Kosmopolitanien
    Werbung:
    Es geht nicht um ein Verdrängen der Angst nach Beat,mehr um das Erkennen der Ursache und ihrer Behandlung.
    Wer Augen hat der sehe und wer Ohren hat der höre.Dazu ist ein Hinsehen und Hinhören zwingend notwendig.
    Ein Lesen der 4 Textpassagen wird von dem allermeisten Lesern wegen der Länge des Textes zu erst nur oberflächlich gelesen.
    Wer nun darin für sich den Kern der Wahrheit entdeckt,wird es nochmals lesen und dann wieder,mit höchster Aufmerksamkeit.
    Die Veränderung von lesen und konzentriert lesen und verstehen wollen lesen ist phänomenal,bei jedem erneuten Lesen verändert sich der Text individuell.



    Erwachet und gebietet.


    Grüße Tariel
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen