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  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
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Aus dem "Garten" ...

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Atlan, 26. Januar 2010.

  1. Atlan

    Atlan Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2009
    Beiträge:
    74
    Ort:
    In einer Hexenhütte in der Umgegend Wiens. -
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    Eine Wand aus Wald, - er trug einen leichten, aber festen Mantel mit aufgestelltem Kragen,
    - er schritt schnell voran, um sich den Geruch der Nadelbäume, und einem nicht kalten, doch
    recht starken Wind. -

    Es war Ihm klar, - dass er "die Schwelle überschritten hatte",
    - in der Welt wurde er nun nicht mehr erblickt, und würde es erst aufgrund
    seines Berichtes werden, - ob er nun zurückkäme oder nicht,
    - seinen Wirtskörper hielt er mit seinem Willen bei Laune, und er schrieb fleissig mit ...

    "Er ?"

    - Merkwürdig, - Er hatte sich seit Jahrhunderten nicht mehr so männlich gefühlt. -



    - Eine uns alle verbindende Welt, - die unserer aller Spuren trägt,
    - ein "Garten der Schöpfung", - ein "Weltenreich"...

    " ... - ob er nun zurückkäme oder nicht ..."

    Nun, auch diese Grenze musste es irgendwo geben, und also würde sie uns allen eines Tages begegnen,
    - vielleicht haben wir sie schon passiert, - und haben keine Ahnung wie oft ?

    Hier "ist die Gänze zu offenbaren", - muss Ich nichts wegstreichen von meinem Selbst
    um einer Vorstellung zu genügen, - es ei denn der der Verständlichkeit...

    Hier kann Ich "voll und ganz verkörpern, - in der Summe der mir zugänglichen Dimensionen",
    - nicht nur in anerkannten Auszügen, - und so betrachtet, ist es mglw. nur eine Frage der Zeit,
    bis man immer hier sein möchte, - und nur eine Frage der Erinnerung, bis man es erkennt...

    Speziell, wenn Dich kaum Äusseres bindet,
    - und Dich darum das Innere findet. -

    *

    Schlagartig wurde Ihm klar:

    "Ich habe den Plan betreten", - den Plan, der meine Position als Ganzheit offenbart,
    - nicht nur für mich, - sondern "für alles Geplante". -

    Was ich Sein werde, ob Ich wie warum zurück, - oder auch irgendwo andershin
    oder gar gar nicht mehr komme,
    - ist von der Wahl meiner Schritte und Entscheidungen abhängig, - und dadurch
    "schreibe Ich mit am Plan"...

    "Der Plan" = "Die Zukunft der Spezies". -

    Denn "der Plan" = "der Entwurf", - er "eint alle Gehirne",
    - wird folglich "immer in alle übertragen", - und ist
    - ebenso folglich "die Grundlage der Enscheidungen dessen,
    was innerhalb der Welt Verwirklichung findet". -

    Willkommen in Unserem Reich. -

    *

    "Danke schön", - murmelte er, während er langsamer wurde, um das Geschehen zu begreifen. -

    Hier also vollenden sich "ewige Jugend", "Unsterblichkeit", "Kraft" und "Schönheit". -

    Darum nennt man es das "Paradies" = das "Neben-Diesseits",
    - dass sich immer nur einen Schritt von unserer Entscheidung fort befindet. -
    - Doch eigentlich..., - ist es eine Bitte ...

    Und hier ist auch das Ende jedweder Heimatlosigkeit,
    - denn "was könnte Euch aus Eurer Schöpfung vertreiben ?"

    - "Der Wunsch, sie nicht zu verdienen", - wäre eine Möglichkeit,
    - denn die Grundlage ist hier die Summe des Möglichen, und damit des Ausdrückbaren,
    - und da die Summe des Möglichen eine recht reichhaltiges Terrain ist,
    - hat es natürlich auch sehr andere Seiten, - von hier aus gibt es Strassen
    in die Summe der Geoffenbarten wie auch der Ungeoffenbarten Reiche,
    - man offenbart sie durch den Wunschruf und betritt sie durch die Bereitschaft
    - und was immer auch gewoben wird, wird wirksam Schritt für Schritt ...

    - "Hier" - "weben wir die Zukunft der Spezies",
    - "hier" - können wir auch unseren Untergang vorbereiten,
    - wenn auch nicht den der Spezies ...

    - Hier sind wir ganz, hier sind wir göttlich, - hier können wir uns
    "grenzenlos vervollkommnen", - und darum sollten wir nichts Geringeres tun. -

    ...


    Es war ein Seufzen, dass mich aufhorchen liess, - es klang irgendwie metallisch,
    also ging Ich Ihm nach und nach einiger Zeit des Schreitens auf unebenem, sich beständig
    wandelndem Untergrund kam Ich an ein grosses, schwarzes Eisentor, das ab und an unter
    seinem Gewicht dieses Seufzen von sich gab. -

    Dahinter ging es ziemlich zu, Ich spürte eine Vielzahl sehr rascher Bewegungen, die von Zeit zu Zeit
    von Stimmen unterbrochen waren, doch da hier Zeit nicht auf Zeit folgt, konnte Ich das Ergebnis
    nicht wirklich orten, - Ich merkte nur sehr viel untermalte Bewegung, und es war offensichtlich lebendig ...

    Hier, - im Garten, - wusste Ich zwar, woran Ich mich erkannte, - keinewegs jedoch, woran die Anderen bzw.
    "das Andere", - denn ich erkannte mich nur durch Erinnerung, und Ich besass keine Erinnerung an etwas
    Anderes, als an mich, - das Andere erkannte Ich nur daran, "dass es sich anders als Ich verhielt",
    - all das jedoch war im Vorneherein nicht einzuschätzen ...

    Wir alle waren im selben Reich, - doch wir alle "wussten nur um uns Selbst",
    - dieses Wissen vermochten wir zu erinnern und darzustellen, - darüberhinaus wussten wir gar nichts,
    - wir "waren einander völlig unbekannt", - und das Reich, das uns verband, war unendlich ...

    Also blieb Ich stehen und roch in das Neue ...


    Jedes Geschehnis wirkte sich hier nicht nur aus, - nein, es begann "Gestalt anzunehmen",
    - und während er die unzähligen Polypen abzuschütteln suchte, die sich mit einem Mal
    aus dem Boden gruben, und Ihn hinabzuzerren drohten, fragte Er sich, ob es wirklich
    eine gute Idee gewesen war, dieses Land zu betreten ...

    - Es wurden immer mehr, Er musste sich schneller bewegen, als sie wuchsen,
    - und flitzte mit affenartiger Geschwindigkeit durch´s Gelände, - was irgendeinmal
    auch den Polypen zuviel wurde, und als er schliesslich auf einer Felsplatte zu
    stehen kam, die sich freundlicherweise nicht öffnete, - zogen sie sich zurück. -

    "Klarheit" hatte Er mittlerweile gelernt, anzuwenden, - auch für Andere,
    - aber würde sie Ihm jemals entgegengebracht werden ?

    Dem schien nicht so zu sein, denn, was immer Er auch eröffnete,
    - es führte zu weiterem Rückzug der anderen Wesen,
    - wie wenn seine reine Existenz sie vertriebe...

    Oder "veränderte", - berichtigte er sich, als Ihm klar wurde, dass die Felsplatte
    sich zwar nicht öffnete, doch seit seinem Hiersein immer mehr rasch
    anwachsende Beulen ausbildete, die aufplatzten und weit weniger
    gemütlichen sehr spitzen Dornen Platz machten, - und bei den ersten
    Stichen suchte er das Weite, - zumindest ver-suchte er es, denn er
    blieb natürlich an einem Dorn hängen und fiel fürchterlich auf die Nase. -


    Als Er wieder zu Sich gekommen war, fühlte er sich verändert,
    uns als er seinen blutenden Fuss sah, wusste Er auch warum,
    - der Dorn war nicht nur spitz gewesen ...

    Dieser neue Zustand veränderte irgendetwas an seinem Erscheinen in dieser Welt,
    - traumverloren schlich er gemächlich durch eine Gegend, die sich mir einem Mal
    überhaupt nicht mehr veränderte ...

    Es brauchte eine Zeit, bis Ihm das klar wurde, - allerdings "dachte Er auch nicht"...
    - Stattdessen zogen Bilder durch sein Bewusstsein, - Bilder, in denen er Menschen sah,
    die er von früher kannte, mit denen er einmal mehr oder weniger Zeit verbracht hatte,
    - und er stellte fest, - sie hatten Heute dieselbe Position wie damals, - sie waren Ihm
    genauso nah oder fern wie die, die Ihm Heute begegneten, - und er begann sich zu fragen,
    wie lange es dauern würde, bis sie ihm tatsächlich wieder begegneten, - wenn auch nicht
    als die Bilder, als die er sie sah...

    Der einzige Unterschied zu diesem Damals lag daran, dass er Damals diesen Bildern hätte
    näher kommen können, - obwohl Ihm klar war, dass dem nicht so war, und Ihm das auch damals
    klar gewesen war, - ob er es in Zukunft wollen würde, müsste sich erst erweisen,
    - begegnen wollte man Ihm indes schon lange nicht mehr. -

    Denn er war "kein Kind der Menschenwelt", - und genau das, was sie damals anzog,
    - trieb sie Heute von Ihm fort ...
    - Seine beständige Nähe zu´r "Summe der Welten", - seine "Welten-Nähe" sollte Ihn
    seiner eigenen für immer entrücken, - und diese "Nähe" vermochte er nicht abzulegen,
    - denn sie war das einzige Heimatgefühl, das er kannte. -

    - Nach dieser Empfindung wählte er seine Orte in der festgefügten Welt,
    - nach Ihr suchte er auch die Nähe zu Anderen, - die sich das meist recht schnell verbaten,
    - es sei denn, sie suchten Zerstreuung von etwas, das Ihm nie begegnete,
    - sie nannten es "die Wirklichkeit". -


    Ein Schmatzen unter seinen Füssen erinnerte Ihn daran, dass sein "traumverlorener Zustand" vorbei war,
    - und er schritt rasch aus, während der Boden unter ihm merklich in Bewegung geriet ...


    Es begann sich immer mehr unter Ihm zu bewegen, - doch jetzt war er schnell genug,
    um auf den Beinen zu bleiben, und nach einiger Zeit des Rumorens und Wurzel-Schlagens
    irgendwelcher sich um Ihn befindlicher Gewächse, - trat schlagartig wieder ein stabiler,
    bewegungsarmer Zustand ein, - die Droge begann wieder zu wirken...

    Und wieder sah er Bilder, Bilder aus den Gehirnen von Todessehnsüchtigen,
    - bestehend aus einer Vielzahl an goldenen Wiesen und lichtdurchfluteten Hängen,
    - bevölkert mit ewigen Erinnerungen, die im Licht auf etwas warteten, das nicht Er war. -

    Dort roch es nach tiefem, beschützenden Sommer ohne irgedeine Hitzelast,
    - nach Lieben, die sich nicht für sich Selbst aufgaben, sondern füreinander,
    - nach Freundschaft, die sich erhielt und nicht manipulierte ...

    Er wusste, dass diese Bilder Ihm andere Teile dieses Gartens zeigten,
    - er wusste nicht, wo sie waren, - doch er wusste, er würde eine Tages dort sein,
    - nur begleiten würde Ihn wohl auch dahin niemand, auch wenn Er
    dieser merkwürdigen Vorstellung immer wieder anheim fiel. -

    Während er weiterschritt, kamen die Bewegungen wieder, die Ihn bisher gejagt
    hatten, - doch er lief nicht mehr vor Ihnen davon ...

    In der Welt ausserhalb fror die Nacht ein, - wurde dunkler und verging,
    - was war mit Ihm geschehen ?


    Dunkel...
    Es war Dunkel, und dieses Dunkel war Es. -
    Irgendwann wurde das diesem Dunkel klar. -

    Alles was Es dachte, wurde Wirklichkeit / trat an´s Licht dieser Welt ...
    - und als Es sich als Form dachte, - wurde Es geboren ...
    - so kommen Körper in die Welt. -

    ...

    - Halt, ..., - da war Etwas, - ein Geschehnis hatte sich an irgendeinem Punkt in diesem Dunkel vollzogen,
    - zu dem er wieder werden musste, um den Grund seines Hierseins zu begreifen,
    - und, - wie damals, - wie zu Beginn, - erwachte Er in einer hellen, geoffenbarten Wirklichkeit:

    Es war wieder da, - er wusste endlich wieder, warum er hierhergekommen war,
    - und er erinnerte sich, dass "der Garten betreten wurde, um eben diese Trennung zwischen
    Vergessen und Erinnern bewusst zu vollziehen"...

    Er war in die Schatten gegangen, - und zwar aus zwei Gründen, die sich ergänzten:

    - Zu´m Einen, er hatte "seine Sterblichkeit zu überwinden", - er hatte also dorthin zu gehen,
    wo er herkam, - in die ungetrennten, schattigen Welten vor dem Licht, um dort all das,
    was er am meisten fürchtete, dem Wesen zu übergeben, dass danach fragte...

    - Und Eine hatte gefragt, - eine dunkle, majestätische Schattenkönigin,
    - und also hatte Er sich Ihr offenbart, - sie war in Ihn eingetreten, - hatte seine
    Sterblichkeit hinfortgenommen und eine Halle in Ihm errichtet...

    - Er spürte einen Stich in seinem Herzen, als Ihm klar wurde, dasss er auch diese Fürstin,
    - wie alle in seinem Leben, - eigentlich nur enttäuscht hatte. -
    - Erbärmlich bis zum Ende seiner Menschlichkeit ...

    - Das hatte sich in den letzten Wochen vollzogen, - und so war er in den Garten gegangen,
    - um dort aufgelöst zu werden, um zu verschwinden, um wieder zu dem Ur-All zu werden, dass Es
    zu Beginn gewesen war...

    - Dieser Zustand hätte Jahrtausende andauern können, - es hätte Ihm durchaus passieren können,
    dass Er im Bewusstsein dieses "wartenden Dunkels" seinen Körper hätte sterben lassen müssen,
    besser: es "hatte schon einmal einige Jahrtausende gedauert", - doch damals weckte In kein Geschehnis,
    - sondern Bauchgrollen, - und zu seinem Erstaunen merkte er, wie Blasen seinen Körper verliessen,
    die langsam wegeierten, und je weiter sie fort waren, desto stärker strahlten sie orangegerotes Licht aus. -

    In späteren Zyklen sollten sie abkühlen und zu Orten werden, zu Orten, auf denen sie alle sich eines heutes
    in Gärten wie diesem begegnen würden, - wobei jedem Ort ein anderer Schwingungsbereich und damit eine
    andere Dichte zukam...


    Doch Heute, - in dieser späten, späten Zeit,
    - in dieser Wiederkehr der Neuerrichtung dieser Wirklichkeit, - hatte Ihn etwas anderes erweckt,
    - etwas, dass er so früh niemals erwartet hätte...

    Es musste ein Lebewesen innerhalb der Schatten geben, - und dieses Lebewesen hatte offensichtlich
    die Entscheidung getroffen, Ihr Dunkel zu überwinden...

    - Denn die Trennung von Dunkel und Licht ist ebenso real, wie die von Freude und Schmerz, -,
    - beides konnte man jederzeit erleben, - für beides gab es immer abertausende Gründe,
    - und dennoch war es von entscheidender Bedeutung, - welche dieser beiden sich immer
    gleichwertigen Ideen man zu seiner Zukunft, - zu´m "Nach-Heute" machen würde,
    - denn aus Ihm würden sich alle weiteren Heute und damit die Zukunft der Spezies ergeben ...

    - Und alleine das vermochte Ihn in diesem Reich zu erwecken, und während Er in die Himmel stieg,
    - empfing er ein Bild, - ein Bild eines Ihm unbekannten Mädchens, dass auf einem Stein sass und weinte,
    - aber es war nicht traurig ...

    - Und in diesem Moment kam eine Sonne zur Welt. -
     
  2. chaya_wien

    chaya_wien Guest

    wunderschön und berührend. Vom Schatten ins Licht. Wer möchte da nicht folgen? :)
     

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