1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Aufstellungsziel:Beschönigen, wie die Eltern waren.?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Melodie, 24. Februar 2009.

  1. Melodie

    Melodie Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    755
    Ort:
    Stuttgart
    Werbung:
    Hallo Pluto,

    bist du dir da sicher?

    Beste Grüße,
    Eva
     
  2. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Melodie,

    so habe ich diesen Thread:
    http://www.esoterikforum.at/threads/104271
    verstanden.

    Das ist mein Fazit aus diversen postings dort. Und aus dem, was ich selbst erlebt habe bei Fa, sei es mit mir selbst oder mit anderen Teilnehmern.

    Tut mir leid, wenn meine Meinung bezüglich der Aufstellungen, wie sie derzeit durchgeführt werden, so miserabel geworden ist. Dabei kann Aufstellung wirklich auch Gutes leisten. Doch wenn es im obigen Thread heißt ich müssen zwischen den wahren Eltern, wie sie jetzt und heute sind und dem, was sich in einer Aufstellung zeigt, unterscheiden, dann sehe ich hier eine Verklärung.

    Ich kann aus eigener Erfahrung schreiben: es ist möglich mit einer Aufstellung die Beziehung so zu klären und zu ordnen, dass das, was sich in der Aufstellung mit den dort gestellen Personen zeigt, auch im realen Leben dann so ist.

    Liebe Grüße Pluto
     
  3. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.253
    Ort:
    Achtern Diek
    Hi Pluto,:)

    irgendwie habe ich das Gefühl, dass du aber noch nicht so recht weißt, wie du die Eltern nun einschätzen oder "händeln" sollst.....Einmal schreibst du das hier:


    Vom Tenor her, dass man die Eltern nicht verklären soll, wie sie wirklich waren, sondern so hinstellen, wie man sie empfunden hat. Natürlich kann diese Empfindungsweise nur subjektiver Natur sein, einfach so, wie ein Kind die Eltern "gesehen" hat und nicht, wie sie vielleicht im wirklichen Leben waren. Das kann man ja oft bei Geschwistern erkennen, wo der eine seine Eltern so, der andere aber so beschreibt. Und beide Beschreibungen lassen bei einem Dritten, der diese Eltern ebenfalls kennt, oft keine Ähnlichkeiten erkennen.;)


    Dann wiederum schreibst du aber das hier:

    Diese Aussage ist nun stramme FA-Ansicht, die wiederum mit deinem ersten Absatz so gar nichts gemeinsam hat.

    Wie möchtest du denn nun die Eltern sehen? Steckst du da eventuell in einem Zwiespalt?:)


    LG
    Juppi
     
  4. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    6.744
    Ort:
    Bayern
    Hallo Pluto,

    ich hab mir übrigens extra drei Bücher von A.M. bestellt, heute bekommen, werde aber vor dem WE keine Zeit haben zum Lesen.

    Ich habe immer so das Gefühl, daß da ein Mißverständnis herrscht über das "Nehmen der Eltern". Nirgends, wirklich nirgends konnte ich lesen, daß man verschweigen oder beschönigen soll, was gewesen ist. Denn es ist doch ganz klar, daß erst mal benannt werden muß, was gewesen ist.
    Das ist ein Weg zu einem Ziel, und das Ziel ist dann "das Nehmen der Eltern", das Akzeptieren, daß es eben so gewesen ist, wie es war, und das dann ohne irgendeine Wertung.
    Die Wertung hat vorher stattgefunden und sollte auch einmal beendet werden. Denn solange du kritisierst und bewertest, kommst du nicht weiter, weil du darin feststeckst.
    Wenn dann mal die Akzeptanz ohne Wertung da ist, ist es nicht mehr nötig, nochmal von vorne damit anzufangen mit der Kritik und dem damit zusammenhängenden Schmerz.

    Ich finde die Aussöhnung mit den Eltern einen wunderschönen Prozeß, der unglaublich wichtig ist.

    Liebe Grüsse, Alana
     
  5. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Wie kommt es eigentlich, dass Kinder anfangen, ihre Eltern zu bewerten? :confused: Das würde mich doch mal interessieren!


    LG

    believe
     
  6. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    6.744
    Ort:
    Bayern
    Werbung:
    Na ja, Believe, das ist nicht schwer: wenn man geschlagen wurde, angebrüllt, wenn man sich völlig unwichtig gefühlt hat, wenn einem gesagt wurde, wie unnütz und verkehrt man ist und das alles immer wieder - also das prägt schon und veranlaßt dann irgendwann, daß man anfängt, zu bewerten, wie sie sich verhalten. Weil man ja auch Beispiele im Umfeld sieht, wo es nicht so ist.
    Also die Liste wäre sehr lang, aus welchen Gründen man Eltern bewertet.
     
  7. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier

    Schon ätzend, erst nimmt man die Eltern, wie sie sind, dann fängt man an zu bewerten und dann tut man alles, um wieder zum Urzustand zurückzukommen! :D
    Hm, ich denke, wenn man überhaupt Nutzen daraus ziehen kann, dann, dass man gelernt hat, es besser zu machen! :)
     
  8. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    6.744
    Ort:
    Bayern

    Trotz Zeitnot: Ja, als Kind nimmt man sie, wie sie sind, es bleibt ja gar nichts anderes übrig. Irgendwann dann wertet man, klagt sie an , offen oder heimlich, bricht evtl. den Kontakt ab zu ihnen, und dann arbeitet man dran, sich mit ihnen auszusöhnen. Ich denke, daß das ja auch nicht für jeden gelten muß.

    Ja, das ist die Chance, die man dann hat - es bei den eigenen Kindern anders zu machen. Leider gibt es halt auch Menschen, die es dann genauso machen, nach dem Motto: "mir haben die Schläge nicht geschadet, dann meinem Kind auch nicht". Also Menschen, die das wieder weitergeben an ihre Kinder.
     
  9. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier

    Traust du dich nicht zu sagen, dass man es BESSER macht? :confused:
    Ich finde ANDERS reicht nicht unbedingt!
     
  10. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    6.744
    Ort:
    Bayern
    Werbung:
    Nee, das hat nichts mit trauen zu tun. Ich habe mir das auch nie so gedacht, daß ich es besser machen möchte. Wußte aber, daß mein Sohn ein glückliches Kind sein sollte, ohne Angst und ohne Selbstzweifel, soweit das an mir liegen konnte.
    ich habe akzeptiert, was gewesen ist und ich bin, wie ich bin, weil alles so gewesen ist. Und ich finde mich ganz o.k. , so wie ich bin.
    Und da ich ja nicht darüber werte, wie sie als Eltern waren, weil ich keine Anklagen mehr habe gegen sie und keinen Groll mehr, sage ich , ich habe es anders gemacht, habe mein Kind anders erzogen. Denn ich bin mir sehr sicher, sie haben es so gut gemacht, wie es ihnen möglich war.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen